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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ängstlicher BullMastiff


*BullMastiff*
14.12.2009, 14:40
hallo kann mir jemand helfen meine Hündin (6Monate) hat vor allem Angst !!

Karamba
14.12.2009, 14:56
Hallo.

Das müsstest du genauer beschreiben.
Was aber jeder ängstliche Hund mehr braucht als jede Therapie: Einen selbstbewussten Hundeführer! Du musst ihn führen, ihm Halt und Sicherheit geben.

Unseren Rüden haben wir in schlechtem Zustand bekommen, da war er ca 4 Wochen alt. Ist erst mit 7 Monaten Treppen gelaufen etc, Angst vor Hauseingängen etc.

Heute kommen wir gut klar, (er ist einfach der unsicherere Typ Hund) aber auch nur weil ich teilweise mit viel Schwung an die Sache ran bin.

Niemals nie sollte man so einen Hund beruhigen, wie wir es bei einem Kind tun würden, denn das vermittelt dem Hund nur dass er berechtigt Angst hat und verschlimmert diese.

Um dir genaue Tipps geben zu können, müsste ich schon genauer wissen vor was er/sie Angst hat.

*BullMastiff*
14.12.2009, 14:59
sie geht nichtmal bei der eingangatüre auf die strasse raus geht in kein geschäft lässt sich von keinem fremden angreifen ....

Karamba
14.12.2009, 15:02
Woher kommst du denn und wie lang hast du sie?

Von Fremden angreifen streichst du bitte sofort von deiner Liste bevor der Hund noch mehr schlechte Erfahrungen sammelt und du sonst evtl bald einen Maulkorb brauchst.

Gehst du garnicht mit ihr raus? Was machst du wenn sie nicht will?

*BullMastiff*
14.12.2009, 15:08
ich komme aus dem tullnerfeld hab sie seid ca 2 monaten.
manchesmal lässt sie sich mit leckerli vor die tür bringen (selten) oder ich lass die tür einfach offen geh voraus und dann kommt sie manchmal nach dann nehm ich sie an die leine und geh spazieren solange keine menschen in ihrer nähe sind ist sie ganz normal aber ich würde sie gern überall mithinnehmen und da streikt sie

Karamba
14.12.2009, 15:31
Mh, ängstlichkeit ist ein sehr komplexes Thema und wenn sie allgemein so ist rate ich dir zu einem Hundetrainer der

a) Molossererfahren ist
b) Angsthunderfahren ist.

Einen ängstlichen Hund muss man fühlen. Mann muss sehen wann man Druck ausüben kann und wann man eine Pause machen muss und das ist aus der Ferne nicht möglich.

Grundsätzlich ist die Angsthunderziehung eine Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche und übers Internet nicht lernbar.

Zwar hab ich mir auch viel angeeignet, indem ich Tipps aus Foren bekommen habe, aber ich rate jedem nicht zu viel selbst herumzudoktorn um es nicht noch schlimmer zu machen.

*BullMastiff*
14.12.2009, 15:35
von wo kommst du und was hast du für einen hund? wo finde ich einen hundetrainer ?

Karamba
14.12.2009, 15:42
Ich komme aus Hessen und habe eine 8 Monate alte Bordeauxdoggenhündin und einen 2 Jährigen (angeblichen) Jagdhundmischling. Das sagt jedenfalls das Rassegutachten.

Evtl kann dir jemand hier im Forum einen Hundetrainer in deiner Nähe empfehlen.

Wie viel Hunderfahrung hast du denn? Ist es dein erster Hund?

*BullMastiff*
14.12.2009, 16:19
ich hab schon seid 18 jahren hunde aber keiner davon hatte so eine angst aber ich denke ich weiss auch schon was mit ihr los ist hab gerade einiges erfahren und danke einen hundetrainer hab ich auch schon gefunden

Karamba
14.12.2009, 16:40
Was hast du denn herausgefunden?

*BullMastiff*
14.12.2009, 17:53
im Forum ist eine Dame die hat zufällig den Bruder von Meinen und der hat auch das Problem also was sagt uns das ??

Karamba
14.12.2009, 17:54
Das kann viel und garnichts aussagen.

Billy
14.12.2009, 17:56
Darf ich fragen, woher deine Kleine kommt?

