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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Prostataentzündung??


tan
30.12.2009, 19:07
Hallo,

mein Am.Bulldog Rüde 4 Jahre kämpft jetzt schon seit 2 Wochen mit einer Prostataentzündung. Alles fing damit an das er plötzlich beim spazieren gehen,wir waren schon halbe stunde unterwegs,blut gepinkelt hat.Wit sind sofort zum TA, da hieß es Blasenentzündung,Ultraschall wurde auch gemacht,er bekam Marbocyl,2tage später wieder TA mit Urinprobe-wo kein Blut mehr im Urin festgestellt wurde,also weiter Marbocyl geben. Dann wurde es schlimmer, er hatte dolle schmerzen, konnt sein Urin nicht mehr halten und es kam nur noch Tröpfenweise aus ihm raus,er hat sich auch mehrmals übergeben und nix mehr gegessen.Also wieder TA, Ultraschall-Prostataentzündung.
Ja...seitdem sind wir in dauerbehandlung,weil es einfach nicht besser wird:traurig:
Er bekommt jetzt Ronaxan und Metacam,hat spritzen bekommen um ihn sexuell ruhig zu stellen,Ultraschall, versucht Katheter zu legen was nicht ging,der TA vermutete steine,also geröngt,aber keine steine zu sehen.
Es wurde ihm direkt aus der Blase Urin abgenommen,weil sein Urin dunkelbraun bis schwarz ist und selbst der TA sagte das er sowas noch nie gesehen hätte und zusätzlich Blut abgenommen.Mein Homer Bär ist inkontinent,kann nicht ordentlich pinkeln und das jetzt schon seit 2 wochen,er mag nicht richtig essen und sonst ist er auch einfach nicht richtig glücklich mit sich selbst,naja kein Wunder. Desweiteren wurde beim Röngtenbild festgestellt das bei ihm ein Rückenwirbel runtergerutscht ist.
Kennt jemand von euch dieses Krankheitsbild oder hat schon ähnliches durch?
Wir sind schon dauergast beim TA,aber es wird nicht besser:traurig:
Ich bin echt schon ziemlich verzweifelt!
Freue mich über jegliche Info von euch
Danke von Homer und mir

Tyson
30.12.2009, 19:55
:schreck: Ich würde rasend schnell einen anderen TA kontaktieren! Schlecht aus der Ferne zu raten, aber noch eine Meinung vom TA wäre bestimmt wichtig, LG Manuela

Marion
30.12.2009, 22:08
Ja, ich würde auch unbedingt noch zu einem anderen TA gehen.

Wenn die Prostata so sehr entzündet und vergrößert ist, dann müsste es sich eigentlich auch besonders im Kotabsatzverhalten zeigen.
Denn die vergrößerte Prostata drückt beim Hund besonders auf den Darm und der Kot ist dann nicht mehr rund im Durchmesser, eher abgeflacht.

Ein früherer Hund von mir hatte Probs mit der Prostata und es wurde mit hormonunterdrückenden Spritzen behandelt, was eine Zeit lang geholfen hat.
Er war jedoch zu keiner Zeit ein sexuell hyperaktiver Hund.

Die Ursache für den farblich veränderten Urin muß aber schnellstens gefunden werden, deshalb noch zu einem anderen TA gehen.

Alles Gute
Marion

benito
30.12.2009, 22:38
Einer meiner Mastino-Buben hatte auch Probleme mit der Prostata, das heisst, er pinkelte Blut.
Die Tierärztin hat aber gleich beim ersten Besuch Blasenentzündung etc. ausschliessen können und richtig diagnostiziert.

Wesentlich besser wurde es nach der Hormonspritze. Sollten Prostataprobleme öfter auftreten, wurde eine Kastration in Erwägung gezogen.


Den dunklen Urin kenne ich aufgrund von Gelbsucht als Symptom einer Leber-Erkrankung (haben wir auch schon durch).


Ich würde auf jeden Fall mal vorschlagen, unbedingt den Tierarzt zu wechseln.


