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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bedrängen beim Fressen - wie reagieren Eure Hunde?


Simone
02.01.2010, 20:01
Hallo!

Ich habe mal eine Frage, da Gustav mein erster Hund ist, der beim Fressen futterneidisch reagiert.

Ich hatte ja mal berichtet, dass Gusti mich beim Fressen (an seinem Napf) mal angeknurrt hat und ich dann geübt habe, dass ich seinen Napf anfassen darf. Das Ergebnis ist gut, ich kann seinen Napf anfassen, er geht auch sofort weg, wenn ich das sage und ich kann ihn kurz während dem Fressen streicheln. Da ich aber nun einmal das Problem habe, übe ich immer wieder und somit fallen mir auch mehr Dinge auf. (Meine anderen Hunde haben nie Probleme gezeigt, so dass ich sie auch beim Fressen in Ruhe gelassen habe).

Probleme mit Gusti gibt es übrigens nur bei seinem Futter im Napf, an seinen Hundeknochen oder an seine Leckerlis darf ich jederzeit wie ich will ran.

Wenn ich ihn beim Fressen nun richtig bedränge, d.h. immer weiter streichele, mich über ihn beuge und ihn nicht in Ruhe lasse, dann knurrt er mich noch immer an. Er hat aber grundsätzlich Respekt vor mir und hat den Schwanz dabei eingezogen. Er ist kein besonders dominanter Hund. Man kann nun natürlich sagen, dass ich ihn auch in Ruhe fressen lassen sollte. Seine Hundeschulenlehrerin findet sein Verhalten nicht ungewöhnlich oder schlimm, zumal ich ihm das Futter ja problemlos wegnehmen kann.

Wie reagieren Eure Hunde, wenn Ihr sie beim Fressen wirklich bedrängt und nicht in Ruhe laßt. Wie würdet Ihr vorgehen? Mir wäre es eigentlich schon wichtig, dass Gustav auch bei einer solchen für ihn doofen Situation nicht knurrt und notfalls geht. Was denkt Ihr? Übertreibe ich jetzt?

BM Erna
02.01.2010, 20:04
erna stört das nicht,

ich hab sie früher beim fressen öfter "gestört" um ihr dann noch etwas besonders leckeres in den napf zu legen.

wenn ich sie jetzt störe, oder bedränge - fragt sie sich eigentlich nur, warum es nix leckeres extra dazu gibt ;)


ich kenn aber einige hunde die dieses verhalten auch zeigen - und ich würde in jedem fall daran arbeiten (mit bonus-leckerli in den napf legen)

luvabulls
02.01.2010, 20:59
Probleme mit Gusti gibt es übrigens nur bei seinem Futter im Napf, an seinen Hundeknochen oder an seine Leckerlis darf ich jederzeit wie ich will ran.

Ich sehe keinen Grund einem Hund beim täglichen Ritual der Nahrungsaufnahme zu stören und finde sein Verhalten nicht ungewöhnlich. Viel wichtiger ist, dass du ihm Spielzeug, Hundeknochen und Leckerlis abnehmen kannst, denn das muss ja sein, sollte er mal was "leckeres" beim Gassi finden oder etwas rumtragen, was ihm nicht gehört.
Meinen Hunden kann ich die Näpfe wegnehmen, aber es ist ihnen nicht egal und fressen nach dem ich sie wieder hingestellt habe viel schneller. Dem Gossen stört weder streicheln noch das über ihn beugen. Nelly wird bei solchen Atkionen steif und hört auf zu fressen.

