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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wucherungen an den Ballen


Faltendackelfrauchen
01.01.2010, 19:31
Hallo zusammen,

kennt jemand von Euch Wucherungen an den Ballen, so dass der Hund nicht auf den Ballen läuft, sondern auf Haut (die sich natürlich bei der Witterung ständig entzündet und auch ein schmerzfreies Gehen schwierig macht). Wenn ja, wie wurde "behandelt"? Wegschnippeln?? Pfotenschuhe? (welche?), Auslauf nur auf weichem Boden??

luvabulls
01.01.2010, 19:42
Auf den Bildern erkenne ich aufgedunsene/geschwollene Zehen und normale Ballen. Und was meinst du mit "auf der Haut gehen"?
Kam das schleichend oder waren diese Wucherungen plötzlich mal da?

Faltendackelfrauchen
01.01.2010, 19:46
Auf den Bildern erkenne ich aufgedunsene/geschwollene Zehen

das sind keine aufgedunsene Zehen, sondern Gewebe und darauf läuft er! Klar ist das momentan entzündet, das ist ja auch kein Wunder, wenn man auf der Haut läuft und nicht auf den Ballen.

Kam das schleichend oder waren diese Wucherungen plötzlich mal da?

Ich habe den Hund so vor 6 Wochen übernommen, wobei damals witterungsbedingt keine Entzündungen da waren. Vergangenheit unbekannt (Findling).

tpgbo
01.01.2010, 19:51
Waren die Pfoten da auch schon so dick?
Ich geb zu, ich seh auch geschwollene Ballen ( einleuchtend bei Entzündungen ).
Es sieht jedenfalls ganz schön monströs aus.
Klar das das Schmerzen bereitet.
Leider kann ich ansonsten auch nichts dazu sagen, es wär aber schön, wenn Du uns auf dem Laufenden hältst.


Tanja

luvabulls
01.01.2010, 19:52
wow.... ich geh mal davon aus das bei dir auch Winter herrscht und auch gesalzen wurde. Wäre eine Entzündung durch Streusalz möglich (durch kleine Verletzungen verursacht durch scharfe Eiskanten z.B. ....)?

luvabulls
01.01.2010, 20:24
Ich geb zu, ich seh auch geschwollene Ballen ( einleuchtend bei Entzündungen ).

Ich meinte geschwollene Zehenballen, aber normale Handballen.

Faltendackelfrauchen
02.01.2010, 11:07
wow.... ich geh mal davon aus das bei dir auch Winter herrscht und auch gesalzen wurde. Wäre eine Entzündung durch Streusalz möglich (durch kleine Verletzungen verursacht durch scharfe Eiskanten z.B. ....)?

Die "Pseudoballen" hatte er bereits bei der Übernahme, aber entzündungslos! Streusalz gehen wir bewußt aus dem Weg, das Problem ist ja nicht neu. Zum Glück wohne ich im Wald, wo nicht gestreut wird und die sonstigen Gassigehgebiete kann ich auch so anfahren, dass kein Salz auf dem Weg liegt.

Schade, dass es hier (z. Z.) niemanden gibt, der damit Erfahrungen hat. Aber vielleicht liest es ja noch jemand, der das kennt.

Gast280210
02.01.2010, 12:15
Schaut schlimm aus. Die Ballen sind eigentlich on top und das Untergewebe ist gewuchert oder geschwollen. Tequila hatte diese extremen Hautveränderungen im Nacken und zwar so extrem, dass unsere Ärztin eine Gewebeprobe nehmen wollte. Es half weder wochenlange Antibiotikagabe noch die Behandlung mit div. Salben und Wasserstoffsuperoxyd. Er bekam diese Infektion Schwimmen zusammen mit Cara, es bildeten sich extreme hot spots. Bei Cara war es nach 1 Woche abgeheilt. Meine Ärztin machte dann einen Schilddrüsentest, sie meinte, Tequila hätte eine Immunschwäche, daher die Hartnäckigkeit des Hautproblems. Er hat eine Unterfunktion und bekommt jetzt Medis. Aufgrund der Medikamentengabe haben sich die dicken Hautwucherungen (Elefantenhaut) komplett zurückgebildet. Tequila ist übrigens ein Nothund, der von mir in sehr schlechtem Zustand übernommen wurde. Ich würde auf jeden Fall mit Pfotenschuhen und Behandlung mit Tanolac Lotion versuchen, dazu gibt es auch noch Badeextrakt in dem man die Pfoten baden kann. Die Lotion ist eigentlich zur Linderung bei Neurodermitis gedacht, hat dem Kleinen aber diesen wahnsinnigen Juckreiz genommen und die Entzündung gelindert. Ich habe es selbst schon ausprobiert, Locion wirkt bei Herpes sofort, nimmt die Entzündung, den Juckreiz und trocknet die Bläschen aus.