*BullMastiff*
14.12.2009, 17:57
mir hilft das viel jetzt weiss ich mal das nicht ich schuld bin das sie so ist

*BullMastiff*
14.12.2009, 17:59
aus der Steiermark warum ?

Karamba
14.12.2009, 18:03
mir hilft das viel jetzt weiss ich mal das nicht ich schuld bin das sie so ist

Klar, aber alles weitere liegt an dir. Da ist die Vorgeschichte egal.

Pit
14.12.2009, 18:04
N´Guuude erstmal.
Schick mal ein paar mehr Infos rüber, über den Hund und Dich.
Wo hast Du sie her, vom Züchter oder privat, Vorbesitzer....
Pit.

Billy
14.12.2009, 18:06
Wo hast Du sie her, vom Züchter oder privat, Vorbesitzer....


Das meinte ich, als ich fragte, woher sie kommt.
Sorry, habe mich blöd ausgedrückt.

*BullMastiff*
14.12.2009, 18:07
ich hab sie von einem züchter hab eigentlich zwei also ein geschwister pärchen aber der rüde ist nicht ganz so ängstlich wie die hündin

*BullMastiff*
14.12.2009, 18:09
Klar, aber alles weitere liegt an dir. Da ist die Vorgeschichte egal.

ja das stimmt schon aber ich geh jetzt anders damit um ich brauch jetzt die schuld nicht mehr an mir suchen

Karamba
14.12.2009, 18:10
Nein, das brauchst du nicht.

Dero
14.12.2009, 18:13
Ähhh.. Steiermark?
Da haben wir unseren auch her?!?!?

Kennst Du Dich mit PN aus????

*BullMastiff*
14.12.2009, 18:16
Ähhh.. Steiermark?
Da haben wir unseren auch her?!?!?

Kennst Du Dich mit PN aus????

ich hab dir eine email geschrieben mit meiner tel nummer

Dero
14.12.2009, 18:17
ich hab dir eine email geschrieben mit meiner tel nummer

Ich kann erst in ca. 15 Minuten, ist das ok??
Hast Du Sorgen??

*BullMastiff*
14.12.2009, 18:18
Ich kann erst in ca. 15 Minuten, ist das ok??
Hast Du Sorgen??

die gleichen wie du

Pit
14.12.2009, 18:19
Hä?
Ich versteh derzeit nur Bahnhof.
Pit.

*BullMastiff*
14.12.2009, 18:21
Dero hat einen bruder von meinen BM und auch ein paar probleme

Dero
14.12.2009, 18:23
die gleichen wie du

Ich denke nicht, dass die Züchterin unseriös ist..
Hatten bei unserer Boxerhündin genau das selbe Problem.
Sie hatte vor allem Angst.
Das hat sich schnell gelegt und wurde total mutig..

Auch Cicero hat sich total gebessert.
Vergiss nicht, dass sie zu 11. waren.
Cicero hatte sicher mit mehr zu kämpfen als Deiner.
Wir sind nämlich aus Wien...

Autos, fremde Hunde, laute Kinder usw..

Mittlerweile alles kein Problem mehr..

*BullMastiff*
14.12.2009, 18:29
das freut mich das es bei ihm besser geworden ist und ich sag nicht das die züchterin unserös ist sie ist sehr sympatisch und so sie hilft mir wo sie kann aber leider wird es bei meiner hündin schlechter und nicht besser

Dero
14.12.2009, 19:13
das freut mich das es bei ihm besser geworden ist und ich sag nicht das die züchterin unserös ist sie ist sehr sympatisch und so sie hilft mir wo sie kann aber leider wird es bei meiner hündin schlechter und nicht besser

Alles geklärt..
Wir gehen jetzt auf die Hundewiese :lach3:

Simone
14.12.2009, 20:41
das freut mich das es bei ihm besser geworden ist und ich sag nicht das die züchterin unserös ist sie ist sehr sympatisch und so sie hilft mir wo sie kann aber leider wird es bei meiner hündin schlechter und nicht besser


Hallo!

Das liegt dann aber an Dir und nicht mehr an der Züchterin! Natürlich gibt es Hunde, die Zuchtbedingt ängstlich sind, aber wichtig ist, wie man damit umgeht! Auch ein ängstlicher Welpe, kann ein halbwegs sicherer und ausgeglichener Hund werden.

