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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fährtenarbeit, wer hat Erfahrungen?


kallinski
20.06.2010, 19:57
Ich überlege ob ich einen Fährtenkurs mit unserer Hündin mache.Ich glaube schon, dass sie daran Spaß hätte. Da ich aber überhaupt keine Erfahrung habe, kamen mir nun Zweifel, ob damit der Jagdtrieb gefördert wird?? Habe nun gegoogelt und gelesen, dass vorhandener Jagdtrieb durch Fährtenarbeit in etwas geregelte Bahnen gelenkt werden kann, weil der Hund anders ausgelastet wird-aber was ist mit einem Hund der eigentlich wenig bis keinen Jagdtrieb zeigt.....kommt der dann auf den Geschmack draußen nach Fährten zu suchen?

Wer hat Erfahrungen damit?

Und kann mir jemand einen Kurs rund um Dortmund empfehlen?

Alani
20.06.2010, 21:31
Nein kommt er eigentlich nicht!

Das Fährten ist ja schon ein Ding für sich, die ganze Vorbereitung bevor es auf die Fährte geht etc hat der Hund ganz schnell intus und weiß eigentlich das jetzt Spaß angesagt ist! Das ist schon etwas anderes als zB eine Hasenfährte auf zu nehmen!

Auf jeden Fall ist es eine super Auslastung, die Hunde sind danach dein ko und pennen den ganzen Tag!

Empfehlen kann ich dir leider nichts, das Antikdoggenfährtenseminar in dem natürlich auch andere Rassen teilnehmen konnten war schon im April!

Regi
21.06.2010, 09:26
Es gibt unterschiedliche Fährtenmethoden.
Die gängigsten sind Schleppfährte, Schweißfährte(Ausbildung der Jagthund) und im sportlichen Sinne die Futterfährte.

Die Fährtenarbeit über Futter spricht den Jagdtrieb in keinster Weise an.
Der Hund sucht dabei den Individualgeruch des Fährtenlegers und das sind ausschließlich vom Menschen gelegte Fährten sowie die Bodenverletzung (frische Erde durch die Oberflächenverletzung, Gärgeruche der Pflanzen und Mikroorganismen). Erlernen tut der Hund das ganze (in den Regel) über Futter, das heißt über den Erhaltungstrieb nicht über den Jagttrieb.

Es ist tatsächlich sogar so, dass gut ausgebildetet Fährtenhunde während einer Suche Fremdfährten, z.B durch Wild oder Hasen, die deren menschliche Fährte kreuzen ignorieren.

Fährtenarbeit ist für den Hund höchste Konzentrationsarbeit(+Atemtechnik), dementsprechend "anstrengend", lastet die Hunde daduch sehr gut aus und bereitet den Hund viel Spaß.
Lies dir Bücher durch und such dir jemanden, der dich am Anfang an die Hand nimmt.
Rund um Dortmund gibt es viele Hundeplätze, die unter Anderem Fährtenarbeit machen, da kannst du bestimmt zuschauen oder mitmachen.

Hier ein paar nützliche Links:

http://www.bikosite.de/index2.htm
(auf Fährtenarbeit klicken)

http://www.amazon.de/gp/reader/3440101320/ref=sib_dp_pt#reader-link

http://www.dvg-hundesport.de/dvg/home/service/dvg_vereine_suchen.html
(hier kannst du DVG-Vereine in deiner Umgebung suchen, wobei Fährte zu Vielseitigkeitssport zählt. Am besten nur die ersten beiden PLZ-Stellen angeben)

http://www.bk-muenchen.de/cms/organisation/ortsgruppen.php3
(hier sind Boxerplätze aufgelistet)

kallinski
21.06.2010, 19:42
super Danke!

habe einen Kurs in Lünen gefunden und werden mit den in Oktober mal mit Betty angucken. Bin schon ganz gespannt und freue mich total.

bobbie
21.06.2010, 21:06
Wir machen die Futterfährte.

Ist echt toll und macht uns allen (Hund und Mensch) viel Spaß.:lach4:

Wirst sehen, das wird echt nett. Bei uns sind die Mitglieder auch super (vom Hundeverein) und anschließend sitzen wir gemütlich zusammen und feiern ein wenig mit Grillen (so Gott will bei dem Scheißwetter)

Witzig: Deine Maus heißt auch Betty. Sei also gegrüßt von unserer Betty. :lach3:

BÖR
21.06.2010, 21:09
Ich finde Fährtenarbeit auch sehr interessant. Kann mir jemand sagen, ab welchem Alter man damit anfangen kann/ sollte?

Andrea

Regi
21.06.2010, 22:46
Ich finde Fährtenarbeit auch sehr interessant. Kann mir jemand sagen, ab welchem Alter man damit anfangen kann/ sollte?

Andrea


Natürlich tuen sich die kleinen Zwerge einfacher, aber es ist nie zu spät anzufangen. :)
Meiner hat mit 1,5 Jahren angefangen, wenn ich einen weiteren Hund haben werde, fängt der mit 9 Wochen an, natürlich dem Alter angepasst und ganz entspannt.

Das Einzige was mich am Fährten stört ist, dass man ständig auf der Suche nach einem geeigneten Gelände ist. Die Bauern sehen das leider garnicht gerne und es ist relativ schwierig eine Genehmingun zu bekommen und ohne sollte man nicht einfach auf den Feldern "rumlatschen" das gibt nur Ärger.

Samtschnauze
22.06.2010, 06:07
Ich hab bei meinem Rotti mit 10 Wochen angefangen zu fährten ;) Am leichtesten tun sich Anfänger-Hunde mit einer Schleppfährte. Dazu hab ich ein kleines Stk. Kuhmagen/Fleisch an eine Schnur gebunden und zwischen meinen Beinen nachgeschleppt. Am besten 1 - 2 kurze (ca. 10 - 15 Schritte) Fährten legen und der Hund bekommt als Bestätigung am Ende das Stk. Fleisch, daß geschleppt wurde.