Ich glaube, es ist bei deinem Pflegling eine Art Allergie. Gute Besserung

Faltendackelfrauchen
02.01.2010, 13:44
Hallo Karin,

danke für Deine Infos. Schilddrüse ist es bei ihm nicht (wurde getestet, wie überhaupt alles, was man so testen kann über Blut usw. usw.). Ich vermute eine Mißbildung von Geburt an. Die Hauttierärztin (vor Ort, ist gerade dabei sich zu spezialisieren) hat Cefalixin (Antibiotika) verordnet und da auch Hefepilze gefunden wurden, tägliches Fußbad mit Malacep, eine Shampoo, das "normale" Tierärzte oft gar nicht kennen. Heute geht es ihm recht gut, die Füße sehen täglich besser aus, aber die Wucherungen sind nun mal da und werden von selbst nicht weggehen. Aber das 4xige Schuheanziehen einschließlich Abposterung der Daumenkralle und diese ewig kurzen Gassigänge(max 20 Minuten mit den blöden Schuhen) sind kein Dauerzustand. Das mit der Tanolac Lotion hört sich interessant an, muss ich mir mal genauer anschauen und bei der Hauttierärztin ansprechen. Diese hat übrigens auch bereits von OP gesprochen, aber ich bin mir halt unsicher, ob das was werden kann, ob die Heilung gut läuft, ob man sowas dann an beiden gleichzeitig (Vorteil eine Narkose) oder hintereinander operiert. Das werde ich sicher auch alles mit der Tierärztin durchsprechen, doch ich habe halt gerne vorher Erfahrungsberichte von "Leidensgenossen", denn es ist ja nix Alltägliches. Ich hoffe immer noch, dass sich jemand meldet, der das so schonmal mit seinem Hund hatte.

sina
02.01.2010, 22:22
hallo katharina,

mein gregor hatte vor einigen jahren auch so eine wucherung, sah genau so aus wie bei euch. gregor konnte aber gut damit laufen und der ta meinte eine op sei nur zu empfehlen wenn schmerzen da sind, die heilung sei doch problematisch da die belastung immer auf der wunde sei.

irgend wann riss er sich die wucherung auf, dann wurde sie rausgeschnitten und die wunde verheilte schneller als erwartet. er bekam einen verband und einen schuh darüber.

warte besser nicht zu lange mit der op, ich kann aber nur von uns sagen das es alles problemlos verlief und gregor war da schon über 10 jahre alt.

ich wünsche gute besserung!

Faltendackelfrauchen
03.01.2010, 09:10
Hallo Sina,

danke Dir! Endlich mal jemand, der das auch aus eigener Erfahrung kennt. Entstand die Wucherung erst mit der Zeit oder hatte die Dein Gregor von Anfang an??

Welche Schuhe hast Du benutzt?? Welche "Schuhgröße" hat Gregor?? In meinem Fall ist die Pfotenbreite (Umriss auf einem Blatt Papier) 10 cm!!

Würdest Du dann eine Pfote nach der anderen (und damit 2 Narkosen) oder beide auf einmal operieren?? Hat Gregor die Pfote nach der OP weniger belastet oder war es ihm egal??

sina
03.01.2010, 20:29
Die Wucherung ist langsam gewachsen.

Ich würds wenn schon zusammen machen lassen, dann braucht er nur eine Narkose aber das mußt Du selber für Dich entscheiden.

