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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leinenaggressiv: Was jetzt?


Heike Boß
27.09.2010, 11:22
Hallo Leute
Wir sind stolze Besitzer eines BM /RR mixes, und haben seid ein paar Monaten ein Problem, wobei ich hilfe gebrauchen könnte! .Atilla ist jetzt 14 Monate alt, und mochte unseren Nachbarn und desen Hund noch nie! Schon als er den Nachbarshund das erste mal gesehen hat, hat unser gut Erzogener Hund (wie wir meinten ,wegen Welpenstunde und Erzieungskurs)sich den Nachbarshund vorgeknöpft !Außer das er ihn zurecht gewiesen hat ist aber nichts passiert!:(
Dann war es so das er jedersmal wenn wir an dem Haus vorbeigingen, anfing zu knurren,es wurde immer schlimmer .Als der Hund dann auch noch draußen war gab es kein halten mehr und unserer Kleiner zog mich bis an den Zaun um richtg los zulegen.:boese1: Ich habe ihn dann zurecht gewiesen und ab nach Hause ! Seid dem Tag kann ich machén was ich will, er wird richtig Aggressiv und versucht alles um an seinen Erzfeind herran zu zu kommen :boese1:Jetzt haben wir aber festgestellt, das er an der Leine auch bei völlig fremden Hunden Aggressives verhalten zeigt :traurig:was sollen wir jetzt tun bin für jeden tipp dankbar :hmm: wir haben es schon mit ableken mit Spielzeug und Lekerlis versucht auch mit bestrafung ohne erfolg! Er beachtet uns dann garnicht und legt los :traurig:
Gruß Heike

Mila
27.09.2010, 11:37
...und unserer Kleiner zog mich bis an den Zaun um richtg los zulegen.:boese1: Ich habe ihn dann zurecht gewiesen und ab nach Hause !

Wenn er dich bis an den Zaun hinterherziehen konnte, ist das schonmal schlecht. Kannst du ihn generell nicht halten? Denn bei dem Zaun hättest du ja drauf gefasst sein müssen, dass er dahin will, und direkt gegenhalten bzw. mehr Abstand zum Zaun halten.

Wie sieht "zurechtweisen" bei dir aus?

Und was hast du schon alles ausprobiert? Ablenken bzw. Bestrafung, richtig? Wie sah die Bestrafung denn aus?
Hast du das Problem schonmal in der Hundeschule angesprochen, wo du ja scheinbar hingehst?
Grundsätzlich sollte man positives Verhalten positiv bestärken. Ablenken bzw. Strafe werden nix nützen, vor allem weil dein Hund sich dieses Verhalten bereits angewöhnt hat, woran ihr als Halter auch eine gewisse Mitschuld tragt. Denn wenn der eine Hund den anderen als Welpe nicht mag, kann man immernoch genug tun, um solche Situationen nicht eskalieren zu lassen.


P.S.: Ob man dieses Verhalten als leinenaggressiv bezeichnen kann, sie mal dahingestellt!

Gabi
27.09.2010, 12:45
Ich kann dir das Buch von O`Conell: "Alter Angeber" sehr empfehlen da geht es darum, dass du den Befehl "Schau" installierst, erst daheim ohne Ablenkung und dann Schritt für Schritt mit anderen Hunden. Hat bei Knut, der das auch so in dem Alter hatte gut geholfen. Viel Glück

AlHambra
27.09.2010, 13:21
das Thema haben wir auch grad durch.
mein Bub ist 14 Monate alt und hat vor einigen wochen das Pöbeln an der Leine für sich entdeckt. Sehr unangenehm....

