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Sanny
05.12.2009, 17:25
Hallo,

vieleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich, was ich mit meinem sturen Bock machen kann. Ich bin bald diesbezüglich am Verzweifeln! :traurig2:

Nun zu meinem Problem:
Also wenn Sanny ohne Leine läuft, kommt es immer wieder vor, dass er auf einmal, ohne Grund losrennt und auf kein Kommando mehr hört. Er rennt regelrecht einfach weg. Wenn er sich nicht zu weit entfernt und ich (oder auch jede andere Person) dann auf ihn zu gehe, wartet er immer bis die Person ca. einen Meter von ihm entfernt steht und springt dann im genau dem richtigem Moment weg, so das man ihn nicht zu fassen bekommt. Manchmal rennt er dann aber auch wirklich weit weg. Dabei ist es ihm egal, ob er mich noch sieht oder nicht.
Aber es kommt nicht immer vor, wenn er ohne läuft. Es kann mal sein, dass es gleich passiert sowie ich ihn von der Leine mache, mal einfach während unseres Spazierganges oder auch mal wenn ich ihn wieder an Leine nehmen möchte. Wenn er aber diese "Attacke" nicht hat, hört er super.
Genauso plötzlich wie es anfängt, kann es dann auch wieder aufhören. Dann kommt er schwanzwedelnd zurück, als wenn nichts gewesen wäre. Manchmal bekommt er sich aber auch überhaupt nicht mehr ein und ich muss immer auf irgendwelche Tricks zurückgreifen, um ihn wieder einfangen zu können. Wenn ich ihn dann habe schmeißt er sich mir auch sofort vor die Füße und ist den restlichen Tag extrem unterwürfig. Er weiß also ganz genau, dass er sich komplett daneben benimmt.

Das gleiche Problem hatte ich schon einmal, wo er ein halbes Jahr alt war. Da habe ich es durch intensives Schleppleinentraining wieder aus ihm heraus bekommen. Das hilft diesmal allerdings nichts. Ansonsten steht er gut im Gehorsam (wir gehen 1-2mal die Woche zur Hundeschule) und ist auch kein Hund, der die Rangordnung irgendwie in Frage stellt.
Den Trainern aus der Hundeschule fällt auch langsam nichts mehr ein. Wir habens auch schon über verschiedene Bindungsübungen versucht, weil er eigentlich auch ein sehr anhänglicher Hund ist. Aber wenn er diese "Attacke" hat, geht wirklich nichts mehr. Auch nicht wenn es schon dunkel ist. Da lässt er mich eigentlich niemals aus den Augen, weil im dunkeln der absolute Beschützer in ihm durchkommt. Da rennt er genauso weg.

Mittlerweile lass ich ihn eigentlich gar nich mehr von der Leine, da immer die Gefahr besteht, dass er wieder wegrennt. Dabei setzt wirklich alles bei ihm aus. Er rennt dann auch im zickzack über die Straße, die er sonst nur mit Erlaubnis betritt. Aber es tut mir auch leid, diesen jungen Hund immer an der Leine mit anderen Hunden spieln lasen. Dabei hat er ja kaum Freiraum und das Verletzungsrisiko ist auch relativ hoch.
Hattet ihr solche Probleme auch mit euren Hunden und wenn ja, wie habt ihr es wieder aus ihnen herausbekommen?
Oder habt ihr generell noch ein paar Tipps für mich?
Ich würde mich über Ideen freuen :)

Alani
05.12.2009, 17:57
Das kenn ich von meinem keno in der Anfangszeit bei mir! Kann echt nervren!

Da du ja schon in der Hundeschule bist und auch viel mit ihm trainierst fällt mir nur noch das Supersignal ein!

Das ist leicht auftrainiert und wenn die Belohnung was ganz besonders Tolles ist wird es bestimmt auch beim ihm klappen!

Bei uns ist es eine Trillerpfeife und Leberwurst!
Auftrainiert haben wir es indem ich die leberwurst nicht sichtbar für den Hund in der Hand hatte, vor ihm stand und ca 3 Sekunden lang getrillert habe, dann sofort den Hund an die Leberwurst angedockt!
Nach 2-3 Wiederholungen ist meine Trainerin mit Keno ein paar Meter von mir weg und als er mich nicht beachtet hat habe ich getrillert und er hat sofort reagiert und seine Leberwurst bekommen!
Das haben wir dann noch ein paar mal zu Hause im Garten geübt, wenn er weiter weg war habe ich getrillert, er kam und Leberwurst!

Ein versuch wäre es Wert!

Dazu kommt das ich meine Hunde auf Spaziergängen immer wieder zu mir rufe zwischenduch, natürlich mit nem tollen Lecker oder nem Spieli als Belohnung, so hat Keno gelernt sich zB im Wald nicht weiter als 20-30 Meter von mir zu entfernen und Alani lernt es durch ihn gleich mit!

Gast200912280002
05.12.2009, 18:27
Schau mal da...

http://www.molosserforum.de/erziehung/9926-das-supersignal.html

Klingt so, als wäre das ein Fall fürs Supersignal...:D

Sanny
05.12.2009, 18:41
Natürlich habe ich auch das noch nicht unversucht gelassen.
Ich habe einen Pfeifton den ich immer Anwende, wenn er sofort kommen soll. Dann bekommt er auch seine heißgeliebten Lungenstücken. Aber bei solch einen Anfall geht über Gehorsam oder Fressen nichts mehr :(

BM Erna
05.12.2009, 18:55
ich habe immer so geübt:
wenn die lütte auf stur machte oder einfach nicht kam oder keine anstalten machte mich zu verfolgen - dann bin ich immer in die andere richtung gelaufen, oder habe mich versteckt (muss man natürlich aufpassen dass man nicht zu gut getarnt ist, dass der hund panisch das suchen anfängt).

also wenn erna nicht wollte, dann hab ich genau das gegenteil von dem gemacht was sie vor hatte.

das habe ich auch so gehandhabt, wenn sie mit anderen hunden spielte und nicht mehr auf mich achtete wenn ich weiter wollte.
dann bin ich einfach gegangen - einmal lagen bestimm 100 m dazwischen als sie es erst bemerkte, dann musste sie hackengas geben, weil ich dann auch das laufen anfing :D - und seitdem klettet sie, sobald ich rufe.

und am anfang war NILIU - nix im leben ist umsonst :)
ich habe sie nur aus der hand gefüttert, für alles was sie toll gemacht hatte!
sie will was von mir und nicht ich von ihr (das vermittele ich ihr jedenfalls ) :D

Alani
05.12.2009, 21:07
Ja, aber ein Pfeifen das du IMMER anwendest ist KEIN Supersignal!