Dann bin ich übergegangen Futter in meine Schritte zu legen....am Ende steht dann ein verschlossenes Doserl mit Futter...Bestätigung bzw. Erfolg MIT dem HF, der das Doserl öffnet und verfüttert.
Später wird das Futter immer weniger. Dann hat der Hund schon die Verknüpfung nach den Bodenverletzungen zu suchen.

Ja das leidige Thema mit dem Fährtengelände. :hmm: Am Anfang nimmt man sowieso ein saftige Wiese, da sich dort der Hund leichter beim Suchen tut bzw. die "Verwesung" der Bodenverletzungen schneller einsetzt, als bei trockenem Boden. Daher am Anfang besser am frühen Morgen fährten.
Bauern und Jäger haben die Fährtenleger immer besonders "gern".

Bitte zum Fährten immer ein BG verwenden. Meine Hündin war immer schon ganz aufgeregt, wenn ich ihr das BG angelegt und sie aus dem Auto genommen hab....sie wußte dann schon was nun kommt :D

Wichtig auch, den Hund am Abgang ruhig zu bekommen. Besonders wenn sie schon wissen, worum es geht schießen viele mit tiefer Nase in die Fährte rein. Ich hab meine immer vorher ins Platz gelegt beim Abgang, damit sie sich in Ruhe einriechen kann.

Wünsche viel Spaß und Erfolg und berichte mal, wie es Dir gefallen hat am Seminar ;)

kallinski
22.06.2010, 15:52
ooooh das klingt soooo interessant. Ich freue mich total und bin echt gespannt wie Betty es findet.......und danach wir unser Rüde Kalle sicherlich auch mal "herhalten" müssen.grins.

Was das Gelände angeht habe ich Glück, ich denke zum üben reichen erstmal unsere Pferdeweiden. Denn auch wenn wir sehr ländlich wohnen, befürchte ich auch das die Bauern nicht begeistert sind.Wobei das ein oder andere brach liegende Stück Land fällt mir schon ein.Naja, bis dahin dauert es ja noch etwas......Oktober ist noch sooooo lang.seufz.

Samtschnauze
22.06.2010, 17:51
Na dann wünsch ich Dir/Euch viel Spaß.....als mir vor 25 Jahren das Fährtenlegen mit den Schnittpunkten erklärt wurde, stand ich voll im Wald :kicher: Ist aber ned so schlimm wie es sich anhört ;)

Regi
22.06.2010, 23:13
Ich persönlich bin der Meinung, dass der Anfang auf einem Acker am einfachsten ist, sowohl für den Hund, als auch für den Hundeführer. Dabei würde ich am Anfang garkeine Gerade legen, dadurch rast der Hund zu schnell los, wenn du Pech hast. Er soll aber möglichst ruhig und genau suchen, nicht "oberflächlich".
Am Anfang bieten sich Quadrate an. Man tritt sorgfälltig ein etwa 1qm großes Quadrat aus und legt dort in jeden Fußtritt Leckerchen, am besten in die Hacke, weil das der tiefste Punkt ist. An den äußersten Tritten, also dem Rand lässt man das Futter weg, damit innen im Quadrat die Konzentration des Futtergeruches höher ist als am Rand. Dann bring man den Hund mit Futterhand zum Quadrat und weist ihn kommentarlos mit der Hand in das Quadrat.
Eine Leine kann dran sein, sollte aber immer durchhängen und den Hund nicht einschränken. Der Hund wird automatisch das Quadrat absuchen UND darüber hinausgehen, das lässt man zu und greift garnicht ein. Der Hund wird so lernen, dass außerhalb der Tritte kein Futter liegt und sich dort das Suchen nicht lohnt. Wenn er selbstständig zurück in das Quadrat findet verbal bestätigen also loben, aber ganz ruhig, nicht überschwänglich, dass der Hund nicht zum Hundeführer kommt oder sich umdreht, sondern im Quadrat bleibt und weitersucht. Sollten dort nicht mehr viele Leckerchen sein, schmeisst man noch ein paar Bröckchen in die Mitte, dass der Hund immer eine Bestätigung findet. Es darf nicht passieren, dass der Hund zurück in sein Quadrat findet, dort aber kein Futter mehr liegt und leer ausgeht! Wenn noch wenig Futter drin liegt, nimmt man den Hund mit Futterhand raus aus dem Quadrat. Dadurch dass dort nochLeckerchen liegen bleiben, hat der Hund die Erwartung beim nächsten Mal Futter zu finden, also eine Erwartungshaltung, eine Motivation. Die Quadrate übt man solange, bis der Hund diese ruhig absucht, im Quadrat bleibt und es sofort merkt wenn er über den Rand geht und sofort selber wieder einfindet, die Nase immer unten hat und sich nicht ablenken lässt...

Damit ist man erstmal ein paar Tage beschäftigt. :kicher:
Ich glaub, ich hatte um die 80 Quadrate gelegt, bevor ich mit dem Schenkel anfing, wobei ich immer so 2 bis 3 Quadrate in einer Übungseinheit suchen ließ, immer mit ein paar Minuten Pause.

Beim Nächsten würde ich es wieder so machen, das ist zwar sehr langwierig und man hat am Anfang das Gefühl wortwörtlich auf der Stelle zu treten :sorry::( aber es lohnt ich und zahlt sich früher oder später aus, meist später :D

Das war der Anfang, aber ich habe keine Lust mir hier die Finger wund zu tippen und den weiteren Weg zu erklären, falls es nicht weiter interessiert...