Es ist ja kein schlimmer und langer Eingriff und ich hatte nicht das Gefühl dass Gregor große Schmerzen nach der OP hatte und die Wunde ist schnell verheilt.

Den Schuh gibt es in jedem Zooladen oder beim TA, ist so eine Art Neopren.

Damit kann er auch bei feuchtem Wetter laufen.

Die Fußgröße von Gregor kann ich Dir leider nicht mehr genau sagen da er im

November verstorben ist.

Ich glaube aber es war M. Du kannst die Schuhe aber auch im Laden probieren!

Faltendackelfrauchen
07.01.2010, 14:21
Hallo zusammen,

mittlerweile weiß ich, dass diese Geschichte einen Namen hat: Ballenhyperkeratose. Sie betrifft oft BX. Deshalb wundere ich mich, dass hier keiner (bis auf Sina, die das Problem aber nicht bei einer BX bzw. Molosser hatte) damit Erfahrungen hat. Nach wie vor suche ich "Leidensgenossen" zum Erfahrungsaustausch.

google befördert leider nicht viel mehr ans Tageslicht, als ich mittlerweile eh schon weiß. Und vor allem keine Erfahrungsberichte.....

Vielleicht findet sich doch noch jemand??

sina
07.01.2010, 15:26
hast du schon verschiedene tä kontaktiert?

wenn dein hund schmerzen hat mußt du etwas unternehmen, oder ist es noch nicht so schlimm?

Faltendackelfrauchen
07.01.2010, 17:42
Hallo Sina,

Karlchen ist seit Anfang in Behandlung. Zum einen in meiner Haustierklinik, dann aber auch schnell bei einer 2. Tierärztin (für die bei mir mittlerweile übliche 2. Meinung) und nun bei einer Tierärztin, die dabei ist, sich auf Hautprobleme zu spezialisieren. Diese verordnete das gleiche Antibiotika gegen die Entzündung wie mein Haustierarzt, aber in etwas höherer Dosierung und tägliche Fußbäder mit Malacep, einem guten Hautshampoo, das gegen gefundene Hefepilze hilft. Darüberhinaus habe ich per mail mit mehreren Spezialisten Kontakt aufgenommen.

Ein extrem hilfreicher Ratgeber war auch Claudia Schürmann von Bullterrier in Not, da Bullis auch recht häufig hautkrank sind und auch diese Ballenhyperkeratosen haben. Mit ihr habe ich heute nochmal telefoniert. Aber bisher wurde keiner der Bullis an diesen Wucherungen operiert. Da reichten die Fußbäder mit Malacep aus, um die Füße so gesund zu halten, dass die Hundis keine Probleme beim Laufen haben. Aber Bullis sind auch leichtere Hunde als Molosser.

Natürlich werden alle möglichen Varianten diskutiert. Von "Beobachten" bis "Operieren". Die Tierärzte vor Ort sind definitiv nicht sonderlich häufig mit dem Problem konfrontiert und die anderen Spezialisten (alle weit weg) geben nur grundsätzliche Kurzempfehlungen und möchte sich erst konkret äußern, wenn sie den Hund selbst gesehen haben. Die Hautspezialistin vor Ort wird sich auch noch bei erfahreneren Kollegen schlau machen. Z. B., wer solche Geschichten schon operiert hat und mit welchen Erfolgen. Gäbe es bei einer OP Wundheilungsprobleme, ist hinterher vielleicht alles noch schlimmer als jetzt. Deshalb werde ich sicherlich nichts überstürzen und mir das genau überlegen.

Aber all das ersetzt keine Erfahrungsberichte von Betroffenen.

Übrigens bekomme ich in letzten Monaten von Bekannten direkt oder indirekt immer wieder gesagt, dass ich zu viel mache mit meinen Hunden in Bezug auf Tierärzte.....die meisten geben sich mit den Behandlungsvorschlägen ihrer Hautierärzte zufrieden und glauben, dass man seinem Hund nicht unbedingt einen Gefallen tut, wenn man von einem Spezialisten zum nächsten läuft. Das ist zwar ein anderes Thema, aber nicht uninteressant.

sina
07.01.2010, 20:35
Die Gefahr besteht natürlich das man aus Angst um sein Tier sehr oft zu den TÄ geht.