Das Supersignal wird nur im Notfall benutzt und nicht immer dann wenn der Hund einfach nur sofort kommen soll!

Ich würde es versuchen, schaden kann es jedenfalls nicht!

Wie alt ist der Süße denn jetzt? Könnte es sein das er in der 2ten Pupertät steckt???

Cash
05.12.2009, 21:33
Das hört sich ganz nach den drolligen 5 Minuten an???

Omnivor
05.12.2009, 21:38
Hallo

ich hoffe, du lässt ihn nur in beruhigten Gebieten von der Leine wenn keine weiteren Personen und Tiere unterwegs sind.

Aber eine Frage: kann dein Hund nicht Fuss gehen? Das bei Fuss gehen ist eins der wichtigsten Elemente in der Hundeerziehnung.

Wenn ein Hund bei Fuss geht, dann wird der Hund bei Kommando nicht einfach losrennen. Scheinbar hast du dies versäumt und solltest das dringend trainieren. Dabei rate ich allerdings besonders von der "Hundeschulmethode" ab mit Leckerlis zu agieren.

Das Fuss gehen wird zunächst über die Leine geübt. Nach und nach ohne Leine.

Das solltest du üben

Sanny
05.12.2009, 22:15
Das mit den Verstecken habe ich auch schon gemacht. Klappt auch nur so lange bis er wieder der Meinung ist, er muss auf Erkundungstour gehen :(

@ Alani

Nein, entschuldige. Das immer war darauf bezogen, dass ich es nur auf das sofortige Kommen beziehe. Soll er "einfach nur so" kommen rufe ich -hier- bzw verwende ich dann einen anderen Pfeifton. Den o.g. Pfeifton gilt wirklich nur dann, wenn er sofort kommen soll. Er weiß auch jeweils was mit welchen Ton gemeint ist.
Also vom Alter würde es auf jeden Fall in die 2. Pubertät passen. Er ist jetz 20 Monate. Allerdings spielt er das Spiel jetzt schon ganz schön lange.

@ Cash

Das sind zum Teil schon gute 30min. ;) Deswegen würde ich es mittlerweile auch nich mehr auf einfaches Austesten seiner Grenzen schieben. Wie gesagt sonst zweifelt er auch in keiner Situation die Rangfolge an. Und manchmal kriegt er sich auch wieder ein und kommt zurück, als wenn nichts gewesen wäre.

@ Omnivor

Zum einen, natürlich lasse ich meine Hund nicht an einer Hauptverkehrstraße oder ähnlichen von der Leine. Sondern entweder auf freien Flächen, wo ich exrta mit ihm hingehe wie zb ein Feld oder auf der normalen Runde in kleineren, wenig befahrenen Nebenstraßen. Oder wir zur Zeit nahe zu gar nicht, weil es immer öfter vorkommt.
Zum anderen bin ich mir aufgrund deiner Antwort nicht ganz sicher, ob du mein Problem verstanden hast. Ich verstehe nicht, was das mit Fußlaufen zu tun hat?!
Aber um auf deine Frage zu antworten, ja er kann ohne Probleme bei Fuß laufen. Mit und auch ohne Leine (wenn er seine "5 Minuten" nicht hat).

Peppi
05.12.2009, 23:57
Wenn ein Hund bei Fuss geht, dann wird der Hund bei Kommando nicht einfach losrennen. Scheinbar hast du dies versäumt und solltest das dringend trainieren. Dabei rate ich allerdings besonders von der "Hundeschulmethode" ab mit Leckerlis zu agieren.

Das Fuss gehen wird zunächst über die Leine geübt. Nach und nach ohne Leine.

Also ehrlich, wenn Du das so siehst, ist das ja weitestgehend Dein Ding, das aber als allgemein gültige Regel so zu verschriftichen ist Blödsinn. Sowas kann man sehr wohl mit positiver Bestärkung erlernen.

Ich rate wie immer zum Clicker. Hier verkuaft gerade jemand das Pietralla Buch. Da schlägt man erziehungstechnisch gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Gehorsam, Bindung, Kopfarbeit, Spaß mit dem Familienmitglied.

Ich kenn das noch vom Mops, immer wenn er ins Auto sollte. Für ihn war das ein Spiel.;)

Babe
06.12.2009, 08:25
Hallo
Aber eine Frage: kann dein Hund nicht Fuss gehen? Das bei Fuss gehen ist eins der wichtigsten Elemente in der Hundeerziehnung.

Wenn ein Hund bei Fuss geht, dann wird der Hund bei Kommando nicht einfach losrennen. Scheinbar hast du dies versäumt und solltest das dringend trainieren. Dabei rate ich allerdings besonders von der "Hundeschulmethode" ab mit Leckerlis zu agieren.



Sorry aber das ist Quark,

Ich kenne das Problem von meinem Buben auch,und der läuft mit und ohne Leine perfect Fuß,und kommt auch beim 1sten Pfiff zurück! Nur dann wenn er seine 5min hat da hilft nichts mehr er startet durch wie wenn ihn eine Hummel in Po gestochen hat und schießt über die Felder,und nichts aber auch garnichts holt ihn zurück was ich mache!Das Notsignal mit der Trillerpfeife hab ich auch schon durch,funktionierte aber nicht wirklich könnte ein blutiges Rindersteak in der Hand halten,der würds nicht mal merken weil er abgeschaltet hat! Lach in soeiner Situation hat er sogar schon mal einen Feldhasen aufgeschreckt,mir wurde schon ganz übel weil ich dachte jetzt ist gebacken aber er hat ihn nicht mal bemerkt!Er hat das aber zum Glück nur alle 6-8 Wochen mal,trotzdem ist das für mich jedes Mal Horror pur!