Samtschnauze
23.06.2010, 06:08
@Regi

Sorry, wenn ich da anderer Meinung bin. :sorry: Auf einem trockenen Acker ist es für den Hund doch wesentlich schwerer die Bodenverletzung aufzunehmen, als auf einer saftigen Wiese. Bzw. ein Quadrat lädt den Hund zum Pendeln ein und das sollte man ja vermeiden. Außerdem haben dann die Bauern gleich von Anfang an eine Freude mit dem Fährtenleger :hmm:

Wir haben immer am Abgang ein Dreieck getreten, an dessen Spitze die Fährte wegführte...also wie ein Trichter. Natürlich geht man am Anfang neben seinem Hund - gebückt um ihn immer wieder mit der Hand auf die Spur zu weisen. Auch da wurde bereits immer wieder ruhig das Kommando "suuuuuch" eingebaut.

Am Abgang würd ich die Fährte mit einem Abgangstock kennzeichnen, damit man nach der Wartezeit noch den richtigen Abgangspunkt "findet" und den Hund nicht auch noch verwirrt. Dazu kann man auch einen Ski/Wanderstock, oder einen abgeschnittenen/zugespitzen kleinen Ast verwenden.

Ich würde bei den ersten Fährten sowieso schleppen um es dem Hund so einfach wie möglich zu machen. Erst dann geh ich über Futterbrocken in die Fersenabdrücke zu legen.

Was noch nicht geschrieben wurde, ist die "Einwirkzeit" einer Fährte. Gerade das ist für einen Anfänger interessant. Manche meinen eine Fährte zu legen und dann gleich den Hund ausarbeiten zu lassen. Die Microorganismen etc. läßt man am besten ca. 30 min Zeit um zu "verwesen".

Und auch das Ende der Fährte ist nicht unwesentlich. Auch wenn man am Anfang den Erfolg mit einer größeren Futtermenge bestätigt, sollte man mit einem großen Schritt die Fährte verlassen.

Bitte auch die Windverhältnisse beachten. Bei Windstille ist es ja kein Problem. Sollte jedoch etwas Wind gehen - das überprüft man vor der Fährte mit ein paar abgezupften Grashalmen, welche man in die Luft wirft - wird die Fährte vertragen. Also auch wenn man weiß, hier bin ich gegangen, aber der Hund sucht z.B. 20 cm neben der Spur, kann er absolut drauf sein, weil der Geruch vom Wind vertragen wird. Dies wird bei der Schleppfährte noch nicht so wesentlich sein, aber bereits beim Futter in den Schritten.

Soll keine Kritik an Dir sein Regi, aber mit dieser Vorgangsweise haben wir bei Fährten-/VPG- und Rettungshunden die besten Erfahrungen gemacht.

Regi
23.06.2010, 11:57
@Regi

Sorry, wenn ich da anderer Meinung bin. :sorry: Auf einem trockenen Acker ist es für den Hund doch wesentlich schwerer die Bodenverletzung aufzunehmen, als auf einer saftigen Wiese. Bzw. ein Quadrat lädt den Hund zum Pendeln ein und das sollte man ja vermeiden. Außerdem haben dann die Bauern gleich von Anfang an eine Freude mit dem Fährtenleger :hmm:


Soll keine Kritik an Dir sein Regi, aber mit dieser Vorgangsweise haben wir bei Fährten-/VPG- und Rettungshunden die besten Erfahrungen gemacht.

Deswegen braucht man Gelände wo man die Genehmigung des Bauern hat.

Der Acker hat mehrere Vorteile:
1) Der "rohe" Hund ist mit Individualgeruch, Bodenverletzung, Futtergeruch UND Gärgeruch längst überfordert, so wie es auf einer saftigen Wiese der Fall wäre. Damit schmeisst du ihn ins kalte Wasser.
Der Acker ist einfacher da dort weniger Gerüche vermischt sind. Die Bodenverletzung ist auf dem Acker größer als auf der Wiese, also der "Erdgeruch", weil Acker prinzipiell lockerer ist, als bewachsene verwurzelte Flächen.

2) siehst du als Hundeführer optisch den Rand, besonders für Anfänger hilfreich, damit diese den Hund loben können, wenn er nicht in der Nähe der Fährte ist, sondern tatsächlich drauf bzw. sich wieder einfindet, auf der Wiese kanns der Anfänger nicht erkennen ob der Hund tatsächlich auf der Fährte ist und lobt den Hund womöglich falsch.

Mit den Quadraten lernt der Hund den ersten Schritt ganz selbstständig. Nämlich: Bodenverletzung = lohnt sich, keine Bodenverletzung = unentressant. Und er sucht ruhig, er hat nicht das bestreben vorwärts loszuspurten, was bei der Schleppfährte extrem ist, weil er auf der Fährte selbst keine Belohnung findet, sondern nur am Ziel. Das heißt er will möglichst schnell ans Ziel und das möchte ich auf keinen Fall, für mich ist der Weg das Ziel.
Ich möchte keinen Hund, der mich über die Fährte schleift. Meiner sucht an durchhängender Leine und im angenehmen Tempo.

Zum Pendeln: Ich möchte dass mein Hund pendelt.
Du legst deine Fährte wahrscheinlich indem du einen Fuß gerade vor den anderen stellst, also "einspurig".
Ich lege meine Fährten, zweispürig, linker Fußabdruck und rechter Fußabdruck liegen auseinander, so wie es beim normalen Gehen der Fall ist. Der Hund soll beide absuchen, muss also mit dem Kopf von links nach rechts pendeln! Genau darum geht es mir und nur so kann er die Fährte korrekt ausarbeiten.

