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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hund beißt Baby tot, die nächste


Doc_S
08.06.2010, 13:42
Schon wieder. :hmm:

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article7953619/Pitbull-beisst-Dreijaehrigen-in-Teneriffa-tot.html

Man beachte auch die Kommentare!?

Peppi
08.06.2010, 13:47
Einig Europa... und wieder in den eigenen 4 Wänden! :(

Pöllchen
08.06.2010, 13:57
Es häuft sich momentan, oder bilde ich mir das ein?
Und es war leider wieder ein Listi.

Die Kommentare sind unter aller Sau. Hetze gegen "Kampfhunde" wie immer und vor allem die Eltern so zu verteufeln...

Bonita_08
08.06.2010, 15:00
:( Es ist wirklich schlimm, und es steht außer Frage dass jeder Beißvorfall einer zu viel ist, vorallem wenn dieser ein so tragisches Ende nimmt.
Aber die Kommentare sind wirklich unter aller S...
Leider kann man solchen Menschen die Hirngespinste nicht austreiben.:traurig:

Doc_S
08.06.2010, 15:15
Wegen der Kommentare: Alles Lemminge, fast alle;)
Diese Menschen können gar nichts dafür!
Sie sind Opfer durch gezielte Massenmanipulation mit der Kampfhundhysterie!:sorry:

Mickey48
08.06.2010, 15:53
Wegen der Kommentare: Alles Lemminge, fast alle;)
Diese Menschen können gar nichts dafür!
Sie sind Opfer durch gezielte Massenmanipulation mit der Kampfhundhysterie!:sorry:

Wieso den "sorry" Smiley?
Du sagst nur die Wahrheit!
Zu den Kommentaren:
Ts ts ts, wie naiv die Welt doch ist.
Als ob ein Goldie oder ein Yorkie kein Kind totbeißen könnte (Ersteren traue ich es voll und ganz zu! Aber Schubladendenken hilft da auch nicht weiter...).
Meine Mutter hatte es mit zwei Kleinkindern und Pseudo-"Russenwachhund" geschafft ohne dass meine Schwester oder ich "Zerfleischt" wurden.
Das hat gar nichts mit der Rasse zu tun, wann lernen diese Leute das endlich! Achja, ich weiß es: Nicht in diesem Jahrhundert!!!

Simone
08.06.2010, 16:43
Es häuft sich momentan, oder bilde ich mir das ein?
Und es war leider wieder ein Listi.

Die Kommentare sind unter aller Sau. Hetze gegen "Kampfhunde" wie immer und vor allem die Eltern so zu verteufeln...

Man bekommt wirklich den Eindruck, als würden solche Fälle zunehmen. Aber das glaube ich nicht. Ich denke, dass bereits vor 30 Jahren solche schrecklichen Vorfälle passiert sind, sie aber nicht in dieser Form in den Medien dargestellt wurden. Damals hatte niemand besondere Angst, seine Kinder mit dem Familienhund alleine zu lassen, heute bekommt man die wildesten Vorwürfe, wenn man nur eine Sekunde daran denken würde...

Mir wird immer ganz anders, wenn ich - mit großen Hund und 2 Kleinkindern - solche Sachen höre. :traurig:

Scotti
08.06.2010, 17:09
Wenn man sich mal den Unterschied der Nachrichten von vor mehreren Jahren und jetzt anschaut, ist ja auch eine Veränderung zu sehen was die Themen angeht.
Auch das Internet trägt ja zur Verbreitung bei.
Ich vermute dass das auch viel damit zu tun hat.
Wer hätte vor der Kampfhund-Hysterie berichtet dass auf Teneriffa ein Kind vom Hund zerfleischt wurde?
Das wäre viel zu weit weg und zu unwichtig (nicht falsch verstehen bitte) gewesen.