Meine Hundetrainerin hat mir ua ein zweiwöchiges Entthronungsprogramm auferlegt.
Das bedeutet, dass ich den Buben nur noch gekuschelt habe, wenn ich dies entschieden hab, also nicht mehr wenn er zu mir kam (typische Situation wenn ich am Schreibtisch sitze). Ressourcen wurden strenger verwaltet (Spielzeug, evtl erhöhte Liegeplätze). Er darf mir nicht mehr durchs Haus überall hin folgen (Kontrollverhalten) und mitten in Durchgängen rumliegen, so dass man drüberstiegen muss. Alle diese Massnahmen passieren ohne Reden oder Befehle, einfach mit Ignoranz bzw das Liegen auf meinem Bürosofa habe ich beendet, indem ich ihm eine kurze "Hausleine" rangemacht habe und ihn an der Leine wortlos vom Sofa gezupft habe, wenn er drauflag.
Bei Begegnungen mit Pöbelkandidaten (bei uns grosse und junge Rüden), ruf ich ihn ran und Lein ihn kommentarlos an, lasse ihn bei Fuss gehen und beschäftige ihn dabei, indem ich viele Wendungen und Ecken gehe, sodaß er abgelenkt ist bzw sich auf MICH konzentrieren muss. So verliert er ja auch sein Gesicht nicht (Pubertät ;)), er muss ja "arbeiten" und hat jetzt keine Zeit für Augenduelle oder Löwengebrüll.
Das klappt - bei uns - einfach super, ich fühle mich viel sicherer und nach einigen Wochen bin auch ich derzeit wieder so entspannt, dass ich mit ihm locker auf kritische Hunde zugehen kann.
Wichtig ist einfach, souverän zu sein und das ist man ja nicht, wenn man sich auf ein Leinengezerre einlässt oder rumbrüllt, im Gegenteil, das verstärkt ja eher das Verhalten.

Hast Du einen guten Hundetrainer ?
Lass ihn / sie mal bei euch zuhause die Alltagsituation anschauen und Dir Tips geben, wie Du besser durch die Pubertät kommst.
Eine regelrechte Leinenaggression hat sich ja noch nicht manifestiert in dem Alter und ich würd es auch "nur" als pubertäres Verhalten sehen, daran kannst Du jetzt gut arbeiten.

Viel Erfolg !!!!

honey-bunny
27.09.2010, 14:35
Wir hatten das Problem auch, Kaja hat nach der ersten Läufigkeit angefangen an der Leine zu pöbeln. Mir lief der Schweiß schon runter, wenn ich aus der Ferne nur nen anderen Hund gesehen hab. Mein Kälbchen hing nämlich komplett in der Leine und hat einen Aufstand gemacht, mir wars immer ganz peinlich. Und die Dame hat außerdem ganz schön Kraft.
Wir waren beim Hundetrainer, dieser hat gesagt, wir sollen immer schauen, dass die Leine ganz locker ist und irgendwo anders hin schauen, so tun, als wäre der andere Hund gar nicht da. Zusätzlich hab ich ihr das Kommando "Schau" beigebracht, so musste sie mich immer anschauen, wenn uns andere Hunde entgegen kamen. Und das haben wir dann sehr lange gemacht, mit einigen Rückschlägen (wenn der andere Hund z.B. genauso gepöbelt hat, war für Kaja auch kein halten mehr).
Und mittlerweile können X Hunde vorbei laufen, es interessiert sie gar nicht. Zum Teil schaut sie die nicht mal an.

AlHambra
27.09.2010, 18:48
Ach so - noch etwas is mir eingefallen...
ich würde gar nicht anfangen, den Hund in diesen Siuationen mit Leckerchen oder Quietschbällen abzulenken.
Ziel soll ja sein, dass er das aggressive Verhalten ablegt und nicht, dass Du immer den Affen machen musst, damit er Dich nicht durch die Gegend zerrt.
Soll heissen: Ich seh da keinen Lerneffekt.
Und was wäre, wenn Du Deine Instrumente mal nicht dabei hättest ?!
Anschauen ist was anderes, da fokussierst Du den Hund ja auf Dich, das ist schon mal ein guter Ansatz. Bei uns geht das im "Fuss" sowieso, natürlich fällt es meinem Bub auch schwerer, wenn da irgendwo ein "Opfer" rumtrippelt, muss er aber durch ;)

Was ich auch einige Male gemacht habe, ist das Abbrechen des Spazierganges, also nach extremem Gepöbel hab ich die Leine drangelassen (also der Spaß = Freilauf etc war sofort beendet) und bin auf der Stelle zurückmarschiert, den rückweg musste der Herr auch im Fuss zurücklegen.

Heike Boß
28.09.2010, 11:41
Hallo Leute
erstmal Danke für die Hilfe ! Ich werde auf jeden fall versuchen sie richtig um zu setzen !

Wie sieht "zurechtweisen" bei dir aus?
Ich habe Ihn zurück gezogen ins Platz gebracht und mit Worten wie aus erstmal zum schweigen gebracht ,dann habe ich so wei ich es gelernt habe mit "Schau" vorbei geführt und bin nach Hause!