LG Janet

Conner
06.12.2009, 08:44
Lese das hier alles gerade mit viel Interesse. Ich dachte immer mein Paul wäre da eine Seltenheit. Bei ihm fing das mit 18 Monaten an und steigerte sich zum völligen Horror, da die 100 kg auch an der Leine abschossen. Nicht immer, aber immer öfter. Er war wie im Rausch, schmerzfrei und sah und hörte nichts mehr. Ich habe mich mehr als einmal verletzt beim Versuch ihn zu halten. Sehr ungewöhnlich, vor allem für einen Mastiff.

Bei uns hat nur ein (leider negativ konditioniertes) Stopsignal geholfen, wobei auch andere Umstellungen in Sachen Rangordnung nötig waren um zu ihm durchzudringen.
Nachdem ich die richtige Mischung der Methode gefunden hatte (die Suche danach dauerte etwa 1,5 Jahre!) hat es 2 Monate gedauert und er machte es fast gar nicht mehr. Wenn der Versuch kam, konnte ich ihn stoppen.

Es war eine ganz schlimme Zeit für uns.
Ich drücke Euch die Daumen, daß Ihr schnell gute Hilfe findet!

Sanny
06.12.2009, 09:47
Nur dann wenn er seine 5min hat da hilft nichts mehr er startet durch wie wenn ihn eine Hummel in Po gestochen hat und schießt über die Felder,und nichts aber auch garnichts holt ihn zurück was ich mache

Genau so fängt es bei meinem auch an. Nur das Problem ist, er kommt selten wieder zurück. Auch nicht wenn ich in die andere Richtung renne oder mich verstecke. Und wenn er zurück kommt dann bleibt er auch in meiner Nähe, nur er kommt nicht ran. Das ist das größte Problem für mich! Gerade wenn es darum geht wieder ins Auto einzusteigen oder wenn wir weder in Richtung einer größeren Straße kommen, wo ich ihn an die Leine nehmen will geht nichts. Dann springt er weg von mir. Eigentlich wie im Spiel, nur da hilft dann auch kein Ernst oder sonst was. Wenn er auf dem Trichter is weg zu springen bekommt er sich auch gar nich mehr ein. Da hatte ich dann bisher immer das glück ihn irgendwie wieder einzufangen durch Tricks. Aber das ist ja auch nicht das Wahre!

Peppi
06.12.2009, 10:47
siehe auch: "Selbstbelohnendes Verhalten".

Komplett unterbinden bis es weg ist. Ihr müsst dem Hund den Spaß dran nehmen...

Man macht sich zum Beispiel das Signal für das Heranrufen kaputt, wenn man ruft obwohl man absehen kann, dass Hund nicht kommt. Beispiele: Hund spielt mit Kollegen, Hund hat dolle 5 min, Hund jagd, Hund frisst.

Deshalb übt man das, indem man nur ruft, wenn man sich sicher ist, dass Hund auch kommt. Das wird dann überschwenglich belohnt.

In der folgenden Zeit, wird der Level erhöht, bzw. die Ablenkung gesteigert.

Bevor jetzt jemand unkt "das klappt nicht", erstmal Selbstreflektion, ob es vielleicht doch am anderen Ende der Leine nicht funktioniert...:p

Bei den dollen 5 min Minuten, ruft man also nicht hinterher, sondern geht viel eher in die entgegengesetzte Richtung, oder man hindert den Hund konsequent daran, wegzurennen - letzteres mittels Leine.

Wenn man sich für Variante A entscheidet, muss man lediglich das Trainingsgebiet entsprechend aussuchen. Da scheitert es aber häufig beim Halter, weil das sehr aufwendig sein kann.

Beispiel: Unserer Nachbarn füttern Ihre Katze draussen. Da steht immer ein Schälchen Sheba. Wenn wir also unsere Haustür erreicht haben, haben uns die Hunde kurz angeglotzt und sind dann wie von der Tarantel gestochen zum KaFu. Da half nichts. Denn für dieses Verhalten wurden die Hunde JEDESMAL positiv belohnt. Durch finden von KaFu.

Lösung: Konsequent diese Verhalten unterbinden = Anleinen. Anstelle des Weglaufens kann man jetzt ein Sitz vor der Tür einfordern.

Das Verhalten war nach ???? 2 Monaten "ausgelöscht". Die Hunde haben das vergessen und kommen jetzt wieder ohne Leine ganz brav mit.

An diesem Beispiel sieht man sehr deutlich wie die positive Bestärkung - das Kafu - wirkt.

Man muss sein Köpfchen einschalten :p

:lach4:

Nessie
06.12.2009, 11:37
@Peppi

:08:

und ganz :04:

katinka
06.12.2009, 13:10
bisher sind wir von solchen 5-minuten-attacken verschont geblieben. aber man weiss ja nie...
mit dem supersignal kommen wir gut zurecht, setzen es aber auch im notfall (uiihhh ein baggerloooooch...yeahhhhh und weg...) ein.

da wir das ja nicht so oft einsetzen sollen und er auf futter ansonsten nicht so gut reagiert, haben unser trainer "spiel" als motivation eingesetzt. d.h. bei mir sollte es spannender sein, als woanders. nun nicht so ein bisschen mit einem gegenstand hin und her wackeln, sondern voller einsatz eigener emotionen. rumalbern, wild rangeln, werfen, laut und freudig mitlaufen, spiel spannend machen, so doll wie möglich. hier ist es toll, hier ist die action. das haben wir in der hundeschule fast 4 wochen geübt. und das kommt bei ihm wirklich gut an. wir haben das mit zwei genau gleichen spielzeugen geübt, in unserem fall zwei beutebringsel. das eine in der jacke verstecken, mit dem anderen ein riesentheater veranstalten und werfen. wenn er es holt, das zweite aus der tasche holen und wieder ein riesentheater veranstalten, erst werfen, wenn er das erste fast zu einem gebracht hat und fallen lässt. wird es vorher fallen gelassen, hinlaufen und es interessant machen, bis er es wieder nimmt, rückwärtslaufen, bis es in der gewünschten nähe ist, zweites begehrt machen und in die entgegengesetzte richtgung werfen, hund läuft, das zurückgelassenen wieder aufnehmen usw. dabei keine unterordnung wie "aus" o.ä., anspringen und kleine kniffe zulassen (blaue flecke anfangs garantiert) nach 4 - 5 mal, das eine wieder verstecken und mit dem zuletzt gebrachten wild rangeln, währenddessen ein hoch angesetzes futter mit der anderen hand aus der tasche holen (bisschen schwierig, geht aber) und vor die nase halten, so dass er das bringsel ohne kommando loslässt. oder aber beim letzten bringen loslaufen, er bleibt dann an meiner seite und versucht mich zu motivieren, die beute wieder zu nehmen.
damit haben wir ihn auch in seiner pubertätsphase ohne leine eng bei mir im kreis an allen anderen hunden vorbeispielen können, nach dem motto: das ist meins, ich bin toll, schaut was ich habe.