Gute Besserung an den Schnuff!!

luvabulls
30.12.2009, 22:40
Hallo,

mein Am.Bulldog Rüde 4 Jahre kämpft jetzt schon seit 2 Wochen mit einer Prostataentzündung.

[...]

Ich bin echt schon ziemlich verzweifelt!
Freue mich über jegliche Info von euch
Danke von Homer und mir

Appetitlosigkeit und Erberechen könnten Nebenwirkungen von Metacam und Ronaxan sein.
Metacam ist ein Schmerz- und Entzündungshemmendes Mittel, was in der Regel bei Problemen am Bewegunsapparat eingesetzt wird.
Roxan ist Antibiotikum was in der Schweiz schon eine weile nicht mehr Zugelassen ist. Frag mich nicht warum.

Eine Prostataentzündung wird in der Regel von hohem Fieber begleitet. Fiebersenkende Mittel verabreichen. Wechselt das Antibiotikum, evnt. auch den Tierarzt (würde ich auf jeden Fall machen).
Das mit dem Rückenwirbel (welcher?) passt da irgendwie nicht rein. Könnte es laut TA möglich sein, dass von ihm aus Störungen bis zur Prostata kommen könnten?

Es gibt Blasensteine und sich in der Harnblase bildendes Griess die auf Röntgenbilder nicht zu sehen sind. Ultraschall versuchen oder Computertomographie. Empfehle da einen Katheder zu setzen und die Blase auspühlen zu lassen.

Wenn sich alles normalisiert hat, das Fieber runter ist und im Blut die Leukozytenwerte wieder normal sind, rate ich dir den Hund nach zwei bis drei Wochen unbedingt kastrieren zu lassen.

Prostataentzündungen können sehr gefährlich werden. Zwei Wochen sind viel zu lange und unternehmt schleunigst was. Am besten als erstes den TA wechseln.

Gute Besserung dem Bub.

tan
02.01.2010, 19:35
Hallo,
danke euch allen erstmal!!
Ja die dunkle Flüssigkeit hat sich nun doch als altes Blut rausgestellt.
Wir waren am 31.12.09 nochmal da und TA hat nochmal Katether gelegt und Blase gespühlt,dabei kam ein kleiner Stein raus,was für sein Alter ungewöhnlich ist,so wie ja wohl auch eine Prostataentzündung. Der saß wohl in der Harnröhre,naja bin nur froh das es meinem Homer seitdem ersichtlich besser geht und er auch wieder normal wasser lassen kann,hippi ;-)!!Aber bin irgendwie schon bißchen enttäuscht von meinem TA, ich bin da schon seit es Homer gibt und so'n Bockmist hat er noch nie verzapft:-( Er muss jetzt noch die Medi's zu ende nehmen gegen die Prostataentzündung und dann haben wir das erstmal durch,gott sei dank.
Naja..... und dann müssen wir uns seinen verrutschten Rückenwirbel annehmen:-(
Lg Tan & Homer

tan
02.01.2010, 20:06
Hallo luvabulls,
welcher rückenwirbel weiß ich nicht mehr genau,aber TA meinte das es auch davon kommen könnte.Fieber hatte er garnicht die ganze zeit lang gehabt.ja...muss mich wohl für eine kastration durchringen, ist ja das beste für mein knutschbär.
ich versuche rückenwirbel und kastration in einem zu machen,wenn es geht,aber in der tiho hannover.
deinen spruch mit dem denken find ich echt klasse,hihi!!
Danke nochmal
Lg Homer & Tan

luvabulls
02.01.2010, 21:09
ja...muss mich wohl für eine kastration durchringen, ist ja das beste für mein knutschbär.

Keine Angst - eine Kastration beim Hund wird DIR keine Schmerzen bereiten! :D

Freut mich natürlich wenn ihr alles im Griff habt und sich Besserung zeigt.

Weiterhin gute Besserung dem Buben! :lach4:

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