PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Baby im MaxiCosi angebellt...


Sorella
11.10.2010, 09:31
Hallo,
ich habe ein Anliegen was meinen Raiden betrifft.Einmal vorweg,mit 6 Moanten hat Raiden einen Frau mit einem baby auf dem Arm abgebellt.Er bellte sonst nie personen an, aber diese Frau hat keinen Ton von sich gegeben und das Baby auch nicht.Ich habe dann im etwas bestimmten Ton "nein gesagt, und bin entegengesetzt gelaufen, so das der Blickkontakt zum Baby wegfällt.Das war das erste mal,das er so reagiert.
als er noch etwas älter war, ca 8 monate.Hat Raiden immer mal wieder gwufft (eher so ein Husten-Brummen) wenn er im Tv ein Baby quängeln gehört hat. Ich habe dann mit meiner Hundetrainerin gesprochen und sie sagte, wir sollen immer wieder leise Kindergeschrei im Hintergrund laufen lassen, so das er sich an die Geräusche gewöhnen kann, das taten wir auch.nach ein paar mal, war es dann uninterreassant.
Ei Freund von uns hat sein Baby vor ca.4 monaten /( Raiden 1 jahr alt), nach draussen in den garten geholt, raiden ist sofort hin, wollte mit dem Baby spielen, also wirklich spielen..so nach dem Motto:Gib her ich will das haben was du da auf dem Arm hast.Wir haben ihn dann sanft zurechtgewiesen.Nein gesagt, zur Ruhe gebracht und er musste sich setzten.Baby durfte nur im ruhigen zustand leicht beschnüfflet werden, dann wurde er sofort gelobt.er blieb dann auch sitzen und schaute nur.Und sofort spielte er weiter mit den anderen leuten, Baby war auf Anhieb uninterressant geworden.

So num zu diesem Vorfall, gestern in der Tierartzpraxis.Raiden lag neben mir am Boden, warte zimmer war, leer.Dann kamm eine Junge Frau herein, sie hatte in einer Hand einen Maxicosi, mit schlafendem ´Baby, Raiden schaute auf, dan Stand er auf und fing an zu "buffen", also só ein halbverschlucktes Bellen.Ich nahm ihn und ging an der Fraú zugig vorbei um draußen zu warten, um die Situation zu entschärfen (Blickkontakt weg etc.)Ich wollte die Frau auch nicht beunruhigen.Sie selbst hatte keinen Hund mit.
Ich habe keinen Ton zu Raiden gesagt, ich wollte keinen Fehler machen.Ich traute mich nicht zu schipfen in dem Moment, ich war unsicher durch sein Verhalten, ging nur mit Bestimmtheit an denene vorbei.
Baby und Hunde, sind ja immer so eine Sache.Nacher verknüpft er mein Schimpfen, mit dem Baby und nicht mit seinem Gebuffe! ich wollte kein Risoko eingehen, mir war sofort klar, daran müssen wir sofort arbeiten.
Er war defenitiv unsicher, das Baby war im suspekt.
Zuhause habe ich dann angefangen, aus dem Internet Babygeschrei auf niedriegster Stufe abzuspielen, habe ihn dan zu mir grufen und im Lekerchen gegeben.Ca 3 Minuten lang.Dann war die Übung vorbei.
Ich werde als nächstes, wenn wir das mit dem Babygeschrei weiter geübt haben, mir eine getragen Windel besorgen, diese dann in der Wohnung plazieren und so.Dann etwas später eine Puppe und nen Maxicosi, damit dann in der Wohnung rumlaufen.

Ich habe echt etwas Angst, einerseits denke ich, aus der Unsicherheit heraus hat er gebellt und mit Übung kriege ich das in den Griff, andererseits habe ich Bammel hier etwas falsch zumachen und ihn zu "versauen", denn dafür ist diese Sache ,mit Kindern und Säuglingen einach zu heikel.

Ich bin selbst in der Babyplanung....Kinderwagen sind uninterressant, die standen im Welpenkurs mit auf dem Platz, das Baby dadrin hat auch ab und zu geweint, aber er war ja mit dem Spielen beschäftigt.
Beim Züchter war auch ein Kleinkind.ca 1 Jahr, das hat auch immer geweint..das müsste er doch kennen, dort haben die Welpen keinen Notiz von genommen.Bitte, was kann ich tun

Hermine
11.10.2010, 09:50
Ich denke einfach, so ein Maxicosi ist nicht in seinem ,,Speicher" und er sieht es als etwas Merkwürdiges, mit dem er nicht umgehen kann. Das Weinen von Kindern beunruhigt viele Hunde. Wenn er anfängt zu ,,buffen", muss man ihm klar machen, durch Ruck am Halsband etc., aufhören damit, dass will ich nicht. Außerdem überträgt sich Deine Unsicherheit auf den Hund. Du musst ihm die klare Ansage geben, die Grenze aufzeigen und dann ist es auch gut.

Grazi
14.10.2010, 14:50
Ich hätte das Buffen wohl auch eher mit dem "Behältnis", in dem das Kind sich befand, verbunden... kann's aber natürlich nicht sicher beurteilen, da nicht dabei gewesen.

Grüßlies, Grazi

Kirsten BM
14.10.2010, 15:17
Unser Odin ist jetzt gut ein Jahr alt und bufft auch immer mal wieder was an, das er nicht kennt.
Ist wohl so wie Hermine sagt: noch nicht drin im "Speicher" und so ist er wohl ein bissi verunsichert.
Ich reagiere auch so wie Hermine:
kurzer Ruck am Halsband und zeitgleich ein energisches: NEIN
"Ich will das nicht, dass das angebellt wird - also hast du still zu sein."