Ich habe jetzt meinen dritten BM und alle drei hatten eine etwas ängstlichere Phase. Die beiden Mädels waren im erwachsenen Alter völlig selbstsicher und entspannt. Gustav ist ja erst 6 Monate alt..., ist aber eh nicht so ängstlich/vorsichtig wie meine Mädels zeitweise waren.

Bei Deinem Hund ist das - zumindest nach Deiner Beschreibung - deutlich schlimmer und auch etwas anderes, aber ich möchte damit sagen, dass viele Hunde während ihrer Entwicklung auch ängstliche Phasen haben. Diese sind auch vollkommen normal. Wenn Du nun zuchtbedingt einen Hund hast, der eh eine Veranlagung dazu hat, wird diese Phase entsprechend schlimmer verlaufen. Wichtig ist jetzt, dass Du Deinem Hund Sicherheit gibst, ihn aber in solchen Situationen niemals tröstest oder beruhigst und die Situationen auf keinen Fall meidest!

Vermittele ihm, dass alles ok. ist und kein Grund zur Sorge besteht. Wenn Du jetzt die Situationen meidest (was Du anscheinend bislang getan hast, denn er lebt ja schon 2 Monate bei Dir), machst Du das schlimmste, was Du bei Ängsten machen kannst. Die Ängste werden dadurch mehr! Also bitte: Geh mit Deinem Hund normal spazieren, nimm ihm mit raus. Lass ihn die Welt kennenlernen. Du sollst ja nicht gleich in der Großstadt beginnen..., aber nach 2 Monaten sollte er doch seine unmittelbare Umgebung kennen und sich sicher fühlen! Lob ihn viel, wenn es gut läuft, gib ihm Leckerlis. Bitte fremde Leute ihm Leckerlis zu geben, anstatt ihn gleich anfassen zu lassen. Du mußt die Dinge üben und ihm zeigen, dass alles völlig normal ist! Er muss auch die Erfahrung machen, dass ihm nichts passiert, obwohl er Angst hatte.

Such Dir besser rasch einen erfahrenen und guten, liebevollen Hundetrainer, denn so wie es sich momentan entwickelt, kannst Du bald ernsthafte Probleme bekommen!

Dero
15.12.2009, 09:14
Hallo!

Das liegt dann aber an Dir und nicht mehr an der Züchterin! Natürlich gibt es Hunde, die Zuchtbedingt ängstlich sind, aber wichtig ist, wie man damit umgeht! Auch ein ängstlicher Welpe, kann ein halbwegs sicherer und ausgeglichener Hund werden.

Ich habe jetzt meinen dritten BM und alle drei hatten eine etwas ängstlichere Phase. Die beiden Mädels waren im erwachsenen Alter völlig selbstsicher und entspannt. Gustav ist ja erst 6 Monate alt..., ist aber eh nicht so ängstlich/vorsichtig wie meine Mädels zeitweise waren.

Bei Deinem Hund ist das - zumindest nach Deiner Beschreibung - deutlich schlimmer und auch etwas anderes, aber ich möchte damit sagen, dass viele Hunde während ihrer Entwicklung auch ängstliche Phasen haben. Diese sind auch vollkommen normal. Wenn Du nun zuchtbedingt einen Hund hast, der eh eine Veranlagung dazu hat, wird diese Phase entsprechend schlimmer verlaufen. Wichtig ist jetzt, dass Du Deinem Hund Sicherheit gibst, ihn aber in solchen Situationen niemals tröstest oder beruhigst und die Situationen auf keinen Fall meidest!

Vermittele ihm, dass alles ok. ist und kein Grund zur Sorge besteht. Wenn Du jetzt die Situationen meidest (was Du anscheinend bislang getan hast, denn er lebt ja schon 2 Monate bei Dir), machst Du das schlimmste, was Du bei Ängsten machen kannst. Die Ängste werden dadurch mehr! Also bitte: Geh mit Deinem Hund normal spazieren, nimm ihm mit raus. Lass ihn die Welt kennenlernen. Du sollst ja nicht gleich in der Großstadt beginnen..., aber nach 2 Monaten sollte er doch seine unmittelbare Umgebung kennen und sich sicher fühlen! Lob ihn viel, wenn es gut läuft, gib ihm Leckerlis. Bitte fremde Leute ihm Leckerlis zu geben, anstatt ihn gleich anfassen zu lassen. Du mußt die Dinge üben und ihm zeigen, dass alles völlig normal ist! Er muss auch die Erfahrung machen, dass ihm nichts passiert, obwohl er Angst hatte.