Viele Wege führen nach Rom, deiner ist die Autobahn :D
Aber das soll keine Kritik sein, die meisten machen es so wie du und sind mit dem Ergebnis zufrieden, wobei man erwähnen muss, dass man bei deiner Methode spätestens am Gegenstand Zwänge setzten muss... nicht wahr?

Samtschnauze
23.06.2010, 14:56
@Regi

Du machst doch auch VPG? Da wäre ich auf die Beurteilung der Richter auf der Fährte gespannt...bei uns wird Pendeln mit Punkteabzug bewertet, bzw. kenne ich keinen Fährtenleger - und den hast Du unweigerlich ab einer höheren Prüfungsstufe - der breitbeinig eine Fährte tritt, außerdem finde ich diesen Seemanngsgang unnatürlich....wenn ich gerade gehe, setze ich auch einen Fuß vor dem anderen. ;)

Wenn ein Hund zu schnell auf der Fährte ist - was bei meinem Rotti nie der Fall war - erschwert man einfach das Gelände oder führt die Fährte über verschiedene Untergründe, oder man läßt sie einfach länger liegen.

Warum soll ich bei den Gegenständen Zwang einsetzen? Gegenstände werden gesondert trainiert und erst bei eindeutigem Verweisen in die Fährte eingebaut.

Und keine Sorge, ich mußte ganz sicher noch nie Zwang für irgendwas einsetzen - denn der widerstrebt mir von Grund auf - ....wäre bei der freien Rettungshundearbeit (und damit meine ich kein Turnier-Rettungshundetraining) auch garnicht möglich gewesen, denn ich hab mich aus der VPG aufgrund des absolut fehlenden Beutetriebes meines Hundes rasch verabschiedet, was nicht heißt, daß ich mich damit nicht auch weiterhin befaßt habe. ;)

Ich gestehe jedoch, daß ich meinen Hund nicht zum reinen Fährtenprüfungshund trainiert habe, da mir die Fährte alleine einfach zu fad im Training ist. Mein Rotti wurde in Fährte, Fläche und Trümmer ausgebildet und ging just-for-fun Agi Staatsmeisterschaft.;)

kallinski
23.06.2010, 20:21
@samgtschnauze. Danke, ich werde berichten wie es uns in dem Kurs ergangen ist.

Habe im September 2009 die Begleithundprüfung mit unserem Rüden gemacht und stand da schon voll im Wald*grins* der Hund war toll, aber das Frauchen wäre sehr unsauber gelaufen und wäre Ecken nicht richtig ausgelaufen usw......*lach* ja ja, so bin ich ......habe mit so strengen Regeln nix am Hut.
war stolz auf meinen Dicken, der einfach, wie er so ist sein bestes gegeben hat......Molosser eben.........langsamer aber 1a;-) bei der Ablage hat er sich auf die Seite gedreht und geschnarcht. Das hat er beim Training schon immer gemacht.
und genau dafür lieb ich ihn.

Samtschnauze
24.06.2010, 05:37
@samgtschnauze. Danke, ich werde berichten wie es uns in dem Kurs ergangen ist.

Habe im September 2009 die Begleithundprüfung mit unserem Rüden gemacht und stand da schon voll im Wald*grins* der Hund war toll, aber das Frauchen wäre sehr unsauber gelaufen und wäre Ecken nicht richtig ausgelaufen usw......*lach* ja ja, so bin ich ......habe mit so strengen Regeln nix am Hut.
war stolz auf meinen Dicken, der einfach, wie er so ist sein bestes gegeben hat......Molosser eben.........langsamer aber 1a;-) bei der Ablage hat er sich auf die Seite gedreht und geschnarcht. Das hat er beim Training schon immer gemacht.
und genau dafür lieb ich ihn.

Ja erzähl wie es Dir und dem Schnuffi gefallen hat ;)

Tja ein Molosser ist selten ein "Prüfungshund"....sie lassen einen gern mal alt ausschauen :kicher: Ich kenne nur 2 Prüfungsmolosser - eine BX in unserem Verein BGHIII mit 89 Pkt. und eine BM, die in der FHIII antritt. Ansonsten sind wir schon froh, wenn wir bei BGHI und II nicht abkacken ;)

Dafür haben wir bei den Prüfungen manchmal den Exotenbonus....manche Richter drücken mit einem Lächeln schon mal ein Auge zu, andere bemängeln halt das molossertypische Tempo bei Kommandos. Mit einem Molosser bei einer Prüfung anzutreten erfordert vom Halter schon eine gehörige Portion Humor :kicher:

Peppi
24.06.2010, 10:15
Interessanter Threat. Es geht doch nichts um über'ne Diskussion mit verschiedenen Standpunkten. :ok:

Ich glaub das geh ich auch mal mit dem Schulle an... obwohl der auch suchen muss bei mir, aber ich hab das irgendwie anders verstanden :D

Aber das "Fährten" probier ich mal! :lach4:

Samtschnauze
24.06.2010, 13:41
Interessanter Threat. Es geht doch nichts um über'ne Diskussion mit verschiedenen Standpunkten. :ok:

Ich glaub das geh ich auch mal mit dem Schulle an... obwohl der auch suchen muss bei mir, aber ich hab das irgendwie anders verstanden :D

Aber das "Fährten" probier ich mal! :lach4:

Schön wenn wir Dich inspiriert haben Peppi ;) Erzähl dann mal von Deinen Erfahrungen :sorry:

Pöllchen
24.06.2010, 18:49
Klingt sehr interessant!
Das von Regi empfohlene Buch wird in den nächsten Tagen mal gekauft. Eure Beschreibungen machen Lust auf mehr :ok:

Regi
24.06.2010, 23:39
Tja ein Molosser ist selten ein "Prüfungshund"....sie lassen einen gern mal alt ausschauen :kicher: Ich kenne nur 2 Prüfungsmolosser - eine BX in unserem Verein BGHIII mit 89 Pkt. und eine BM, die in der FHIII antritt. Ansonsten sind wir schon froh, wenn wir bei BGHI und II nicht abkacken ;)


Ihr habt in Österreich etwas andere Prüfungen, ich weiß z.B nicht was eine FH III sein soll :35:
In D gibt es nur FH I und FH II.
Die FH II beinhaltet: Fremdfährte, 3 Stunden Liegezeit, min. 2000 Schritt lang, Geländewechsel, 7 Winkel davon 2 spitze Winkel, einen Bogen, mind. 2 Schnittpunkte mit Verleitfährte, 7 Gegenstände.