Hermine
08.06.2010, 18:19
Natürlich wird es von den Medien gesteuert und geschürt. Jeder Vorfall, selbst wenn er im fernen China passiert, wird aufgebauscht und diese Berichterstattungen treten immer dann auf, wenn gerade mal wieder irgendwo über eine Rasseliste gesprochen wird. Das ist nicht nur bei den Hunden so, so wird es bei den Rauchern praktiziert, bei älteren Autofahrern und und und. In jedem Bereich toben sich irgendwelche Journalisten mit ihren Meinungen aus und betreiben Meinungsmache. In vielen Fällen laufen dann die Politiker hinterher, weil sie glauben, mit ihren populistischen Gesetzen Stimmen fangen zu können.

morpheus
08.06.2010, 18:26
Und mir ist noch nie klar gewesen, warum jeder tragische Unfall in epischer Breite in diversen Hundeforen breitgetreten werden muss. Konstruktives kommt dabei eh nicht raus und je mehr Dumpfbacken es lesen, desto schlechter ist es. Sicherlich schmöckern hier nicht nur den Hunden wohlgesonnene Menschen...

Pöllchen
08.06.2010, 18:33
Man bekommt wirklich den Eindruck, als würden solche Fälle zunehmen. Aber das glaube ich nicht. Ich denke, dass bereits vor 30 Jahren solche schrecklichen Vorfälle passiert sind, sie aber nicht in dieser Form in den Medien dargestellt wurden. Damals hatte niemand besondere Angst, seine Kinder mit dem Familienhund alleine zu lassen, heute bekommt man die wildesten Vorwürfe, wenn man nur eine Sekunde daran denken würde...


Ich finde, dass gerade in den letzten Wochen so viel zu hören war. Aber das kann auch täuschen.

Etwa eine Woche nach dem "Husky-Unfall" habe ich zufällig in der ARD einen kurzen Bericht gesehen. Ein vorzeitiger Rentner hat sich einen Jagdhund aus dem Tierheim geholt und wurde nach drei gemeinsamen Tagen von dem Tier angegriffen. Der Hund stürzte sich auf seine Hände (man zeigte die recht große Blutlache am Boden in der Einfahrt) als er diesen zu sich rief. In dem Bericht wurde nach möglichen Gründen für den Angriff gesucht und vermutet, dass der Hund ein Autoritätsproblem habe, weil er das neue Herrchen noch nicht als Rudelchef akzeptieren würde.
Ich habe von diesem Unfall aber nichts weiter gehört. Wahrscheinlich wirklich nicht interessant genug für die bildenden Zeitungen Deutschlands.

Tyson
08.06.2010, 18:45
Es häuft sich momentan, oder bilde ich mir das ein?
Und es war leider wieder ein Listi.

Die Kommentare sind unter aller Sau. Hetze gegen "Kampfhunde" wie immer und vor allem die Eltern so zu verteufeln...

:schreck: Es sind immer DIESE Hunde, wenn was passiert das kann man so schön aufbauschen!
Wo sind denn die Berichte von den "alltäglichen" Beißatakken der "normalen" Hunde?!
Mein Mitgefühl gilt den Eltern und der armen, kleinen, Menscheseele, möge sie in Frieden ruhen, sehr traurig Manuela :traurig:

salu09
08.06.2010, 19:01
Ich finde es aber auch eine Frechheit wie die Medien das darstellen. Als der Huskymix und ach so toller Familienhund das Kind aus dem Kinderwagen zog und tot gebissen hat wurde sieser erstmal ins Tierheim gebracht und der Hund wurde in total lieber und freundlicher Pose abgebildet mit dem Text wie kann dieser tolle Familien Hund das nur tun. Und wenn ein Listi zubeißt wird alles schlechte erstmal rausgekramt. Sofortige Einschläferung, strengere Gesetze und Ausrottung. Zum kotzen finde ich das! Immer muss ich mir das anhören Das ist doch so ein gefährlicher wo die beißhemmung viel tiefer ist!!!! Mhhh, ja, alles klar!

Eigentlich müsste man mal ein gegenbericht ausstrahlen, veröffentlich wie wir mit unseren Listis leben.

corso
08.06.2010, 19:09
das ist echt wie verflucht!!!:hmm:

augerechnet die listis und dann auch noch so oft hintereinander, als würde mann das planen oder erfinden...

salu09
08.06.2010, 19:20
das wird es aber leider immer geben

Mickey48
08.06.2010, 21:08
Achja, meine "allerliebste" BILDungszeitung hat sich bestimmt die Finger nach so einer Tragödie geleckt.
Deren Slogan müsste eigentlich heißen: "Bild' dir keine Meinung, das machen wir schon für dich":boese1:

Mila
08.06.2010, 22:12
... vor allem diesen "Ausrottungs-Gedanken" in den Kommentaren unter solchen Meldungen finde ich erschreckend. Paar Hunde beißen (aus welchen Gründen auch immer), und schon soll die ganze Rasse verschwinden? Das finde ich ganz schön krank!!!
(Da dürften wir Menschen ja im Übrigen schon lange nicht mehr auf der Welt weilen ;))

Aber eins weiß ich: der erste kleine Schoßhund, der mich blutig beißt, der kommt in die BILD ;)

Doc_S
09.06.2010, 07:59
Natürlich wird es von den Medien gesteuert und geschürt. Jeder Vorfall, selbst wenn er im fernen China passiert, wird aufgebauscht und diese Berichterstattungen treten immer dann auf, wenn gerade mal wieder irgendwo über eine Rasseliste gesprochen wird. Das ist nicht nur bei den Hunden so, so wird es bei den Rauchern praktiziert, bei älteren Autofahrern und und und. In jedem Bereich toben sich irgendwelche Journalisten mit ihren Meinungen aus und betreiben Meinungsmache. In vielen Fällen laufen dann die Politiker hinterher, weil sie glauben, mit ihren populistischen Gesetzen Stimmen fangen zu können.


Lobbyismus, wie in allen anderen Bereichen auch. :hmm:

Emmamama
09.06.2010, 08:21
Wegen der Kommentare: Alles Lemminge, fast alle;)
Diese Menschen können gar nichts dafür!
Sie sind Opfer durch gezielte Massenmanipulation mit der Kampfhundhysterie!:sorry:

Ich bin inzwischen sicher, dass die Kommis unter diesen Berichten per Copy/paste gemacht werden, so identisch wie die sind.
Hat auch gar nix mit dem Inhalt des Artikels zu tun, die gleichen Kommentare gibt´s auch unter Beiträgen zu friedlichen SoKa-Demos... :boese1:

linda
09.06.2010, 08:25
der eine komentar steht auch in dem buch hund aufs herz.

Peppi
09.06.2010, 11:05
Natürlich wird es von den Medien gesteuert und geschürt. Jeder Vorfall, selbst wenn er im fernen China passiert, wird aufgebauscht und diese Berichterstattungen treten immer dann auf, wenn gerade mal wieder irgendwo über eine Rasseliste gesprochen wird. Das ist nicht nur bei den Hunden so, so wird es bei den Rauchern praktiziert, bei älteren Autofahrern und und und. In jedem Bereich toben sich irgendwelche Journalisten mit ihren Meinungen aus und betreiben Meinungsmache. In vielen Fällen laufen dann die Politiker hinterher, weil sie glauben, mit ihren populistischen Gesetzen Stimmen fangen zu können.

Du hast sicher Recht, dass es ganz viele vergleichbare Themen gibt. Entsprechend auch der Themen im Wahlkampf ;)

Aber ich bin mir recht sicher (um nicht zu sagen ich weiss), dass die Politik nicht den Medien hinterherläuft. Da gibt es Seilschaften, stille Absprachen auf viel subtilere Art. Gibst Du mir was, geb ich Dir was. das ind ganz simple Tauschgeschäfte und den meisten Printmedien kann man zuordnen, welches Parteibuch der Chefredakteur hält.

:hmm:

Doc_S
09.06.2010, 11:12
Lobbyismus.
Eine Hand wäscht die andere.
Gesundheitsreform wird von Pharmavertretern aufgesetzt!
Rentenreform (Risterrente) wird von Vertretern der Versicherungen aufgesetzt!
Und jetzt noch das Supersparpaket!?
...
In der Fränkischen Landeszeitung war vor gut 2 Wochen ein "Interview" mit Minister Hermann drin, zum Thema des letzten tödlichen Angriffs eines "Kampfhundes" auf ein Kind im Osten Deutschlands.
O- Ton: Sowas passiert bei uns nicht, wir sind der Primus in der Hundeverordnung!
Sowas von vorgefertigten Textbausteinen!?
Wie gesagt: Manipulation der Massen.

Celestia
11.06.2010, 09:46
Das Problem an der ganzen Sache ist das diese sogenannten Kampfhunde:hmm: immer wieder runtergemacht werden!!
Meiner Meinung nach beißt kein Hund einfach so zu... Egal ob Pit, staff oder sonstige Hunderassen es gibt dafür immer Gründe...

