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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Old English Mastiff-Hündin ABBY, *2006


Angua
12.09.2010, 18:48
Abby

http://molosser-vermittlungshilfe.de/wp-content/uploads/2010/09/Mastiff_Abby-sitzend-Wiese.jpg

Old English Mastiff, kastrierte Hündin, 4,5 Jahre alt.

http://molosser-vermittlungshilfe.de/wp-content/uploads/2010/09/Mastiff_Abby-sitzend-Schnee.jpg

Abby stammt aus einer deutschen Zucht. (Ihre Mutter ist ist Sybella Gildasan, genannt Paula.)

Hier die Beschreibung der abgebenden Besitzer:

Abby ist ein richtiger Schatz! Sie ist verschmust, verspielt und sehr anhänglich. Ihre Menschen liebt sie über alles.

Die Grundkommandos beherrscht sie, und auch ansonsten hört sie sehr gut. Für Leckerchen tut sie alles und drei bis zehn Mützen Schlaf am Tag dürfen es auch gern sein.

http://molosser-vermittlungshilfe.de/wp-content/uploads/2010/09/Mastiff_Abby-liegend.jpg

Manchmal ist sie bei neuen Situationen unsicher und sucht daher ein neues Herrchen, das viel Zeit für sie und Geduld mit ihr hat.

Bei uns haben sich die beruflichen Bedingungen geändert und wir haben leider nicht mehr die Zeit, die Abby benötigt und verdient. Schweren Herzens müssen wir unseren Sonnenschein daher abgeben. Für sie wäre ein ruhigerer Haushalt ohne kleinere Kinder oder gar sehr aufgeweckte, wuselige kleine Hunde vielleicht am Schönsten.

Für uns ist einfach am Wichtigsten, dass es Abby in Zukunft gut hat und ihr neues Herrchen sie so liebt wie wir es tun.

Abby lebt in Westfalen, im PLZ-Bereich 48734.

Vermittlung nur mit Schutzvertrag nach erfolgter Vorkontrolle, Nachkontrollen werden durchgeführt. Abgabe nur in engen Familienanschluss, keine Zwinger- oder Außenhaltung.

Kontakt und weitere Informationen hier: Abby (http://molosser-vermittlungshilfe.de/mastiff/old-english-mastiff-huendin-2006/)

paulalein
14.09.2010, 10:35
Hallöchen ! Mag sie denn gar keine kleinen Kinder ? lG Nicole

Betika
14.09.2010, 16:24
Da wir ja zwei klein kinder haben (fast 3Jahre und fast 2Jahre) wurden wir auch gerne wissen ob sie wirklich nicht zu kleinen Kinder kann.

Bolle
14.09.2010, 18:40
Hallo,

ich bin Melanie, die Besitzerin von Abby.

Jörg ( Mastiff-Forum.de) besitzt Paula, Abby´s Mutter, und hilft uns bei Abby´s Vermittlung. Er hat mich darauf hingewiesen, dass ich noch ein bischen zu Abby´s genauem Verhalten, insbesondere dem gegenüber Kindern, schreiben sollte. Dies will ich nun nachholen:

Abby ist wirklich ein totaler Schatz und würde für ihre Besitzer im wahrsten Sinne des Wortes "durch´s Feuer" gehen. Leider ist sie im Allgemeinen aber sehr ängstlich. Da wir nun berufsbedingt so wenig Zeit für sie haben, hat sich diese Ängstlichkeit noch verstärkt.

Dies zeigt sich wie folgt:
Besucher bellt sie zunächst an und wählt den Rückzug. Wenn alle dann sitzen, dann kommt sie aber sofort, fängt an zu schnuppern und nach 2 Minuten bringt sie jedem Ihren Ball und will spielen und sich kraulen lassen.