Und was hast du schon alles ausprobiert? Ablenken bzw. Bestrafung, richtig? Wie sah die Bestrafung denn aus?
Mit Spielzeug erfährt voll auf Bälle ab ,aber auch das brinkt nichts wenn der andre Hund ihn zu sehen ist !

Hast du das Problem schonmal in der Hundeschule angesprochen, wo du ja scheinbar hingehst?
Ja gleich beim erstenmal wo es mir auf gefallen ist ,das er den Nachbarn anknurrt ! da wurde ich dann gefragt ob ich den Nachbarn mag ,was ich leider mit nein beantworten muss !Da kam ich soll versuchen Ihn mit " schau " abzulenken Was zu anfang auch ging aber jetz keinen erfolg mehr bringt !

Ich werde dann berichten wie es gelaufen ist LG Heike

Mila
28.09.2010, 12:41
Hallo Leute
erstmal Danke für die Hilfe ! Ich werde auf jeden fall versuchen sie richtig um zu setzen !

Wie sieht "zurechtweisen" bei dir aus?
Ich habe Ihn zurück gezogen ins Platz gebracht und mit Worten wie aus erstmal zum schweigen gebracht ,dann habe ich so wei ich es gelernt habe mit "Schau" vorbei geführt und bin nach Hause!


Und was hast du schon alles ausprobiert? Ablenken bzw. Bestrafung, richtig? Wie sah die Bestrafung denn aus?
Mit Spielzeug erfährt voll auf Bälle ab ,aber auch das brinkt nichts wenn der andre Hund ihn zu sehen ist !

Hast du das Problem schonmal in der Hundeschule angesprochen, wo du ja scheinbar hingehst?
Ja gleich beim erstenmal wo es mir auf gefallen ist ,das er den Nachbarn anknurrt ! da wurde ich dann gefragt ob ich den Nachbarn mag ,was ich leider mit nein beantworten muss !Da kam ich soll versuchen Ihn mit " schau " abzulenken Was zu anfang auch ging aber jetz keinen erfolg mehr bringt !

Ich werde dann berichten wie es gelaufen ist LG Heike


Du musst das "Schau" natürlich erst ohne Ablenkung, und vor allem ohne die Ablenkung üben, die die Schwierigste ist (= Grundstück des Nachbarn inkl. Hund und Nachbar selbst). Kannst du zuhause üben oder auf ner Wiese, und mach' das auch bis dein Hund weiß was zu tun ist. Wenn du das Gefühl hast, dass er das Wort "Schau" schon aus Gewohnheit ignoriert, nimm ein anderes Wort was er noch nicht kennt, was du also in Verbindung mit dem üben neu einführst.

Bzgl. des "Zurechtweisens mittels zurückziehen, ins Platz bringen und Worten wie "Aus":
Wie leicht fällt dir der erste Part davon, das Zurückziehen und ins Platz bringen? Wahrscheinlich ist das körperlich anstrengend und dauert auch seine Zeit, denn erstens wiegt dein Hund ja keine 20-30kg mehr, und zweitens WILL er beides nicht. Dadurch vermute ich, dass die ganze Aktion viel zu lange dauert, und dem Hund am Ende trotzdem das Gefühl gibt, er kann machen was er will, zum Zaun hin, vom Zaun weg, es liegt "alles in seiner Macht". Ich hoffe du verstehst was ich meine!?
"Worte aus 'Aus'" klingt für mich als würdest du verschiedene Worte rufend neben dem Hund stehen... Aus, Platz, Schluss, Hör auf jetzt usw..
"Aus" heißt ja meistens "hergeben", oder heißt das bei dir "aufhören"?
Falls es nicht "aufhören" bedeutet, würde ich es an deiner Stelle nicht sagen, denn du wirst so nicht erreichen, dass der Hund irgendwas macht, was du gern möchtest.

Per Ferndiagnose würde ich vermuten, dass du für den Hund nicht klar und deutlich genug agierst, d.h. der Hund weiß -so vermute ich- nicht so recht was du von ihm willst, weiß aber genau, was er will. Oder isses ganz anders?

Peppi
28.09.2010, 15:39
Das mit dem Platz würde ich nicht machen. Das ist das Signal für: Achtung, Achtung, jetzt kommt eine ganz besondere Situation. Absolut nichts ist mehr normal! Hab' Acht!

Du führst und gehst weiter als wenn nichts wäre.

Dazu wählt man zuerst die Entfernung zum Hundegegenverkehr entsprechend gross, belohnt richtiges Verhalten und verringert langsam die Entfernung.