Ich hätte die Wucherung auch nicht unbedingt operieren lassen aber sie war geplatzt und es mußte gemacht werden.

Gregor hatte auch Wucherungen am Augenlid und am Kopf.

Am Lid mußte er auch operiert werden, es war fast so groß wie eine Erbse und scheuerte auf dem Auge.

Sie wuchs aber immer wieder nach weil der Kern nicht aus dem Lidrand geschnitten werden konnte.
Die Wucherung wurde dann örtl. betäubt und ausgedrückt.
Das war immer unangenehm aber ich konnte nicht jedes Mal eine Nark. geben lassen.

Eines Tages platzte sie auf, es blutete und ich wollte Gregor das Blut aus dem Auge wischen.
Dabei habe ich wohl den Kern mit rausgewischt und das Thema war vorbei!

Grazi
08.01.2010, 06:50
Hast du es mal in anderen Foren probiert, Katharina?

Ich kannte dieses Krankheitsbild bisher auch nicht und hätte jetzt vermutet, dass das tatsächlich eher selten auftritt.

Und was den Vorwurf einer "Überbetüddelung" angeht, so kannst nur du beurteilen, ob und wieviel tatsächlich notwendig ist. Je nach Grunderkrankung muss / sollte man relativ engmaschig kontrollieren, selbst wenn das Tier augenscheinlich gut zurechtkommt. Und dass akute, schmerzhafte Probleme behandelt werden müssen, steht ja wohl außer Frage.

Wie auch immer es weitergeht: ich drücke die Daumen und hoffe, dass ihr das Problem gut in den Griff bekommt! :lach4:

Grüßlies, Grazi

Faltendackelfrauchen
08.01.2010, 18:26
Hallo Grazi,

bisher nicht, aber das muss ja nicht so bleiben....

Anne
08.01.2010, 18:32
Hat sich einer der behandelnden TÄ zu einer möglichen Ursache geäußert?
Die genetisch bedingte Variante, wie z.B. bei der BX, halte ich für unwahrscheinlich. Blieben noch eine überstandene Staupe oder eine Autoimmunerkrankung. Letzteres würde ich für wahrscheinlich halten. Ich habe solche Ballenwucherungen bisher nur bei einem Hund gesehen, da war die Ursache eine Autoimmunerkrankung. Bei Katzen mit Immunschwächen kommt es häufiger vor.
Erfahrung damit habe ich nicht. Ich kann nur so aus dem Bauch heraus was dazu sagen.
Für mich wäre eine OP die letzte Behandlungsmöglichkeit. Ich würde erst nach der Ursache suchen, dann medikamentös behandeln und dazu dem Hund noch Zeit lassen sich zu aklimatisieren. Sein Leben hat sich ja komplett verändert.

Die Polin hatte zwar keine Ballenwucherungen, aber total aufgequollene,weiche,entzündete, blaß pigmentierte Ballen. Die wirkliche Ursache wurde nie geklärt, es könnten die Anaplasmose, die Staphylokokken oder eine Immunschwäche gewesen sein. Es hat ca. 6 Monate gedauert, bis sich die Ballen deutlich gebessert hatten, ganz weg war es nach knapp 1 Jahr.

Gast20102010
08.01.2010, 18:47
Hast du mal leicht auf die Wucherung gedrückt ob da etwas raus kommt?

Hermann hatte es ähnlich und die Ärzte wollten operieren, was ich nicht wollte..
Wenn es ganz schlimm und dick wurde, habe ich es sehr vorsichtig ausgedrückt, was aber für Hermann sichtlich schmerzhaft war.. Was aus den Ballen kam war sehr feste und schwarz.. Aber danach war immer für eine Zeitlang ruhe und er konnte wieder normal laufen..