thofroe
02.01.2010, 21:06
Hallo,
ich bin der Meinung, dass mein Hund mich in keiner Situation anzuknurren hat.
Ich provoziere keine Situationen, wäre aber äußerst erbost, wenn er mich mal anknurren sollte.
Obwohl, hier muß ich mal kurz intervinieren; es gab mit meinen Urro sogar mal die Situation, in der er mir in die Hand geschnappt hatte. Damit es keine mißverständnisse gibt, schildere ich mal: 2007 bekam ich einen 2 Jahre alten Fila Brasileiro Rüden. Er war ca. 1 Woche bei mir und noch nicht so richtig angekommen, als er sich die Pfote zwischen den Streben einer Gartenbank, auf der er kletterte, um durchs Fenster in die Küche zu schauen, einklemmte. Er schrie vor Schreck und Schmerz und ich eilte hinaus, um ihm zu helfen. Und als ich nun aus der Tür stürzte und direkt nach ihm griff, schnappte er zu.
Ich ließ mich aber dadurch nicht abhalten, seine Pfote zu befreien. Meine Hand blutete aber ihm war zum Glück nichts weiter passiert.
In dieser Situation war einfach die Bindung, das Vertrauen noch nicht vorhanden und somit war es für mich akzeptabel. Er hat mich nach diesem Erlebnis weder angeknurrt noch nach mir geschnappt.
LG Thomas

sina
02.01.2010, 22:50
ich habe solche brobleme zum glück noch nie gehabt!

bei jedem welpen den ich hatte habe ich vom 1. tag an den napf oder was er auch zum fressen in der schnautze hatte für einen kurzen augenblick weg genommen!

dann mit viel lob zurück gegeben:ok:!

es geht mir nicht darum den hund zu ärgern, er kann ja auch mal etwas gefährliches im maul haben und ich muß es ihm weg nehmen können!

keiner hat je geknurrt oder nur bös geschaut.

mein retriever hat als junger hund einmal meinen sohn angeknurrt als er an sein fressen gekommen war.

da hat er den hund unter sich gedrückt und kurz gehalten.

er hat er nie wieder meinen sohn angeknurrt!

da solltes du streng durchgreifen denn du hast zwei kleine kinder und so etwas darf er einfach nicht machen!

Monty
03.01.2010, 07:50
Es stört keinen meiner Hunde und ich konnte immer ran, weil sie von klein auf wussten, der Mensch ist der der immer was in den Napf hinein legt.

Ich füttere aber prinzipiell alle Hunde getrennt. Jeder soll das Gefühl und die Zeit haben, dies ist meines und ich kann in Ruhe futtern ohne den anderen hintenan.

Ich würde keinesfalls streng durchgreifen, damit der Hund überhaupt nicht auf die Idee kommt, Futter ist knapp und muss verteidigt werden.

Ein Hund kann ohne Zuwendung, ohne Streicheleinheit und ohne Spielis leben, aber nicht ohne Futter.

Lasse den Hund sein Futter über den Tag erarbeiten, so in etwa ein Viertel. In den Napf füllst du nur einige Brocken vom restlichen Futter und während er noch frisst, gibst du mit der Hand einen weiteren Brocken dazu bis die ganze Ration verfüttert ist. Dabei nimmst du ca alle 5x den Napf zu dir und legst den Brocken rein. Während des fütterns bleibt man beim Hund (nicht dazwischen fernsehen, kochen sonst etwas leider auch schon erlebt)

Dies würde ich mehrere Tage machen bis der Hund fest verknüpft hat von der Hand kommt Futter.

Den Hund runterdrücken bestrafen ist gefährlich, der Hund lernt bei solch einen Verhalten des Halters nur "Mensch ist auf mein Futter scharf" vielleicht sollte ich mein Futter noch fester verdeidigen...

Simone
03.01.2010, 08:08
Hallo!

Danke, Eure Antworten sind sehr interessant und auch unterschiedlich.

Ich kann Gustav ohne Probleme seinen Napf wegnehmen und in den Napf greifen etc. Das haben wir geübt und ist wirklich kein Problem mehr. Er fühlt sich aber sehr schnell bedrängt beim Fressen und mag es nicht, wenn ich ihn längere Zeit beim Fressen störe. Er frißt dann auch sehr schnell und fühlt sich offensichtlich unwohl. Und genau das würde ich gerne ändern. Ich möchte nicht, dass er denkt, ich nehme ihm das Fressen weg o.ä.