Such Dir besser rasch einen erfahrenen und guten, liebevollen Hundetrainer, denn so wie es sich momentan entwickelt, kannst Du bald ernsthafte Probleme bekommen!`

Hi Simone,

haben ja den Bruder von ihrerm Welpen daheim.
Bei Cicero hat es sich wirklich so super gelegt.
Hab ihr jetzt vorgeschlagen, dass wir uns bei mir treffen mit den Hunden und Cicero seiner Schwester zeigen soll, dass nicht alles böse ist auf der Welt :p

sina
15.12.2009, 22:31
Mein Bruno war auch sehr ängstlich, leider ist mir nicht die Zeit geblieben ihm viel Sicherheit zu geben.:traurig:

Heinrich ( EB 9 Mon.) ist bei ungewohnten Dingen ängstlich und unsicher.

ZB. wir gehen spazieren und es liegt ein Baumstamm über dem Weg.
Heinrich wird total unruhig, springt rum und bellt wie wild.

Außenstehende würden sagen er ist jetzt böse.

Ich weiß das er angst hat.
Ganz ruhig gehe ich auf den Baumstamm zu, lege meine Hand rauf und rufe Heini. Er wackelt etwas mit dem Po hin und her, dann kommt er langsam zu mir
und schnüffelt an meiner Hand und dem Baum.

Damit ist das Thema für ihn erledigt, er hat gemerkt das ich ihm Sicherheit gebe und er vertraut mir total!:ok:

Heute habe ich eine Lampe von Ikea zusammen gebaut, er wieder unruhig.
Ich habe ihm alles gezeigt und er hat sich zu mir auf den Boden gesetzt, alles beschnüffelt und dann ruhig beobachtet!

Es macht mich sehr glücklich wenn mein Hund mir zeigt wieviel vertrauen er zu mir hat und ich ihm die Angst nehmen kann:ok:

petra
16.12.2009, 07:41
:ok::ok::ok:Mein Bruno war auch sehr ängstlich, leider ist mir nicht die Zeit geblieben ihm viel Sicherheit zu geben.:traurig:

Heinrich ( EB 9 Mon.) ist bei ungewohnten Dingen ängstlich und unsicher.

ZB. wir gehen spazieren und es liegt ein Baumstamm über dem Weg.
Heinrich wird total unruhig, springt rum und bellt wie wild.

Außenstehende würden sagen er ist jetzt böse.

Ich weiß das er angst hat.
Ganz ruhig gehe ich auf den Baumstamm zu, lege meine Hand rauf und rufe Heini. Er wackelt etwas mit dem Po hin und her, dann kommt er langsam zu mir
und schnüffelt an meiner Hand und dem Baum.

Damit ist das Thema für ihn erledigt, er hat gemerkt das ich ihm Sicherheit gebe und er vertraut mir total!:ok:

Heute habe ich eine Lampe von Ikea zusammen gebaut, er wieder unruhig.
Ich habe ihm alles gezeigt und er hat sich zu mir auf den Boden gesetzt, alles beschnüffelt und dann ruhig beobachtet!

Es macht mich sehr glücklich wenn mein Hund mir zeigt wieviel vertrauen er zu mir hat und ich ihm die Angst nehmen kann:ok:

:ok::ok::ok:Hallo,Sina!So ähnlich habe ich es mit meiner Hündin gemacht,die um einen Grashalm einen Bogen machte.Wenn ich jetzt mit ihr durch die Wildnis stapfe sehe ich sie nicht-ich höre sie.Ich habs so gemacht,daß ich voran ging,über kurz oder lang kam die Dicke hinterher,merkte,daß es Spass macht und ihr nichts passiert,ergo-habe ich jetzt eine Walze.Bei mir gibts ja keine Leckerlis,aber ganz dolle viel Lob.
Die Ratschläge im Forum sind ja oftmals nützlich,allerdings hätte ich bei der beschriebenen 18jährigen Hundeerfahrung erwartet,daß der Hundehalter mit Problemen selbst fertig wird und uns evtl.noch gute Tipps geben könnte.
Herzlichen Gruß,Petra

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