PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "American Bulldog" Ein Rasseporträt von Gesa Fenge


Aimee
18.08.2010, 12:56
Hallo ihr lieben:)

Ich lese Gerade das Buch "American Bulldog" von der Gesa. Ich habe es noch nicht ganz durch, aber ich bin jetzt schon super begeistert von dem Umfang des Buches:) Es ist super toll zu lesen und es läßt sich sehr viel finden, verstehen, lernen...

Inhalt (grobe Übersicht, die großen Überthemen aus dem Inhaltsver.):
Geschichte des AB
AB Standard
Charakter
Welpen
Erste Schritte zum Miteinander
Beschäftigung mit dem Bulldog
Ausstellung
Bulldog on Tour (Urlaub, Reise...)
Zucht
Grundlagen der Zucht
Von der Läufigkeit bis zur Welpenaufzucht
Über die Gesundheit
Erste Hilfe
Bulldogzucht heute

also von meiner Seite eine große Empfehlung an all, ganz besonders an die AB Interessenten:)

Hoffe das es bei euch zu spruch findet und der ein oder andere das auch schon gelesen hat:)

Peppi
18.08.2010, 13:09
generell habe ich Schwierigkeiten mit den grundsätzlich verschiedenen Ansätzen in der American Bulldog Zucht. Leider wird jede Kritik immer gleich persönlich genommen.

Ich finde an Gesa klasse, dass sie mit Konzept an die Sache heran geht.

Allerdings ist es total paradox - betrachtet man einmal die ganze AB-Gemeinschaft - auf der einen Seite die Beschreibung "ursprüngliche Hunderasse" zu benutzen, die es zu erhalten gilt und dann zu versuchen, aus dieser Rasse eine Gebrauchshunderasse zu machen. Zumindest sehen Gesas Bemühungen stark danach aus.

Mit ursprüngliche Hunderasse meinen die Fachleute ohne "Rassebrille" nämlich Hunde, die noch zur eigenen Arbeit gezüchtet werden. HSH, Treibhunde wie der Border Collie, etc.

Gebrauchshunde sind aber eher die Hunde die eng mit dem Menschen zusammenarbeiten und einen hohen "Will2Please" zeigen.

Ich finde das sind Gegensätze, wie sie größer nicht sein können.

Daher sind auch so Pauschalaussagen zu American Bulldogs eigentlich gar nicht haltbar.

Ich glaube die "Rasse" gibt es unter dem Namen auch erst seit Mitte der 90er. Zumindest nicht viel länger.;)

Aimee
18.08.2010, 13:13
@Peppi: Ich danke Dir:) Deine Beiträge sind immer sehr konstruktiv:) Freu mich immer drauf:)
Hast Du das Buch denn gelesen? Oder kennst Du Gesa?
Freut mich echt immer das Du Dich auch überall zu rege beteiligst:ok:
Bekennender Schullefan:)

Peppi
18.08.2010, 13:15
Wenig los im Moment im Büro :D

Gesa "kenn ich" aus den AB Foren.

Buch hatte ich mal in der Hand. War nicht so wirklich meins. :sorry:

Aimee
18.08.2010, 13:17
Das macht doch nichts, wenn es nicht so richtig Deins war:)

Du hast ja auch so sehr viel Erfahrung. kommt für mich so rüber:)

Peppi
18.08.2010, 13:19
Das hab ich alles dem Schulle zu verdanken. :(

Isis78
18.08.2010, 13:26
Habe das Buch auch im Schrank stehen, liest sich ganz gut.
Peppi, Deine Kritik bezüglich Gebrauchshunderase oder ursprüngliche Rasse, finde ich berechtigt.
Der Rest ist für mich schwierig zu differenzieren, da ich es bislang nur beruflich mit einem AB-DD/Mix zutun hatte, und selber keinen AB halte.

Aimee
18.08.2010, 13:38
Das hab ich alles dem Schulle zu verdanken. :(

Wieso hast Du das dem Schulle zu verdanken... in verbindung mit :(

Aimee
18.08.2010, 13:39
Habe das Buch auch im Schrank stehen, liest sich ganz gut.
Peppi, Deine Kritik bezüglich Gebrauchshunderase oder ursprüngliche Rasse, finde ich berechtigt.
Der Rest ist für mich schwierig zu differenzieren, da ich es bislang nur beruflich mit einem AB-DD/Mix zutun hatte, und selber keinen AB halte.

immer super posts von dem peppi ;)

Hast Du das Buch nur angelesen oder schon durch, oder nur stehen;)

Peppi
18.08.2010, 13:42
Es war ein langer Weg, bis ich Zugang zu dem Hund hatte.

Motivation ist bei dem Hund sowas von schwierig gewesen. Mir haben alle schon geraten, wir sollen zum Arzt gehen, weil der sich so komisch verhalten hat.

Und dann halt die plötzliche Unverträglichkeit mit Einsetzen der Geschlechtsreife und die Unsicherheit.

Ich hab halt überall nach Erklärungen und Lösungen gesucht, weil ich manche Sachen nicht verstehen konnte, oder nicht wahr haben wollte, oder einfach zu blöd war.

Sagen wir mal so: Ich liebe meine Schlabberbacke über alles. Trotzallem wird es wohl mein letzter AB sein.:hmm:

Aber ich behaupte, alle Vierbeiner werden da in Zukunft von profitieren. ;)

Das Buch hatte ich mal bei "Bekannten" in der Hand und hab "reingelesen". Ich finde aber die meisten Bücher zu einer Rasse nicht so gelungen!

Isis78
18.08.2010, 13:46
Ne, ich habe meine Bücher nicht im Regal um Leute zu beeindrucken :kicher:

Da ich sehr lange schon im Tierschutz aktiv bin, selber zugelassenen Pflegestelle bin, und Hundeverhaltentherapie studiert habe, ist es Pflicht sich die Rassebücher wirklich durchzulesen.
Mein Ziel ist es ja auf lange Sicht, sich auf die Molosser und Listenhundrassen zu spezialisieren. Also muss ich mich auch mit den Rassen, die ich selber nicht halte, auseinandersetzen.
Aber wirklich zu erkennen, was ist Tatsache und was ist nur Beweihräucherung, ist manchmal gar nicht so einfach

Peppi
18.08.2010, 13:50
Aber wirklich zu erkennen, was ist Tatsache und was ist nur Beweihräucherung, ist manchmal gar nicht so einfach

eat this:

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/steinfeldta_2002.pdf

selten was besseres, objektiveres gelesen. Achte mal auf die Literaturhinweise am Ende.

Wenn man da unvoreingenommen ran geht, wird einem schon allein durch die historischen Hinweise einiges klarer. ;)

:lach4:

Isis78
18.08.2010, 13:59
Danke, das kenne ich bereits!!

