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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : undefinierbares Zittern


Sanny
07.02.2010, 15:19
Habt ihr vllt Erfahrung mit sowas?

Hier zu meinem Problem: Sanny zittert seit Mitte November immer mal wieder (ca. alle 2 Wochen). Eigentlich sieht es auch, als ob er friert. Also normales zittern keine Krämpfe oder sowas in der Art. Aber hat dieses Zittern auch wenn er vor der warmen Heizung liegt und da würde ich zittern wegen Kälte wirklich auschließen. Er hat es auch nur in Ruhepausen. Sowie er sich bewegt ist es weg. Daraufhin habe ich als erstes an Muskelzittern gedacht. Habe dann Magnesiumtabletten gekauft. Aber es gab keine Besserung.
Ich habe dann mit unserem Tierarzt gesprochen und wir haben uns daraf geeignigt ersteinmal abzuwarten und sozusagen Tagebuch darüber zu führen, wann und wie lange es kommt. Aber auch dabei war nichts aufälliges. Keinerlei Übereinstimmungen...:hmm:

Als dann letzten Samstag auch der Kopf zitterte hab ich mich dann dazu entschlossen mit ihm zum Arzt zu gehen. Wir haben jetzt eine Blutanalyse machen lassen. Damit können wir zumindest schauen, ob es was mit der Schilddrüse oder vllt auch Diabetis ist. Beides kann Zittern als Symptom haben. Das Ergebnis bekomme ich morgen.

Der Tieratzt meinte aber auch, dass wir Epilepsie nicht ausschließen können :schreck:
Aber daran mag ich gar nicht denken. Er sabbert bei dem Zittern auch nicht und ist zu 100% ansprechbar. Das beruhigt mich etwas in Richtung Epilepsie. Aber sicher sein kann man sich ja nie.

Habt ihr denn vllt ähnliche Erfahrungen oder wisst welche Krankheit zittern mit als Symptom hat? Ansonsten gehts ihm rund um gut.

Schon mal vielen Dank für eure Hilfe.

little-devil
07.02.2010, 15:29
ich weiß nicht, ob dir das hilft ...

http://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/forschung/studien/headbobbing/index.html

ansonsten...ich kenne das nicht von meinen Hunden.

Hoffe, ihr findet die Ursache!

LukeAmy
07.02.2010, 15:32
hallo,

ich kenns nur von anderne rassen..

Kopfzittern
Zum großen Erschrecken seines Besitzers kann ein Bulldog plötzlich und ohne jedes Vorzeichen mit dem Kopf zittern, oder besser gesagt, schütteln. Obwohl es sehr selten vorkommt, möchte ich es trotzdem erwähnen, damit die Beteiligten nicht gar so “geschockt” sind und wissen, um was es sich handelt. Aus völliger Ruhe heraus, fährt dieses Zittern in den Hund, beginnend am Kopf und meist auf diesen beschränkt. Es ist nicht schön anzusehen und man hat Angst, es könnte sich um einen schweren Anfall handeln. Der Hund sieht einen hilfesuchend an und dabei wackelt alles an ihn. Ablenkung heißt das Zauberwort. Rasch etwas zu fressen bringen, , am besten etwas Hartes zum Kauen, aufmuntern zum Spielen oder “zügig” einen Spaziergang machen als ob nichts wäre. Der “Anfall” vergeht dann oft so schnell wie er gekommen ist. Wenn dies nur einmal passiert, hat man keinen Grund etwas dagegen zu unternehmen. Kommt es aber immer wieder vor, sollte der Tierarzt mit Spritzen des Vitamin B-Complexes Abhilfe schaffen. Es handelt sich dabei um leichte Durchblutungs - oder Koordinationsstörungen im Hirn und hat nichts mit Epilepsie zu tun. Medikamente, welche die Durchblutung im Gehirn verbessern, haben besonders, bei sich wiederholenden Anfällen in der Regel auch vorbeugend eine sehr gute Wirkung. Wenn einem älteren, im Kreislauf nicht sehr stabilen Hund eine Narkose gemacht werden muß, hat es sich sehr bewährt, derartige Medikamente in der Narkose bereit vorbeugend anzuwenden.