Wichtig:
anfangs haben wir die hunde an erdhaken (achtung, hat bei unserem nicht gehalten, er wurde am baum geparkt) und 2 m leine angebracht. die leine sollte schon ein bisschen auf spannung sein, damit er da nicht so reinknallt.
dann ca. 1 m vor dem hund mit einer! beute interessant machen, so dass er es begehrt, hinwerfen und loben, wenn ers nimmt. ohne kommando wieder abnehmen. aber nur 3 - 4 mal. nicht überarbeiten. das haben wir ein paar tage gemacht. dann mit der 1 m leine , gleichzeitig 10 m leine dran. hierfür wird eine zweite person benötigt, die beide leinen hält. der besitzer entfernt sich 5- 9 meter und macht die beute interessant, sobald der hund trieb richtung beute hat, und die 1 m leine stramm wird, diese sofort loslassen. der hund rennt richtung beute, diese wird nicht losgelassen, sondern unter lauten positiv bestärkenden rufen wieder zurück an den halteplatz gerangelt. das konnten wir nach 2 wochen gleichzeitig mit mehreren hunden machen. jeder war auf "seine" beute fixiert, sie wurde geworfen, hundebesitzer und hund gleichzeitig lossprinten, hund nimmt beute auf, besitzer macht beute bis zur ablageposition streitig. wie vorher schon geschrieben, keine kommandos, kein sitz kein, platz, kein aus.
auf keinen fall zulange machen. immer nur ein paar mal.
dann kam erst das zweite bringsel ins spiel, ohne leine. erstes bringsel ca. 10 m werfen, motivieren motivieren motivieren, nur so tun, als ob man mitläuft, abwarten bis das erste gebracht wird, zweites in entgegengesetzte richtung werfen. usw.

uff, ich hoffe, ich konnte es einigermaßen verständlich rüberbringen. unser trainer hat sich fast 4 wochen zeit gelassen.
die o.g.beschreibung muss je nach hund variieren, bei einem ängstlichen hund, darf natürlich nicht soviel tamtam gemacht werden.

katinka
06.12.2009, 13:23
öööhm, wie deutlich zu sehen ist, klemmte die tastatur beim großen A:schmoll::gruebel::hammer::help::sonne02:

katinka
06.12.2009, 13:26
bitte ein mod als großer A-entferner zur hilfe

Babe
06.12.2009, 13:49
siehe auch: "Selbstbelohnendes Verhalten".

Komplett unterbinden bis es weg ist. Ihr müsst dem Hund den Spaß dran nehmen...

*Das ist nicht so einfach ,da er es nicht ständig macht müßte er für immer an der Leine laufen!*

Man macht sich zum Beispiel das Signal für das Heranrufen kaputt, wenn man ruft obwohl man absehen kann, dass Hund nicht kommt. Beispiele: Hund spielt mit Kollegen, Hund hat dolle 5 min, Hund jagd, Hund frisst.

*Wenn ich sehe das er seine 5 min hat,rufe ich nicht mehr! Hat sowiso kein Sinn,rufe ihn wenn ich weiß das es auch fruchtet! Wenn er mit nem Kollegen spielt,oder Frisst kann ich sehr wohl rufen da er in diesen Situationen dann auch kommt!*

Deshalb übt man das, indem man nur ruft, wenn man sich sicher ist, dass Hund auch kommt. Das wird dann überschwenglich belohnt.

*Belohne ihn immer wenn er sofort angespurtet kommt wenn ich rufe!*

In der folgenden Zeit, wird der Level erhöht, bzw. die Ablenkung gesteigert.

*Das versteh ich nicht,weil Sido zb seine 5 min auch während des Spiels mit mir bekommt,aus heiterem himmel!*

Bevor jetzt jemand unkt "das klappt nicht", erstmal Selbstreflektion, ob es vielleicht doch am anderen Ende der Leine nicht funktioniert...:p

Bei den dollen 5 min Minuten, ruft man also nicht hinterher, sondern geht viel eher in die entgegengesetzte Richtung, oder man hindert den Hund konsequent daran, wegzurennen - letzteres mittels Leine.

*Lach ich geh lieber in die Richtung in die er spurtet damit ich ihn nicht aus den Augen verliere,denn wie gesagt ihm ist in den 5min egal was ich mache oder wo ich hinlaufe,er beachtet eh nichts!
Das "mittels Leine" würde heißen das er mit Schleppe laufen muß oder? Und ganz ehrlich gesagt wenn er an der schleppe durch spurtet lieg ich im Dreck weil dieser geballten Kraft bin ich zwar an der Leine gewachsen aber nicht an der Schleppe!*

Wenn man sich für Variante A entscheidet, muss man lediglich das Trainingsgebiet entsprechend aussuchen. Da scheitert es aber häufig beim Halter, weil das sehr aufwendig sein kann.

Beispiel: Unserer Nachbarn füttern Ihre Katze draussen. Da steht immer ein Schälchen Sheba. Wenn wir also unsere Haustür erreicht haben, haben uns die Hunde kurz angeglotzt und sind dann wie von der Tarantel gestochen zum KaFu. Da half nichts. Denn für dieses Verhalten wurden die Hunde JEDESMAL positiv belohnt. Durch finden von KaFu.

*Damit habe ich kein Problem,er lässt jedes Futter liegen und bleibt bei mir,nimmt auch kein Lekkie von jemand anderst wenn ich "Nein" sage!*

Lösung: Konsequent diese Verhalten unterbinden = Anleinen. Anstelle des Weglaufens kann man jetzt ein Sitz vor der Tür einfordern.

Das Verhalten war nach ???? 2 Monaten "ausgelöscht". Die Hunde haben das vergessen und kommen jetzt wieder ohne Leine ganz brav mit.

