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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welches Futter für Bärenhund-Welpen?


Lotte und Uschi
19.03.2010, 17:51
Hallo!In einigen Wochen holen wir unseren germanischen Bärenhund-Welpen ab.
Natürlich möchten wir ihn...oder besser SIE bestmöglich füttern.
Mittlerweile sind wir jedoch recht verunsichert, weil es zwei völlig unterschiedliche Meinungen zum Welpenfutter bei sehr großen Rassen zu geben scheint. Die eine Seite rät dazu, möglichst das beste, "hochprozentigste" Futter zu geben ( nutro,belcando), die andere Seite sagt genau das Gegenteil, also Futter von sogenannter schlechterer Qualität ( nagut-playdog). Ich hoffe, dass Ihr mir als erfahrene Molosser-Profis helfen könnt, ein passendes Futter zu finden, ich möchte ja nicht, dass meine Lotte später Probleme mit den Gelenken bekommt, die hätten vermieden werden können.
Danke für Eure Hilfe!!

Nadine & Duke
19.03.2010, 18:00
Generell würde ich immer nur hochwertigeres Futter nehmen und niemals dieses Billigfutter.
Ich habe aber auch so ziemlich von Anfang an Adultfutter genommen und garkein Welpenfutter mehr gegeben.

Aber mal ne andere Frage.
Was bitte ist ein Bärenhund?

moro
19.03.2010, 18:04
hallo
ab ca.14 wochen erwachsenen futter und schauen das der eiweißgehalt unter 22% ist.auf keinen fall kalkzusätze,sondern natürliche materalien verwenden(hühnerhälse,eierschalen usw.)wir selber füttern roh,aber das muß jeder für sich entscheiden.

mfg.arnold

Lotte und Uschi
19.03.2010, 18:09
Hallo Nadine!

Der germanische Bärenhund ist eine "Neuzüchtung", Du kannst ja mal googlen, aber bitte nicht mit dem karelischen Bärenhund verwechseln...

Vielen Dank für die schnelle Antwort, welches Futter fütterst Du?

Nadine & Duke
19.03.2010, 18:31
Ich habe mal gegoogelt. ;)

Dafür das da keine Leonberger drin sein sollen, schauen sie denen aber verdammt ähnlich. ;)
Aber gut, egal.
Auf jedenfall stand da, dass man Junghunde 2-3 mal und ab 1,1/2 Jahren 1mal abends füttern soll...
Bloß nicht dran halten!!!
Grade solche großen Hunde, brauchen ihre Mahlzeiten auf mind. 2 Portionen aufgeteilt!!!
Die Gefahr einer Magendrehung ist sonst enorm hoch!

Ich selber füttere getreidefreies Futter.
Orjien Adult
Und zwischendurch gibt es mal eine Portion Frischfleisch, anstatt TroFu.

Cassiopaia
19.03.2010, 20:57
Wieso kein Leonberger???
Wird der Germ. Bärenhund nicht aus Leonberger und Bernardiner gezüchtet???

Lotte und Uschi
19.03.2010, 21:04
Germanischer Bärenhund


Ursprung: Deutschland

Datum der Publikation des gültigen Originalstandards: 01.12.2006

Verwendung : Lagerschutzhund

Klassifikation IKU/gleich zu setzen mit FCI: Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunden Sektion 2,2 Molosser, Berghunde ohne Arbeitsprüfung.

Kurzer geschichtlicher Abriss:

Der Germanische Bärenhund ist eine Rückzüchtung auf den Urhund der alten Germanen zu Zeiten der Völkerwanderung. Als in grauer Vorzeit die alten Germanen sich auf den Weg machten um einen neuen Lebensraum zu suchen begleiteten sie auch große Molossoide Hunde. Die Germanen wurden Sesshaft, lebten, jagten und kämpften mit ihren Hunden. Bei Kämpfen wurden die Hunde auch Beute der Römer, und gelangten so ins Römische Reich. Es ist anzunehmen, dass ein Großteil der heutigen Großhunderassen auf diesen Ursprung zurück geht. Im Laufe der Zeit, sind die Spuren der Bärenhunde verloren gegangen. Bis es in den 80 Jahren des 20 Jahrhundert zu einem Fehlwurf, zwischen Bernhardiner und Hirtenhund(*) kam. Das war die „Wiedergeburt“ der Germanischen Bärenhunde. Der Erstzüchter Carsten Kieback vollendete die Zuchtlinie der Bärenhunde, so dass sie als Rasse, im Jahre 1997 vom DRC.(Deutscher Rassehunde Club e.V.), anerkannt wurde.