Ich habe heute begonnen, den Napf beim Fressen in meinem Arm zu halten. So kann er sich auch an meine dauerhafte Nähe beim Fressen gewöhnen. Mal schauen, ob es hilft.

Ich passe natürlich auf, dass die Kinder nicht an seinen Napf gehen. Wobei: Hannah gibt ihm immer sein Futter und geht dann zur Seite. Das klappt sehr gut. Gustav wartet schon immer auf sie und geht erst an den Napf, wenn sie zur Seite gegangen ist. Beide Kinder können ihm auch jederzeit seine Leckerlis (Kauknochen etc). wegnehmen. Das hat aber immer gut geklappt und das machen sie ständig, da sie sich mit ihm ihr Essen oft teilen. Das Problem ist wirklich nur bei seinem Futternapf und mittlerweile auch nur dann, wenn er wirklich längere Zeit am Napf gestört wird. Er fühlt sich dann richtig unwohl und das würde ich gerne ändern.

Conner
03.01.2010, 08:40
Ich kann sie anfassen und den Napf wegnehmen. Sie zu bedrängen finde ich nicht gut, sie sollen wissen, daß sie in Ruhe fressen können. Untereinander würde ich das auch nicht dulden, also, warum soll ich es tun?

Simone
03.01.2010, 08:58
Ich kann sie anfassen und den Napf wegnehmen. Sie zu bedrängen finde ich nicht gut, sie sollen wissen, daß sie in Ruhe fressen können. Untereinander würde ich das auch nicht dulden, also, warum soll ich es tun?

Die Frage stelle ich mir auch, deshalb interessiert mich, wie es bei Euch ist. Früher habe ich meine Hunde immer in Ruhe fressen lassen, abe auch weil es keine Probleme gab. Sollte ich mit Gusti nur üben, dass ich ihm das Futter wegnehmen kann (was ja klappt) oder darf er grundsätzlich und in keiner Situation knurren? Letzteres wäre mir natürlich das Liebste, aber Knurren ist ja eigentlich normales hundisches Verhalten... Ich bin selber hin und her gerissen, somit frage ich hier nach.

Marion
03.01.2010, 08:59
Das Problem ist wirklich nur bei seinem Futternapf und mittlerweile auch nur dann, wenn er wirklich längere Zeit am Napf gestört wird. Er fühlt sich dann richtig unwohl und das würde ich gerne ändern.

Mh, also ich habe mit all meinen Hunden auch geübt, daß ich den Futternapf für einen kurzen Moment wegnehmen kann.
Ich gucke dann interessiert in den Napf, so als würde ich kontrollieren ob alles oki ist und gebe ihn dann gleich wieder zurück.

Ich finde daß meine Hunde damit klar kommen müssen und es auch oki finden sollten, daß ich da mal gucke.
Auch daß ich ihnen mal etwas unrechtes oder unerlaubtes zum Futtern wegnehmen kann.
Auch Spielzeuge o.a. kann ich jederzeit wegnehmen.

Aber auf die Idee meinen Hund längere Zeit beim Essen zu Bedrängen bin ich noch nie gekommen.
Und ich finde es eigentlich normal, daß der Hund sich dann unwohl, eben bedrängt fühlt und dann auch schnell futtert.

Ich bin der Meinung daß der Hund auch in Ruhe essen können sollte, daß sein Napf auch da steht wo er Ruhe zum Essen hat.

Ich stelle mir gerade vor wie ich es empfinden würde wenn mich jemand ständig beim Essen bedrängt....

Entweder würde ich das Essen runterschlingen (und es würde mir dann vor dem Magen stehen) damit das endlich aufhört oder ich hätte bald keine Lust mehr zum Essen....oder ich würde den anderen zurechtweisen.

Grüßel Marion

Manuela
03.01.2010, 09:31
Wie reagieren Eure Hunde, wenn Ihr sie beim Fressen wirklich bedrängt und nicht in Ruhe laßt. Wie würdet Ihr vorgehen? Mir wäre es eigentlich schon wichtig, dass Gustav auch bei einer solchen für ihn doofen Situation nicht knurrt und notfalls geht. Was denkt Ihr? Übertreibe ich jetzt?