An diesem Beispiel sieht man sehr deutlich wie die positive Bestärkung - das Kafu - wirkt.

Man muss sein Köpfchen einschalten :p

*Okay daran arbeite ich noch:)*

:lach4:

LG Janet

Sanny
06.12.2009, 14:10
da wir das ja nicht so oft einsetzen sollen und er auf futter ansonsten nicht so gut reagiert, haben unser trainer "spiel" als motivation eingesetzt. d.h. bei mir sollte es spannender sein, als woanders. nun nicht so ein bisschen mit einem gegenstand hin und her wackeln, sondern voller einsatz eigener emotionen. rumalbern, wild rangeln, werfen, laut und freudig mitlaufen, spiel spannend machen, so doll wie möglich. hier ist es toll, hier ist die action. das haben wir in der hundeschule fast 4 wochen geübt. und das kommt bei ihm wirklich gut an. wir haben das mit zwei genau gleichen spielzeugen geübt, in unserem fall zwei beutebringsel. das eine in der jacke verstecken, mit dem anderen ein riesentheater veranstalten und werfen. wenn er es holt, das zweite aus der tasche holen und wieder ein riesentheater veranstalten, erst werfen, wenn er das erste fast zu einem gebracht hat und fallen lässt. wird es vorher fallen gelassen, hinlaufen und es interessant machen, bis er es wieder nimmt, rückwärtslaufen, bis es in der gewünschten nähe ist, zweites begehrt machen und in die entgegengesetzte richtgung werfen, hund läuft, das zurückgelassenen wieder aufnehmen usw. dabei keine unterordnung wie "aus" o.ä., anspringen und kleine kniffe zulassen (blaue flecke anfangs garantiert) nach 4 - 5 mal, das eine wieder verstecken und mit dem zuletzt gebrachten wild rangeln, währenddessen ein hoch angesetzes futter mit der anderen hand aus der tasche holen (bisschen schwierig, geht aber) und vor die nase halten, so dass er das bringsel ohne kommando loslässt. oder aber beim letzten bringen loslaufen, er bleibt dann an meiner seite und versucht mich zu motivieren, die beute wieder zu nehmen.
damit haben wir ihn auch in seiner pubertätsphase ohne leine eng bei mir im kreis an allen anderen hunden vorbeispielen können, nach dem motto: das ist meins, ich bin toll, schaut was ich habe.

anfangs haben wir die hunde an erdhaken (achtung, hat bei unserem nicht gehalten, er wurde am baum geparkt) und 2 m leine angebracht. die leine sollte schon ein bisschen auf spannung sein, damit er da nicht so reinknallt.
dann ca. 1 m vor dem hund mit einer! beute interessant machen, so dass er es begehrt, hinwerfen und loben, wenn ers nimmt. ohne kommando wieder abnehmen. aber nur 3 - 4 mal. nicht überarbeiten. das haben wir ein paar tage gemacht. dann mit der 1 m leine , gleichzeitig 10 m leine dran. hierfür wird eine zweite person benötigt, die beide leinen hält. der besitzer entfernt sich 5- 9 meter und macht die beute interessant, sobald der hund trieb richtung beute hat, und die 1 m leine stramm wird, diese sofort loslassen. der hund rennt richtung beute, diese wird nicht losgelassen, sondern unter lauten positiv bestärkenden rufen wieder zurück an den halteplatz gerangelt. das konnten wir nach 2 wochen gleichzeitig mit mehreren hunden machen. jeder war auf "seine" beute fixiert, sie wurde geworfen, hundebesitzer und hund gleichzeitig lossprinten, hund nimmt beute auf, besitzer macht beute bis zur ablageposition streitig. wie vorher schon geschrieben, keine kommandos, kein sitz kein, platz, kein aus.
auf keinen fall zulange machen. immer nur ein paar mal.
dann kam erst das zweite bringsel ins spiel, ohne leine. erstes bringsel ca. 10 m werfen, motivieren motivieren motivieren, nur so tun, als ob man mitläuft, abwarten bis das erste gebracht wird, zweites in entgegengesetzte richtung werfen.

So haben wir es in der Hundeschule auch versucht. Allerdings nicht mit mehreren Hunden sondern erstmal mit meinem allein. Es hat aber leider nichts bzw. nur sehr kurzweilig etwas gebracht, weil Sanny ein absoluter Spielzeugmuffel ist. Das einzigste, was er noch ein wenig mag sind Kuscheltiere. Aber auch da reicht es für 1-2 mal werfen oder rumrangeln. Danach bleibt er einfach neben mit stehen und guckt nur noch hinterher wenn ich es werfe oder guckt mich blöd an wenn ich mich mit den Ding zum Hampel mache. Aber danke für den Tipp. Diese Vorgehensweise finde ich an für sich ein tolles Training :ok:

Sanny
06.12.2009, 14:31
siehe auch: "Selbstbelohnendes Verhalten".

Komplett unterbinden bis es weg ist. Ihr müsst dem Hund den Spaß dran nehmen...

Genau das ist mein Ziel! Ich habe bisher allerdings noch nicht das richtige Mittel dafür gefunden.



Bei den dollen 5 min Minuten, ruft man also nicht hinterher, sondern geht viel eher in die entgegengesetzte Richtung, oder man hindert den Hund konsequent daran, wegzurennen - letzteres mittels Leine.


Rennt er los, habe ich schon verloren. Da ist es egal, ob ich in die andere Richtung renne, mich verstecke, still stehen bleibe oder hinterherrenne. Ich habe alle Varianten schon ausprobiert. Ist er an der Leine, ist er der liebste Hund der Welt. Hört super, zieht nicht und achtet auch auf mich. Das ist also nicht wirklich eine Möglichkeit dagegen.

Ich habe mittlerweile auch schon ein Sprühhalsband ausprobiert. Da mein Dicker Angst vor Wasser hat, was pritzt. Also zB der Gartenschlauch oder wenn man ihn auch nur mit der Hand etwas nass spritzt, dann ist er sofort weg. Deswegen war ich anfans auch rigoros dagegen. Aber weil mir nun wirklich die Ideen ausgehen, habe ich das Sprühhalsband zunächst an der Schleppleine ausprobiert, da ich mir nicht ganz sicher was, ob er eventuell etwas panisch werden könnte. Beim ersten mal sprühen ist er ganz schön zusammengezuckt, aber keine Spur von Angst oder Panik. Eher war er zu meiner Verwunderung neugierig. Ich habe es dann ohne Leine auf dem Feld ausprobiert, als er wieder so einen Anfall bekam. Mit null Wirkung. Er hat sich im Rennen einfach geschüttelt und gut wars.