http://www.vetcontact.com/de [...] fachgebiet=0

Karamba
07.02.2010, 15:33
Ich denke man sollte erstmal alles andere untersuchen, aber Epilepsie kann man leider nicht ausschließen, denn das kann sich in manchen Fällen auch mit solchen schwachen Anfällen äußern.
Wie verhält er sich da wenn er zittert? Kommt sowas nach dem fressen oder evtl nach dem spielen? Wenn Besuch da ist etc..?

Djego
07.02.2010, 15:40
Hat eine Bernerhündin hier auch eine Zeit lang gehabt. Lt. Besitzer meinte der TA es sei Epilepsie und gab ihm eine Notfallspritze mit.
Aber so ein Anfall kam dann nicht mehr vor. Seine Theorie war, daß es eine Wirkung von zwei Medis war. Sie bekommt was Homeophatisches wegen leichter Undichtheit (nach der Kastration) was wohl sehr gut hilft und dann hat sie ein Spot-on gegen Zecken bekommen. Nachdem die Wirkung von dem Spot-on-Mittel wohl nachgelassen hatte war es mit den Anfällen vorbei. Jetzt trägt sie auch nur noch Zeckenhalsbänder.

Grüßle
Franzi

Sanny
07.02.2010, 16:51
@all
Erstmal vielen Dank für eure schnellen Anworten :sorry:
Bisher haben eigl immer nur Brust/Schulter und die Hinterhand gezittert. Letzten Samstag hat zum ersten Mal der Kopf gezittert...

@LukeAmyLuzy
Wo hast du denn das her? Wenn ich auf den angegebenen Link gehe finde ich das nicht. Es würde mich aber sehr interessieren. Wenn ich das daraus richtig verstehe würde ja auch Vitamin B helfen?!

@Djego
Medikamente bekommt er gar keine. Das kann es also nicht sein.

Ich denke man sollte erstmal alles andere untersuchen, aber Epilepsie kann man leider nicht ausschließen, denn das kann sich in manchen Fällen auch mit solchen schwachen Anfällen äußern.
Wie verhält er sich da wenn er zittert? Kommt sowas nach dem fressen oder evtl nach dem spielen? Wenn Besuch da ist etc..?

Wenn er zittert bleibt er entweder ganz ruhig liegen und reagiert weiter auf das zittern gar nicht oder er zieht immer mal wieder die betroffene Pfote dichter an den Körper ran. Muss ja auch irgendwie unangenehmen sein...
Das ist wie gesagt vollkommen unterschiedlich. Mal vor dem Fressen, mal danach, mal nach dem Toben, mal davor...da ist überhaupt kein System hinter zu erkennen. Nur wann immer er sich bewegt (oder auch wie schon erwähnt er abgelenkt wird) ist es verschwunden. Ansonsten ist er ein genauso lebensfroher Hund wie vorher.

petra
07.02.2010, 18:37
:lach3:hallo,

ich kenns nur von anderne rassen..