Beim Spazieren zieht sie schonmal in Richtung "zu Hause", wenn sie sich erschreckt. Sie ist aber jederzeit gut ansprechbar und kann dennoch problemlos abgeleint werden. Andere Hunde ignoriert sie meistens einfach. Sie zieht beim Spazieren wohl schonmal hin (auch mit ordentlich Kraft), man kann sie aber relativ problemlos "zurückrufen" und absitzen lassen. Wenn man sich dann mit dem anderen Hundebesitzer unterhält, sitzt sie auch brav neben einem und macht keine weiteren Anstalten hin zu kommen. Wen sie angebellt wird, dann bellt sie auch schonmal kräftig zurück, aber sitzt auch dann auf Kommando friedlich ab. Beim Beschnuppern an der Leine sagt sie den anderen Hunden wohl mal schnell "o.k. jetzt genug geschnuppert, lass mich in Ruhe", aber beim Spazieren mit anderen Hunden hatten wir noch nie Probleme. Man muss ihr einfach erstmal Zeit lassen, sich an den anderen Hund zu gewöhnen und dann darauf achten, dass sie nicht zu sehr bedrängt wird (dann hat sie schnell den Schwanz zwischen den Beinen und läuft im Kreis um uns rum a la "helft mir doch "). Ein wuseliger Zweithund wäre daher nicht unbedingt das richtige für unsere Dicke.

Vor lauten Geräuschen und unvorhersehbaren Dingen hat sie aber leider Angst und ist daher auch Kindern gegenüber eher skeptisch. Bei manchen Kindern klappt es ganz gut und sie ist toal lieb, andere hingegen bellt sie auch schonmal an und will einfach nur weg. Wie sie ragieren würde, wenn ein Kind sie bedrängt und sie keinen Fluchtweg hat, das kann ich nur schlecht einschätzen. Da sie eigentlich total lieb ist und ihr Heil in der Flucht sucht, denke ich nicht, dass etwas passieren würde, aber ich würde es auch nicht ausprobieren wollen. Ich kann ihr Verhalten in diesem Punkt leider selber nur schlecht einschätzen und weiss nicht genau, woran sie ihr Verhalten jeweils festmacht.

Eine Hundetrainerin von d.o.g.s hat uns gesagt, dass wir Abby durch unser eigenes, zum Teil leider unsicheres Verhalten, in die Position eines "Rudelführers" befördern (zumindest denkt Abby, sie muss diese Aufgaben übernehmen, weil wir es nicht können) und dass sie, als ängslticher Hund, damit einfach überfordert ist. Dies könnte dann auch schonmal dazu führen, dass ein unsicherer Hund meinen könnte, er muss auf die Tür aufpassen (Besucher anbellen) und die Erziehung der Welpen / Kinder übernehmen. Mit einem entsprechenden Training (Umstellung des eignene Verhaltens) und Umstellung bestimmerter Dinge zu Hause (kein strategisch günstiger Schlafplatz vor der Tür, etc.) könne man dem Hund diese Sicherheit aber wiedergeben und ihm klarmachen, dass er keinen Stress haben muss und sich um nichts zu kümmern hat, weil man selber als Rudelführer gut dazu in der Lage ist und diese Aufgaben auch wahrnimmt.
Wenn Abby dieses Vertrauen in die "Fahigkeiten" ihres Menschen also wieder hat, würde sie auch sicherer werden und würde lernen, dass Besucher nicht erst angebellt werden müssen, bevor man sich streichenl lässt und die Welpen-/Kindererziehung auch nur Sache des Herrchens ist und sie damit nichts zu tun hat. Nach einem solchen "Training" wäre auch ein Zusammenleben mit einem Kind möglich, so hat man uns zumindest gesagt. Zum jetztigen Zeitpunkt würde ich aber erstmal davon abraten.

Im Grunde ist Abby aber wirklich ein totaler Traumhund (mit allem zufrieden, lieb, verschmust, anhänglich, hört total gut und verspielt ist sie auch noch), wäre da nicht ihre Ängstlichkeit, die zu einigen "Problemem" führt.
Ich möchte aber anmerken, dass ich/wir daran leider nicht unschuldig sind. Abby war zwar immer eher vorsichtig, aber bei Weitem nicht so ängstlich wie jetzt. Durch meine geänderten Arbeitszeiten ist sie nun jedoch sehr viele Stunden am Tag allein (7 - 8 Stunden) und dies ist für einen eher ängstlichen Hund vermutlich nicht der Idealfall und hat die Gesamtsituation leider nicht verbessert. Mein eigenes, vermutlich auch eher unsicheres/überfordertes, Verhalten hat dann mit Sicherheit sein Übriges dazu beigetragen.

Wenn wir aber einen ruhigen Haushalt (bei Mastifferfahrenen Leuten) für sie finden, wo man wieder die nötige Zeit für sie hat, dann kann man mit einiger Geduld wirklich den absuluten Traumhund haben. Davon bin ich überzeugt !!

Ich hoffe, ich habe mit diesen Angaben ein wenig weiterhelfen können ???

