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knutschkugel-liebhaberin
13.09.2005, 11:14
Ich stell das mal hier ein- ohne Kommentar:

Sent: Sunday, September 11, 2005 9:24 AM
Subject: Krematorium

Von: Jürgen Korthum net [[ ->E-Mail ]
Gesendet: Donnerstag, 8. September 2005 20:39

Dipl.-Ing. Jürgen Korthum
Kannheideweg 72
53123 Bonn

Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.
Hahnstraße 70
60528 Frankfurt/Main

Bonn, den 08.09.2005

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Betroffene betrügerischer Machenschaften im Huisdierencrematorium, 6191
NC Beek, Middelweg 15, NL, Tel 0031 46 43 700 17, möchten wir Sie hierüber
informieren und Sie als weiteren Schritt bitten, den infrage kommenden
Tierärzten im Raum Aachen und Selfkant diese Informationen zukommen zu
lassen.

Zum Sachverhalt: Am 05.09.2005 wollten wir unseren am vorausgegangenen
Wochenende verstorbenen Kater in besagtem Krematorium mit einer
Einzelverbrennung zur letzten Ruhe geleiten. Nach emotionalen Momenten im
Verabschiedungsraum und einer Wartezeit von 1 Stunde wurde uns von Frau Tiny
Gelissen die vorher ausgesuchte Urne mit Asche übergeben. Im Gegensatz zu
unserem ersten Kontakt machte sie einen sehr abwesenden Eindruck auf uns.
Nur mit Mühe und unserer Unterstützung konnte sie die
Verbrennungsbescheinigung in den Rechner tippen. Wir bezahlten, Frau
Gelissen ging wegen des Wechselgeldes vom Büro in den Krematoriumsraum,
kehrte jedoch in den darauf folgenden 45 min nicht mehr zurück.

In der Befürchtung, daß ihr etwas zugestoßen sei, öffneten wir die Türe zum
Vorraum. Der vorher latente Verwesungsgeruch verstärkte sich schlagartig. In
dem Vorraum lag ein Hund in seinem Blut vor der Waage, um die Ecke im
Krematorium Frau Gelissen auf dem Boden. Sie kam in diesem Moment zu sich,
lehnte aber Arzt und Krankenwagen ab. In dem gleichem Moment erkannten wir
unseren Kater in dem Haufen toter Tiere in einem großen Alucontainer, wie er
auch für Schlachtabfälle genutzt wird. Mindestens noch ein zweiter
Container, ebenfalls randüber mit Tieren gefüllt, befand sich neben dem
kalten Ofen. Eine weitere Betroffene erkannte in einem Weinkrampf ihr kurz
zuvor abgegebenes Kaninchen auf dem stinkenden Haufen ebenfalls wieder.

Als meine Frau unseren Kater herauszog und an sich nahm, wurde Frau
Gelissen, deren Verhalten die Einnahme von Drogen oder Psychopharmaka
vermuten ließ, aggressiv und versuchte, ihr das Tier wieder abzunehmen.
Nachdem es ihr nicht gelungen war, uns im Krematoriumsraum einzuschließen,
setzte sie ihr aggressives Verhalten bis draußen auf dem Parkplatz fort,
bevor sie sich schließlich im Geschäft einschloß. Wir hatten also Urne und
Bestätigung der Kremierung unseres Katers in der einen Hand, den durch Blut
und Exkrementen der anderen Tiere bestialisch stinkenden Überrest unseres
Katers in der anderen.

Die unverzüglich gerufene Polizei erschien mit zwei Steifenwagen, separierte
Frau Gelissen und nahm die Schilderungen der Beteiligten zu Protokoll. Bei
Bedarf kann also der Sachverhalt auch von dieser Seite verifiziert werden.

Da hier der Schmerz des Verlustes eines Haustieres perfide für einen solchen
dreisten Betrug ausgenutzt wurde (ganz abgesehen von der Bezahlung
nichterbrachter Leistungen), wäre es uns eine Herzensangelegenheit, wenn
andere um ihre verstorbene Haustiere Trauernden nicht die gleichen
Erfahrungen machen müssen. Zumal wir den starken Eindruck haben (fingierter
Anruf), daß der Betrieb unbeeindruckt der Geschehnisse wieder weiterläuft.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Korthum

Kopie
Tierheim Aachen


einfach wiederlich
grüßerchen
susan

Antje
13.09.2005, 15:44
Hallo,

so´n bißchen bin ich jetzt verwundert...

Als unsere Quendy eingeschläfert wurde, habe ich in diesem Krematorium - die Adresse bekamen wir von unserer TA - angerufen.
Dort lief nur der Anrufbeantworter mit der Mitteilung:"...das Krematorium sei nicht mehr in Betrieb..."
Uch im Internet konnte ich auf die entsprechende Seite nicht zugreifen.
Die TA-Helferin meinte, es könne gut sein daß das Krematorium den Betrieb aufgegeben hat, da die Frau die Anlage mehr oder weniger allein betrieben hat.


Hmm, vielleicht verwechsel ich da jetzt auch etwas ganz gewaltig...

Jedenfalls sind wir dann nach Wesel gefahren. Das waren die einzigen, die am Freitag um 17.00 Uhr noch erreichen konnte und die sich in der Lage sahen den Hund übers Wochende kühl zu lagern.

Grüße
Antje

knutschkugel-liebhaberin
13.09.2005, 19:55
nach auskunft eines TA´s,ist diese einrichtung aufgrund der krankheit der betreiberin,schon drei mal geschlossen worden.


lg
susan

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