Hab heute nochmal auf meinen normalen Gang geachtet, ich gehe zweispurig, nicht extrem aber Links- und Rechtsfuß liegen deutlich auseinander (seitlich) zumindest mit flachen Schuhen und ohne Hüftschwung :hmm:
Bei Männern (Fährtenleger sind meist männlich) sind die Tritte noch weiter seitlich versetzt.

Aber wenn der Hund 2spurige Fährten kennt, ist eine einspurige eh kein Problem, somit bin ich auf der sicheren Seite. Er pendelt ja nicht über die Fährte hinaus. Nach den ersten Tritten (sagen wir 10, 15) hat er sich auf den Takt des Fährtenlegers eingeschossen, wobei ich ja gestehen muss dass meiner bisher nur Eigenfährten kennt(ich aber vom Schritt nicht immer gleich lege), weil ich meistens alleine trainiere und in der VPG 1 eine Eigenfährte abgesucht wird und da ich ebenfalls nicht ausschließlich fährte sind wir darüber nicht hinaus, weil ja noch Unterordnung und Schutzdienst trainiert werden muss und das ist in der Summe doch ein breites Spektrum, deswegen ja auch "Vielseitigkeitssport" :pfeiff:
Tja und irgendwie habe ich meinen persönlichen Perfektionismus und starte an keiner Prüfung bevor ich nicht selbst zufrieden bin. [und ich bin bei mir selbst immer unzufrieden] Ich will nicht nur schnellstmöglich ein Ausbildungskennzeichen erreichen und bestehen, sondern zeigen, SO geht es auch, erst recht denen die mich soooo oft kritisieren und belächeln :kicher: Vor Allem ist mir wichtig, dass ich den Ausbildungsweg wähle, der für meinen Hund der angenehmste, spaßigste und fairste ist, da ist es mir egal wie lange das dauert. Der Weg ist das Ziel und der Weg macht mir 1000mal mehr Spaß als eine Prüfung. Ich gebe sogar zu, dass ich überhaupt kein Prüfungsmensch bin und Prüfungen hasse. Ich habe ganz schlechte Nerven und kann schon Tage vorher nicht mehr schlafen und essen und allgemein weiger ich mich, meine Leistungen mit anderen zu messen. Allein schon deshalb könnte ich nie ernsthaft "Sport" betreiben. Für mich bleibts mein Hobby...

Samtschnauze
25.06.2010, 05:57
Ich gebe sogar zu, dass ich überhaupt kein Prüfungsmensch bin und Prüfungen hasse. Ich habe ganz schlechte Nerven und kann schon Tage vorher nicht mehr schlafen und essen und allgemein weiger ich mich, meine Leistungen mit anderen zu messen. Allein schon deshalb könnte ich nie ernsthaft "Sport" betreiben. Für mich bleibts mein Hobby...

Na da haben wir ja was gemeinsam ;) Ich schmeiß immer die Nerven bei Prüfungen...mal komm ich trotzdem durch, mal hat´s mich schon aufgestellt. Dafür haben´s im Verein was zum Lachen :D

Durch die BXe hab ich mich aber sowieso von Prüfung & Co verabschiedet. ;)

corso
07.07.2010, 15:16
also wir möchten mir dem Hektor demnächst auch damit anfangen, jetzt habe ich mich a bisl durchgelesen und bin etwas verwiirt und müde, das war viel:p

kann mann den nicht einfach gtrocknete kauartickel auslegen ?dann schadet das den Bauern nicht....

vg

Samtschnauze
07.07.2010, 17:07
also wir möchten mir dem Hektor demnächst auch damit anfangen, jetzt habe ich mich a bisl durchgelesen und bin etwas verwiirt und müde, das war viel:p

kann mann den nicht einfach gtrocknete kauartickel auslegen ?dann schadet das den Bauern nicht....

vg

Was schadet es dem Bauern, wenn ich 10 dag stinkenden Kuhmagen über die Wiese ziehe und der Hund ihn am Ende der Fährte frisst? Trockenartikel sollte man beim Training sowieso eher meiden, da die Hunde zu lange drauf rumkauen oder sich verschlucken könnten. Fleischwurst oder Käse sind da viel besser geeignet - flutschen besser. Außerdem nimmt man ja nicht 10 cm-Stücke, sondern - dem Hund angepasste - kleine Bröckchen, die er sofort runterschlingt ohne lange darauf zu kauen.

Drum versteh ich die Frage mit dem "Schaden der Bauern" irgendwie ned...bin aber nicht blond :p

corso
07.07.2010, 17:14
hmm, habe das so rausgelesen, das es nicht zu freude vom Bauern sein soll oder irgendwie so wars doch...

Samtschnauze
07.07.2010, 19:06
hmm, habe das so rausgelesen, das es nicht zu freude vom Bauern sein soll oder irgendwie so wars doch...