Aber schon mal Danke für eure Überlegungen :lach3:

katinka
06.12.2009, 14:41
So haben wir es in der Hundeschule auch versucht. Allerdings nicht mit mehreren Hunden sondern erstmal mit meinem allein. Es hat aber leider nichts bzw. nur sehr kurzweilig etwas gebracht, weil Sanny ein absoluter Spielzeugmuffel ist. Das einzigste, was er noch ein wenig mag sind Kuscheltiere. Aber auch da reicht es für 1-2 mal werfen oder rumrangeln. Danach bleibt er einfach neben mit stehen und guckt nur noch hinterher wenn ich es werfe oder guckt mich blöd an wenn ich mich mit den Ding zum Hampel mache. Aber danke für den Tipp. Diese Vorgehensweise finde ich an für sich ein tolles Training :ok:

hmmm, unser trainer hat es geschafft wirklich alle zum spielen zu bringen.
vielleicht wäre es effektiver gewesen, es mit anderen hunden zusammen zu machen, wegen dem neidfaktor.
bei manchen hat er leckerchen in mäppchen versteckt, vorsichtig und leise motiviert, und dann sofort das leckerchen gegeben, als sie an der beute interesse zeigten.

dieses losschießen und übers ziel herauspreschen kenne ich von 2 deutschen doggen. da bleiben die besitzer einfach nur stehen und machen gar nichts. die hunde kommen dann von alleine heran

Peppi
06.12.2009, 16:16
Genau das ist mein Ziel! Ich habe bisher allerdings noch nicht das richtige Mittel dafür gefunden.



Rennt er los, habe ich schon verloren. Da ist es egal, ob ich in die andere Richtung renne, mich verstecke, still stehen bleibe oder hinterherrenne. Ich habe alle Varianten schon ausprobiert. Ist er an der Leine, ist er der liebste Hund der Welt. Hört super, zieht nicht und achtet auch auf mich. Das ist also nicht wirklich eine Möglichkeit dagegen.

Ich habe mittlerweile auch schon ein Sprühhalsband ausprobiert. Da mein Dicker Angst vor Wasser hat, was pritzt. Also zB der Gartenschlauch oder wenn man ihn auch nur mit der Hand etwas nass spritzt, dann ist er sofort weg. Deswegen war ich anfans auch rigoros dagegen. Aber weil mir nun wirklich die Ideen ausgehen, habe ich das Sprühhalsband zunächst an der Schleppleine ausprobiert, da ich mir nicht ganz sicher was, ob er eventuell etwas panisch werden könnte. Beim ersten mal sprühen ist er ganz schön zusammengezuckt, aber keine Spur von Angst oder Panik. Eher war er zu meiner Verwunderung neugierig. Ich habe es dann ohne Leine auf dem Feld ausprobiert, als er wieder so einen Anfall bekam. Mit null Wirkung. Er hat sich im Rennen einfach geschüttelt und gut wars.

Aber schon mal Danke für eure Überlegungen :lach3:

Hallo,

was hab ich denn geschrieben?

Am wegrennen hindern = Leine dran. In dem Fall heisst das Schleppleine. Konsequenz ist das Zauberwort (neben Simsalabim :p).

Das ihm sch***egal ist was Ihr macht, liegt wohl eher an der Bindung. Daran solltet Ihr arbeiten. Andere Baustelle.:lach4:

Cash
06.12.2009, 16:50
Kurz und knapp: Spaziergänge nur noch an der Leine,bis er weiß das DU der Chef bist!

artreju
06.12.2009, 17:28
Mit Spielmotivation krieg ich Odin leider auch nicht so doll ( mein Labbi dagegen um so mehr )

Muss mich da mächtig - aber richtig - zum Affen machen dann klappts auch. :hmm:
Aber wenn ER meint er hat genug und will nich mehr dann gehe ich zu ihm hin und nehme das Spielie und kasper damit wie wild herum bis er meint das er wieder mitspielen möchte. Wenn ´s am schönsten ist soll man ja bekanntlich aufhören und so stecke ich das Spieli kommentarlos einfach in meine Tasche.
So habe ich mittlerweile selbst den spielfaulen Odin zum Spielen und Zerren gebracht.:ok:
Wie gesagt, ich bin, was das Training durch Spielies betrifft, sehr verwöhnt durch Sam der sehr gern mit so etwas arbeitet und so muss ich bei Odin immer richtig Gas geben - zur Freude mancher die wohl denken müssen da läuft ne Irre durch den Park und schmeisst mit Spielzueg um sich.:kicher:

Dieses plötzliche lossausen hat Odin manchmal auch - einfach aus einer Launer heraus "dum di dum" - Da hab ich aber mit dem Supersignal + Leberwurst sehr gut in den Griff bekommen ( Erst heute wieder beim Gassi gehen getestet ):ok:

katinka
06.12.2009, 17:39
das mit der irren denken hier auch alle, aber.....ist der ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert:kicher:

artreju
06.12.2009, 17:40
Genau -:ok: Hauptsache der Hund kommt wieder - sollen die Leute doch denken was sie wollen:kicher:

Sanny
06.12.2009, 17:44
Am wegrennen hindern = Leine dran. In dem Fall heisst das Schleppleine. Konsequenz ist das Zauberwort (neben Simsalabim :p).

Das ihm sch***egal ist was Ihr macht, liegt wohl eher an der Bindung. Daran solltet Ihr arbeiten. Andere Baustelle.:lach4:

Kurz und knapp: Spaziergänge nur noch an der Leine,bis er weiß das DU der Chef bist!