Aber Du hast vollkommen Recht, es fehlt an vielen Stellen die unvoreingenommenheit!!
Etwas, das mir selber, zugegebenermaßen, nicht immer leicht fällt, aber je länger ich damit arbeite umso besser gelingt es mir.

Ein sehr schönes Buch zu diesem Thema finde ich, ist von Vicki Hearne:
Bandit, Dossier über einen gefährlichen Hund.

Sie geht da schon sehr auf die Rassedispositionen ein

Aimee
18.08.2010, 14:10
Ne, ich habe meine Bücher nicht im Regal um Leute zu beeindrucken :kicher:

Da ich sehr lange schon im Tierschutz aktiv bin, selber zugelassenen Pflegestelle bin, und Hundeverhaltentherapie studiert habe, ist es Pflicht sich die Rassebücher wirklich durchzulesen.Mein Ziel ist es ja auf lange Sicht, sich auf die Molosser und Listenhundrassen zu spezialisieren. Also muss ich mich auch mit den Rassen, die ich selber nicht halte, auseinandersetzen.
Aber wirklich zu erkennen, was ist Tatsache und was ist nur Beweihräucherung, ist manchmal gar nicht so einfach


Dafür schon mal mehr wie beide Daumen hoch finde ich echt klasse!!!

Aimee
18.08.2010, 14:13
eat this:

http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/steinfeldta_2002.pdf

selten was besseres, objektiveres gelesen. Achte mal auf die Literaturhinweise am Ende.

Wenn man da unvoreingenommen ran geht, wird einem schon allein durch die historischen Hinweise einiges klarer. ;)

:lach4:

ohhh da ist je man erstmal viel zu lesen...


Warum wird denn der Schulle wohl dein letzter ab sein?

Isis78
18.08.2010, 14:15
ohhh da ist je man erstmal viel zu lesen...


Aber es lohnt sich!!!

Aimee
18.08.2010, 14:34
Aber es lohnt sich!!!

Bin schon dabei, werde es mir aber wohl nochmal ausdrucken... das ist zuviel auf mal;)

Aimee
18.08.2010, 23:49
Sonst noch jemand schonmal in dieses Buch geschaut?

Peppi
19.08.2010, 12:58
Warum wird denn der Schulle wohl dein letzter ab sein?

Sagen wir mal, die "Wahrscheinlichkeit" ein Exemplar zu erwischen, das mit innerartlicher Unverträglichkeit zu kämpfen ist "recht hoch", wenn man sich so umhört.

Man kann das meinetwegen finden wie man will, aber ich möchte das nicht nocheinmal. Wir nerven unsere Freunde ohne Hund mit unserem Hundefimmel, die diese Begeisterung nicht teilen und mit Hundeleuten treffen geht auch nicht weil die süsse kleine Wolke alle fremden Rüden zum fressen gerne hat.

Ich würd nie im Traum dran denken ihn abzugeben oder sowas. Wir haben uns das eingebrockt und werden auch mit allen Konsequenzen leben.

Aber danach, möchte ich mich lieber um andere "Hundeproblemchen" kümmern.

:lach4:

Aimee
19.08.2010, 13:20
Sagen wir mal, die "Wahrscheinlichkeit" ein Exemplar zu erwischen, das mit innerartlicher Unverträglichkeit zu kämpfen ist "recht hoch", wenn man sich so umhört.

Man kann das meinetwegen finden wie man will, aber ich möchte das nicht nocheinmal. Wir nerven unsere Freunde ohne Hund mit unserem Hundefimmel, die diese Begeisterung nicht teilen und mit Hundeleuten treffen geht auch nicht weil die süsse kleine Wolke alle fremden Rüden zum fressen gerne hat.

Ich würd nie im Traum dran denken ihn abzugeben oder sowas. Wir haben uns das eingebrockt und werden auch mit allen Konsequenzen leben.

Aber danach, möchte ich mich lieber um andere "Hundeproblemchen" kümmern.

:lach4:

:08:
:ok:Das ist doch mal eine Aussage die man hinten und voren ganz und gar nachvollziehen kann:) Super:)

Dann musst Du zu Mädels tendieren;) Die sind da etwas inspannter:)

Leider hört man das überall, dass in der AB Zucht viel murks passiert und passiert ist:( Gerade im Wesen:(

Peppi
19.08.2010, 13:57
Es ist halt dieser schmale Grad:

"Erhalte" ich eine Hunderasse ohne wenn und aber (ein Ansatz den ich nachvollziehen kann), laufe aber Gefahr, dass in der heutigen Gesellschaft überhaupt kein Platz mehr für die Tiere ist.

Oder züchte ich um und löse mich von den Krusten der Vergangenheit - und sorge dafür, dass die Rasse Ihren Platz wieder findet.

Für mich ist der zweite Ansatz der vernünftigere. Evolution bedeutet "Entwicklung" und Hunde wurden immer den Bedürfnissen angepasst. Das darf man jetzt nicht "extrem" und nur negativ auslegen und ein Bild von einem frisierten Pudel in die Waagschale werfen, sondern ich muss schauen, wo und wie finde ich einen gesunden Mittelweg.

Das Problem ist bei den American Bulldogs dieses in die eigene Tasche lügen. Ich habe in den Foren immer dafür gewettert Wert auf Sozialverträglichkeit zu legen und wurde heftig kritisiert und beschimpft.

Wenn man sich in neutraleren Foren umschaut, sieht man, insbesondere bei den Conti Interessenten, dass es eine deutliche Tendenz gibt, dass Leute sozialverträgliche Hunde haben möchten - und dies auch Zuchtziel ist.

Und der Ruf des AB schreckt nicht wenige ab.

Aber die Züchter die am lautesten gewettert haben gegen den bösen Peppi (kann man auch hier nachlesen), die bewerben mittlerweile Ihre Zuchthunde mit dem Attribut "sozialverträglich".

Vernünftige Züchter kann man leider an einer Hand abzählen. Und auch in deren Köpfen geistert noch immer der "Linienzucht ist gut" Gedanke.

Das ist nunmal leider mehr als obsolet.:sorry:

Babe
19.08.2010, 14:42
:08:
:ok:Das ist doch mal eine Aussage die man hinten und voren ganz und gar nachvollziehen kann:) Super:)

Dann musst Du zu Mädels tendieren;) Die sind da etwas inspannter:)

Leider hört man das überall, dass in der AB Zucht viel murks passiert und passiert ist:( Gerade im Wesen:(


:sorry:aber da muß ich dir wiedersprechen,Kenne ein paar AB Mädels die genauso unverträglich mit anderen Hündinnen sind wie mein Kerle mit Rüden!
Auf dem Sommerfest saß nicht nur mein Kerle die meiste Zeit im (offenen)Kofferraum sondern auch ein AB Mädel,zusammen harmonieren sie super aber was glaubst was die mit den anderen gemacht hätten!?