Na sicher hat kein Bauer eine Freude, wenn´st über den frisch rausgekommenen Winterweizen hatscht. :hmm: Aber das hat nix mit dem Leckerli, daß Du dazu verwendest zu tun. ;)

Wie gesagt, ich als Trainer bin gegen trockene Leckerli egal bei welchem Training, da die Hunde bröseln, lange kauen, verschlucken usw. Fleischwurst, Käse usw. in der richtigen Größe wird dagegen sofort geschluckt. ;)

corso
07.07.2010, 21:52
aber ich meine ja das was mann auf den boden drauf tut,,:p

oder stehe ich auf der leitung:stupid:

Samtschnauze
08.07.2010, 05:35
aber ich meine ja das was mann auf den boden drauf tut,,:p

oder stehe ich auf der leitung:stupid:

Einer von uns 2 sicher...viell. bin´s ja ich?! :kicher: Das was man "drauftut" nämlich Wurst/Käse wird ja vom Hund gefunden und gefressen. Also bleibt ja nix liegen. ;)

corso
08.07.2010, 22:11
ach so;) alles klar;) und was war mit der Verwesungszeit?;);)

ein kommunikationsproblemmchen haben wir da:D

unsere Trainerin hat gesagt leberwurst auf dem Boden zerdrücken? aber das würde der bauer betimmt nicht mögen.. leider hat sie nicht den platzt dafür in der huschu...:traurig: muß wo anders hin schauen...

vg

Samtschnauze
09.07.2010, 06:23
ach so;) alles klar;) und was war mit der Verwesungszeit?;);)

ein kommunikationsproblemmchen haben wir da:D

unsere Trainerin hat gesagt leberwurst auf dem Boden zerdrücken? aber das würde der bauer betimmt nicht mögen.. leider hat sie nicht den platzt dafür in der huschu...:traurig: muß wo anders hin schauen...

vg

Die Verwesungszeit ist die Zeit zwischen dem Treten und der Ausarbeitung der Fährte (30 min. beträgt am Anfang die Wartezeit, je besser der Hund/je schwieriger die Prüfung, umso länger reift die Fährte). Bei jedem Tritt auf die Wiese/Untergrund zertreten wir Gräser/Kleinslebewesen usw. - diese "verwesen" und diesem Geruch soll der Hund später ohne Leckerli folgen. Da jeder Mensch einen individuellen Gang/Gewicht etc. hat verändert dies auch den Geruch der Fährte. Was später - in hohen Prüfungsstufen - als Fremdfährte bezeichnet wird.
Am Trainingsanfang geht es rein darum mittels Futter den Hund dazu zu bringen, eine "Spur"/Eigenfährte aufzunehmen und diese mit tiefer Nase zu verfolgen.
Ich trete sicher keine Leberwurst in die Wiese/Fährte, denn der Hund soll sein Leckerli als Bestätigung ja fressen können. Die Leckerli werden dann immer weniger. Zuerst in jedem Tritt, dann in jedem 3. usw usw bis kein Futter mehr auf der Fährte liegt. Der Hund hat ja dann die Verknüpfung wonach - nämlich nach der Bodenverletzung - zu suchen.
Um ihm den Einstieg eben besonders leicht zu machen, schleppt man eben eine Fährte (ein kleines Stk. stinkiges Fleisch wird mittels einer Schnur, welche zwischen den Beinen hängt, nachgeschleppt). Dann steigt man eben auf Futterbröckchen um, die man dann ausschleicht.
Am Anfang macht man auch sehr, sehr kleine Schritte, welche dann in normaler Schrittlänge enden.
Am Anfang ist eine Fährte eine Gerade, später werden Bögen als Vorbereitung auf Winkel eingebaut. Dann kommen verschiedene Untergründe (Wechsel von Wiese auf Ackererde usw.) rein und noch später eine Verleitung (jemand anderer geht z.B. quer über die Fährte).
Auch Gegenstände werden auf die Fährte gelegt, welche der Hund mittels Körpersprache (stehend, sitzend, liegend) "anzeigt" - er bleibt also beim Gegendstand bis ihn der Besitzer aufnimmt und fährtet dann weiter.

Ich hoffe, daß ganze ist jetzt nicht zu verwirrend geschrieben....Fährten soll ganz langsam aufgebaut werden und erst der nächste Schritt erfolgen, wenn der Hund eine Aufgabe wirklich verstanden hat und jederzeit meistert.

Erklären ist immer ein bisschen schwierig....am besten man bekommt es gezeigt, dann hat man das AHA ;)

corso
09.07.2010, 21:20
hört sich sehr aufwendig und schwierig an;), aber du hast recht ist immer besser wenn mann das sehen kann:)

ich will auch keine leberwurst in die wiese tretten:D


danke für die Erklärung nochmal;)
lg

Lee-Anne
09.07.2010, 21:35
Wenn Holzkirchen nicht zu weit weg ist von Dir, wir fährten immer Sonntags ab 8 Uhr.
Mit Erklärung ;-)

kea
10.07.2010, 06:59
ich schließ mich auch regi an, was den anfang der fährten betrifft.

auch wir fangen mit einem quadrat an, genau wie sie es beschrieben hat. die heutige ausbildung wird hier bei uns auch nicht mehr mit einer schleppfährte gemacht.

auch bin ich gegean wurst, käse oder sonstiges.............

der hund soll ja nicht die wurst suchen sonder die trittverletzungen.....

die wurst riecht zu arg, auch gehen die ameisen dran und wenn der hund in seiner gier ne wurst mir ameisen verwischt, kannst du die fährte fast abbrechen vor lauter ameisensäure......

am anfang setzen wir die füße schon relativ voreinander... aber schon nach kurzer zeit wird das unterlassen. nach der ersten fremdfährte weißt du warum.

auch das starke austreten an den winkel, wenn man mal soweit ist, sollte man lassen.

bei wurst fährte, wird der hund durch den starken geruch auch gerne den winkel überlaufen oder auch gerne abgekürzt.

es wird jetzt auch ganz viel mit kleinen kodak-döschen gesucht, also das futter garnicht mehr in die tritte sondern in döschen versteckt und in die erde gesteckt und der hund muss sie dann ausbudeln....

was die bauern betrifft, wenn man das ganze jahr übt, bekommt man ab mai einfach probleme gescheites gelände zum bekommen, in die wiesen darf man nicht und die äcker sind meistens angesät, die gehen davon aus das wir saat zertrampeln, manch einer kann da ganz schön ausrasten.

