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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rassebestimmung per DNA????


Faltendackelfrauchen
25.01.2010, 19:54
Hallo zusammen,

nachdem ich nun ungläubig von einer Tierärztin und von einer Tierheilpraktikerin gehört habe, dass es mittlerweile Gentests für Hunde gibt, über die man die Rasse bestimmen kann, habe ich gegooglet und bin fündig geworden:

http://www.hundedna.de/

Bisher glaubte ich, dass man nicht sicher feststellen kann, welche Rassen bei einem Mix mitgewirkt haben, außer man vermutet die Eltern und beweist dann die Verwandtschaft mittels Gentest.

Irgendwie bin ich ziemlich irritiert, weil ich fürchte, das werden sich jetzt die Behörden zu nutze machen, um bei einem undefinierbaren Mix "fündig" zu werden.....

Weiß jemand mehr?? Gibt es hier Fachleute zu dem Thema Gentest???

linda
25.01.2010, 20:49
ich denke nicht das die behörden das nutzen werden um raus zubekommen welche rasse in einem mix mit mischt. ich glaube nicht das so ein test sehr billig sein wird, im gegenteil ich denke schon das sowas echt teuer ist. und die behörden werden zu geizig sein soviel geld für einen test auszugeben

Faltendackelfrauchen
25.01.2010, 21:02
79 Euro, laut HP. Außerdem wird das ja der Hundebesitzer zahlen müssen. Ich frage mich aber, ob das Geldschneiderei ist. Behaupten kann man ja alles!

benito
25.01.2010, 21:26
Bin zwar kein Fachmann auf dem Gebiet Genetik, kann nur bezüglich praktischer Erfahrungsberichte über diesen Test berichten:

Dieses Angebot wurde bereits von einigen Bekannten getestet, die ebenfalls neugierig waren, was alles in ihren Hunden steckt. Das Ergebnis war - sagen wir mal so - ein wenig "schräg".
Bei einer Mix-Hündin, wo zumindest die Mutter bekannt war (eine Goldie-Dame), war laut DNA-Test alles drin, bloss kein Goldie.
Natürlich wurde nachgefragt und urgiert, worauf die Antwort kam, dass vielleicht die Probe verunreinigt war etc.

Wäre echt sehr interessant, wenn jemand dazu auch theoretische bzw. wissenschaftliche Fakten beisteuern könnte.

benito
25.01.2010, 21:53
Hab dazu noch einen Beitrag von jemanden entdeckt, der den Gentest bei seinen Hunden durchführen ließ:

Zitat:

...und meine Hündin und ihre Tochter haben nicht einmal EINE EINZIGE übereinstimmende Rasse - hab dann an das Labor gemailt, daß ich mir ziemlich verar...t vorkomme, daraufhin haben sie mir angeboten den Test zu wiederholen - das hab ich mir aber "erspart", denn das Ergebnis kann man sich ohnehin denken....

zantoboy
26.01.2010, 07:12
http://img.webme.com/pic/b/bobtail-dice/img_1471.jpg

Meine Freundin hat mit Ihrer Mixhündin einen Gentest gemacht. Jetzt haltet euch fest: zu 60% wäre ein Scottish Terrier beteiligt, zu 25% Chow Chow und zu 15% Afghane. Ich habe mich schlapp gelacht. Der Afghane und Scotti ist ja wohl einwandfrei zu erkennen, oder? :D

Conner
26.01.2010, 09:02
Ein Bekannter hat seine DNA eingeschickt und er war ein Schäferhund-Mix.....

benito
26.01.2010, 09:40
Ein Bekannter hat seine DNA eingeschickt und er war ein Schäferhund-Mix.....


*mmmwuuuahahahahaha*

DAS Ergebnis ist wirklich das absolute Highlight....... :D

mia85
26.01.2010, 13:34
Ein Bekannter hat seine DNA eingeschickt und er war ein Schäferhund-Mix.....

boah, da wüsst ich aber auch gern, was meine Eltern so waren ;-) lach mich schlapp... :kicher:

Suse
26.01.2010, 13:40
Ein Bekannter hat seine DNA eingeschickt und er war ein Schäferhund-Mix.....