( *) (nur diese Rassen wurden im GBH eingezüchtet. Eine Fremdrasse entspricht nicht dem Standard. Seit 1997 ist die Einzucht von Grundrassen nur dem Erstzüchter erlaubt. Bei Zuwiderhandelungen sind diese Nachkommen als Mischrassen zu Bewerten! In der Ahnentafel müssen 3 Generation Germanische Bärenhunde ab dem 01.12.2006 eingetragen sein ).

Anmerkung Mod: Zitat aus Copyright-Gründen gekürzt.
Den gesamten Text kann man hier nachlesen: Bärenhunde (http://www.baerenhunde.de/startseite.html)

Nadine & Duke
19.03.2010, 21:17
Der Germanische Bärenhund ist eine Rückzüchtung auf den Urhund der alten Germanen zu Zeiten der Völkerwanderung. Als in grauer Vorzeit die alten Germanen sich auf den Weg machten um einen neuen Lebensraum zu suchen begleiteten sie auch große Molossoide Hunde. Die Germanen wurden Sesshaft, lebten, jagten und kämpften mit ihren Hunden. Bei Kämpfen wurden die Hunde auch Beute der Römer, und gelangten so ins Römische Reich. Es ist anzunehmen, dass ein Großteil der heutigen Großhunderassen auf diesen Ursprung zurück geht. Im Laufe der Zeit, sind die Spuren der Bärenhunde verloren gegangen. Bis es in den 80 Jahren des 20 Jahrhundert zu einem Fehlwurf, zwischen Bernhardiner und Hirtenhund(*) kam. Das war die „Wiedergeburt“ der Germanischen Bärenhunde. Der Erstzüchter Carsten Kieback vollendete die Zuchtlinie der Bärenhunde, so dass sie als Rasse, im Jahre 1997 vom DRC.(Deutscher Rassehunde Club e.V.), anerkannt wurde.

( *) (nur diese Rassen wurden im GBH eingezüchtet. Eine Fremdrasse entspricht nicht dem Standard. Seit 1997 ist die Einzucht von Grundrassen nur dem Erstzüchter erlaubt. Bei Zuwiderhandelungen sind diese Nachkommen als Mischrassen zu Bewerten! In der Ahnentafel müssen 3 Generation Germanische Bärenhunde ab dem 01.12.2006 eingetragen sein ).
Anmerkung Mod: Zitat gekürzt


Die Quelle ist übrigens von http://www.baerenhunde.de

@Cassiopaia: Auf dieser HP steht auch:
Frage: Welche Rassen sind im Germanischen Bärenhund Eingezüchtet?

Antwort: Der GBH. Ist vor ca. 25 Jahren aus Bernhardiner und einem weißen Hirtenhund entstanden (Es wurde weder Kuvasz, Kangal, Kaukase, Leonberger oder Neufundländer eingezüchtet.)

Grazi
20.03.2010, 12:05
Verfasser : Carsten Kieback Liegt die Genehmigung des Verfassers vor, diesen Text in seiner gesamten Länge weiterzubreiten?
Bitte nachprüfen... ansonsten muss ich den Text wegen einer möglichen Copyright-Verletzung löschen!

Grüßlies, Grazi

Nadine & Duke
20.03.2010, 12:08
Ich denke nicht.
Da ich wußte woher der Text stammt, hab ich in meinem Zitat die Quelle mit angegeben.

Lotte und Uschi
20.03.2010, 12:17
Ups... nicht nachgedacht... OK dann lieber löschen
Danke

Grazi
20.03.2010, 12:27
Wird gemacht...

Grüßlies, Grazi

Nadine & Duke
20.03.2010, 12:28
Liegt die Genehmigung des Verfassers vor, diesen Text in seiner gesamten Länge weiterzubreiten?
Bitte nachprüfen... ansonsten muss ich den Text wegen einer möglichen Copyright-Verletzung löschen!