Aimee
19.08.2010, 14:50
:sorry:aber da muß ich dir wiedersprechen,Kenne ein paar AB Mädels die genauso unverträglich mit anderen Hündinnen sind wie mein Kerle mit Rüden!
Auf dem Sommerfest saß nicht nur mein Kerle die meiste Zeit im (offenen)Kofferraum sondern auch ein AB Mädel,zusammen harmonieren sie super aber was glaubst was die mit den anderen gemacht hätten!?

Du hast meine Smileys übersehen:) Das weiß ich doch... das war nur so eine nullaussage die nichts zur sache trägt

Aber hast nun mal recht das die weiber genauso ätzend seien können...

Es ist im Forum leider immer schwer das ein oder andere so rüber zu bringen, wie es gemeint ist...

Aimee
19.08.2010, 14:53
Es ist halt dieser schmale Grad:

"Erhalte" ich eine Hunderasse ohne wenn und aber (ein Ansatz den ich nachvollziehen kann), laufe aber Gefahr, dass in der heutigen Gesellschaft überhaupt kein Platz mehr für die Tiere ist.

Oder züchte ich um und löse mich von den Krusten der Vergangenheit - und sorge dafür, dass die Rasse Ihren Platz wieder findet.

Für mich ist der zweite Ansatz der vernünftigere. Evolution bedeutet "Entwicklung" und Hunde wurden immer den Bedürfnissen angepasst. Das darf man jetzt nicht "extrem" und nur negativ auslegen und ein Bild von einem frisierten Pudel in die Waagschale werfen, sondern ich muss schauen, wo und wie finde ich einen gesunden Mittelweg.

Das Problem ist bei den American Bulldogs dieses in die eigene Tasche lügen. Ich habe in den Foren immer dafür gewettert Wert auf Sozialverträglichkeit zu legen und wurde heftig kritisiert und beschimpft.

Wenn man sich in neutraleren Foren umschaut, sieht man, insbesondere bei den Conti Interessenten, dass es eine deutliche Tendenz gibt, dass Leute sozialverträgliche Hunde haben möchten - und dies auch Zuchtziel ist.

Und der Ruf des AB schreckt nicht wenige ab.

Aber die Züchter die am lautesten gewettert haben gegen den bösen Peppi (kann man auch hier nachlesen), die bewerben mittlerweile Ihre Zuchthunde mit dem Attribut "sozialverträglich".

Vernünftige Züchter kann man leider an einer Hand abzählen. Und auch in deren Köpfen geistert noch immer der "Linienzucht ist gut" Gedanke.

Das ist nunmal leider mehr als obsolet.:sorry:

Damit hast Du meiner Meinung nach völlig recht und ich finde es super klasse, das es Menschen wie dich gibt, die ganz klar ihre Meinung vertreten, es so sehen wie es ist und rückrad beweisen:)

Mein Ziel wäre Verträglichkeit und Gesundheit!!!

Wie gesagt immer wieder super kommis von Dir... Danke:ok:

Babe
19.08.2010, 14:55
:lach4:Nein hab deine Smiley`s nicht übersehen nur irgendwie nicht richtig gedeutet:sorry:!
Ja manchmal ist es ein wenig schwierig über die Tastatur ausdrücken was mann meint,wie schön wars doch wo mann sich halt kurz zusammen telefonierte und gut wars:ok:

Peppi
19.08.2010, 15:21
:sorry:aber da muß ich dir wiedersprechen,Kenne ein paar AB Mädels die genauso unverträglich mit anderen Hündinnen sind wie mein Kerle mit Rüden!

Ich kenne sogar eine Hündin, mit etlichen Auszeichnungen, Titeln schiess mich tot, bei einem "renommierten" Züchterpaar (von Anfang an dabei), die nicht mit der Wolke spielen durfte. Unverträglich mit beiderlei Geschlecht.

Vererbt nebenbei die nicht bei ABs vorkommende Krankheit Spondylose.

Ein wahnsinns Hund - absolut wertvoll für die Zucht. :hmm:

Isis78
19.08.2010, 15:56
Ja, Peppi, das Probblem mit der Unverträglichkeit kenne ich von
meiner letzten Doggenhündin nur zu gut. Jeder Spaziergang war ein Spießrutenlauf.
Ihre Mutter war auch ne "Super"-Zuchthündin, aber genauso unverträglich, und leider ist das Verhalten der Zuchthunde weniger wichtig, als deren Gesundheit.

Dass ist der Grund, warum für mich ein Hund vom Züchter eben nicht in Frage kommt. Es gibt bestimmt ausnahmen, aber die Suche im Tierschutz war für mich bislang immer erfolgreich.

Ich finde Deine Konsequenz wirklich lobenswert, es würden mich aber die Gründe für Schulles unverträglichkeit brennend interessieren und was Du bislang versucht hast, um das in den Griff zu bekommen. Sorry, aber da kommt die Verhaltenstherapeutin wieder durch.

Peppi
19.08.2010, 16:05
Schreib doch mal was man alles machen kann und ich sag Dir ob ich irgendwas nicht versucht habe ;)

Hier geht's übrigens schon mit der Definition los:

a) Mit einem unverträglichen Hund klar kommen (über Gehorsam)
b) Hund wieder verträglich machen

Isis78
19.08.2010, 16:18
Vollkommen richtig, defininitionssache!!!

Was von beidem sinnvoll ist, liegt aber an der Ursache des Problems.
Eine Rüdenunverträglichkeit bei adulten Rüden ist ja nun nicht ungewöhnlich. Ebenso wenig bei Hündinnen und Geschlechtsgenossinen.

Nun lebt Schulle ja mit einem Rüden zusammen, macht er unterschiede in der Größe der Rüden??
Auf Deinen Bildern habe ich nicht den Eindruck, dass das Zusammenleben Deiner Jungs von Kontrolle bestimmt ist.
Wie gebärdet er sich in der Begegnung mit Rüden, ist er unsicher oder benimmt er sich,
ich nenne es mal "prollig".

Peppi
19.08.2010, 16:30
Eine Rüdenunverträglichkeit bei adulten Rüden ist ja nun nicht ungewöhnlich.

Auch da gehen die Meinungen weit auseinander.

Frau Dr. U. Fed.-Pet. benutzt nahezu jedesmal den Begriff "unsozialisierte Landeier". Also Hunde, die nicht auf Artgenossen sozialisiert wurden.

Ich hab mir sehr große Mühe gegeben den Hund auf Artgenossen zu sozialisieren.

Pustekuchen.

Es ist in meinen Augen nicht normal, dass Rüden unverträglich sind. Zumindest aber, gibt es grosse Unterschiede bei den Rassen.