Deikoon würde wahrscheinlich genauso reagieren und ich würde gar nicht dagegen vorgehn, weil ich es auch nicht austehen kann, wenn mir wer an den Teller geht und mich bedrängt beim Essen :kicher:

ansonsten könnte ich ihm aber alles wegnehmen, auch den Napf wenn ich wollte - er gibt alles ohne Widerrede her ;)

Anne
03.01.2010, 09:50
Wenn ich ihn beim Fressen nun richtig bedränge, d.h. immer weiter streichele, mich über ihn beuge und ihn nicht in Ruhe lasse, dann knurrt er mich noch immer an.

Hi Simone,
was soll der Hund daraus lernen?
Ich finde sein Verhalten völlig normal.
Du kannst ihm den Napf, Knochen ect. problemlos wegnehmen. Was möchtest du noch?
Was möchtest du ihm durch dein, aus seiner Sicht, merkwürdiges Verhalten vermitteln?
Du bedrohst ihn ohne Grund während der Futteraufnahme massiv. Wenn du Pech hast, wird evtl. irgendwann in deiner Gegenwart kein Futter mehr aufnehmen. Weil er dir nicht mehr traut und weil er, in dieser Situation, Angst vor dir hat.
Wenn du ihn unbedingt während der Futteraufnahme anfassen möchtest, dann sollte er die Berührung doch positiv verknüpfen.
Ist nicht böse gemeint, nur ich verstehe nicht, warum du dich ihn so bedrohst und ihn bewußt provozierst. Und ich verstehe auch nicht, welches Ziel du damit verfolgst.Sei einfach froh, dass er nur knurrt. Die meisten Hunde würden es dabei nicht belassen.
Warum haben so viele Hundebesitzer ein Problem damit, wenn der Hund knurrt. Das ist die dritte Warnung, die vorangegangenen werden meist übersehen.Die nächste Stufe wäre dann ein Scheinschnappen, dann würde, wenn möglich der Rückzug kommen, ist das nicht möglich, wird der Hund beißen. Gewöhnst du ihm diese Möglichkeit der Kommunikation ab, wird er sicherlich nicht mehr knurren, dafür dann aber evtl. gleich beißen. Dann heißt es wieder, der Hund hat ohne Grund und ohne Vorwarnung gebissen.

Monty
03.01.2010, 10:27
Wenn ich ihn beim Fressen nun richtig bedränge, d.h. immer weiter streichele, mich über ihn beuge und ihn nicht in Ruhe lasse, dann knurrt er mich noch immer an.

Hi Simone,
was soll der Hund daraus lernen?
Ich finde sein Verhalten völlig normal.
Du kannst ihm den Napf, Knochen ect. problemlos wegnehmen. Was möchtest du noch?
Was möchtest du ihm durch dein, aus seiner Sicht, merkwürdiges Verhalten vermitteln?
Du bedrohst ihn ohne Grund während der Futteraufnahme massiv. Wenn du Pech hast, wird evtl. irgendwann in deiner Gegenwart kein Futter mehr aufnehmen. Weil er dir nicht mehr traut und weil er, in dieser Situation, Angst vor dir hat.
Wenn du ihn unbedingt während der Futteraufnahme anfassen möchtest, dann sollte er die Berührung doch positiv verknüpfen.
Ist nicht böse gemeint, nur ich verstehe nicht, warum du dich ihn so bedrohst und ihn bewußt provozierst. Und ich verstehe auch nicht, welches Ziel du damit verfolgst.Sei einfach froh, dass er nur knurrt. Die meisten Hunde würden es dabei nicht belassen.
Warum haben so viele Hundebesitzer ein Problem damit, wenn der Hund knurrt. Das ist die dritte Warnung, die vorangegangenen werden meist übersehen.Die nächste Stufe wäre dann ein Scheinschnappen, dann würde, wenn möglich der Rückzug kommen, ist das nicht möglich, wird der Hund beißen. Gewöhnst du ihm diese Möglichkeit der Kommunikation ab, wird er sicherlich nicht mehr knurren, dafür dann aber evtl. gleich beißen. Dann heißt es wieder, der Hund hat ohne Grund und ohne Vorwarnung gebissen.