übel ist es wenn du ne große fährte gelegt hast, deine ganzen gegenstände im gelände liegen 2 stunden gewartet hast und dann der bauer kommt und drüber fährt ........ die ganze mühe umsonst :hmm:

lg

kea

corso
12.07.2010, 21:38
Wenn Holzkirchen nicht zu weit weg ist von Dir, wir fährten immer Sonntags ab 8 Uhr.
Mit Erklärung ;-)

Hey das hört sich ja gut an;) danke für den vorschlag:)

nein das ist nicht so weit von uns nicht mal ne halbe std...;)

und machst du das nur mit deinen hunden oder treffen sich ein ppar dafür?

vg

Gonzalez
13.07.2010, 13:59
Was schadet es dem Bauern, wenn ich 10 dag stinkenden Kuhmagen über die Wiese ziehe und der Hund ihn am Ende der Fährte frisst? Trockenartikel sollte man beim Training sowieso eher meiden, da die Hunde zu lange drauf rumkauen oder sich verschlucken könnten. Fleischwurst oder Käse sind da viel besser geeignet - flutschen besser. Außerdem nimmt man ja nicht 10 cm-Stücke, sondern - dem Hund angepasste - kleine Bröckchen, die er sofort runterschlingt ohne lange darauf zu kauen.

Drum versteh ich die Frage mit dem "Schaden der Bauern" irgendwie ned...bin aber nicht blond :p

Wenn es eine Futterwiese f. Kühe ist gibt es oftmals Probleme mit dem Hundekot.

Kühe kommen damit sehr schlecht zurecht wenn sie es gefressen haben ( Erreger die für die Kühe gefährlich werden können ), legst du jetzt eine Fährte auf diese Wiese wird eventuell Dein Hund nicht der einzige bleiben der auf die Wiese rennt und möglicherweise seine Notdurft verrichtet.

Bei einem "Kartoffelacker" stellt sich die Frage nicht.

Samtschnauze
13.07.2010, 14:44
Wenn es eine Futterwiese f. Kühe ist gibt es oftmals Probleme mit dem Hundekot.

Kühe kommen damit sehr schlecht zurecht wenn sie es gefressen haben ( Erreger die für die Kühe gefährlich werden können ), legst du jetzt eine Fährte auf diese Wiese wird eventuell Dein Hund nicht der einzige bleiben der auf die Wiese rennt und möglicherweise seine Notdurft verrichtet.

Bei einem "Kartoffelacker" stellt sich die Frage nicht.

Da seh ich aber das Dilemma eher bei den Spaziergänger mit Hunden, als bei den Fährtenlegern. Wenn ich es jetzt ganz genau nehmen würde, dann dürftest zu 99% Deinen Hund nicht reinlaufen/pinkeln/kacken lassen.
Auf dem Acker sieht es der Bauer noch viel weniger gern, vorallem wenn´st seine Pflanzen niedertrittst.
Davon abgesehen....wenn ich sehe, was die Bauern alles für Zeug (auch gerne Schweinegülle, Chemie usw.) spritzen (und das seh ich laufend, da ich am Land wohne), dann ist ja ein Hundehaufen dagegen noch g´schmackig. :hmm:

Aber als Fährtentrainierender braucht man nunmal die freie Natur (am Abrichteplatz geht das ja ned) und dann hat man auch gerne mal den Jäger im Kreuz :boese1:

Peppi
13.07.2010, 16:06
Wenn es eine Futterwiese f. Kühe ist gibt es oftmals Probleme mit dem Hundekot.

Kühe kommen damit sehr schlecht zurecht wenn sie es gefressen haben ( Erreger die für die Kühe gefährlich werden können ), legst du jetzt eine Fährte auf diese Wiese wird eventuell Dein Hund nicht der einzige bleiben der auf die Wiese rennt und möglicherweise seine Notdurft verrichtet.

Bei einem "Kartoffelacker" stellt sich die Frage nicht.

Sorry, dass ich da schon wieder widersprechen muss. So pauschal stimmt das nicht. In erster Linie tritt das Problem bei Hunden auf, die viel rohes Fleisch fressen. Das Thema war hier auch schon mal in der Diskussion. Aber ich hab den Namen vergessen...:sorry:

katinka
13.07.2010, 16:17
wieso lässt man die hunde sich nicht vorher lösen?

Peppi
13.07.2010, 16:21
Der Einwand war glaub ich, dass die Köder auch "fremde Gassi-Gehende Hunde" anlocken könnten...und Gassi vorm Gassi ist ja auch quatsch, oder :p

katinka
13.07.2010, 16:29
da steht aber "seine" und nicht die notdurft anderer;)

fährten ist ja nicht gassi, fährten ist für meine begriffe "arbeit".
da sollte vorher gegassit:shit: und :31:
meine meinung:D

Samtschnauze
13.07.2010, 17:10
da steht aber "seine" und nicht die notdurft anderer;)

fährten ist ja nicht gassi, fährten ist für meine begriffe "arbeit".
da sollte vorher gegassit:shit: und :31:
meine meinung:D

:ok::ok::ok:

Peppi
14.07.2010, 12:05
@Katinka: Wie meinen?

da steht:

legst du jetzt eine Fährte auf diese Wiese wird eventuell Dein Hund nicht der einzige bleiben der auf die Wiese rennt und möglicherweise seine Notdurft verrichtet.