Diese Diskussion ist wirklich interessant nur klinken sich meist irgendwelche Leute ein, die das Problem nicht verstehen und so ist der Verlauf einer solchen schon vorher abzusehen.

Wenn ich zum Beispiel Rassen nennen würde, komme solche sinnvollen Kommentare wie: "Ich kenn' aber auch einen, der is' auch unverträglich."

Deshalb hab ich ganz offen nicht mehr soviel Lust dazu - zumindest öffentlich.

Solange kein unangeleinter Hund auf uns zukommt, ist alles easy. Schulle prollt nicht mehr an der Leine, wenn ein Mindestabstand eingehalten wird und das ist auch das einzige Problem. Ich hab aufgehört zu versuchen Ihn in irgendeine Rolle pressen zu wollen, der er nicht gerecht wird.

Der Hund ist hochgradig unsicher und reagiert einfach "unangemessen". Dieser hätte eigentlich auf einen großen Bauernhof gehört. Ohne tägliche neue Reize.

Wenn Du noch revolutionäre Tips hast, gerne per PN. ;)

Und jeder der denkt, dass ist ein typisches Rüdenverhalten sei der Besuch eines Mopsrennens ans Herz gelegt. :D

Isis78
19.08.2010, 17:49
Jaja, die Möppel eben. Sind halt was besonderes

Babe
20.08.2010, 08:40
Ich kenne sogar eine Hündin, mit etlichen Auszeichnungen, Titeln schiess mich tot, bei einem "renommierten" Züchterpaar (von Anfang an dabei), die nicht mit der Wolke spielen durfte. Unverträglich mit beiderlei Geschlecht.

Vererbt nebenbei die nicht bei ABs vorkommende Krankheit Spondylose.

Ein wahnsinns Hund - absolut wertvoll für die Zucht. :hmm:


Okay ist doch super:hmm:,weiß nur von dem Deck-Gott mit den Kreuzbandrissen beidseitig da hab ich Bilder von gesehen!Oder von der ultra super Mutterhündin die doch so liebevoll zu ihren Welpen war,das sie alle mit der Flasche aufgezogen wurden!
Mir wurde so oft vorgeworfen von manchen Top-Bulldogbesitzern das meine Rüdenunverträglichkeit hausgemacht sei,weil ich mit meinem Buben zu sanft umgehe dafür hatten wir aber noch keine Beisserei,naja aber ein Blick hinter die Kulissen (auf ner Show) ließ mich frösteln:sorry:
Und wenn mir dann manche sagen "schau ich hab 3 Rüden mit einanderspringen und es klappt wunderbar" frage ich nach dem Alter,8-13 Monate und verkneif mir ein Lächeln denn da sprang meiner auch noch mit Rüden!
Schade nur das in dieser verlogenen AB-Welt keiner dazu steht das es eben nicht nicht nur die "Ich liebe alles und jeden AB gibt"
Und wenn du es doch mal aussprichst wirst du eingestampft!

Mein Fazit daraus,da bleibe ich mit meinem Buben für mich und gut ist!

LG Janet

Peppi
20.08.2010, 08:56
:D

Meinst Du den "King", der in nahezu allen Linien zu finden ist? :D

Ich bin ja auch etwas raus. Aber ich hab ja teilweise selber gedacht, ich wäre zu blöd den Hund zu sozialisieren. Aber auch die "Großen" Züchter schreiben von Ihren unverträglichen Hunden und dass sie "freilaufende Fußhupen" im Zweifelsfall wegkicken.

Die haben einfach ne andere Einstellung zum Hund. Für die ist diese Unverträglichkeit kein Problem. Das ist normal, bzw. sogar erwünscht.

Und die finden das normal, dass die Hunde in Kofferräumen und Boxen sitzen, zuhause werden die Hunde separat gehalten und und und.

Und mit Unterordnung, hält man den Hund dann in Zaum. Dadurch ist er aber immernoch nicht verträglich. Und diesen Unterschied verstehen die meisten nicht.

Das sind ja auch keine Monster oder so, aber hier in der Stadt nervt es einfach.

Wenn ich einen großen Bauernhof hätte, der komplett eingezäunt wäre, würde ich mir auch wieder so einen Clown kaufen. Aber so tu ich uns beiden keinen Gefallen.

Aimee
20.08.2010, 08:59
:D

Meinst Du den "King", der in nahezu allen Linien zu finden ist? :D


Wenn ich einen großen Bauernhof hätte, der komplett eingezäunt wäre, würde ich mir auch wieder so einen Clown kaufen. Aber so tu ich uns beiden keinen Gefallen.


Meinst Du Mufassa??? oder wenn, tut mir leid wenn die Frage villeicht doof ist...

Dann zieht zu uns hier gibt es jede menge Bauernhöfe oder große Grundstücke mit Haus, alles eingezäunt:;)

Peppi
20.08.2010, 09:08
Wir arbeiten gerade dran... zwar nicht zu Euch, aber unweit von unserem jetzigen Heim. ;)

Wird aber leider auch kein Bauernhof. :(

Und es gibt ja auch noch Urlaube, Wochenendausflüge, Baggerseen.


Da sind wir bei allen Sachen eingeschränkt. Und das will und werde ich beim nächsten Hund nicht wieder haben. Aber bis dahin versuche ich alles, dass es meiner Wolke gut geht. ;)

Isis78
20.08.2010, 09:12
:D

Die haben einfach ne andere Einstellung zum Hund. Für die ist diese Unverträglichkeit kein Problem. Das ist normal, bzw. sogar erwünscht.

Und die finden das normal, dass die Hunde in Kofferräumen und Boxen sitzen, zuhause werden die Hunde separat gehalten und und und.

Und mit Unterordnung, hält man den Hund dann in Zaum. Dadurch ist er aber immernoch nicht verträglich. Und diesen Unterschied verstehen die meisten nicht.



jaaa, da kann ich von Rottweilerzüchtern und Besitzern auch totale Horror-Geschichten erzählen.
Da werden die Halter von Ihren Rüden während der Austellung in die Flossen gebissen und und und....

Ich habe selber immer zwei Rüden gehabt, immer zwei Rottis 11 und 7 Jahre alt, beide aus dem Tierschutz. Bei der Anschaffung des sieben Jährigen haben mir alle Hundeprofis und Rottweiler-Kenner nen Vogel gezeigt und mich für völlig Wahnsinnig gehalten.
Aber abgesehen von anfänglichen Ressourcenproblemen haben die beiden, bis sie verstorben sind, total harmonisch zusammengelebt.

Und ein Rudel, dass nicht zusammenleben kann, egal ob beim Züchter oder in Privathand, macht für mich überhaupt keinen Sinn. Das wäre mir viel zu stressig

Babe
20.08.2010, 09:20
:lach4: Also ich meinte nicht Mufassa!

