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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Polizist wegen Tierquälerei verurteilt


Bullmastiff George
25.01.2010, 15:03
Hallo alle zusammen, es kommt zwar sehr selten vor das die Justiz etwas gegen die Polizei unternimmt bzw Polizisten verurteilt, da sie sich ja meisten Dank der Aussagen ( Lügen ) Ihrer Kollegen immer aus allen rausreden können.
Nun hat aber endlich auch die Justiz mal wieder bewiesen das Sie, wenn auch nicht zu oft etwas Gerechtigkeit walten lassen kann, obwohl meiner Meinung nach die Strafe viel zu mild ausgefallen ist.
Aber vielleicht könnt Ihr euch daran erinnern, an den traurigen Vorfall im November, wo ein kleines Mädchen ja angeblich vom Familien eigenen Rotti tot gebissen wurde, nacher stellte sich heraus das es der Polizeihund des Vaters war.
Habe ja da schon geschrieben das die Freunde und Helfer nicht zimperlich mit den Hunden in der Ausbildung umgehen und irgendwann bekommen sie dafür die Quittung,leider hat es jemaden erwischt der nun mal garnichts dafür kann, mir tut es nach wie vor sehr leid für das kleine Mädchen :(.
Ich freue mich daher um so mehr das ein Fall von Tierquälerei von Seiten der Polizei edlich mal wieder aufgedeckt und verurteilt wurde, weiter so :ok:, vielleicht sind die Leute dann mal endlich etwas skeptischer wenn sie so eine SCHOCKNACHRICHT wie im November lesen, ich sag es ja immer die Hunde sind zu 99% immer unschuldig.
Hier ist der link dazu


http://www.bild.de/BILD/regional/hannover/aktuell/2009/03/26/polizist/als-tierquaeler-verurteilt.html

AlHambra
25.01.2010, 16:03
Gut, dass mal ein solcher "Ausbilder" überführt werden konnte. Leider geschehen solche Sachen meist unentdeckt - und nicht nur bei der Polizei...

Ich hoffe, die Konsequenzen für die Hundeasubildung in Zukunft werden wirklich sorgfältig umgesetzt !

Btw - wie ging es denn in der Angelegenheit mit dem toten Kleinkind weiter ?
Wurde nachgewiesen (!) dass es der Diensthund war ?

Marion
25.01.2010, 20:58
ja, das Urteil ist sehr mild ausgefallen, aber immerhin wurde der Mann verurteilt.

Und immer wieder wird den Hunden die Schuld zugeschoben wenn etwas passiert.
Solche Dinge müssten doch viel mehr publik werden.

Hier in der Nähe gibt es einen Schäferhundverein mit Hundeplatz. Ich habe zwar keine Misshandlungen an den Hunden gesehen, aber dort kann jeder Mensch seinen Hund zu einem Schutzhund auf Mann abrichten lassen, wirklich einfach jeder.
Ob er nachher damit umgehen kann oder nicht.

Und als ich sah wie die Hunde dazu motiviert werden bzw. wie es abläuft daß der Hund ohne gesprochenen Laut dann zubeisst....

Der Hund wird dort durch rhytmisches Klopfen mit der flachen Hand an die Seite motiviert bös zu verbellen.
Man stelle sich vor irgendeiner der davon nix weiß tätschelt den Hund an der Seite....
Und Zubeissen soll der Hund ganz automatisch wenn die Hilfsperson lediglich den Arm auf Brusthöhe anhebt.
Man stelle sich vor irgendjemand , der in der Nähe solch eines Hundes steht, hebt seinen Arm nur ein wenig an und schon ist es passiert.

Und dann wird der Hund verurteilt und bekommt ein wesentlich schärferes Urteil.

Ach, was für eine verkehrte Welt

Grüßel Marion

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