Das "Schau" Signal sollte dazu dienen seine Aufmerksamkeit zu bekommen.

Also Aufmerksamkeit einfordern, Befehl "Fuß" o.ä. geben und ganz easy und souverän dran vorbei. Manchmal hilft es am Anfang das Joggen anzufangen, weil Hund dann erstmal überrascht ist.

Du musst allerdings vorher auch die Befehle üben. Die hat Hund ja nicht als Firmware auf der Festplatte. ;)

Gast270412
28.09.2010, 20:09
Hallo,
mein Rat, schaff dir ein Halti an !!!
Lg

Renate A.
28.09.2010, 20:51
Das mit dem Platz würde ich nicht machen. Das ist das Signal für: Achtung, Achtung, jetzt kommt eine ganz besondere Situation. Absolut nichts ist mehr normal! Hab' Acht!

Du führst und gehst weiter als wenn nichts wäre.

Dazu wählt man zuerst die Entfernung zum Hundegegenverkehr entsprechend gross, belohnt richtiges Verhalten und verringert langsam die Entfernung.

Das "Schau" Signal sollte dazu dienen seine Aufmerksamkeit zu bekommen.

Also Aufmerksamkeit einfordern, Befehl "Fuß" o.ä. geben und ganz easy und souverän dran vorbei. Manchmal hilft es am Anfang das Joggen anzufangen, weil Hund dann erstmal überrascht ist.

Du musst allerdings vorher auch die Befehle üben. Die hat Hund ja nicht als Firmware auf der Festplatte. ;)

:ok:

Bei meinem Rüden brauche ich mittlerweile nichts mehr sagen oder machen, er sieht einen anderen Hund und läuft schon von alleine "Fuss" neben mir. Die anderen Hunde werden komplett ignoriert. Und wenn wir an den anderen Hunden vorbei sind, schaut er mich an und freut sich, wie etwa "hab ich das gut gemacht"...:)

Es ist wirklich eine Trainingssache.

prosperbulls
28.09.2010, 21:03
Ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem Englisch Bulldog. Sie hat allerdings alles angemacht an der Leine. Kam sie dann an den Hunde dran war sie ganz ruhig. Mit Belohnen für richtiges Verhalten bin ich sehr vorsichtig. Der Hund randanliert-ich sage pfui-er hört auf und bekommt Leckerli-Fazit für den Hund: Frauchen hat gelernt wenn ich rumkeife mir ein Leckerchen zu geben! Ich habe es dann auch mit einer Rappeldose probiert, hat aber nur kurz gewirkt. Als es so schlimm war das ich sie nirgendwohin mehr nehmen konnte bin ich zu den "alten" Methoden umgestiegen. Das unerwünschte Verhalten wurde bestraft und zwar mit massivem Schimpfen und mit einem anständigen Klaps um die Ohren. Das war nur 2-3 mal nötig, nun kann ich sie mitnehmen und sie weiss das man andere Hunde nicht anschreien darf. In ihrer Hundewelt hat der Chef ihr gezeigt, dass er der einzige ist der andere anmachen darf. Im nachhinein denke ich ich hätte mir in diesem Fall viele Monate Stress ersparen können hätte ich sofort so gehandelt. ABER: Jeder Hund ist anders und braucht eine anderer individuelle, auf die Situation zugeschnittene Behandlung.

Heike Boß
28.09.2010, 22:01
Danke für den Tipmit dem Halti,aber das hat er schon an und unter normalen Umständen kommen wir auch gut damit zu recht .Wir haben jetz angfagen sein Futter nur noch aus dem Futterbeutel zu geben und er fängt auch an voll auf den Beutel abzufahren!Wir hoffen das es jetzt besser geht und wir mehr aufmeksamkeit bekommen.
Nochmal dank für die Hilfe LG Heike

Peppi
28.09.2010, 22:26
Mit Belohnen für richtiges Verhalten bin ich sehr vorsichtig. Der Hund randanliert-ich sage pfui-er hört auf und bekommt Leckerli-Fazit für den Hund: Frauchen hat gelernt wenn ich rumkeife mir ein Leckerchen zu geben!