Ja da magst du recht haben,das die einfach eine andere Einstellung zum Hund haben!
Unverträglichkeit erwünscht,die laufen aber auch nicht tagtäglich mit ihren spazieren die lässt man mal kurz aus dem Zwinger und gut ist!

Oh nein auf gar keinen Fall haben sind es Monster,es sind tolle Hunde würd meinen auch um nichts auf der Welt hergeben!

Da wir ja ländlich wohnen ist es für mich nicht ganz so schlimm ausser ich lauf mal in den Nachbarsort aber da habe ich ihn soweit das man mit ein wenig ausweichen ohne groß Bambule (an guten Tagen) vorbeikommt! Wie gesagt war viel Arbeit ist aber nur Uu und keine Verträglichkeit!

Peppi
20.08.2010, 09:35
Da wir ja ländlich wohnen ist es für mich nicht ganz so schlimm ausser ich lauf mal in den Nachbarsort aber da habe ich ihn soweit das man mit ein wenig ausweichen ohne groß Bambule (an guten Tagen) vorbeikommt! Wie gesagt war viel Arbeit ist aber nur Uu und keine Verträglichkeit!

Ich kann mit dem Schulle besser durch die Innenstadt laufen als durch den Park.

Weil da die Hunde wenigstens angeleint werden.

LukeAmy
20.08.2010, 09:48
ich hab das Buch auch daheim, es müsste mal ein neues auf den MArkt..ist veraltet, aber für anfänger ganz gut..


und es ist möglich sich mit andern Hunden zu vertragen, wir laufen täglich mit 5 ABs.. 2 Rüden, (einer davon mag keine anderen) 6 jahre und 2 jahre alt., sowie 2 , 2 jährige Hündinnen und einem Welpen von 4 monaten ...und die herren haben sich nicht immer vertragen aber gelernt sich aus dem weg zu gehen sie sind souverän im umgang miteinander...

Mila
29.08.2010, 19:21
Doofe Frage, aber können Unverträglichkeiten vererbt werden? (Liest sich hier so...)

Ich frage mich eh seit längerem, wie und durch was Unverträglichkeiten Hündin-Hündin, Rüde-Rüde oder Hündin-Rüde ausgelöst werden...

LukeAmy
30.08.2010, 10:04
@ mila..

ich denke es ist veranlagungssache, lukes opa muss ein drecksack von hund sein und der züchter sagte ihm..wehe der wird wie sein vater...er wurde wie sein vater..ist aber abrufbar und hört!! und er geht mit seienem sohn..also luke gassi ohne das es knallt ..ein nein reicht da!! und luke hat das drecksack sein nicht geerbt, ebenso wenig seine geschwister ... denn wenn ich nach vererbung gehen würde hätte ich hier ein gaanz böses mädel , hab ich aber nicht..es ist erziehungssache-..zumindest das der hund sich an der leine benimmt...

Mila
30.08.2010, 14:03
Also Veranlagungs- und/oder Erziehungssache!?

LukeAmy
30.08.2010, 14:09
denk schon das es der Mix aus beidem ist..wenn ich meinem Hund nicht erlaube sich zu kabbeln oder zu stänkern dann hat er das zu lassen...wer z.B. Knurrt bekommt ein sehr scharfes NEIN..eskommt aber auf den Charakter des Hundes an, ein Hund mit niedriger Reizschwelle ignoriert das NEIN eher als eine rmit der gelassenheit im Blut , ein Hund der gerne folgt , ignoriert das Nein nach dem knurren ewniger als einer der die Hosen an hat..ist voll blöd zum erklären und ist auch NUR meine Meinung und Erfahrung mit meinen Hunden..und würde ich nur nahc der Vererbung gehen (was das Aggropotenzial angeht) hätte ich hier 3 hunde die ich alle getrennt halten müsste... aber ich sag wer sich wann streitet und wie weit es geht nicht meine Hunde

bold-dog
07.09.2010, 09:58
was machts Du denn wenn Du nicht zuhause bist ?
Trennst Du die Hunde dann ?

Ich denke davon hat Peppi gesprochen : Unterordnung / Verträglichkeit

Ich lese mich gerade durch die Doktor Arbeit durch.
Sehr informativ !

Ich hatte und habe ja immer mehrere Hunde, meist nur Rüden.
Ich kann es gut verstehen wenn man so einen unverträglichen Hund nicht noch mal haben möchte.
Das bringt Stress und macht alles kompliziert.
Bei uns z.Bsp. kommt häufig Besuch, auch mit Hunden, die ganze Verwandschaft hat Hunde, wenn wir uns treffen, an Festen z.B. dann wäre es sehr störend wenn ich keinen fremden Hund ins Haus bitten könnte.
Ich denke in so Situationen, da kann man ein bisschen mit Unterordnung/Disziplin arbeiten.
Da rufe ich die Jungs dann auch mal zur Ordnung.
Oder wenn ein neuer Pflegehund dazukommt.
Als ich jetzt kürzlich einen 2jährigen Mastiff Rüden ins Rudel intergriert habe, da lief es so wie immer :
Erst wurde er behandelt wie ein Besucher, freundlich, interessiert.
Der Neue muss halt Nerven zeigen und sich schön klein halten.

Anfangs muss ich ein wenig aufpassen, erst mal nicht mit der ganzen Horde laufen lassen, das könnte ich ja gar nicht mehr kontrollieren, wenn der Krach losgehen würde.

Und dann nach und nach, sieht man dann wie es klappt.
Ob der Neuling zurechtkommt und alles rund läuft.
Dann kann ich erst mal die Dinge laufen lassen, und die Jungs haben vieles zu
klären.
Das müssen sie schon selbst machen.
Nicht mit kämpfen......sondern im Spiel, mit Remplern, aufreiten, anstarren, Pinkeln, Schlafplätze, Futter, Spielzueg ......so was eben.
Das muss ich noch sehr kritisch beobachten, und notfalls über "Unterordnung" einschreiten. Also mit einem "Nein" Dinge verbieten.
Aber die Hunde müssen es selbst untereinander ausmachen, unter meiner Anleitung sozusagen.
Hunde die ich ständig massregeln muss, um ein Zusammenleben zu ermöglichen, die möchte ich nicht haben.
Ich will hier "Friede-Freude-Eierkuchen":kicher:
Dazu müssen die Hunde aber im Grunde verträglich sein, und müssen gut sozialisiert sein, und sie müssen gute Nerven haben.

Ob man so was mit einem Hund wie dem Schulz machen könnte wage ich zu bezweifeln.
Und ob man solches Verhalten "züchten" sollte......na ja.....wegen mir nicht.
Ich denke das ist für einen "Familienhund" wie es ja die AB sein sollen nicht mehr zeitgemäss.

