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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hunde im Kinderhaushalt


Fussel
19.09.2005, 08:19
Hallo,

wann war für Euch der passende Moment einen Hund (Zweithund/Dritthund...) im Kinderhaushalt aufzunehmen? Habt Ihr überhaupt auf ein "passendens" Alter der Kinder gewartet?
Habt Ihr einen erwachsenen Hund geholt, oder einen Welpen vorgezogen, der dann zusammen mit dem Kind aufwachsen sollte? Seid Ihr bei einem erwachsenen Tier in die nahegelegenen Tierheime gefahren, wo man den Hund dann ja auch vorher paarmal besuchen und dann selbst einschätzen kann, oder habt Ihr einen übers Internet gefunden und euch dann mehr oder weniger auf die Beschreibung im Internet verlassen? Auf was habt Ihr besonders geachtet?

Gruß

Nadine & Fussel

July
19.09.2005, 08:50
Moin Nadine!

Mein erster BM war drei Jahre vor dem ersten Kind da, es gab nie Probleme; haben aus dem Krankenhaus die erste Windel mitgenommen und ihn schnuppern lassen, als der Zwerg dann zu Hause war durfte mein Rüde ihn auch pudelnackig und zum Entsetzen der anwesenden Oma von oben bis unten beschnuppern und das war´s dann.

Die anderen kamen dazu, als die Kinder schon größer waren (jetzt 5+7); einer mit 6 Monaten, eine mit 12 Monaten...
Auch keine Probleme; die Kids wissen wann ein Hund in Ruhe zu lassen ist; die Hunde wissen, dass Menschenessen in Kinderhänden tabu ist.

Alle spielen zusammen im Garten, wenn´s den Hunden zuviel wird verziehen sie sich und die Kids lassen sie dann auch in Ruhe.
Sind fremde Kinder dabei bin ich dabei, oder die Hunde kommen rein.
Auf meine kann ich mich verlassen, was anderen viell. so einfällt möchte ich
nicht abwarten.

Sicher ist, dass die Kids im Kleinkindalter (wo´s am Verstand ja nun noch ein bissi fehlt und sie alles lernen müssen) nicht mit den Hunden allein waren.

Meiner Meinung nach gibt es kein "perfektes" Alter der Kinder um einen weiteren Hund dazu zunehmen.
DU trägst die Verantwortung und musst wissen, was du dir zutraust.
Wenn du einen Hund aus zweiter Hand nimmst achte darauf, dass er noch keine negative Erfahrung mit kleinen zweibeinigen "Quälgeistern" gemacht hat.

Wie alt ist/ sind deine Kinder denn ?

LG, July

Fussel
19.09.2005, 10:16
Chiara wird jetzt am 20.September sechs Monate alt. Mit Fussel, der ja auch schon vor ihr da war, hat alles nach kurzer Zeit bestens geklappt. Chiara kann ihn aber auch (noch) nicht belästigen, da sie noch nicht mobil ist. Fussel durfte und darf Chiara natürlich auch abschlecken (nicht nur zum Entsetzen der Omas... :boese4: ), was er auch regelmäßig macht. Ich sage da immer nur "wir haben doch fliessendes Wasser" - und entwurmt/geimpft ist Fussel natürlich auch.

July
19.09.2005, 11:11
Na fein, dann bist du doch auf einem guten "Nicht-pingeligen-Putzteufel-Weg"... :lach2:
Wenn Chiara mobil wird, bist du halt gefragt, damit sie Fussel nicht bedrängt.

Wünsch´ euch eine tolle Zeit !!! :) :)

P.S.: Hunde eigenen sich übrigens prima dazu Kinderwagen "staubzusaugen"... :)

Attila
19.09.2005, 12:29
Unser Rotti war 4 als unsere Tochter zur Welt kam.

Alle sagten uns der Hund müsse weg, er wird schließlich eifersüchtig. Außerdem ist es ja ein Rottweiler, die sind ja eh so gefährlich!!!!!

Pustekuchen! Wir haben den Hund weiterhin voll integriert und er hat die Kinder (mein Sohn kam vor 1,5 Jahren zur Welt) geliebt und es gab nie eine Situation in der es auch nur einen Hauch von Aggression gegenüber den Kindern gab.
Bei dem zweiten Rottweiler (der jetzt noch lebt) ist es genauso, obwohl er aus dem Tierheim ist und eine fragwürdige Vorgeschichte hat.

Unsere BX ist jetzt erst vor ein paar Monaten als Welpe zu uns gestossen und auch er wird entsprechend erzogen.
Auf das Alter der Kinder haben wir bei der Anschaffung eines Hundes nie geachtet.

Greets Lars.

chakadia2
19.09.2005, 23:50
Ich habe mir nie darüber Gedanken gemacht, wie das mit unserm Sohn Paul (18 Monate) ist. Lotta war schon vorher da (keine Probleme) und Max kam, als er drei Monate alt war (auch keine Probl.).
Wenn man auf Integration achtet und nie vergisst, dass ein Hund ein Hund ist, sollte und braucht man keine Bedenken haben, dass was passieren wird.

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