Oh grossartig, das heisst also sie nehmen nicht mal Tierart spezifische Marker... die Biologen sollten echt ihr Diplom zurueckgeben.

rosenda
10.03.2010, 17:11
also ich finde das gar nicht so abwegig, daß so ein Test funktionieren könnte. Einen Vaterschaftstest beim Menschen macht man auch über einen Abstrich aus der Mundschleimhaut und da würde keiner das Ergebnis anzweifeln.
Besonders wundern muß ich mich über Aussagen wie: "in meinem Hund wurde Yorkshire-Terrier oder Pekinese nachgewiesen, wo soll der denn sein". Wer von uns entdeckt in seinem eigenen Gesicht eigentlich neben den Gesichtszügen seiner beiden Elternteilen auch die seiner Großmutter, die vom Großvater und dessen Geschwisterschaft und natürlich auch am auch die von allen Urgroßeltern und deren Verwandschaft. Keiner! Genetisch nachzuweisen wäre es aber. Oder möchte das jemand anzweifeln.
Die Forschungsentwicklung in der Gen-Diagnostik schläft nicht. Wir glauben nur immer alle, das gabs vor 10 Jahren noch nicht und deswegen kann das heute auch nicht funktionieren.
Man braucht sich nur mal anschauen mit welchen Analyse-Techniken heute gearbeitet wird, da wirds einem ja beim lesen schon schwindlig. kuck mal hier --> http://www.canix-dna.com/test/analytik.htm

Das hört sich nicht gerade nach 'backe backe kuchen' an.
Etwas mehr Vertraun in die Forschung meine Lieben.

ich habe fertig

linda
10.03.2010, 18:11
Ein Bekannter hat seine DNA eingeschickt und er war ein Schäferhund-Mix..... .

und was sollte das? ein mensch schickt seine dna ein und es kam raus er sein ein schäferhundmix

ja bei dem ergebnis kann man sein volles vertrauen in die forschung stecken.
das ich nicht lache

genesisis
10.03.2010, 20:40
Hey,

soweit ich weiß, können die nur die DNA der Rassen bestimmen, wo sie auch genügend Vergleichsmaterial haben. Vom Cane Corso z.B. haben sie überhaupt kein Vergleichsmaterial, da würde bei einem entsprechenden Mix dann die Rasse genommen, die historisch (und also auch genetisch) der betreffenden Rasse am nächsten kommt (beim CC z.B Mastino).

Bei einem total unbekannten Mix, wo aber wenig bekannte oder bisher aufgelistete Rassen beteiligt waren, kann also alles mögliche rauskommen, nur nicht die beteiligten Rassen.

Der genetische Fingerprint (zum Nachweis der Elternschaft) funktioniert ganz anders und ähnlich wie der Vaterschaftstest- der wird von wirklich seriösen Züchtern vorgelegt, um Kuckuckskinder mit "fremden" Papieren auszuschließen. Dabei ist kein Rasse- DNA-Gutachten von Bedeutung, sondern ein ganz individuelles DNA-Profil für einen bestimmten Hund (oder zwei bei beiden Eltern)

Maiva
10.03.2010, 22:42
Und dann gibt es da noch so ein Club mit den drei Buchstaben, der die Gutachten einer renomierten auf DNA-Nachweise spezialisierten Institution (Uni) anzweifelt. Es wurden selbst Proben von Großeltern mit einbezogen. Gegen Willkür und Vereinsmeierei kommt selbst die Wissenschaft nicht an. Leider ist man bei genehmen Mitgliedern weniger strikt.

In Australien und in den USA gibt es Würfe an denen zwei Väter beteiligt waren. Nach der Geburt wird an Hand DNA-Test zugeordnet. O.K. wäre auch nicht so mein Ding.

Gruß
Maiva

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