Kopfzittern
Zum großen Erschrecken seines Besitzers kann ein Bulldog plötzlich und ohne jedes Vorzeichen mit dem Kopf zittern, oder besser gesagt, schütteln. Obwohl es sehr selten vorkommt, möchte ich es trotzdem erwähnen, damit die Beteiligten nicht gar so “geschockt” sind und wissen, um was es sich handelt. Aus völliger Ruhe heraus, fährt dieses Zittern in den Hund, beginnend am Kopf und meist auf diesen beschränkt. Es ist nicht schön anzusehen und man hat Angst, es könnte sich um einen schweren Anfall handeln. Der Hund sieht einen hilfesuchend an und dabei wackelt alles an ihn. Ablenkung heißt das Zauberwort. Rasch etwas zu fressen bringen, , am besten etwas Hartes zum Kauen, aufmuntern zum Spielen oder “zügig” einen Spaziergang machen als ob nichts wäre. Der “Anfall” vergeht dann oft so schnell wie er gekommen ist. Wenn dies nur einmal passiert, hat man keinen Grund etwas dagegen zu unternehmen. Kommt es aber immer wieder vor, sollte der Tierarzt mit Spritzen des Vitamin B-Complexes Abhilfe schaffen. Es handelt sich dabei um leichte Durchblutungs - oder Koordinationsstörungen im Hirn und hat nichts mit Epilepsie zu tun. Medikamente, welche die Durchblutung im Gehirn verbessern, haben besonders, bei sich wiederholenden Anfällen in der Regel auch vorbeugend eine sehr gute Wirkung. Wenn einem älteren, im Kreislauf nicht sehr stabilen Hund eine Narkose gemacht werden muß, hat es sich sehr bewährt, derartige Medikamente in der Narkose bereit vorbeugend anzuwenden.

http://www.vetcontact.com/de [...] fachgebiet=0


Ich hätte da auch gleich eine Frage,die mir leider auch kein TA beantworten konnte.Meine Mastinohündin klapperten aus dem Nichts heraus die Zähne,also fast ähnlich wie o.g..Etwas später fing sie an,sich überall wund zu knabbern.Ich verzweifelte fast,denn man gibt ja unseren Großen eigentlich alles,was sie brauchen.Mit Ringelblumensalbe und Vaseline habe ich wenigstens die wunden Stellen wegbekommen,aber die Hündin sah fürchterlich aus.Das sind so Wehwehchen,die aus dem Rahmen fallen.

Karamba
07.02.2010, 18:40
Wurde es denn genauer Untersucht? Hautproben etc? Klingt ja erstmal nach Juckreiz oder Schmerzen

BM Erna
07.02.2010, 18:45
bei der bulldogge bei meiner freundin war das mit dem zittern des kopfes und des ganzen körpers auch - zweimal hatte sie dieses schon.
sieht nicht schön aus - ist sicherlich auch nicht gesund.

es kann natürlich wirklich eine nervengeschichte sein...

Antje
07.02.2010, 19:06
Hallo,

Epilepsie muß leider nicht immer lehrbuchmäßig ablaufen und hat durchaus sehr viele "Gesichter" und ist daher nicht unbedingt auszuschließen. Jedoch wären es dann eher leichte Anfälle, die ich vorerst nicht medikamentös behandeln würde.

Mein früherer Dobi hatte auch dieses Zittern bzw. Kopfschütteln. Sie litt an chronischem Nierenversagen. Mittels einer speziellen Urinuntersuchung kann diese Erkrankung relativ früh diagnostiziert werden, ehe ein Blutscreening erste entsprechende Werte liefert.

In den meisten Fällen handelt es sich jedch um leichte Durchblutungs- - oder Koordinationsstörungen im Hirn und hat nichts mit Epilepsie zu tun.
Hier helfen in schweren Fällen Vitamin-B-Komplexe.
Wenn das Verhalten durch Ablenkung unterbrochen werden kann und keine medizinischen Auffälligkeiten festgestellt werden können, würde ich erst mal Ruhe bewahren.

Sanny
07.02.2010, 19:27
bei der bulldogge bei meiner freundin war das mit dem zittern des kopfes und des ganzen körpers auch - zweimal hatte sie dieses schon.
sieht nicht schön aus - ist sicherlich auch nicht gesund.

es kann natürlich wirklich eine nervengeschichte sein...

Kam denn bei der Bulldogge schon was raus was es ist?