Grüßlies, Grazi

Grazi, es ist ja nett, dass Du mein Zitat gekürzt hast, aber Du musst dann bitte auch bei Lotte editieren, die ich ja nur zitiert habe ;)

Herbster
20.03.2010, 12:30
ich glaube sie hat nur gekürzt, da der beitrag sonst ewig lang wird... ;o)))

Grazi
20.03.2010, 12:32
Grazi, es ist ja nett, dass Du mein Zitat gekürzt hast, aber Du musst dann bitte auch bei Lotte editieren, die ich ja nur zitiert habe ;) 1. musste ich Lottes Antwort abwarten und 2. kann ich nicht alles gleichzeitig machen. Multitaskingfähig hin oder her... ;)

Grüßlies, Grazi

Nadine & Duke
20.03.2010, 12:38
Du wirst als Offline gezeigt, deswegen hatte ich das geschrieben.
Wußte ja nicht, dass Du inkognito unterwegs bist. ;)

Lotte und Uschi
20.03.2010, 12:49
So, habe gerade mit Herrn Kiback telefoniert und darf jetzt offiziell Teile und Fotos verwenden!! Hier also nochmal der Rassestandart germanischer Bärenhund!!


Germanischer Bärenhund


Ursprung: Deutschland

Datum der Publikation des gültigen Originalstandards: 01.12.2006

Verwendung : Lagerschutzhund

Klassifikation IKU/gleich zu setzen mit FCI: Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunden Sektion 2,2 Molosser, Berghunde ohne Arbeitsprüfung.

Kurzer geschichtlicher Abriss:

Der Germanische Bärenhund ist eine Rückzüchtung auf den Urhund der alten Germanen zu Zeiten der Völkerwanderung. Als in grauer Vorzeit die alten Germanen sich auf den Weg machten um einen neuen Lebensraum zu suchen begleiteten sie auch große Molossoide Hunde. Die Germanen wurden Sesshaft, lebten, jagten und kämpften mit ihren Hunden. Bei Kämpfen wurden die Hunde auch Beute der Römer, und gelangten so ins Römische Reich. Es ist anzunehmen, dass ein Großteil der heutigen Großhunderassen auf diesen Ursprung zurück geht. Im Laufe der Zeit, sind die Spuren der Bärenhunde verloren gegangen. Bis es in den 80 Jahren des 20 Jahrhundert zu einem Fehlwurf, zwischen Bernhardiner und Hirtenhund(*) kam. Das war die „Wiedergeburt“ der Germanischen Bärenhunde. Der Erstzüchter Carsten Kieback vollendete die Zuchtlinie der Bärenhunde, so dass sie als Rasse, im Jahre 1997 vom DRC.(Deutscher Rassehunde Club e.V.), anerkannt wurde.

( *) (nur diese Rassen wurden im GBH eingezüchtet. Eine Fremdrasse entspricht nicht dem Standard. Seit 1997 ist die Einzucht von Grundrassen nur dem Erstzüchter erlaubt. Bei Zuwiderhandelungen sind diese Nachkommen als Mischrassen zu Bewerten! In der Ahnentafel müssen 3 Generation Germanische Bärenhunde ab dem 01.12.2006 eingetragen sein ).

Allgemeines Erscheinungsbild:

Eindrucksvolle Größe und majestätische Erscheinung. Die Gestalt ist wohlproportioniert, der massige Knochenbau und die gute Bemuskelung gibt seinen Bewegungen, die kraftvoll, raumgreifend und ausdauernd sind, eine vollendete Harmonie. Der friedliche und aufmerksame Gesichtsausdruck rundet sein Erscheinungsbild ab.

Wichtige Proportion:

Die größte Breite des Schädels entspricht ca. 65-75 % seiner Länge. Der Fang ist etwas kürzer als der Schädel. Die von der Bugspitze bis zum Sitzbeinhöcker gemessene Körperlänge übertrifft leicht die Widerristhöhe. Die Tiefe der Brust ist geringer als die Hälfte der Widerristhöhe.

Verhalten / Charakter / (Wesen): Der Germanische Bärenhund ist als Lagerschutzhund deklariert, somit ist er Wächter und Behüter seines „Rudels“. In Heutiger Zeit ist das seine Familie und dessen Umfeld. Der Umgang mit Kindern und Haustieren entspricht diesem angeborenen Verhalten. Er ist sehr wachsam, aber kein Kläffer. Sein Schutztrieb ist eher defensiv und zurückhaltend, wobei er die Umgebung ständig in Beobachtung hat. Im Fall einer Bedrohung reagiert er blitzschnell und angemessen.

Kopf: Der Kopf ist trocken und im guten Verhältnis zur Körpergröße. Die Kopfseiten sind ziemlich flach. Sowohl in Bewegung, als auch im Stand, wird der Kopf mittelhoch getragen. Bei Erregung runzelt er die Stirn.