Mir ist noch nie aufgefallen das ein Beitrag von einem Hund kommt der zum Beispiel ein Labrador ist!! Warum denn auch das sind ja diese tollen Familienhunde, dass aber auch die zupacken können ist doch wohl völlig klar!!

Naja und zu den Kommentaren muss ich sagen die sind wirklich überflüssig und völlig unter der Gürtellinie *kopfschüttel*

So jetzt höre ich lieber auf ;)
Lg. Wiebke

genesisis
11.06.2010, 10:00
Na weil doch die ganze Retrevier-Fraktion diese "Beißhemmung" angeboren haben soll, damit sie die kostbare Beute beim Apportieren nicht beschädigt...

Die KÖNNEN doch gar nicht beißen (laut allgemeiner Meinung):hmm:

aurelie
11.06.2010, 10:08
Dazu der Riesenbericht bei einem nicht Listenhund.

http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=12857422.html

:sorry::schreck:

Pöllchen
11.06.2010, 10:35
Jetzt kann mir aber niemand mehr erzählen, dass sich das momentan nicht häuft :(
Was ist denn los? :35:
Ich bin am Mittwoch ja auch nur knapp einem Biss von einer behaarten Kampfameise entgangen...

BX-Isabell
11.06.2010, 12:36
Na weil doch die ganze Retrevier-Fraktion diese "Beißhemmung" angeboren haben soll, damit sie die kostbare Beute beim Apportieren nicht beschädigt...

Die KÖNNEN doch gar nicht beißen (laut allgemeiner Meinung):hmm:

Letztes Jahr ist mindestens ein Mensch in Good Old germany durchen einen Goldy getötet wurden.

Lucy
11.06.2010, 12:49
Echt? Hab ich aber nicht davon in der Zeitung gelesen ;)

Peppi
11.06.2010, 12:55
Na weil doch die ganze Retrevier-Fraktion diese "Beißhemmung" angeboren haben soll, damit sie die kostbare Beute beim Apportieren nicht beschädigt...

Die KÖNNEN doch gar nicht beißen (laut allgemeiner Meinung):hmm:

Fair bleiben. Weicher Griff ist nunmal bei den Arbeitslinien früher auch ein Zuchtziel und Selektionskriterium gewesen und geblieben.

Wieviel davon über ist...bei den Showlinien... schwer zu sagen. Es gibt noch immer Arbeitslinien bei den Retrieverhunden.

Aber es wird sich ähnlich wie bei der Bulldogge verhalten...

Es bringt uns gar nichts uns auf andere Rassen einzuschiessen oder zu verteufeln. (Was uns nebenbei dann auf eine Stufe mit den Rasselisten-Befürwortern brächte!).

Hundehalter sollten sich endlich solidarisieren. schade dass auch hier viele davon weit entfernt sind.

Lucy
11.06.2010, 13:11
Okay dann Verteufeln wir uns gegen die Medien

:14:

genesisis
11.06.2010, 15:55
Letztes Jahr ist mindestens ein Mensch in Good Old germany durchen einen Goldy getötet wurden.

totgesabbert??? die Exemplare, die ich kenne, sabbern schlimmer als jede Dogge :kicher:


Fair bleiben. Weicher Griff ist nunmal bei den Arbeitslinien früher auch ein Zuchtziel und Selektionskriterium gewesen und geblieben.

Wieviel davon über ist...bei den Showlinien... schwer zu sagen. Es gibt noch immer Arbeitslinien bei den Retrieverhunden.

Aber es wird sich ähnlich wie bei der Bulldogge verhalten...

Es bringt uns gar nichts uns auf andere Rassen einzuschiessen oder zu verteufeln. (Was uns nebenbei dann auf eine Stufe mit den Rasselisten-Befürwortern brächte!).

Hundehalter sollten sich endlich solidarisieren. schade dass auch hier viele davon weit entfernt sind.