Peppi
07.09.2010, 10:04
Und ob man solches Verhalten "züchten" sollte......na ja.....wegen mir nicht.
Ich denke das ist für einen "Familienhund" wie es ja die AB sein sollen nicht mehr zeitgemäss.

Ohne Worte...;)

LukeAmy
07.09.2010, 11:09
was machts Du denn wenn Du nicht zuhause bist ?
Trennst Du die Hunde dann ?
anwenist die frage gerichtet?

also ich trenn die hunde nicht... wenn ich nicht da bin...und es ist nochnie was passiert in der zeit.
2 rüden würde ich allerdings nicht halten wollen..nicht mehr...



Ich denke in so Situationen, da kann man ein bisschen mit Unterordnung/Disziplin arbeiten.
Da rufe ich die Jungs dann auch mal zur Ordnung.
Oder wenn ein neuer Pflegehund dazukommt.


Das müssen sie schon selbst machen.
Nicht mit kämpfen......sondern im Spiel, mit Remplern, aufreiten, anstarren, Pinkeln, Schlafplätze, Futter, Spielzueg ......so was eben.
Das muss ich noch sehr kritisch beobachten, und notfalls über "Unterordnung" einschreiten. Also mit einem "Nein" Dinge verbieten.
Aber die Hunde müssen es selbst untereinander ausmachen, unter meiner Anleitung sozusagen.
Hunde die ich ständig massregeln muss, um ein Zusammenleben zu ermöglichen, die möchte ich nicht haben.
Ich will hier "Friede-Freude-Eierkuchen":kicher:
Dazu müssen die Hunde aber im Grunde verträglich sein, und müssen gut sozialisiert sein, und sie müssen gute Nerven haben.

so kennich das hier auch...
was hatte schatzi amanfangangst das der grosse dicke dasdneue welpi frisst (weil er geknurrt hat wo es angebracht war)...bis er verstanden hat das das so läuft !!


ich bin froh und zufrieden so wie sie sind,und ich kann sie auch überall dazu packen...besucher hunde , draussen,alles kein problem...
beim verstorbenen hund war das nihct immer so..auch wurde die erziehung wegen dem ständigen krank sein etwas schleifen gelassen..jeder macht mal fehler.
die erziehung ist jetzt nicht anders nur konsequenter


....

Peppi
07.09.2010, 11:36
Ich glaube das Problem in dieser Diskussion wird immer bleiben, dass die Leute "Verträglichkeit" und "Gehorsam/Unterordnung" durcheinander bringen.

Ich könnte jetzt diverse Beispiele bringen, aber irgendwann ist das Thema ermüdend...:hmm:

Mir ist einfach nur wichtig, dass sich Welpeninteressenten bei der Rasse bewusst sind, dass ein großer Teil der Tiere "unverträglich" mit dem eigenen Geschlecht ist. Das meist ab Einsetzen der Geschlechtsreife. Große Bemühungen daraufhin zu selektieren gibt es m.W. derzeit in der Züchterschar nicht. (Ohne mir anmaßen zu wollen alle zu kennen.) Diese Verhaltensweise ist offenkundig teilweise sogar gewollt und viele Leute sehen darin die Folgen der "Triebigkeit" eines Hundes - was ein Qualitätsmerkmal sein soll.

Kann man ja auch alles machen. Man soll nur offen damit umgehen.

So haben es zum Beispiel die Leute um die AmStaff Freunde im letzten Rasseportrait (Wuff ??/2010) getan. Sie gehen offen mit der Problematik um und weisen die Käufer darauf hin, dass man das einkalkulieren sollte.

Und das hab ich mir nicht ausgedacht, dass kommt von denen selber und man kann es schwarz auf weiss nachlesen.

Und ja, auch wenn der Nachbar von einem Freund, dessen Cousine auch einen Hund der Rasse hat der total verträglich ist...:sorry:

Babe
07.09.2010, 11:51
Ich glaube das Problem in dieser Diskussion wird immer bleiben, dass die Leute "Verträglichkeit" und "Gehorsam/Unterordnung" durcheinander bringen.

Ich könnte jetzt diverse Beispiele bringen, aber irgendwann ist das Thema ermüdend...:hmm:

Mir ist einfach nur wichtig, dass sich Welpeninteressenten bei der Rasse bewusst sind, dass ein großer Teil der Tiere "unverträglich" mit dem eigenen Geschlecht ist. Das meist ab Einsetzen der Geschlechtsreife. Große Bemühungen daraufhin zu selektieren gibt es m.W. derzeit in der Züchterschar nicht. (Ohne mir anmaßen zu wollen alle zu kennen.) Diese Verhaltensweise ist offenkundig teilweise sogar gewollt und viele Leute sehen darin die Folgen der "Triebigkeit" eines Hundes - was ein Qualitätsmerkmal sein soll.

Kann man ja auch alles machen. Man soll nur offen damit umgehen.

So haben es zum Beispiel die Leute um die AmStaff Freunde im letzten Rasseportrait (Wuff ??/2010) getan. Sie gehen offen mit der Problematik um und weisen die Käufer darauf hin, dass man das einkalkulieren sollte.

Und das hab ich mir nicht ausgedacht, dass kommt von denen selber und man kann es schwarz auf weiss nachlesen.

Und ja, auch wenn der Nachbar von einem Freund, dessen Cousine auch einen Hund der Rasse hat der total verträglich ist...:sorry:

:ok:

LukeAmy
07.09.2010, 13:15
Mir ist einfach nur wichtig, dass sich Welpeninteressenten bei der Rasse bewusst sind, dass ein großer Teil der Tiere "unverträglich" mit dem eigenen Geschlecht ist. Das meist ab Einsetzen der Geschlechtsreife. Große Bemühungen daraufhin zu selektieren gibt es m.W. derzeit in der Züchterschar nicht. (Ohne mir anmaßen zu wollen alle zu kennen.) Diese Verhaltensweise ist offenkundig teilweise sogar gewollt und viele Leute sehen darin die Folgen der "Triebigkeit" eines Hundes - was ein Qualitätsmerkmal sein soll.
:

das ist aber bei ganz ganz vielen Rassen so,das sie unverträglichkeit zeigen..frühe rhat das niemand intererssiert, da waren rüden eben unverträglichkeit mit rüden usw.

aber mit gewisser erziehung kann man seinen hunde soweit unter kontrolle haben das sie an der Leine ruhig und still sind ,und sich auch nicht auf alles stürzen
soviel sollte ein HH schon an erziehung in seinen Hund bekommen...
aber oft ist ja der Hund daheim schon der chef,macht was er will,da fängt dieerziehung ja an..wenn er daheim schon macht was er will. bellt,nervt,bettelt macht was er will und einfach keine regeln kennt wie soll der hund dann draussen annehmen das sein herr das sagen hat ..unsere dürfen daheim viel.aber es gibt regeln unter einander