Oberkopf (Schädel): Die größte Breite des Schädels entspricht ca. 65-75 % seiner Länge. Er ist leicht gewölbt, da die Scheitelbeinleiste zu fühlen ist. Der Hinterhauptkörper ist fühlbar. Der Schädel ist in seinem hinteren Teil eher flach mit leichter Eindellung in der Schädelmitte. Die Augenbrauenböden sind nicht betont und die Stirnfurche ist nur leicht Tastbar.

Stop: in sanfter Neigung

Gesichtsschädel:

Nasenschwamm:Schwarz und geräumig mit weiten, gut geöffneten Nasenlöchern. Er ist in der Linie des Nasenrückens gelegen.

Fang: Wesentlich kürzer als der Schädel, in einem Verhältnis von ca. 2 zu1-1/2. Er ist kräftig, quadratisch und fast ebenso breit wie lang. Seine Vorderfront ist flach. Die Seitenflächen des Fanges verlaufen parallel. Von der Seite gesehen, ist der Nasenrücken gerade.

Lefzen: Die Oberlefze ist massig, überhängend und bedeckt den Unterkiefer. Wobei die untere Begrenzungslinie des Fanges durch die Lippen gebildet wird.

Kiefer / Zähne: Das Gebiss muss vollständig sein. Die Zähne sind Gesund und Weiß. Scherengebiss (die Schneidezähne des Unterkiefers 1.1. können leicht nach vorne gekippt sein). Zangengebiss ist zulässig, aber mit Abschlag zu bewerten. Die Molaren müssen bei GBH´s mit 24 – 26 Monaten alle vorhanden sein.

Augen: Mittelgroß, rund oder mandelförmig, gerade nach vorne blickend. Die Augenlider sind gut am Augapfel anliegend. Die Farbe der Iris ist dunkel- oder bernsteinfarben. Der Ausdruck ist lebhaft und aufmerksam. Hängelider sind mit Abschlag zu bewerten.

Ohren: Hoch angesetzt (über Augenhöhe), Form: Dreieckig mit abgerundeter Spitze und hängend flach am Kopf getragen. Bei Erregung, werden die Ohren deutlich vom Kopf gestellt.

Hals: Kräftig, bemuskelt, kurz mit leichter Kehlwamme.

Körper: Die Körpergröße übertrifft leicht die Widerristhöhe, gemessen von der Bugspitze bis zum Sitzbeinhöcker. Der Abstand vom Brustbein zum Boden beträgt ca. die Hälfte der Widerristhöhe. Obere Profillinie: gerade und gut gefestigt.

Widerrist:Ausgeprägt, etwa in einer Linie mit der Kruppe.

Rücken: Geradlinig, stark bemuskelt.

Lenden: Kurz und fest.

Kruppe: Lang und breit, fast gerade, ohne hervortretende Hüftknochen.

Brust: Die Brust ist in den drei Dimensionen gut entwickelt und reicht bis zu den Ellenbogen.

Rute: Hoch angesetzt, an der Wurzel sehr dick. Sie reicht bis unter den Sprunggelenkknochen

und wird in der Ruhestellung tief getragen. Bei Erregung wird die Rute hoch aufgerichtet getragen, ohne sich zu ringeln. Je nach Fellart ist die Rute vollbefedert oder Stockhaar.

Gliedmaßen:Kräftig und gut bemuskelt.

Vorderhand: Die Vorderläufe sind kräftig und stehen senkrecht.

Schultern: Mittellang, mittelmäßig schräg und stärk bemuskelt.

Oberarm: Kräftig, gut bemuskelt und mittellang.

Unterarm: Gerade, sehr kräftig gut befedert.

Vorderfußwurzelgelenk und Vordermittelfuß: Elastisch. In der Verlängerung des Unterarmes platziert.

Vorderpfoten: Breit geschlossen mit leicht gewölbten Zehen.

Hinterhand: Die Befederung ist gut je nach Fellart in der Länge. Von hinten gesehen stehen die Hintergliedmaßen senkrecht zu Boden.

Oberschenkel: Mittellang breit, mittelmäßig schräg, die Muskulatur ist stark entwickelt

Knie mäßig gewinkelt parallel zur Körperachse gelagert.

Unterschenkel :Kräftig, mittellang.

Sprunggelenk:Mäßig gewinkelt breit und trocken.