Dem ist nichts mehr hin zu zu fügen...:ok:

KsCaro
03.01.2010, 10:30
Unsere Zwei knurren nicht, weder uns noch den anderen an. Ich bleibe allerdings in der Nähe (spüle z.B. Geschirr o.ä.) und passe auf das keiner den anderen vom Napf wegschubbst.

Jeder lässt sich vom anderen Knabberkram abnehmen, da wird nicht verteidigt sondern hilfesuchend zu uns geflitzt.

Ich würde das Knurren auch nicht überbewerten, zumindest nicht, solange er sich alles anstandslos abnehmen lässt. Knurren ist ein Kommunikationsmittel und gehört dazu. Auch ein rangniederes Tier darf im Rudel Ressourcen verteidigen, ein souveräner Chef steht da drüber und ignoriert es. ;)

Simone
03.01.2010, 10:31
Hallo Ihr alle,

danke für Eure kritischen Beiträge. Genau deshalb frage ich nach, weil ich einerseits Eure Meinung total nachvollziehen kann, andererseits aber nicht möchte, dass Gustav beim Fressen seinen Napf verteidigt (vermutlich deshalb, weil ich es von allen vorherigen Hunden nicht kenne). Letztendlich muss ich Euren Worten aber recht geben, denn ich habe auch gerne meine Ruhe beim Essen.;)

Am besten wird wohl sein, dass ich zurückkehre zu einem "gesunden Mittelmaß" . Ich werde weiterhin üben, ihm den Napf wegzunehmen und ihm dafür etwas besonders gutes geben, ihn aber ansonsten in Ruhe Fressen lassen.

Monty
03.01.2010, 12:28
ich finde es absolut klasse das du so ruhig und sachlich Kritik annimmst und deine Tun überdenkst...wäre schön wenn mehr Menschen wie du handeln würden.

Simone
03.01.2010, 13:31
ich finde es absolut klasse das du so ruhig und sachlich Kritik annimmst und deine Tun überdenkst...wäre schön wenn mehr Menschen wie du handeln würden.


Hallo,

ich habe ja schliesslich gefragt, weil ich mir unsicher war, was richtig oder falsch ist. Ich habe zwar nun schon viele Jahre Hunde, aber Fragen und neue Probleme gibt es immer wieder.

Monty
03.01.2010, 22:14
Ich bleibe trotzdem dabei - ist leider nicht jeder so

Conner
04.01.2010, 07:56
Knurren ist warnen, also Protest vom Hund - der ist doch absolut erlaubt -er kann ja nicht sagen : hey, das ist doch mein Essen!
Ich kann mich Monty nur anschließen, finde ich gut, daß Du Dein eigenes Verhalten hinterfragst!

Anne
04.01.2010, 09:05
Moin Simone,

mit einiger Sicherheit ist sein Verhalten in dieser Situation kein Futterneid, sondern eine Reaktion auf die Bedrohung. Er ist einfach mit der Situation überfordert, unsicher und weiß nicht, was du von ihm willst. Er versteht dich schlichtweg nicht.
Du kannst ihm ja beibringen, dass er während er frißt, Berührung duldet.
Bedrängen oder bedrohen würde ich ihn aber nicht. Das macht keinen Sinn, er soll ja Vertrauen zu dir haben.
Wenn er frißt, berührst du ihn leicht mit einem Finger (natürlich ohne sich über ihn zu beugen, geh in die Hocke), reagiert er nicht, sofort loben und den Jackpot geben.
Wirst sehen, wie schnell er sich während der Futteraufnahme anfassen läßt.