Nein. Medikamente will ich ihn auch auf keinen Fall geben solange wir "einfache" Krankheiten nicht ausschließen können. Und so lange es alles so bleibt wie bisher.
Also verstärkte Vitamin B Zufuhr wird wahrscheinlich nicht schlecht sein oder?!

sina
07.02.2010, 19:42
bei der bulldogge bei meiner freundin war das mit dem zittern des kopfes und des ganzen körpers auch - zweimal hatte sie dieses schon.
sieht nicht schön aus - ist sicherlich auch nicht gesund.

es kann natürlich wirklich eine nervengeschichte sein...

Als im letzten Jahr mein Gregor gestorben ist haben die Bullys daneben gesessen.

Kurze Zeit später hat mein kleiner Calle wie wild mit dem Kopf gewackelt und gezittert.
Das war so schrecklich!!:schreck:
Er war überhaupt nicht zu beruhigen und bevor ich ihm Vitamin B Tabletten geben konnte hatte mein Sohn ihm einen kleinen Schluck Bier gegeben! :prost:

Er hörte sofort auf zu zittern! :)

Natürlich muß es erst vom TA abgeklärt werden ob Krankheiten ausgeschlossen sind aber sonst hilft wie schon in den anderen Post geschrieben Vitamin B
und im Notfall wirklich ein Fingerhut Bier! :D

BM Erna
07.02.2010, 19:46
Kam denn bei der Bulldogge schon was raus was es ist?

Nein. Medikamente will ich ihn auch auf keinen Fall geben solange wir "einfache" Krankheiten nicht ausschließen können. Und so lange es alles so bleibt wie bisher.
Also verstärkte Vitamin B Zufuhr wird wahrscheinlich nicht schlecht sein oder?!

sie hat auch vitamin b gegeben und versucht die kleine käthe abzulenken.
sie ist mit ihr spazieren gegangen und hat mir ihr gespielt.
ich habe mir ihr eben schon gesprochen und sie wollte mal die i-seite raussuchen, auf welcher die symptome zu sehen sind.
sie hat es letztes jahr zwei mal gehabt und seitdem nicht wieder.
sie war mit ihr beim TA und er riet ihr zu vitamin b

Maxe
07.02.2010, 21:29
oh, hört sich ja nicht gut an, drücke euch die daumen das da nix schlimmes ist!

lucy zittert auch häufig. jedoch kommt es mir bei ihr nicht krankhaft vor.
häufig nach derben toben wenns ie ruhig steht zittern ddie hinterbeine.
kenne es aber auch von mir wenn ich stark trainiere oder lange laufe das durch die muskelüberlastung das zittern kommt.
auch wenn sie im bett liegt zittert sie häufiger mal. aber wie gesagt sieht nicht krankhaft aus.
an kälte oder so kann es auch nicht liegen. denke eher wenn sie sich entspannt oder so das es sich in zittern äussert.

bei dir und deinen sorgen die du dir machst scheint es wohl aber nen anderes zittern zu sein bzw. auch optisch einen anderen eindruck zu machen.

wie gesagt drücken euch die daumen.

petra
08.02.2010, 13:11
:lach4::lach4:Wurde es denn genauer Untersucht? Hautproben etc? Klingt ja erstmal nach Juckreiz oder Schmerzen

Hautproben haben nichts ergeben,Schmerzen wo oder was waren nicht feststellbar.Die Hündin hatte auch viel durchgemacht(Notfallhündin).Vielleicht wurde in der Anfangsphase ihrer quasi Auferstehung etwas versäumt.Sie hatte ja alle OPs auch gut weggesteckt,bekam aber zwei Jahre später die beschriebenen Probleme und Stress wurde von der Hündin ferngehalten,denn wir haben uns nur nach den Bedürfnissen der Hündin gerichtet.Dieses Zähneklappern war immer schrecklich.