Peppi
07.09.2010, 13:26
Das meinte ich mit "müde". Manche kapieren's einfach nicht :lach4:

Bond
08.09.2010, 09:22
Ich denke auch, dass die Unverträglichkeit beim AB ein sehr grosses Thema ist! Ich sage immer, es sind Arschlochhunde. Und so ist es in den meissten Fällen...
Mit Sozialisierung hat das auch in den meissten Fällen nicht´s zu tun!
Ich nehme mal meinen Bond als Beispiel:
Als Welpe und Junghund immer mit anderen Hunden zusammen gelaufen, zwar keine Welpengruppe, aber jeden Tag im Park viele Hunde getroffen. Keine Probleme, hat sich immer brav unterworfen, Stress aus dem Weg gegangen, bis Tag x kam. Da war er zarte 13 1/2 Monate alt. Ab da an war vorbei, alles neue, was zu nahe an ihn dran kan wurde angegriffen. Und damit meine ich nicht läppische Raufereien! Hunde die er von klein auf kennt, mit denen kommt er heute mit 5 1/2 Jahren noch gut klar. Egal ob Hündin oder Rüde.
Er ist zum Glück kein Hund, der ein riesen Theater an der Leine macht, er verhält sich ruhig. Nur eben, bis einer ran kommt...
Ich kann ihr auch ohne Probleme ohne Leine an anderen Hunden vorbei führen, aber das hat nicht´s mit dem eigentlichen Problem zu tun! Es ist einfach nur Gehorsam...
Für mich sind die Bulldogs schon meine absoluten Traumhunde. Aber erst, seitdem wir auf dem Land wohnen! ;-) Wir haben vorher in Hamburg gewohnt und da ist es schon sehr anstrengend und nervig, mit "so einem Hund"...
Jeder, der mit dem Gadanken spielt, sich einen Bulldog anzuschaffen, sollte dies berücksichtigen!
Es gibt sicher auch verträgliche Exemplare, aber die warscheinlichkeit ein solches zu erwischen, ist nicht sehr gross!

bold-dog
08.09.2010, 09:29
LukeAmy, hier mal ein Beispiel :
Stell Dir mal vor ein Züchter Treffen/ Ausstellung / Dog Day/ ein Rennen oder so was in der Art.
Ein Hundeplatz/Wiese voller Hunde, manche gut erzogen, manche überhaupt nicht.
Und die Besitzer dazu, auch diese völlig verschieden.
Einmal vom Mops Club, oder Beagle oder Windhund Verein, ein Treffen der Pudelzüchter etc ...
Da kommen locker mal 20-50 Hunde zusammen. (zumindest bei uns hier mit Windhund oder Mops)
alle Hunde dürfen zusammen auf dem Platz freilaufen, ohne Leine, bunt gemixt, alt, jung, kastriert, nicht kastriert, Hündin, Rüde.....die meisten Hunde kennen sich nicht, haben sich noch nie gesehen.
Die Besitzer stehen am Rande und unterhalten sich, trinken oder essen was und machen sich einen netten Tag unter gleichgesinnten Hundeleuten.

Und nun das Ganze mal mit Am.Staffs oder Am.Bulldogs oder Staff.Bulls o.ä.


Das ist der Unterschied !!!!!

LukeAmy
08.09.2010, 09:47
LukeAmy, hier mal ein Beispiel :
Stell Dir mal vor ein Züchter Treffen/ Ausstellung / Dog Day/ ein Rennen oder so was in der Art.
Ein Hundeplatz/Wiese voller Hunde, manche gut erzogen, manche überhaupt nicht.
Und die Besitzer dazu, auch diese völlig verschieden.
Einmal vom Mops Club, oder Beagle oder Windhund Verein, ein Treffen der Pudelzüchter etc ...
Da kommen locker mal 20-50 Hunde zusammen. (zumindest bei uns hier mit Windhund oder Mops)
alle Hunde dürfen zusammen auf dem Platz freilaufen, ohne Leine, bunt gemixt, alt, jung, kastriert, nicht kastriert, Hündin, Rüde.....die meisten Hunde kennen sich nicht, haben sich noch nie gesehen.
Die Besitzer stehen am Rande und unterhalten sich, trinken oder essen was und machen sich einen netten Tag unter gleichgesinnten Hundeleuten.

Und nun das Ganze mal mit Am.Staffs oder Am.Bulldogs oder Staff.Bulls o.ä.


Das ist der Unterschied !!!!!


ich weiss was du meinst, und ich war mal auf nem Mopstreffe..ich find das cool....

aber ich hab es auch anders erlebt, ok 50 hunde nicht ...aber ABs sind auch Prolls..jeder will sagen ich bin der herr hier.....aber wenn das züchtericsch unterstützt wird:hmm:
man wird sehen wie es sich in zukunft entwickelt....

aber ich lauf in hundegruppen,kann ihnen neue hunde vorstsellen...
aber es kommt immer auf den charakter vom hund an,amy findet alles toll,aber sie ist auch der chaf...klärt ab - freund oder feind... luke war früher etwas unsicher..aber das war nur ne phase.. luke mag jetzte keine streiterreien, er will speieln toben spass haben er ist für die harmonie..er könnte auch Ferdinand heissen...:kicher:

das was Bond beschreibt kenn ich vom verstorbenen Hund....plötzlich wars vorbei...


seltsamerweise vertragen sich ABs mit Hunden die sie mal kennengelernt haben ihr lebenlang....

Peppi
08.09.2010, 12:01
seltsamerweise vertragen sich ABs mit Hunden die sie mal kennengelernt haben ihr lebenlang....

Der Labbi von Birgit's Eltern hat jetzt ein Ohrloch vom Schulle. So schnell konnte ich gar nicht gucken.

Wir gehen mit den beiden mittlerweile wieder zusammen - auch im Freilauf. Im Sommer haben wir den Schulle auch wieder in den Garten gelassen.

Aber ich hab keine Sekunde weg geguckt. Und irgendwann geht das "Starren" los. Da ging's dann wieder ins Auto.

Frau Dr. Fed-Pet schrieb mal irgendwo, Hund reagiert "unangemessen". Das dachte ich auch als er mal ausgeflippt ist, als ein "Mini-Welpe" auf ihn zugelaufen kam.

Ich verstehe einfach nicht, das er das nicht einordnen kann.

Ich bin mir sicher Kinski erkennt die Größe der Hunde.