Frida
04.01.2010, 12:41
Also, ich kann meinen beiden das Futter,Kauknochen etc.jederzeit wegnehmen wenn ich will.
Da gibt es kein knurren o.ä.!
Allerdings sorge ich dafür das sie in Ruhe fressen können und komme gar nicht auf die Idee ihnen ihr Fressen wegzunehmen.
Warum auch????
Ich will ja schliesslich auch in Ruhe essen und würde meckern wenn mich jemand dabei stört! Wenn ich möchte das mein Hund draussen etwas abgibt was er nicht fressen soll,gibt es dazu eben das Kommando "Pfui" und gut is!
Dat hat selbst klein Archie mit seinen knapp 5 Monaten kapiert.
Deshalb gilt:Zuhause kann in Ruhe gefressen werden!

Jasmin
15.01.2010, 08:17
Hallo Simone,
also ich würde es ganz simpel so angehen (so habe ich es auch mit meiner gemacht, die mit ca 8-9Jahren zu mir kam):
Schale in die Hand nehmen, hinhocken und aus der Schüssel fressen lassen. Ist ihm das auch noch unangenehm das er knurrt, füttere ihn einfach direkt aus der Hand (gut kann etwas matschig sein (ich füttere aufgeweicht) aber der effekt ist super), die Bindung zu dir wird sich vertiefen und das vertrauen wächst. Er lernt so, das Futter kommt direkt von dir und es ist für ihn, er brauch also nicht knurren oder darum kämpfen.
Klar ein bissel aufwendiger ist es, aber ob du nun daneben stehst um ihm Körperkontakt zu lehren oder ihm das Futter dann aus der Hand gibst, der Zeitaufwand ist ja dann der gleiche:D

Peppi
15.01.2010, 10:18
Denk nur an Dein Kind, von wegen der Futterschüssel nähern...;)

Unsere Hunde sind nur Futterneidisch untereinander. Fressen aber auch trotzdem unter Aufsicht im Abstand von 1,5 m nebeneinander.

Die Katzen haben komischerweise absolute Narrenfreiheit. Irgendwie habe die es drauf wie man Autorität ausstrahlt...:D

Simone
15.01.2010, 14:10
Schale in die Hand nehmen, hinhocken und aus der Schüssel fressen lassen. :D


Hallo,

das habe ich eine ganze Weile schon so gemacht und es klappte von Anfang an sehr gut - ohne Geknurre o.ä. Sein Verhalten ist bereits viel besser geworden. Ich bedrängt ihn nicht mehr und lasse ihm die nötige Ruhe beim Essen, zudem bekommt er mehr an Menge (nicht an Kalorien). Ich kann sein Futter ohne Probleme wegnehmen oder ihn kurz einmal streicheln. Das ging ja im Grunde schon vorher - übertreiben tue ich nun nicht mehr, somit ist alles ok. Er frißt jetzt auch wieder entpannter.

Die Kinder, die Katze und ich können auch problemlos an ihm eng vorbeigehen, wenn er frißt. Ich passe aber auf, dass die Kinder nicht an seinen Napf gehen und ihn nicht anfassen. Die Große weiß das auch schon und der Kleine wird es lernen. Er spielt manchmal mit dem Napf, wenn Wasser drinnen ist. :schreck: Das ist aber für Gustav völlig ok.

Nessie
15.01.2010, 15:19
Ich habe bei meinen 3 auch keinerlei Probleme was dieses anbelangt. Ich kann ihnen beim Fressen sogar in den Napf fassen, das stört sie nicht im geringsten. Natürlich lasse ich sie in ruhe fressen, wollte aber für mich wissen ob sie mir vertrauen! Futterneid untereinander gibt es bei uns auch nicht.