Es wurde mal schlimmer dann war es fast wieder weg.. Das ging fast zwei Jahre so.. Eine Homöopathin sagte mir damals, es hätte mit seinem Immunsystem zu tun..
Was im nachhinein sicher stimmte.. Hermann hatte damals bereits die Unterfunktion mit der Schilddrüse, was leider viel zu lange unentdeckt blieb.. Als die Krankheit endlich erkannt und er gut auf seine Medikamente eingestellt wurde, blieben auch die Wucherungen an den Ballen weg..

Ich schau mal ob ich noch die Bilder habe, weil es ähnlcih an den Ballen aussah aber damals anders genannt wurde..

Wünsche dir viel Erfolg..

brunhilde
08.01.2010, 18:56
Mein Baby "Brunhilde" hatte diese Wucherungen auch.
Fing langsam an, etwa als Erbsen grosser Knubbel, und wuchs dann in rasantem Tempo bis die Zehen so dick waren , das Sie nicht mehr laufen konnte.
Wir haben dann eine wahre Odyssee auf der Suche nach den Grund der Erkrankung hinter uns gebracht: Sämtliche Tierkliniken im Umkreis von 500Km haben meist vertreten durch alle dort arbeitenden Veterinäre mit Ratlosen Gesichtern, vergraben unter Stapeln von Röntgen-Bildern, Blutuntersuchungs-Ergebnissen und allem möglichen anderen, sich kollektiv in einer Achsel-zuck-Chorgeografie zu Ihrer Unwissenheit bekannt.:35:
In einer renommierten Klinik haben Wir sage und schreibe 900(!)€ bezahlt, ohne das ein Ergebnis oder auch nur ein Behandlungsvorschlag gefallen wäre.:motz:
Wir haben alles, wirklich alles, versucht um herauszufinden "WAS" das überhaupt ist.
Und dann sind wir zum impfen in unsere "Stamm-Klinik" gefahren und die dort praktizierende Ärztin (hat in Neapel studiert) wusste sofort was das ist (Sie hat mir auch den Fachausdruck gesagt, hab ich aber vergessen.)
Die "Knubbel" sind dann operiert worden und das wars!
Schon am nächsten Tag, konnte Brunhilde wieder laufen.:hund:
Wir hätten unserem Baby viel Schmerz ersparen können!
(Leider ist bei der Nachuntersuchung festgestellt worden, das Brunhilde Knochenkrebs im Endstadium hat.....aber das ist eine andere Geschichte)

Faltendackelfrauchen
08.01.2010, 20:54
Ach Herr je, erst kommen keine Reaktionen und nun welche, die meine Sorgen noch verstärken.

@ Anne: mach mir keine Angst. Wenn ich das Wort Autoimmunerkrankung schon höre, bekomme ich die Krise.

Zu den Ursachen hat sich keiner wirklich geäußert. Da es aber auf beiden Seiten exakt symmpetrisch auftritt, schließt die behandelnde Hauttierärztin ein tumoröse Ursache aus. Sie tendiert wohl eher zur Variante "angeboren", eben wegen der Symmetrie.

Es wurde über das Blut bereits ein ANA-Test und ein Coombs-Test gemacht, wobei klar ist, dass auch ein negatives Ergebnis keine vollkommene Entwarnung bedeutet.

Welche Symptome hatte der Hund mit der Autoimmunerkrankung noch? Welche Autoimmunerkrankung war es?

@Caro: Da kommt nix raus, wenn man drückt, ist einfach "Fleisch". Schilddrüsenwerte wurden von allen als "noch normal" eingestuft. Ein TA hätte trotzdem Hormone verabreicht, alle anderen sind dagegen, rieten zu einer Beobachtung der Werte und Nachkontrolle in ca. 3 Monaten.