Es sit wie Agi sagt. Auf dem Land sind es sicher lustige Clowns, aber in der Stadt... nicht noch mal. :sorry:

LukeAmy
08.09.2010, 12:11
da geb ich dir recht ,stadt ist nix, aber die meisten hunde sind auf dem LAnd besser aufgehoben

er sah aber keine Beute in den Welpen oder?

Peppi
08.09.2010, 12:26
Nein nix. Der hüpft mit Rehen durchs Unterholz und ich kann den zurückrufen. Alles kein Thema. Es ist nur die Konfrontation mit anderen Hunden. Okay einmal war's auch ne Katze, aber das war auch ein mieses Katertier!

Und natürlich sind die meisten Hunde auf dem Lande glücklicher. Aber zum Bleistift der Mops: Der ist ideal. Der will dabei sein. Und wenn man mit dem über matschige Reitwege flaniert, scheint es, als sei er angewidert und würde liebr über die KÖ flanieren. ;)

LukeAmy
08.09.2010, 14:43
Nein nix. Der hüpft mit Rehen durchs Unterholz und ich kann den zurückrufen. Alles kein Thema. Es ist nur die Konfrontation mit anderen Hunden. Okay einmal war's auch ne Katze, aber das war auch ein mieses Katertier!


die sind aber auch manchmal blöd..

Und natürlich sind die meisten Hunde auf dem Lande glücklicher. Aber zum Bleistift der Mops: Der ist ideal. Der will dabei sein. Und wenn man mit dem über matschige Reitwege flaniert, scheint es, als sei er angewidert und würde liebr über die KÖ flanieren. ;)

ich ging jetz von den hunden AB kniehöhe aus:kicher::kicher::kicher:


.

Peppi
08.09.2010, 14:54
Es gibt gatantiert auch in der Größe Rassen, die einfach mit mehr innerartlicher Sozialverträglichkeit ausgestattet sind. Auch bei triebigen Jagdhunden und ursprünglichen Rassen. Ich glaube das die Triebhaftigkeit damit nichts zu tun hat.

Natürlich ist auch hier der Umkehrschluss nicht zulässig und ganz sicher kann man auch diese Rassen dahingehend versaubeuteln. Ebenfalls wird es immer wieder Ausnahmen geben. Das ist schon allein bei Darwin so begründet.

All das ändert aber nichts dran. Man kann das finden wie man will. Ich behaupte auf lange Sicht, schaufelt man diesen Rassen damit ein Grab.

Und man sollte sich mal den Spaß erlauben ind sich einen Mops, zB als Urlaubsnanny ausleihen.

Da stecken sämtliche Facetten eines echten Männerhundes drin, als man sich das von außen vorstellt.

Nur Einbrecher abschrecken ist glaub ich nicht so sein Ding.

Deshalb such ich seit unseren Hausplänen auch verstärkt mach Mopsweilern.

LukeAmy
09.09.2010, 23:29
hst du nicht 2 Rüden? da gibts kein stress oder?

Peppi
10.09.2010, 06:25
So gut wie nie. Aber wenn dann auch nur laut.

Noch ein Hinweis das er "theoretisch" innerartlich kommunizieren "kann".

Aber Kinski geht auch gleich in die Defensive.

Isis78
10.09.2010, 07:17
Es gibt gatantiert auch in der Größe Rassen, die einfach mit mehr innerartlicher Sozialverträglichkeit ausgestattet sind. Auch bei triebigen Jagdhunden und ursprünglichen Rassen. Ich glaube das die Triebhaftigkeit damit nichts zu tun hat.

Natürlich ist auch hier der Umkehrschluss nicht zulässig und ganz sicher kann man auch diese Rassen dahingehend versaubeuteln. Ebenfalls wird es immer wieder Ausnahmen geben. Das ist schon allein bei Darwin so begründet.

All das ändert aber nichts dran. Man kann das finden wie man will. Ich behaupte auf lange Sicht, schaufelt man diesen Rassen damit ein Grab.

Und man sollte sich mal den Spaß erlauben ind sich einen Mops, zB als Urlaubsnanny ausleihen.

Da stecken sämtliche Facetten eines echten Männerhundes drin, als man sich das von außen vorstellt.

Nur Einbrecher abschrecken ist glaub ich nicht so sein Ding.

Deshalb such ich seit unseren Hausplänen auch verstärkt mach Mopsweilern.

Damit gebe ich Dir vollkommen Recht. Ich hätte mir nie einen kleinen Hund vorstellen können, und dann kam die Murmel!!
Ich kam zum Mops wie die Jungfrau zum Kind, und was soll ich sagen:
Einmal Mops, immer Mops!!
Sie ist mutig, hat ein Löwenherz und beherscht die innerartliche Kommunikation ausgesprochen gut.
Selbst nach einem Beissvorfall mit einer Border-Mix-Hündin ist sie im Anschluß an diesem Grundstück entspannt vorbeigelaufen, während meine beiden großen einfach nur noch gestresst sind.
Bei einem Widerspreche ich Peppi, meine Murmel ist ein echter Matsch-Mops!
Je dreckiger es ist, umso besser. Allerdings steht sie auch darauf im Cafe auf dem Stuhl zu sitzen und den Tisch im Auge zu behalten.
Man kann über den Mops sagen was man möchte, aber was seine Verträglichkeit mit Artgenossen aller Größen, anderen Tieren, Kindern und Fremden angeht, ist es ein echter Traumhund!!!

bullyline
15.09.2010, 09:56
So gut wie nie. Aber wenn dann auch nur laut.

Noch ein Hinweis das er "theoretisch" innerartlich kommunizieren "kann".

Aber Kinski geht auch gleich in die Defensive.


ich kenne dich und deine Hunde nicht, aber viell. reagiert er so aus Unsicherheit? Meine Hündin denkt sich, Angriff ist die beste verteidigung,
seit ich eine klare Linie mit ihr fahre, ist es zu 80% besser gworden, aber sie ist nunmal ein Hund (bis auf wenige Ausnahmen mit denen sie auch sowas wie spielt) der es nicht behagt wenn Hunde einfach auf sie zustürmen.

Peppi
15.09.2010, 10:52
Da gehe ich ganz stark von aus! :lach4:

bullyline
15.09.2010, 16:59
Da gehe ich ganz stark von aus! :lach4:

na denn is gut wenn du das weißt, hab auch so einen Hund mit schwachen Nervenköstum ;)

Peppi
15.09.2010, 17:16
Hab ich schon in dem anderen Threat gelesen. Hört man in letzter Zeit ja nicht selten.

bullyline
15.09.2010, 18:53
Hab ich schon in dem anderen Threat gelesen. Hört man in letzter Zeit ja nicht selten.

ja leider :(

Aimee
16.09.2010, 00:54
Hallo ihr lieben, da bin ich wieder zurück, hier war ja richtig was los:)

Impressum - Datenschutzerklärung