LukeAmy
23.01.2010, 23:55
meine lassen sich alles wieder wegnehmen ich hab es einmal im monat getestet,luke hat einmal beim knochen geknurrt als ich ihn streichelte, das haben wir dann etwas geübt.......aber ich lass sie auch in ruhe.
hunde stören sich beim essen nicht....
zumal in 4 sec.!!!der napf leer ist .
besser ist zu üben das er etwas wieder hergibt...dazu muss man aber nicht bedrängen oder ins maul fassen..ich sag aus und es wird ausgespuckt.natürlich kann ich meinen hunden in den rachen fassen und was herausholen..wie kürzlich ein stück kopfhaut..und da das immer super klappt lass ich meine hunde beim fressen einfach in ruhe....


wegen kindern und dem napf nähern...man kann kindern schon beibringen sich 5 - 10 min vom essen fernzuhalten...das ist das mindeste!!!!wenn das essen überhaupt so lang dauert..der hund lernt ja auch, das das essen von uns tabu ist!!!

unser kätzchen latsch zwischen dem futterständer herum, da sie auch barf bekommt, sie lernt nur nicht das sie das gleiche im napf hat.. beide hunde fressen nebeneinander ( futterständer mit 2 näpfen...) mit körperkontakt..und schlecken sich danach gegenseitig die leftzen ab.die

Monty
24.01.2010, 07:54
Die Katzen haben komischerweise absolute Narrenfreiheit. Irgendwie habe die es drauf wie man Autorität ausstrahlt...:D


scheint fast überall so zu sein

Scotti
24.01.2010, 10:49
Bei uns nicht.
Wenn eine der 4 Katzen auch nur in die Nähe vom Futter kommt rennt der Hund sofort hin. Er tut nichts ausser hinlaufen, damit sie abhauen, ist aber was sowas angeht echt empfindlich.

Simone
24.01.2010, 11:21
man kann kindern schon beibringen sich 5 - 10 min vom essen fernzuhalten...das ist das mindeste!!!!


Das kann man den Kindern beibringen, wenn sie alt genug sind. Meine Große weiß das mit ihren 2 Jahren bereits, aber von einem 11 Monate alten Kind kann ich das kaum erwarten. ;) Da liegt die Verantwortung dann entsprechend bei den Eltern...

LukeAmy
24.01.2010, 11:26
schon klar, aber wer lässt ein so kleines baby da rumkrabbeln??? da nimmt man es halt für 2 min auf den arm oder tut es in laufstall, oder macht die tür zu!!!...zu mal meine so beim fressen sabbern da ich keine lust hätte hinterher auch noch das kind zu baden

Simone
24.01.2010, 12:59
schon klar, aber wer lässt ein so kleines baby da rumkrabbeln???


Aber darum ging es bei meinem Beitrag doch überhaupt nicht??? Die Kinder haben doch mit meinem Thread gar nichts zu tun?! Selbst ohne Kinder hätte ich die Frage gestellt.

Im übrigen dürften sich die Kinder natürlich mit Gustav - auch beim Fressen - im gleichen Raum aufhalten. Damit hat er kein
Problem. Es wäre ja schrecklich, wenn das nicht möglich wäre. An den Napf gehen sie nicht, sie sind nicht alleine dabei, sie halten natürlich entsprechenden Abstand und meistens lassen wir Gusti auch alleine beim Fressen. Manchmal bin ich aber auch kurz (mit den Kindern) im Raum - das ist ihm egal.

LukeAmy
24.01.2010, 13:03
na dann ist ja alles prima..es wurde nur etwas weiter oben erwähnt.. von wegen kind und sich dem napf nähern...

Snake1989
24.01.2010, 23:14
Meine Lotta reagiert darauf auch nicht. Ich kann alles mit ihr machen wenn sie frisst das stört sie garnicht.

Püppi
25.01.2010, 00:51
Ich finde es wichtig meinem Hund den Napf wegnehmen zu können oder rein fassen zu können . Genauso wichtig wie dafür zu sorgen das sie beim fressen nicht von den Kindern gestört wird . Aber solche Probleme hatte ich nie mit einem unserer Hunde . Ich denke das es wichtig ist das man es ohne Probleme kann und der Hund seinem Rudelführer soweit vertrauen muß und wissen muß das es okay ist . Für mich gehört es zum gegenseitigen Vertrauen dazu , genauso wie ich in der Lage sein muß ihn überall untersuchen zu können , auch im Maul .

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