Sanny
08.02.2010, 13:45
oh, hört sich ja nicht gut an, drücke euch die daumen das da nix schlimmes ist!

lucy zittert auch häufig. jedoch kommt es mir bei ihr nicht krankhaft vor.
häufig nach derben toben wenns ie ruhig steht zittern ddie hinterbeine.
kenne es aber auch von mir wenn ich stark trainiere oder lange laufe das durch die muskelüberlastung das zittern kommt.
auch wenn sie im bett liegt zittert sie häufiger mal. aber wie gesagt sieht nicht krankhaft aus.
an kälte oder so kann es auch nicht liegen. denke eher wenn sie sich entspannt oder so das es sich in zittern äussert.

bei dir und deinen sorgen die du dir machst scheint es wohl aber nen anderes zittern zu sein bzw. auch optisch einen anderen eindruck zu machen.

wie gesagt drücken euch die daumen.

Danke. Aber das Zittern von Sanny ist weiter überhaupt nicht besonders. Es ieht eigl genauso aus wie das normale "Kältezittern". Aber weil es ja so auf einmal Mitte November kam. Davor war gar nichts. Fand ich schon etwas komisch. Und wie gesagt, das Kopfzittern war mir nicht geheuer. Deswegen haben wir ja dann die Untersuchungen angeleiert.

Da haben wir jetzt übrigens das Ergebnis. Alle Werte sind Top, außer ein Harnwert. Deswegen soll ich nochmal eine Urinprobe abgeben, damit das genauer untersucht werden kann. Das deutet allerdings wohl nur auf eine kleine Entzündung hin und hat höchstwahrscheinlich nichts mit dem Zittern zu tun.

Aber ihr habt mir schonmal sehr geholfen mit dem Vitamin B Mangel. Ich hab mich jetzt daüber schon informiert und alles was ich bisher gelesen hab trifft auf Sanny zu. Das beruhigt mich schonmal sehr. Ich werde jetzt verstärkt Vitamin B zum barfen dazu nehmen. Öfter mal Leber verfüttern usw.

Vielen Dank für eure Tipps :ok:

LukeAmy
08.02.2010, 14:04
@LukeAmyLuzy
Wo hast du denn das her? Wenn ich auf den angegebenen Link gehe finde ich das nicht. Es würde mich aber sehr interessieren. Wenn ich das daraus richtig verstehe würde ja auch Vitamin B helfen?!


sorry habs erst jetzt gesehen

von da!!
http://www.g-i-b-f.de/kopfzittern-t218.html

Kopfzittern

.....
Man sollte den Hund bei solchen Anfällen ablenken z.B. durch spielen, spazieren gehen oder einen dicken Kauknochen geben, damit er beschäftigt ist.

Auslöser können Hormonschwankungen *z.B. vor einer Läufigkeit, Geschlechtsreife*, Wachstumsschübe oder Streß sein. Der Hund hat Durchblutungstörungen die aber meist nicht schlimm ist. Solange der Hund seine Orientierung nicht verliert und normal frißt, sollte man den Hund eine hochdosierte Vitamin B Kur aus der Apotheke *Dragee* zukommen lassen oder über den Tierarzt Vitamin B spritzen
lassen *was schneller wirkt, da es direkt in den Blutkreislauf geht.
Tritt nach 3 Tagen (bei Verabreicherung der Vitamin B Kur) keine Besserung ein, sollte man den Tierarzt aufsuchen.

Eine Vitamin B Kur kann man wie folgt verabreichern:
3 X am Tag je 4 Dragee`s
2 X am Tag je 1 - 2 Tabletten bis Packungsende



http://www.polar-chat.de/topic_5808.html

mia85
08.02.2010, 16:01
Ich habe mal gehört, man soll mit Innereien vorsichtig sein, weil die wohl viel Phosphor enthalten.

Gute Besserung dem Sancho. Hoffentlich ist das mit Vitamin B dann gut!

Rottis
08.02.2010, 21:53
Ich würde erstmal gar nicht den Hund ablenken oder Vitamin B Tabletten geben, so lange man nicht weiß was der Hund hat.