Hintermittelfuß:Dick und sehnig.

Hinterpfoten: Breit geschlossen mit leicht gewölbten Zehen.

Afterkrallen: Beide Hinterläufe können Afterkrallen tragen, zum Teil auch doppelt.

Gangwerk: Die Bewegung des GBH.s ist sehr kraftvoll und frei. Der Bewegungsablauf ist weit ausgreifend und schnell. Er zeigt Geschmeidigkeit und Eleganz. Die Winklungen erlauben dem GBH. eine gleichmäßige ausdauernde schnelle Fortbewegung.

Haut: Ziemlich dick, am Unterhautbindegewebe gut anhaftend.

Haarkleid:

Haar: Germanische Bärenhunde gibt es in verschieden Fellarten und Farben

1:Stock-Haar kurz bis lang.2: Mittellanges Fell. 3: Langes Fell

. Das Fell kann glatt sein oder auch leicht gewellt bis kraus. Alle Fellarten sind erlaubt

In jedem Fall ist es dicht und geschmeidig mit sehr guter Unterwolle

Am Kopf/ Fang immer kurz Stock-Haar ab Höhe der Ohren gut ausgeprägte Felllänge mit Kragenbildung die sich bis um den Hals runter zur Brust fortsetzt (ausgenommen bei Stock Haar hier fällt das Haar kürzer aus). An den Läufen Fahnenbildung .Die Hosen sind gut behaart. Die Rute ist voll und buschig je nach Felllänge.

Farbe: Blond, hirschrot, graublond, dunkelblond, Anthrazit sowie gestromt und Farbnuancen. Erwünscht sind dunkle Kopfmaske, dunkel Ohren, Rückenfell einfarbig, Rute einfarbig. Weißer Kragen erlaubt.. Weiße Flecken im Rückenbereich nicht mehr als 30% der Grundfarbe. Im Bauchbereich auch weiß oder helle Farbe erlaubt auf der Brust, an der Spitze der Pfoten (Socken) und auf dem Nasenrücken und der Rutenspitze sind weiße Abzeichen zulässig

Rein weißes sowie schwarzes Fell ist nicht erwünscht solche Hunde dürfen nicht zur Zucht eingesetzt werden, auch Hunde mit viel mehr als 30 % weiß im Rückenbereich erhalten keine Zuchttauglichkeit

Größe und Gewicht:

Masse und Gewicht gelten nur für GBH,s die Ausgehwachsen sind (ca. 4 Jahre).

Widerristhöhe: Für Rüden von 70 - 85cm. Für Hündinnen von 65 - 80 cm; leichte Toleranz

Gewicht: Für Rüden 50- 85 kg; Für Hündinnen 35- 70 kg. Leichte Toleranz je nach zustand des Hundes ist möglich.

Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

Schwere Fehler: Entropium, ein fehlender Zahn. Heller Nasenschwamm. Einknicken oder verdrehen der Gelenke. Ausgedehnte weiße Flecken im Rückenbereich über 30%, keine Maskenbildung.

Übergroße Hunde

Verhalten: Nervosität oder aggressiv

Ausschließende Fehler

Partielle oder komplette Depigmentierung der Augenlieder, Glasauge, Schielen

- Alle im Standart nicht beschriebenen Farben;

- Rein weiß oder lackschwarzes Fell

Mehrere fehlende Zähne, Vorbiss /Rückbiss

Hund sehr Scheu oder ausgesprochen aggressiv.

Einzucht von Fremdrassen ( Leonberger- Neufundländer) Fehlende /unvollständig

einträge in der Ahnentafel.

Verfasser : Carsten Kieback

LukeAmy
20.03.2010, 13:18
da Hunde bei der Barferei recht langsam wachsen ist das mit unter das beste..interessante Hunderasse

Nadine & Duke
20.03.2010, 13:28
interessant ja, dass stimmt.
Was ich aber nicht so gut finde ist, dass man nirgends eine genaue Entstehung findet.
Also WAS genau mit eingekreuzt wurde.
Als Käufer will ich doch wissen, was ich mir da ins Haus hole.
Was bleibt denn noch an großen Hirtenhunden, wenn man weder Kuvasz, Kangal, Kaukase, Leonberger oder Neufundländer mit eingezüchtet hat?

Naja, aber gut, ist ein anderes Thema :D

Tyson
20.03.2010, 15:45
Wieso kein Leonberger???
Wird der Germ. Bärenhund nicht aus Leonberger und Bernardiner gezüchtet???