Das hab ich ja auch nicht geschrieben, bei dem Tipp doch einfach richtiges Verhalten zu belohnen. Vielleicht liest Du nochmal. :hmm:

Mila
29.09.2010, 06:53
Ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem Englisch Bulldog. Sie hat allerdings alles angemacht an der Leine. Kam sie dann an den Hunde dran war sie ganz ruhig. Mit Belohnen für richtiges Verhalten bin ich sehr vorsichtig. Der Hund randanliert-ich sage pfui-er hört auf und bekommt Leckerli-Fazit für den Hund: Frauchen hat gelernt wenn ich rumkeife mir ein Leckerchen zu geben! Ich habe es dann auch mit einer Rappeldose probiert, hat aber nur kurz gewirkt. Als es so schlimm war das ich sie nirgendwohin mehr nehmen konnte bin ich zu den "alten" Methoden umgestiegen. Das unerwünschte Verhalten wurde bestraft und zwar mit massivem Schimpfen und mit einem anständigen Klaps um die Ohren. Das war nur 2-3 mal nötig, nun kann ich sie mitnehmen und sie weiss das man andere Hunde nicht anschreien darf. In ihrer Hundewelt hat der Chef ihr gezeigt, dass er der einzige ist der andere anmachen darf. Im nachhinein denke ich ich hätte mir in diesem Fall viele Monate Stress ersparen können hätte ich sofort so gehandelt. ABER: Jeder Hund ist anders und braucht eine anderer individuelle, auf die Situation zugeschnittene Behandlung.

Moment, der kleine aber feine Unterschied sieht so aus:
A) Hund fängt an etwas zu tun, dass er nicht tun soll, HH verbietet es, Hund hört auf, Hund bekommt Leckerchen. Da lernt doch der Hund: "Ich muss nur anfangen Mist zu bauen und im richtigen Moment aufhören, dann gibts Leckerchen. / Um ein Leckerchen zu bekommen sind die Schritte "Mist bauen" und "aufhören".
B) HH sieht eine brenzlige Situation kommen (z.B. anderere Hund mit HH kommt auf einen zu gelaufen), nimmt den Hund ins Fuß oder sagt "Schau" oder sowas, der Hund macht das, und dann gibts Leckerchen. Da wird doch der Hund fürs richtig machen belohnt, während er bei A) dafür belohnt wird, erst unerwünschtes und dann erwünschtes Verhalten zu zeigen.

Peppis Tipp finde ich aber bisher am besten!!!
Dafür brauchst du auch kein Halti und irgendwelchen Schnickschnack, nur Zeit und Geduld und gutes/richtiges Timing :)

AlHambra
07.10.2010, 08:55
Ich habe beim Surfen eine HP gefunden, auf der wirklich viel und mAn Wertvolles zu dem Thema steht:

http://www.hovawart-info.de/aggression.htm

:ok:

troja
07.10.2010, 10:16
ja das mit dem " schau" fange ich auch gerade an. ist glaube ich eine feine sache "obidence" habe ich jetzt für mich entdeckt

mal schauen was ich mit clicker und dem target alles schaffe.

Gabi
07.10.2010, 14:10
Ich habe beim Surfen eine HP gefunden, auf der wirklich viel und mAn Wertvolles zu dem Thema steht:

http://www.hovawart-info.de/aggression.htm

:ok:

Die HP ist richtig gut!:ok:

AlHambra
08.10.2010, 12:39
Ein super Tip ist mAn auch das mit der Leinenführung bei Pöbelkandidaten.

Besonders gut für Frauen mit grossen Proletenrüden an der Leine:

Leine hinter dem Rücken langführen und mit der rechten Hand festhalten (der Hund geht links), so ist das Zuggewicht des Hundes auf den Körper verteilt und hängt nicht am Arm. :ok:

Ich hab das heute früh gleich mal ausprobiert und Samson war leicht zu halten, obwohl ein Tobekandidat 5 Meter vor ihm stand und er gerne sein ganzes Gewicht eingestzt hätte um (mit mir als Fähnchen im Wind) hinzusausen.

Natürlich ersetzt das nicht die Erziehung, also das Kontrollieren des Hundes, ist aber ein guter Tip für extreme Situationen, in die man mit zB einem pubertierenden Burschen mal geraten kann, besonders wenn der Weg eng ist und man keinen Bogen mit Ablenkung (bei Fuss + Schau) machen kann.

Ich hab das auch gleich meiner Mutter erklärt, die Samson und Aisha nächste Woche urlaubsbedingt betreut, und da ist das Gold wert, denn Samson und meine Ma bringen das gleiche Gewicht auf die Waage :schreck:

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