Meine hatte vor langer Zeit auch plötzlich immer wieder mal angefangen zu zittern und sah aber in dem Moment schlecht aus.
Aus dem nichts heraus. Sie hat gelegen, steht auf und zitterte los.

Es waren bei ihr Bauchschmerzen, die durch eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündug verursacht wurden. Wenn ich jetzt mit ihr zu TA gehe wo sie keine Symptome zeigt, ist das Blut auch völlig in Ordnung.
Nur im akuten Fall, erhält man Werte.

Sie hat eine chronische immer wiederkehrende Pankreatitis.
Seit sie Spezialfutter bekommt, ist es weg.

Ansonsten würde ich vielleicht mal ein MRT machen lassen. Dann sucht man nicht lange rum und kann sehen was in dem Hund los ist.
Von irgendwoher muss es ja kommen, denn als normal würde ich das nicht einstufen.

LukeAmy
12.02.2010, 18:56
Vieleicht für alle hier.. eine gute anlaufstelle es ist komplett KOSTENLOS die Tierärztin ruft zurück ist eine ganz nette..

.... ist da jetzt auch in behandlung..Wenn es noch jemanden gibt der einen Hund hat der solche Reaktionen aufweist einfach hier anrufen.
Es melden sich tag für tag betroffende dort und es läuft gerade eine Studie über das Kopfschütteln
Hier die Kontaktdaten

Fr Dr W.
Namen und Telefonnummer bitte bei LAL per PN erfragen. Hier dürfen nur Namen und Telefonnummern veröffentlicht werden, wenn sich die betreffenden Personen ausdrücklich damit einverstanden erklärt haben!
Gruß, Simone

Simone
12.02.2010, 19:32
@all
Erstmal vielen Dank für eure schnellen Anworten :sorry:
Bisher haben eigl immer nur Brust/Schulter und die Hinterhand gezittert. Letzten Samstag hat zum ersten Mal der Kopf gezittert...



Hallo!

Luna hatte das ähnlich. Anfangs - von klein auf - hat sie nur mit den Zähnen geklappert, insbesondere bei Aufregung. Das hat Lisa auch gemacht und war einfach eine Marotte. Als Luna älter war, hat sie auch mal mit der Hinterhand gezittert oder mal vorne. Das war aber nichts schlimmes, hat sie nicht gestört und war meist bei Stress oder Aufregung. Die Tierärztin fand es auch nicht schlimm. Ihr Kopf hat allerdings nicht gezittert.

LukeAmy
17.02.2010, 08:36
Da die Quelle für den Text zur "head bobbing" Studie von Frau Martina Wolf nicht nachgereicht wurde, musste der Text gelöscht werden.
Wer Frau Wolf kontaktieren möchte, muss leider selber eine Suchmaschine bemühen oder kann Steffi (LukeAmy) per PN nach den KOntaktdaten fragen.

Grüßlies, Grazi

Grazi
17.02.2010, 12:54
Dies ist wieder ein Zitat. Wo bleibt die Quelle?

Grüßlies, Grazi

LukeAmy
26.02.2010, 17:57
ichhabs sanny eh per pn gesendet, es war auch kein zitat...

wolkenspringer
03.03.2010, 05:28
Hi,

der Beitrag ist jetzt zwar etwas älter, aber trotzdem würde ich gerne noch etwas erfahren.

Wenn das Tier zittert, wie hält es dabei den Kopf, (etwas schräg?) was ist mit seinen Augen (gehen sie hin und her?), kann es dabei ohne Probleme laufen / gehen?