Hat doch nix mit Eischießen auf bestimmte Rassen zu tun, sondern mit dem Bild, was in den Köpfen der "Allgemeinheit" herrscht (egal ob Nicht- HH oder Besitzer solcher Rassen).
Ich denk auch nicht, dass jemand hier die Goldis etc. verteufelt, aber das Öffentlichkeitsbild ist ein ganz anderes. Wenn so ein Hund zubeißt, ist es ein "bedauerlicher Einzelfall" (vl. aus gesundheitlichen Gründen wie Hirntumor oder so), beißt ein anderer zu, ist die Rasse schuld.

Ich solidarisiere mich auch gern mit jedem (vernünftigen) HH egal welcher Rasse, nur ist die Erfahrung einseitig, wenn eben diese HH ihre Weisheiten aus der Bild beziehen und meinen, so ein niedlicher Familienhund beißt sowieso nicht und braucht deshalb keine Erziehung. Und da ist es mir egal, ob das ein Goldi, Labrador, Pudel oder Dackel (oder sonstwas) ist- das kann ich einfach nicht mehr hören...

LukeAmy
11.06.2010, 22:08
Na weil doch die ganze Retrevier-Fraktion diese "Beißhemmung" angeboren haben soll, damit sie die kostbare Beute beim Apportieren nicht beschädigt...

Die KÖNNEN doch gar nicht beißen (laut allgemeiner Meinung):hmm:

ein labbi hat gerade heute 2 kinder gebissen und es bereits letzes Jahr schon mal versucht auch bei einem Kind

zur Zeit ist echt der Teufel drin

BX-Isabell
13.06.2010, 09:22
totgesabbert??? die Exemplare, die ich kenne, sabbern schlimmer als jede Dogge :kicher:




Hat doch nix mit Eischießen auf bestimmte Rassen zu tun, sondern mit dem Bild, was in den Köpfen der "Allgemeinheit" herrscht (egal ob Nicht- HH oder Besitzer solcher Rassen).
Ich denk auch nicht, dass jemand hier die Goldis etc. verteufelt, aber das Öffentlichkeitsbild ist ein ganz anderes. Wenn so ein Hund zubeißt, ist es ein "bedauerlicher Einzelfall" (vl. aus gesundheitlichen Gründen wie Hirntumor oder so), beißt ein anderer zu, ist die Rasse schuld.

Ich solidarisiere mich auch gern mit jedem (vernünftigen) HH egal welcher Rasse, nur ist die Erfahrung einseitig, wenn eben diese HH ihre Weisheiten aus der Bild beziehen und meinen, so ein niedlicher Familienhund beißt sowieso nicht und braucht deshalb keine Erziehung. Und da ist es mir egal, ob das ein Goldi, Labrador, Pudel oder Dackel (oder sonstwas) ist- das kann ich einfach nicht mehr hören...

Nee totgebissen...:schreck:

genesisis
13.06.2010, 12:44
Siehst, und genau das ist doch das Problem dabei: das erscheint allerhöchstens kurz in der Regionalpresse, ansonsten weiß keiner davon. Und wenns erzählt wird, kann das die Allgemeinheit "nicht glauben":hmm:.
Aber wenns eine andere Rasse ist, füllt es wochenlang sämtliche Medien und die Politiker in Dtl. suchen nach "neuen Lösungen"...:schreck:
DAS ist das eigentlich erschreckende daran- dass nicht bedacht wird, dass jeder Hund eine potenzielle Gefährdung sein KÖNNTE...

Mila
13.06.2010, 16:14
Wie ist das eigentlich geregelt: MUSS man Beißvorfälle anzeigen, oder sollte man das tun, oder kann man das tun?
Zweite Frage: wo zeigt man sowas an? Wahrscheinlich Polizei, und die leiten das dann weiter an irgendwelche Ämter, die "Beißstatistiken" führen?!
Fraglich ist auch, ab wann so eine Anzeige wirklich aufgenommen wird bzw. in den Statistiken auftaucht... weiß da jemand genaueres?