:lach4: Ja und der Pyrenäenberghund auch. LG Manuela

Bullmastiff George
20.03.2010, 16:04
@ Lotte & Uschi
also meine beiden bekommen Orijen Fish , absolut Getreidefrei über 70 % Fischanteil besteht aus 6 Sorten Fisch , logischerweise würde ich Dir aber das Welpenfutter von Orijen empfehlen hier der Link dazu http://www.orijen.de/html/puppy_large.html
und auf keinen Fall nur einmal täglich füttern , um die Gefahr einer eventuellen Magendrehung zu minimieren, aber das hatte Nadine ja schon erwähnt, ich füttere meine beiden 3 mal täglich.
Ich bin auch kein großer Fan von ständig neuen Rassen und Rückzüchtungen, aber ich hoffe du hast die richtige Wahl für dich getroffen und bekommst einen wunderschönen und gesunden Hund, ich wünsche dir auf jeden fall viel Glück und Spass mit deinen kleinen Bären und hier im Forum:lach3:

Urmel
20.03.2010, 20:17
Scheint ja eine schöne Fantasy Rasse zu sein:D

Leonberger waren ursprünglich übergrosse Schäferhunde, später wurden sie aus Berhardiner, Landseer und Pyrinäenhund gezüchted. Als der Bernhardiner ausstarb, wurde er aus dem Leonberger zurückgezüchted.
Bärenhund ist wieder Berhardiner und Hirtehund. Leonberger II ????:sorry:

Gruss
Jörg

BellaNina
20.03.2010, 22:19
Der Bernhardiner wurde wurde aus dem Leonberger zurück gezüchtet?
Das interessiert mich !!!
Kannst du mir da noch mehr zu erzählen???

Grazi
21.03.2010, 05:44
So, habe gerade mit Herrn Kiback telefoniert und darf jetzt offiziell Teile und Fotos verwenden!! Vielen Dank! :lach3:

Grüßlies, Grazi

thofroe
21.03.2010, 19:06
Der Bernhardiner wurde wurde aus dem Leonberger zurück gezüchtet?
Das interessiert mich !!!
Kannst du mir da noch mehr zu erzählen???

Hallo,
das ist Blödsinn. Der Bernhardiner war nicht ausgestorben:D
LG Thomas

Peppi
22.03.2010, 07:31
Bilder, ich will Bilder! :ok:

Und lass Dich nicht verunsichern - die Menschen haben häufig Angst vor neuen und fremden Dingen. Das zieht sich durch die Geschichte wie ein roter Faden. ;)

Lotte und Uschi
22.03.2010, 11:36
Hallo Peppi!

In der Galerie sind schon 3 Bilder von uns - oder auf meier Seite hier....
Klar sorgt man in Foren mit dem Germ. Bärenhund für Diskussionsstoff, aber warum auch nicht :p

Wir haben monatelang nach DER "Rasse" für uns gesucht und der GBH hat uns begeistert, wir haben uns auch Welpen angesehen.... und nicht sofort mitgenommen, sondern auf diesen Hund gewartet...

Wir ziehen sogar extra um - der Vermieter weis auch, dass so ein Kalb dazukommt!

Nun der Bärenhund ist nicht vom VDH anerkannt ( wir finden ihn zumindest nicht im Rasseverzeichnis), sondern nur beim VDR, aber das ist uns mehr als egal. Dann ist es eben für andere ein Mischling... Habe ja noch meine USCHI, die ist so was von REINRASSIG : Vater ist reinrassiger Goldenredriver, Mutter ist doppeltreinrassig Münsterländer und Dalmatiner, was will das Rassehundefixierte Herz mehr :sorry:

Und vor allem: Uschi hat von allen Reinen Rassen nur das ALLERALLERBESTE übernommen und ist der pflegeleichteste Traumhund, den ich mir nur wünschen könnte...

Hatte mal Rassehunde - ja, jetzt geht das große Lachen los - 2 Yorkis...
Seit dieser Zeit bin ich überzeugt, dass Yorkis unter das Kampfhundegesetz
fallen müssen.Der eine war noch mit 14 ein Kampfschwein ohne Ende und ist mit Begeisterung Tempo 30 - mich ziehend - 10 km am Rad gerannt....
Also dann doch lieber nen Mix als Terrier in Reinkultur

So, hab mich etwas verquatscht und für neue Meinungsdifferenzen gesorgt

warte freudig auf unterschiedliche Reaktionen und hoffe, meine Yorkivergangenheit wird mir als Jugendsünde verziehen ( mancher fängt eben klein an ...)