Gruss,

Reinhold

Sanny
03.03.2010, 17:09
Das der Kopg mitgezittert hat, warbisher zum Glück erst 2mal. Dann hält er ihn zunächst ganz normal und legt ihn dann ab. Ist ihn wahrscheinlich einfach zu unangenehm ihn dann so zu halten. Dann hört es aber eigl auch am Kopf auf. Und die Augen sind auch wie immer. Da ich ihn ja dabei immer genau beobachte, haben wir ja auch die meiste Zeit Augenkontakt.
Das Zittern geht sofort weg, sowie er sich bewegt. Deswegen fordere ich ihn immer zum Laufen auf, was auch anstandslos funktioniert.
Es ist schon irgendwie seltsam...

wolkenspringer
03.03.2010, 17:39
Hi,

dann hat sich mein anfänglicher Verdacht nicht bestätigt!
Zittern, schräg halten des Kopfes, nervöses hin und her gehen der Augen wäre ein Ausdruck von Orientierungslosigkeit, die durch einen Infarkt des Mittelohrs ausgelöst werden kann, da im Mittelohr auch das Gleichgewichtsorgan sitzt, taumelt der Hund beim gehen und knickt mitunter sogar weg.
Das Zittern kann aber auch eine Mangelerscheinung sein, schon mal daran gedacht?

Gruss,

Reinhold

Nadine & Duke
03.03.2010, 18:08
Macht er das nur, wenn er liegt?
Wenn ja, wo liegt er denn da?
Vielleicht ist es ihm ja doch nur zu kalt, weil der Boden kalt ist?

Sanny
03.03.2010, 18:35
Hi,

dann hat sich mein anfänglicher Verdacht nicht bestätigt!
Zittern, schräg halten des Kopfes, nervöses hin und her gehen der Augen wäre ein Ausdruck von Orientierungslosigkeit, die durch einen Infarkt des Mittelohrs ausgelöst werden kann, da im Mittelohr auch das Gleichgewichtsorgan sitzt, taumelt der Hund beim gehen und knickt mitunter sogar weg.
Das Zittern kann aber auch eine Mangelerscheinung sein, schon mal daran gedacht?

Gruss,

Reinhold

"schade" das wäre ja eine behandelbare Krankheit. Ich hoff ja immer noch auf irgendsoeine Kleinigkeit.
Ja hab ich auch schon. Es ist weder Magnesium-, noch Vitamin B Mangel, der sich jeweils in Zittern äußern würde. Diabetis und etwas mit der Schilddrüse ist nach dem Bluttest auch raus.

Macht er das nur, wenn er liegt?
Wenn ja, wo liegt er denn da?
Vielleicht ist es ihm ja doch nur zu kalt, weil der Boden kalt ist?

Ja, er hat es wirklich nur wenn er liegt. Aber es ist egal wo. Er hatte es schon beinahe in jedem Zimmer (Laminat, Tepich, Fliesen - mit Fußbodenheizung), und auch auf dem Bett und im Auto. Also frieren wirds wirklich nicht sein :(

wolkenspringer
03.03.2010, 19:31
"schade" das wäre ja eine behandelbare Krankheit... Nein, es wäre keine behandelbare Krankheit, zumindest wenn man "behandelbar" mit "Heilung" gleich stellt.
Man kann nur unterstützend tätig werden, doch die Anfälle würden sich wiederholen. Ich hatte auf das Vestibulär-Syndrom getippt, unter dem auch unsere Hündin leidet.
Mehrere TA's haben die tollsten Diagnosen gestellt und sich viele 100€ eingesteckt und die einzige die Recht hatte war die TAin, welche wir beim ersten Mal in aller grösster Not erreicht hatten, weil sie halt gerade einen operierten Hund überwachte.
Mittlerweile haben wir festgestellt, dass diese Krankheit gar nicht mal so selten ist, halt nur nicht oft diagnostiziert wird, weil man auf alles andere achtet. In unserem Bekanntenkreis hatten wir erst vor kurzem Bulldoggen, bei denen wir die Diagnose dem Ta schon vorgegeben hatten und wir behielten recht.

Daumendrückenden Gruss,

Reinhold

Sanny
03.03.2010, 20:43
Oh ok. Das hätte ich gar nicht gedacht. Tut mir ja auch echt Leid für Eure Maus!
Aber vielen Dank für den Tipp, es hätte das natürlich sein können...

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