@Brunhilde: Hast Du Bilder von betroffenen Pfoten? An wievielen Zehen bzw. wo genau waren die Wucherungen?? Hast Du vielleicht den Namen der Tierärztin? Könnte man sie anrufen?? Es tut mir leid, dass Dein Mädel nicht mehr lebt. Knochenkrebs. Auch so ne Sch...krankheit, die viele FD's dahinrafft.

brunhilde
10.01.2010, 19:23
Sah genauso aus, wie auf Deinen Fotos.
Erst an einem Vorderfuß, dann fings auch am anderen an.
Tierärztin werde ich morgen anrufen, um Sie zu fragen wie da der Fachausdruck war.

brunhilde
11.01.2010, 11:44
Ich muß jetzt mal einen Doppelpost machen:
Der Dr. hat mich grade zurückgerufen,
sagt es wäre eine Veränderung der Haarfolikel, so etwas wie umgekehrtes Wachstum (nach innen) gewesen. Den Fachausdruck habe ich mir schon wieder nicht gemerkt!!
Aufgetreten ist das bei meinem Mädel an den beiden äußeren "Zehen" an jedem Fuß.

Faltendackelfrauchen
11.01.2010, 21:24
Hallo Ulrike,

hmm, das hört sich vielleicht doch so an, wie bei meinem, obwohl ich mir ja gar nicht vorstellen kann, dass da was nach innen gewachsen sein könnte. Beim Abtasten und fühlen ist einfach nur "fleischig". Hab Dir auch schon ne PN geschrieben. Vielleicht kannst Du mir per PN noch verraten, wo diese Tierärzte sind, vielleicht ja nicht so ewig weit von mir weg. Vielleicht kann ich ja auch nochmal Bilder per mail dorthin schicken?? Oder gib mir doch per PN Deine Telefonnr., dann ruf ich Dich mal an und wir können drüber reden.

zenon
13.01.2010, 08:08
Hallo, Katharina,

habe gestern im dhd24 unter BX-Doggen eine Annonce gelesen, in der eine BX-Käuferin vor dem Kauf bein einem bestimmten "Züchter" warnt, da seine Hunde genau diese Krankheit erbbedingt aufweisen. Außerdem schildert die Käuferin die Behandlungen, die sie mit ihrem Hund durchlaufen hat. Vielleicht hilft dir ein Kontakt mit dieser Halterin? Alles gute für Deine arme Maus. Wir (Zenon, Klein-Myia und ich) drücken alle fest die Pfoten und Daumen!

Heidemarie.

Faltendackelfrauchen
13.01.2010, 11:14
Hallo Heidemarie,

danke. Das hört sich total interessant an. Da es 71 Anzeigen bei den BX sind, wäre ich Dir sehr dankbar, wenn Du mir den direkten Link zu der Anzeige + dazugehörigen Kommentaren schicken könntest (per PN). Das wäre echt klasse!

Diese Kälte machen meinem Bub zu schaffen mit seinen Pfoten. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste momentan barfuß laufen, kann ich gut mit ihm mitfühlen. Immer noch keine richtigen Schuhe (nun sind die von Sabro bestellt, mal gucken, ob es mit denen klappt....)....

zenon
13.01.2010, 11:28
Hallo, Katharina,

ich habe Dir gerade eine PN geschickt. Solltest Du noch weitere Angaben benötigen, maile mir doch bitte Deine Email-Adresse, dann leite ich die Annonce direkt an Dich weiter.

Heidemarie

Faltendackelfrauchen
13.01.2010, 21:03
Hallo Heidemarie,

ich habe es mir angeschaut. Das ist eine andere Erkrankung, da sind die Ballen selbst rissig oder körnig. Ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob Ballenhyperkeratose überhaupt der richtige Begriff ist, denn im WWW habe ich nur Beschreibung und Bilder wie bei der BX gefunden.

Faltendackelfrauchen
30.01.2010, 11:11
Momentan hat Karlchen wenig Probleme mit den Wucherungen. Sie sind nicht mehr dick oder entzündet. Auf längeren Spaziergängen läuft er nun mit den Toflern Nr. 14 und kann so auch eine Stunde laufen! Ich habe beschlossen, nun erstmal zu beobachten. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Dinger wachsen. Vielleicht sind es tatsächlich angeborene Mißbildungen.

Grazi
30.01.2010, 12:06
Oh, das hört sich doch schon besser an! :)

Weiterhin daumendrückend, Grazi

LukeAmy
30.01.2010, 12:37
vielleicht ist er gegen irgendwas allergisch...( futter)

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