Heike Boß
22.03.2010, 13:34
Welches Futter für Bärenhund-Welpen?
Also ich habe mit dem Bosch Welpenfutter für Riesenrassen gute Erfahrungen gemacht da auch auf den Gelenkschutz geachte wird .Damit ist unsere Dobermannhündi 16 Jahr geworden und unsere BM hat 10 auch erreicht ,aber bitte auf keinen Fall nur einmal am Tag füttern ,unsere Kleiner ist jetzt 8 Monate und bekommt immer noch 3 mal viel Spaß mit der Kleinen LG Heike

BellaNina
22.03.2010, 14:10
Also zum Thema Futter:
bei den Leonbergern tendiert man häufig zu Josera Kids,
bei den Bernhardinern zu Bosch,
ich habe/hatte Leonberger, Bernhardiner, Deutsche Dogge und bin mit "bestes Futter Youngster" gut gefahren.
Aber da wirst du wohl noch viele unterschiedliche Meinungen bekommen.

Lotte und Uschi
22.03.2010, 14:55
Hi!

Habe eben mit "Royal canin" telefoniert, es gibt wohl eine neue Studie über Welpenfutter bei Riesenrassen, an Doggenwelpen wurden proteinreiche/proteinarme/fettreiche/fettarme Trofus verfüttert und die Wachstumsphasenh wurden ausgewertet. Bekomme die Studie zugeschickt und darf sie sogar bei Interesse im Forum original weitergeben!!!!

Peppi
22.03.2010, 14:58
Steck Dein Geld doch nicht in Werbung sondern lieber in Quali ;)

Urmel
22.03.2010, 16:41
Hallo,
das ist Blödsinn. Der Bernhardiner war nicht ausgestorben:D
LG Thomas

Hab ich aber in einem Leonberger Buch gelesen.:sorry:
Fragt mich bitte nicht nach dem Titel, keine Ahnung.
Das mit dem Bärenhund, war auch nur ironisch gemeint. Hoffentlich werden nicht die gleichen Fehler, beim Zuchtwahn gemacht, wie bei den anderen.
Knochenkrebsrate, beim Leo ist ja enorm. Bernhardiner sind auch stark davon betroffen.

Gruss
Jörg

Nadine & Duke
22.03.2010, 17:27
Hi!

Habe eben mit "Royal canin" telefoniert, es gibt wohl eine neue Studie über Welpenfutter bei Riesenrassen, an Doggenwelpen wurden proteinreiche/proteinarme/fettreiche/fettarme Trofus verfüttert und die Wachstumsphasenh wurden ausgewertet. Bekomme die Studie zugeschickt und darf sie sogar bei Interesse im Forum original weitergeben!!!!

Haben sie die Studie auch mal wieder auf Kosten der Tiere gemacht? :hmm:
Royal Canin macht TIERVERSUCHE!
KLICK MICH (http://www.iamsgrausam.de/notest_nein.php)

Scotti
22.03.2010, 18:31
Haben sie die Studie auch mal wieder auf Kosten der Tiere gemacht? :hmm:
Royal Canin macht TIERVERSUCHE!
KLICK MICH (http://www.iamsgrausam.de/notest_nein.php)

Genau das habe ich auch gedacht.
:traurig:

Lotte und Uschi
22.03.2010, 18:47
Tierversuche, finde ich als Schlagwort etwas krass.
Dann mache ich auch Tierversuche, schliesslich teste ich an meinem Hund auch, ob ein anderes Futter ihr besser bekommt, bzw. ob ihr gekochte frische Schweineohren genauso gut bekommen, wie getrocknete....

Scotti
22.03.2010, 19:23
Tierversuche, finde ich als Schlagwort etwas krass.
Dann mache ich auch Tierversuche, schliesslich teste ich an meinem Hund auch, ob ein anderes Futter ihr besser bekommt, bzw. ob ihr gekochte frische Schweineohren genauso gut bekommen, wie getrocknete....
Hast du dir mal den Link von Nadine&Duke angeschaut?
Ich finde schon, dass es ein krasser Unterschied ist ob du schaust was ihm besser bekommt, oder ob du deinen Hunden Organe entfernst...:schreck:

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