Du, Sorella, bist der Rudelführer/Chef!

Cira
14.10.2010, 23:10
Hallo Sorella

Ich bin neu hier und habe gerade deinen Beitrag gelesen.

Genau das Gleiche wurde letzten Samastag auch bei Rütter gezeigt.
Der Hund hatte sogar mal kurz nach den Babyfüßen geschnappt.
Außerdem hatte er Angst vor dem Staubsauger, er biss immer hinein,
wenn die Frau anfing zu saugen.

Erstmal haben sie an dem Saugerproblem gearbeitet,
er wurde mit Leckerlies an den Sauger im abgestellten Zustand gewöhnt,
später dann wenn der Sauger an war und hinterher auch,
wenn damit das Zimmer gesaugt wurde.
Sie haben die Leckerchen erstmal etwas weiter weg, dann immer näher an den Sauger heran geworfen.

Als er den Staubsauger auch in dem Zustand gut akzeptierte und keine Angst mehr vor ihm hatte, haben sie das Gleiche mit dem Maxi Cosi gemacht.
Sie haben ein Tau daran festgebunden und immer wieder daran gezogen,
so daß das Ding hin und her wippte.
Ein paar Tage später, als der Hund völlig entspannt die Leckerlies gefressen hat und den Cosi nicht mehr aufregend fand, haben sie das Baby reingesetzt und die Übung wiederholt.
Am Ende hat der Hund sich überhaupt nicht mehr für Baby und Maxi Cosi interessiert.

Ich finds gut wie Du es machst, Schritt für Schritt.
Auch daß Du ihn erstmal an das Kinder- und Babygeschrei im Hintergrund gewöhnt hast.
Ich denke mit Schimpfen oder Strenge erreicht man eher das Gegenteil, nämlich daß er es als etwas Ungewöhnliches wahrnimmt.

Wichtig ist, daß er sich entspannt und weder Baby noch Dinge, die mit einem Baby oder Kind zu tun haben, als etwas Besonderes ansieht, sondern sie als gewöhnlich und eher langweilig betrachtet.

Vllt. hast Du ja eine Bekannte oder Freundin, die ein Kleinkind hat.
Das würde ich aber in der Gegenwart des Hundes erstmal nur auf den Schoss nehmen und ihn daran gewöhnen, bis er völlig entspannt ist und sich nicht mehr drum kümmert und dann solange weiterüben ( immer unter strenger Aufsicht, aber das ist ja selbstverständlich) bis er völlig cool bleibt, auch wenn das Kind auf dem Boden herumkrabbelt und spielt.
Beim Letzteren würde ich ihn aber solange auf seinen Platz im Raum schicken,
bis er sich auch daran völlig gewöhnt hat.

Ich finde Du bist auf dem richtigen Weg. Genau so würde ich es auch machen. ;o)

...

Sorella
15.10.2010, 10:03
Ja ich denke auch das es zu etwas Uninterressanten weden sollte.Ich will nicht schimpfen, nicht bei dieser Sache.Wenn er einen anderen Hund anbellt, den Besuch oder sowas...dann werde ich mich durchsetzten.Wenn wir uns dann missvertsehen, er trotzdem wieder bellt, kann ich ja dann noch anders dran arbeiten oder bestimmter sein.

Aber bei Babys ist das anders,Nicht das er den Moment abwartet bis ich nicht schaue..so von wegen:Jetzt kann ich ja mal gucken was das ist und hey das ist interressant, damit spiel ich jetzt!"
Nein ich will die Schiene fahren, wo das alles das natürlichte auf der Welt ist.Er soll weiter schalfen wenn ein Kind quängelt, sich an einem Maxi Cosi nicht stören der plötzlich in Augenhöhe an ihm vorbeitgetragen wird.Bei Ruck am Halsband, konnte er auch denken, da ist was los...da muss ich hin, Frauchen macht auch mit wenn ich ´mich aufrege.
Meine Hündin, habe ich auch so desensibilisiert, wenn sie vor irgendewas Angst hatte, oder unsicher war.Ich muss zeigen, das es nichts gibt worüber er sich aufregen muss.Und damit meine ich nicht verhätscheln oder so.
Brücken die noch Spalten zwischen hatten, und mann konnte den Boden nicht sehen, waren für sie auch anfangs schwer, ich ging selbstverständlich rüber, wieder zurück und sie folgte...jetzt ist es egal.Vor großen Hunden hatte sie auch richtig Angst, habe mir leute ausgesucht, deren Hunde ruhig waren und denen ein Gespräch aufgebunden, meine Hündin verringerte dann immer den Abstand und stand irgendwann neben uns, als wäre der "Große" garnicht da.

Er ist bei Babygeräuschen im Hintergrund auch schon wesentlich entspannter.Er hebt nur manchmal den Kopf, dann weiß ich, es war einen Tick zu füh lauter zu stellen und wir schalten nen Gang zurück.
Ich denke wir sind auf dem richtigen Weg, werde meine Hundetrainerin auch fragen ob sie in der nächsten Übungstunde einfach mal nen Maxicoxi in dei Mitte stellt...und wir üben ganz normal weiter.

danke für den Tip von Martin Rütter, habe ich leider nicht gesehen....Band dranhängen und mit Leckerli werde ich dann später einbauen.

Impressum - Datenschutzerklärung