Wenn ich das hier so lese glaube ich nicht wirklich erstanden worden zu sein. Auch mit Schleppleine hört er super. Es kommt wirklich nur ohne Leine. Und natürlich läuft er auf unseren Spaziergängen nur noch and er Leine. Ohne Leine nur noch in eingezäunten Gebieten, wie zB in unserer Hundeschule oder eingezäunten Auslaufgebieten und wenn wir mit einen seiner Kumpels unterwegs sind. An denen orientiert er sich nämlich sehr stark. Außerdem ist mir das Verletzungsrisiko beim Spielen mit anderen Hunden mit der Schleppleine zu groß.

Dazu habe ich nicht das Gefühl, dass er mich nicht als Chef anerkennt. Denn im Haus und Garten gibt es diesbezüglich nie Probleme. Und wenn er ohne Leine läuft und nich diese Anfall hat, hört er auch ohne Probleme. Ich habe auch bevor diese Anfälle verhäuft vorkamen immer ohne Leine auf dem Feld die Unterordnung trainiert. Alles ohne Probleme. Auch die Bindung ist kein Problem bei ihm. Es geht mir wirklich auschließlich um diese kleinen Anfälle. Ansonsten bin ich zu 100% mit meinem Hund zufrieden.

Und eigentlich habe ich mir ein paar Trainingstipps erhofft, anstatt Leine ran und abwarten (stark zusammengefasst). So etwas wie den Beitrag von Katinka. Wofür ich mich nochmal bedanken möchte. An den Neidfaktor habe ich noch gar nicht gedacht. Das werd ich noch mal ausprobieren :lach3:

Sanny
06.12.2009, 17:47
Genau -:ok: Hauptsache der Hund kommt wieder - sollen die Leute doch denken was sie wollen:kicher:

Manchmal hab ich schon selbst Angst von mir und ich hatte auch schon des öfteren die Lacher auf meiner Seite. :D
Nur interessiert's Sannys dabei ein feuchten Dreck was ich mache, wenn er wieder der Meinung ist sein Ding zu machen.

katinka
06.12.2009, 18:24
ist halt schwierig, so eine ferndiagnose. allerdings meine ich, dass durch "nur noch leinenführung" eventuell der druck und somit das verlangen einfach mal stiften zu gehen größer werden könnte. man müsste wirklich herausfinden, was ihn stärker interessiert oder neugierig macht. das supersignal wäre eine überlegung wert:lach3:

Lee-Anne
06.12.2009, 18:56
Ich hätte ja auch eher auf Bindung oder Gehorsam getippt, aber wenn Du sagst, dass sonst alles ok ist, würde ich diese Situation schon im Ansatz unterbinden.

Sobald Dein Hund losspurtet, schmeiß ihm was hinterher, gerne auch einen lauten Leckerchenbeutel. Hauptsache die Aktion wird erst mal unterbrochen und Du hast wieder seine Aufmerksamkeit.

Allerdings bitte nur, wenn Dein Hund mit so etwas klar kommt. Meine BMs hätten mich mit dem Hintern nicht mehr angeschaut wenn ich so eine Aktion veranstaltet hätte. Also unbedingt auf das Wesen Deines Hundes abstimen.

Und parallel dazu würde ich auch auf jeden Fall das "sich interessant machen" verstärken.

AlHambra
06.12.2009, 19:08
Du hast eine PN :lach4:

Peppi
06.12.2009, 23:50
Und eigentlich habe ich mir ein paar Trainingstipps erhofft, anstatt Leine ran und abwarten (stark zusammengefasst). So etwas wie den Beitrag von Katinka. Wofür ich mich nochmal bedanken möchte. An den Neidfaktor habe ich noch gar nicht gedacht. Das werd ich noch mal ausprobieren :lach3:

Liebe Sanny,

das war ein Trainingstipp, der Dir allerdings anscheinend einfach nicht gefällt.

Entschuldige bitte.

Nur als Empfehlung: Fachliteratur Lerntheorie, Auslöschen von Verhaltensmustern.

Viel Erfolg weiterhin...:lach3:

Grazi
07.12.2009, 07:01
bitte ein mod als großer A-entferner zur hilfeErledigt! :lach4:

Grüßlies, Grazi

Sanny
07.12.2009, 15:37
Liebe Sanny,

das war ein Trainingstipp, der Dir allerdings anscheinend einfach nicht gefällt.

Entschuldige bitte.

Nur als Empfehlung: Fachliteratur Lerntheorie, Auslöschen von Verhaltensmustern.

Viel Erfolg weiterhin...:lach3:

Okay wenn das ein Trainingstipp für dich ist, dann entschuldige. In manchen Situationen ist dies auch eine gute Möglichkeit. Aber bei meinem Problem hilft Leine ran und Abwarten leider gar nichts. Da fürchte ich auch eher, dass der Drang nach solchen Freigängen noch größer wird. Deswegen such ich nach gezielten Übungen dagegen ankämpfen zu können.

Maxe
07.12.2009, 23:02
sanny, wir arbeiten mit lucy mit nem marker-wort.
das ist änlich wie nen clicker, naja eigentlich das gleiche.
du nimmst nen wort das du so im normalen wortschatz nicht so geläufig hast. wir haben das von unserer trainerin genommen= top.
alles was sie richtig macht, wird getopt. sitz = top = leckerchen,
komm = top = leckerchen. erst machst du das so, das du ihn für alles richtige mit dem wort und sofort mit nem leckerchen belohnst.
musst ziemlich zügig sein. nach ner zeit geht es super. das wort wird das wort für alles. er läuft weg top er kommt. zumindest klappt es bei lucy.
ausserdem haben wir noch tschüss eingeführt. lucy hat am anfang immer gedacht die achten schon auf mich (haben wir auch :schreck:)
und dementsprechend hat sie dann erstmal fertig geschnüffelt ect.
wir haben uns dann hinterm busch versteckt und tschüss gesagt.
sie ist uns panissch suchen gegangen als sie nach 5min!!! gemerkt hat das wir nich da sind.
das haben wir dreimal gemacht seitdem tschüss und sie ist da. du musst nur immer weggehen so lange bis er dich eingeholt hat, bleib nie stehen. deswegen immer nur an "sicheren" orten üben.
wir benutzen das wort sehr selten und es hat ne erstaunliche wirkung genau wie das top.
können ja nochma drüber quatschen falls ich das jetzt nicht so verständlich erklärt habe.