linda
13.06.2010, 17:11
ich bin mal als 14 jährige mit meiner freundinn und ihrem 5 jahre alten bruder auf einen reithof gefahren. also die hunde dort vom hof kannten mich und meine freundin schon sehr lange weil wir da schon jahre lang geritten sind.
es war an einem sonntag und irgendwie war der hof menschenleer. wir waren schon bestimmt 2 stunden dort und haben unsre ponys und pferde versorgt, auf einmal fing die hündin molly an der kleinen bruder zu fixieren. irgendwann startete sie einen angriff. sie biss wo sie nur konnte. meine freundin und ich haben den kleinen zwischen uns genommen damit sie nicht so an ihn rann kommt. meine freundin und ich haben auch einige bisse abbekommen. zum glück war es winter und wir hatten ne menge klamotten an. den kleinen bruder hat sie die klamotten komplett vom körper gerissen. irgendwann konnten wir uns in eine box retten. nach langer zeit kam eine vom hof und hat uns dann heim gefahren. unsere eltern haben uns gleich ins krankenhaus gebracht. dort kam dann auch die polizei und hat die anzeige aufgenommen.
es ist aber nie wirklich was passiert. der besitzer hatte danach ein warnschild hin gehängt und das war es dann. nach jahren habe ich die hündin gesehen als ich mit dem fahrad vorbei gefahren bin. sie ist mir ne weile hinter her gerannt. aber der besitzer hat keine auflagen bekommen.

LukeAmy
13.06.2010, 17:25
Wie ist das eigentlich geregelt: MUSS man Beißvorfälle anzeigen, oder sollte man das tun, oder kann man das tun?
Zweite Frage: wo zeigt man sowas an? Wahrscheinlich Polizei, und die leiten das dann weiter an irgendwelche Ämter, die "Beißstatistiken" führen?!
Fraglich ist auch, ab wann so eine Anzeige wirklich aufgenommen wird bzw. in den Statistiken auftaucht... weiß da jemand genaueres?

man ruft bei der Polizeihundestaffel an

Grazi
15.06.2010, 07:06
man ruft bei der Polizeihundestaffel an Wer ist "man", warum sollte man bei welcher Polizeihundestaffel anrufen (so was hat schließlich nicht jede Dienststelle) und woher hast du diese Info?

Ich bin auch schon gebissen worden (incl. 2 OPs und fast 2-wöchigem Klinikaufenthalt). Da habe ich keiner offiziellen Stelle Bescheid gesagt. Es hat sich auch niemand für den genauen Hergang und die beteiligten Rassen interessiert... außer meiner Krankenversicherung.

Sind Kinder in einen Beissvorfall involviert, sieht das Ganze wohl schnell anders aus. Da sind Krankenhäuser/Ärzte - glaube ich - verpflichtet, irgendjemandem Meldung zu machen.

Weiss jemand Genaueres, der im medizinischen Bereich arbeitet?

Grüßlies, Grazi

linda
15.06.2010, 07:23
also meine mom, mein dad und meine schwester arbeiten im krankehaus. und ich glaube das mal einer von denen gesagt hat das das krankenhaus es bei kindern melden muss.

Pöllchen
15.06.2010, 09:22
man ruft bei der Polizeihundestaffel an

Wieso ruft man denn da an? :wie: Das möchte ich gerne mal erklärt bekommen. Das habe ich noch nie gehört....

LukeAmy
15.06.2010, 09:53
weis sauch nicht warum , aber aus eigener erfahrung weiss ich, das man(in dem Fall der betroffene) bei einem Beissunfall die Polizeihundestaffel anruft..die kommen dann...

es hat nicht jede Dienststelle, aber jede halbwegs grössere Stadt

christlgo
15.06.2010, 15:58
Also in Österreich wäre jeder Arzt verpflichtet, der eine Beißwunde behandelt, dies anzuzeigen. Der Hund muss dann zur Tollwutuntersuchung.

Samtschnauze
15.06.2010, 18:14
Also in Österreich wäre jeder Arzt verpflichtet, der eine Beißwunde behandelt, dies anzuzeigen. Der Hund muss dann zur Tollwutuntersuchung.

Darf ich kurz einwenden...in Ö ist jeder Arzt/KH VERPFLICHTET jeden Tierbiß zu melden. Auch wenn eine Katze, Meersau, Pferd o.ä. beißt, egal ob es sich dabei um das eigene oder ein fremdes Tier gehandelt hat.

Die Tochter meines Arbeitskollegen wurde von der eigenen Meersau gebissen. Nix Dramatisches, aber sie fuhren zur Kontrolle in KH. Nach ein paar Tagen wurden sie samt Meeri zum ATA vorgeladen. :kicher:

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