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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ohrenspezialist gesucht..


Gast20102010
14.07.2010, 09:54
Brauche mal eure Hilfe bzw Erfahrungen.. Ein von mir vermittelter Bullmastiff hält seit ein paar Tagen den Kopf schief und die Lefze hängt.
Die Leute sind sofort in eine Tierklinik mit ihm gefahren, weil sie den Verdacht hatten, dass es ein Schlaganfall ist.. Aber in der Tierklinik gab es keinen Anhaltspunkt für einen Schlaganfall oder gar Schlimmeres, vielmehr wurde entdeckt, dass das linke Ohr von einem erhärteten Pfropf verschlossen ist. Daher sicher die Gleichgewichtsstörungen, die Schiefhaltung des Kopfes nach links und das Hängen der linken Lefze.

Die Behandlung: Spülung und leichte Cortisongaben zur Abschwellung. Der Rüde mag die Spülung nicht so gerne, aber es schien zu helfen. Letzten Donnerstag Abend zeigte er dann ein sehr „zurückgezogenes“ Verhalten, stand nicht mehr auf und fiepte beim Streicheln gelegentlich. Er torkelte, wie man es von Betrunkenen kennt, und konnte sich nicht mehr vorwärts bewegen. In der Tierklinik wurden er sofort an einen Tropf gelegt. Die notwendigen Untersuchungen wurden trotzdem behutsam durchgeführt, der Tropf nur kurzzeitig für Röntgenaufnahmen unterbrochen. Nach drei Stunden trat eine Erholung ein, der Kreislauf hatte sich stabilisiert.

Alle Untersuchungen ergaben, dass er keinen irgendwie auffälligen Befund hatte. Aber eben schwere Gleichgewichtsstörungen und ein schlechtes Gesamtbefinden, Schiefhaltung s.o..
Also: Vermutung einer Entzündung im Innenohrbereich mit Fragezeichen. Behandlung mit Antibiotikum und Cortison; wenn solche Medikamente gar nichts bewirken, dann bleibt nur noch die „Röhre“.. Fortsetzung der Infusion an Abend, zwei Stunden. Es ging dem Hund etwas besser, aber er mag nicht trinken, weshalb er immer noch Infusionen und Antibiotikum per Injektion.

Und es scheint seit Sonntag so, dass die erhoffte Wirkung eintritt. Die Lebensgeister kehren so langsam zurück, der Appetit ( noch nicht richtiger Hunger ), ein tieferer ruhigerer Schlaf.. Aber es geht ihm nicht wirklich viel besser, dazu kommt die Hitze, die ihm das Leben sichtbar schwer macht. Die Ärzte sind auch etwas ratlos, weshalb jetzt ein Ohrenspezialist gesucht wird.

Wer kennt einen guten Ohrenspezialisten im Raum NRW oder hat ähnliche Probleme mit seinem Hund gehabt.. sind über jeden Rat dankbar..

KsCaro
14.07.2010, 10:32
Wurde denn mal endoskopisch geschaut? Der Schädel geröngt? Blut untersucht?

Gast20102010
14.07.2010, 10:41
Ja, bei der endoskopischen Untersuchung wurde der Pfropf erkannt. Die Röntgenaufnahmen sind ohne Befund. Ein Bluttest wurde auch gemacht, aber da frage ich noch einmal nach, was genau untersucht wurde, weil der auch ohne Befund war..
Danke!

BÖR
14.07.2010, 10:47
Ich schliesse jetzt wieder von Mensch auf Hund, aber ist ja ähnlich, jedenfalls differenzialdiagnostisch.
Mir fällt noch eine Entzündung eines Nervs d. Halswirbelsäule ein, oder auch eine Entzünd. eines Hirnnervs. Ich bin mir nicht sicher, ob das röntgenolog. zu diagnostizieren ist.

Alles Gute für den Hund

Andrea und Bör

Gast20102010
14.07.2010, 10:55
Ich schliesse jetzt wieder von Mensch auf Hund, aber ist ja ähnlich, jedenfalls differenzialdiagnostisch.
Mir fällt noch eine Entzündung eines Nervs d. Halswirbelsäule ein, oder auch eine Entzünd. eines Hirnnervs. Ich bin mir nicht sicher, ob das röntgenolog. zu diagnostizieren ist.

Alles Gute für den Hund

Andrea und Bör

Danke, ich sehe das auch so und schliesse oft von Mensch auf Hund.. werde die Info gerne weiter geben.

Faltendackelfrauchen
15.07.2010, 13:55
Hallo Caro,

könnte es ein Vestibulärsyndrom sein??

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