Sanny
08.12.2009, 12:29
@ Maxe

Das hatte also letztens euer Top immer auf sich. Ich habe mich schon gewundert ;)
Und die Idee mit dem Tschüss, habe ich auch schon probiert. Wen er idesen Rappel nicht hat, kommt er angeschossen. Frauchen könnte ja ohne ihn gehn. Aber wenn er ihn hat, bringt es rein gar nichts :(

Maxe
08.12.2009, 15:51
probiere es mal in kombination mit dem verstecken wenn er nich auf dich achtet, tschüss und hinterm busch gehen.
die panik die er dann hat wird er nich vergessen. wie gesagt bei lucy drei mal versteckt und man konnte richtig sehen wie das herz in die hose gerutscht ist.
weiss auch nich ob er dafür zu alt ist, denke aber nich.

ansonsten das marker wort aufbauen. dauert ne zeit aber wenn es sitzt ist es ne riesen versicherung.

musst gucken ob das kalppt. probieren würde ich es auf jedenfall.

Peppi
08.12.2009, 15:56
... wir sind sogar ins Auto gestiegen und weggefahren (langsam)...;)

Maxe
08.12.2009, 16:02
hehe, kenn ich nur von "menschenkindern" die methode :D
hilft auf jedenfall.

Sanny
08.12.2009, 16:11
Also ich kenne einen Hund, der genau das gleiche Problem hatte wie meiner und bei dem hat es nichts gebracht mit dem Auto wegzufahren :D
Aber das wollte ich auch mal probieren, ob das klappt...

Maxe
08.12.2009, 16:13
ich hätte angst davor. nicht das er jedes mal wenn er dich zum auto gehen sieht panisch wird. ausserdem, wer weiss was passiert nachher gerät er unter die räder. keine methode für max :D

cane de presa
08.12.2009, 17:34
Und eigentlich habe ich mir ein paar Trainingstipps erhofft, anstatt Leine ran und abwarten

Ich versuch mal keine Grundsatzdiskussion anzufangen.

Aber der Hund ist ein Wach und Hof Hund. Bedeutet:braucht eine aufgabe.

Welche Arbeit hast du für deinen Hund? Jetzt sag aber bitte nicht Familienhund...

Ich meine sowas wie breitensport,zughund,fährte oder sonstiges .
Habt ihr euch schon mal an irgend einer Sport"arbeit" versucht?

katinka
08.12.2009, 17:38
Ich versuch mal keine Grundsatzdiskussion anzufangen.

Aber der Hund ist ein Wach und Hof Hund. Bedeutet:braucht eine aufgabe.

Welche Arbeit hast du für deinen Hund? Jetzt sag aber bitte nicht Familienhund...

Ich meine sowas wie breitensport,zughund,fährte oder sonstiges .
Habt ihr euch schon mal an irgend einer Sport"arbeit" versucht?


:ok:

an das naheliegendste habe ich gar nicht gedacht

Sanny
08.12.2009, 18:14
Welche Arbeit hast du für deinen Hund? Jetzt sag aber bitte nicht Familienhund...

Ich meine sowas wie breitensport,zughund,fährte oder sonstiges .
Habt ihr euch schon mal an irgend einer Sport"arbeit" versucht?

Familienhund ist für mich keine Arbeit ;)
Da er nun vor kurzem erst 1 1/2 geworden ist und ich nicht zu früh mit etwas anfagen wollte (meine eigene Meinung, gibt bestimmt welche die das anders sehen), habe ich noch keinen Sport für ihn. Ich habe mich allerdings schon seit mehreren Monaten mit der Fährtenarbeit und dem Schutzdienst auseinander gesetzt. Schutzdienst wird nichts für ihn sein. Mit der Fährte oder auch der Ziel Objekt Suche möchte ich demnächst beginnen.
Dazu hat er als körperlichen Ausgleich auch noch regelmäßiges Fahrrad fahren (erst seit Anfang September und nur im leichten Trab!), was er mit Freude macht.

AlHambra
08.12.2009, 18:22
Ja, im Auto weggefahren bin ich bei meinem Dobi auch mal.
Er raste wie blöd über eine Wiese und war nicht zu stoppen, ich hab die Tschüüüüs-Methode gewählt und bin zum Auto, dann eingestiegen (Der Kerl immer noch im vollen Galopp), Motor gestartet und an der Wiese parallel neben ihm hergefahren, da hat er RIESEN Glupschaugen gemacht und in Panik Gas gegeben - der wurde echt beeindruckend schnell :D

Gleiches Prozedere mal auf dem Pferd, seinen ungläubigen Blick nach oben werd ich nicht vergessen.;)

Leider hat es ihn nicht von diesen Rasetrips abgebracht. :(

Maxe
08.12.2009, 19:33
Ich versuch mal keine Grundsatzdiskussion anzufangen.

Aber der Hund ist ein Wach und Hof Hund. Bedeutet:braucht eine aufgabe.

Welche Arbeit hast du für deinen Hund? Jetzt sag aber bitte nicht Familienhund...

Ich meine sowas wie breitensport,zughund,fährte oder sonstiges .
Habt ihr euch schon mal an irgend einer Sport"arbeit" versucht?

ist schon richtig was du da andeutest aber is ja nich so wenn er ne aufgabe hat nich seine 5min. untwegs bekommt. grad bei so nem jungen hund. da kannste arbeiten so viel du willst und bist trozdem nicht davor gefeilt. oder irre ich mich?
und es ging ja eher darum wie man ihn darauf trainieren kann ihn aus dieser "kopflosen" phase herauszuholen.
klar, aufgabe ist immer gut. arbeit mitm hund auch. aber man sollte da auch vorsichtig sein.
mit lucy machen wir seit monaten suchspiele. teebeutel, leckerchen usw.
sie kann sich in ihrem jungen alter (grad 13 monate) nicht wirklich lange konzentrieren und wird auch schnell durch äussere einflüsse abgelenkt. meine hundetrainerin die auch später mit uns mantrailing machen wird meinte auch wir sollen lieber noch bis zum frühjahr warten und gucken ob es dann klappt bevor wir richtig anfangen.
lucy lastet es vollkommen aus wenn wir es 4-5 mal am tag 5min machen.
wenn der hund überfordert ist, ist es auch nicht gut für ihn.

katinka
08.12.2009, 23:29
die arbeit mit dem hund kann aber die bindung fördern, so dass er dann besser abrufbar ist.

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