Kontakt alles weitere über http://molosser-vermittlungshilfe.de/mastiff/old-english-mastiff-huendin-2006/


Liebe Grüsse,

Melanie

paulalein
14.09.2010, 20:08
Hallo liebe Melanie ! Vielen Dank für deine wirklich tolle Beschreibung . Also nachdem was du so schreibst , glaube ich kaum das es da mit einem Hundeerfahrenen Kind Probleme geben wird .Unserer kam zb nach dem Hund und er ist zwar erst 5 aber er weiß nun wirklich wie er sich zu verhalten hat . um die vor u Nachkontrollen mache ich mir keine Sorgen , aber bevor ich mit meinem Mann die Verhandlung aufnehme , würde ich gerne noch wissen wie hoch ihr euch die Schutzgebühr vorstellt . LG Nicole

Bolle
14.09.2010, 21:16
Hallo Nicole,

bei etwas älteren, damit grösseren und "standfesteren" Kindern würde ich Dir ja eventuell Recht geben, aber zu einem kleineren Kind würde ich Abby nur ungern vermitteln. Da bin ich mir einfach zu unsicher wie sie reagiert und möchte kein Risiko eingehen. Ich denke einfach, da müsste man vorher auf jeden Fall noch mit Abby arbeiten und wenn sie dann sicherer ist, könnte man ja immer noch weitersehen. Zum jetzigen Zeitpunkt denke ich aber, dass es nicht unbedingt sinnvoll wäre. Tut mir wirklich leid.


Gruß,

Melanie

Isis78
15.09.2010, 06:07
Würdet ihr sie lieber als Einzelhund vermitteln, oder könnte sie auch in ein stabiles, gemischtes Rudel integriert werden??

Bolle
15.09.2010, 06:46
Hallo,

zu Beginn hatte Abby hier auch einen Weggefährten, leider hat das nicht so gut geklappt und führte zu Schwierigkeiten (die gingen aber von unserem anderen Hund aus / sein Futter, sein Spielzeug, etc. / er war vorher schon da). Ich glaube, auch diese Tatsache hat ein wenig zu Abby´s Unsicherheit beigetragen. Sie ist seitdem einfach ein bischen skeptisch.

Zu einem ruhigen Zweithund, an dem sie sich orientieren kann, dass könnte ich mir unter Umständen schon vorstellen. Da könnte man zumindest mal gucken.
Ein wuseliges Rudel wäre aber, so glaube ich, nicht so gut.

Beim Spazieren sind mehrere Hunde kein Problem, wenn sie Abby nicht so bedrängen, also einfach nebeneinander herlaufen und sie in Ruhe lassen ("Lässt Du mich in Ruhe, lass ich Dich in Ruhe"). Es wird zwar auch schonmal gespielt, aber wenn andere Hunde sie ständig anspringen und um sie rumwuseln, mit ihr spielen wollen, dann ist sie schnell überfordert und eher ängstlich (hat den Schwanz zwischen den Beinen und sucht bei uns Schutz).


Gruß,

Melanie

Bolle
15.09.2010, 07:15
Ich möchte noch hinzufügen, dass Abby schon „Hundekumpels“ hat, mit denen sie richtig aufdreht und die sie über alles liebt. Dann ist kein Stock weit genug geworfen und kein Teich tief genug. Da wird auch schonmal richtig getobt. Diese Hunde kennt sie aber auch schon seit sie ein Welpe war. Andere (neue) Hunde ignoriert sie oft einfach nach dem 1. Beschnuppern oder ist, wie gesagt, eher ängstlich, wenn sie bedrängt wird. In einem Rudel anderer Hunde geht sie einfach schnell unter und ist „auf der Flucht“ und eher verunsichert.

Ein Einzelplatz oder eventuell zu einem ruhigen Zweithund, dass wäre daher vermutlich das Beste für unsere Dicke.

Melanie

Bolle
15.09.2010, 08:02
Hier noch weitere Bilder unserer "Dicken" !!

Aus dem Urlaub (neue Bilder) und mit ihren "besten Kumpels" (die Fotos sind allerdings älter, aus 03/07 - Abby war knapp 1 Jahr).

Angua
29.09.2010, 11:31
Heute kam die Info:

Abby hat ein neues Zuhause gefunden, in dem sie Prinzessin sein darf und rund um die Uhr Gesellschaft hat.

Könnte sie bitte jemand in die entsprechende Rubrik verschieben?

Danke.

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