Ist doch eindeutig :sorry:

1) Nicht der einzige Hund. Also folgen andere als der "Fährtende".

2) Und diese kacken die Wiese zu!

Das steht da! ;)

katinka
14.07.2010, 23:33
@mr.p:king:

zu 1) geb ich dir recht, grammatikalisch
zu 2) sowohl der fährtenhund, als auch die folgenden, also alle


was aber auch in bezug zu dem einwurf, den ich gemacht habe völlig egal ist.

:lach3:

Peppi
15.07.2010, 06:37
Egal ist 88 :p

katinka
15.07.2010, 07:28
:specs:

Lee-Anne
15.07.2010, 18:01
Hey das hört sich ja gut an;) danke für den vorschlag:)

nein das ist nicht so weit von uns nicht mal ne halbe std...;)

und machst du das nur mit deinen hunden oder treffen sich ein ppar dafür?

vg

Das geht von einem Verein aus, sind also mehrere Hunde, natürlich alle einzeln hintereinander. Ich bin dort auch "nur" Teilnehmer um meinen Hund auszulasten, sonst wäre mir Sonntags ausschlafen deutlich lieber.

Wir fährten so, wie Samtschnauze es beschrieben hat. Und wir haben die Genehmigung des/der Bauern.

Ich schicke Dir die genaue Adresse gerne per PN.

corso
15.07.2010, 22:29
@lee-anne


danke hab bekommen;)

Gonzalez
16.07.2010, 10:46
Da seh ich aber das Dilemma eher bei den Spaziergänger mit Hunden, als bei den Fährtenlegern. Wenn ich es jetzt ganz genau nehmen würde, dann dürftest zu 99% Deinen Hund nicht reinlaufen/pinkeln/kacken lassen. :

Richtig, meine Olle löst sich im Wald bzw. am "günen Wegesrand".

Auf dem Acker sieht es der Bauer noch viel weniger gern, vorallem wenn´st seine Pflanzen niedertrittst.
Davon abgesehen....wenn ich sehe, was die Bauern alles für Zeug (auch gerne Schweinegülle, Chemie usw.) spritzen (und das seh ich laufend, da ich am Land wohne), dann ist ja ein Hundehaufen dagegen noch g´schmackig. :hmm::

Also Gülle o. Chemie wird eigentlich auf Flächen angewendet die nicht als Futterwiese dienen, Raps, Mais, etc., bei diesem Feldern wird ( nach meiner Beobachtung bzw. Kenntnisstand ) mit angeführten mitteln gearbeitet.

Aber als Fährtentrainierender braucht man nunmal die freie Natur (am Abrichteplatz geht das ja ned) und dann hat man auch gerne mal den Jäger im Kreuz :boese1:

Was ihr immer für Probleme mit den Jägern habt, glücklicherweise kann ich solche Beschr. nicht bestätigen bzw. muß ich mich nicht mit solchen rumschlagen. Wenn ich das nächste mal einen Jäger bei uns sehe muß ich mich wohl mal bedanken das die Kollegen so moderat sind.

Gonzalez
16.07.2010, 10:54
Sorry, dass ich da schon wieder widersprechen muss. So pauschal stimmt das nicht. In erster Linie tritt das Problem bei Hunden auf, die viel rohes Fleisch fressen. Das Thema war hier auch schon mal in der Diskussion. Aber ich hab den Namen vergessen...:sorry:

Ganz interessant

http://www.ib-dr-zimmermann.de/Privat/Hunde/neospora.htm

Ich denke im Sinne eines friedlichen miteinanders ist es doch wohl nicht zuviel verlangt Rücksicht zu nehmen, auch wenn nur x % von Hundekot verantwortet wird/werden kann.

Wie in den Wald reinschallt, so schallt es eben wieder raus.

Samtschnauze
16.07.2010, 13:55
Also Gülle o. Chemie wird eigentlich auf Flächen angewendet die nicht als Futterwiese dienen, Raps, Mais, etc., bei diesem Feldern wird ( nach meiner Beobachtung bzw. Kenntnisstand ) mit angeführten mitteln gearbeitet.

Oh erzähl das unseren Schweinebauern hier mal...die tränken alles mit Schweinegülle, auch Wiesen. Besonders gern im Frühjahr kurz bevor der Boden auftaut. Dann schwimmt die ganze Schei**e oben und man kann seine Hunde kaum laufen lassen....überhaupt Madame findet Schei**e zum Parfumieren besonders geeignet :schreck:




Was ihr immer für Probleme mit den Jägern habt, glücklicherweise kann ich solche Beschr. nicht bestätigen bzw. muß ich mich nicht mit solchen rumschlagen. Wenn ich das nächste mal einen Jäger bei uns sehe muß ich mich wohl mal bedanken das die Kollegen so moderat sind.

Natürlich kenne ich auch nette Jäger, aber die überwiegenden Erfahrungen mit den Grünröcken sind von naja bis größter Ar*** angsiedelt. :hmm: Freu Dich, wenn in Deiner Gegend die Netten angesiedelt sind :ok:

Peppi
16.07.2010, 14:12
Ganz interessant

http://www.ib-dr-zimmermann.de/Privat/Hunde/neospora.htm

Ich denke im Sinne eines friedlichen miteinanders ist es doch wohl nicht zuviel verlangt Rücksicht zu nehmen, auch wenn nur x % von Hundekot verantwortet wird/werden kann.

Wie in den Wald reinschallt, so schallt es eben wieder raus.

Das ist klar. Trotzdem bleibt das ein Märchen, weil es viel eher um die Hofhunde geht, die auch die Nachgeburten fressen. ;)

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