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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage an alle: Beisserei unter Rüden


svenlongo
02.11.2009, 18:41
Es geht darum, wir haben Reno als Nothund bekommen ein quirlieger aufgeweckter stürmischer Rüde:-)
Meine Mama hat 3Hündinnen(1Tibet Terrier, 2Goldies) und 1Goldie Rüden(Kastriert), wohnt in einem Haus mit Garten, wollen jetzt dort hinziehen da ist genügend platz!
Wir waren das erste mal da, Reno war total aufgeregt:-)
Anfangs hat der Rüde meiner Ma nur geknurrt(was ja verständlich ist, nen fremder Rüde nicht kastriert auf seinem Grundstück mit seinen Mädchen), dann hatten sie sich ganz kurz mal im Haus in der wolle, nichts passiert, wir dachten gut geklärt:-(
Draussen, wir waren immer mit anwesen, hat der Rüde meiner Ma weiter geknurrt, Reno hat das nicht interresiert, so haben wir es mit bekommen da er weg gelaufen ist, da ist der andere ihm hinterher und an ihn angebufft und dann hatten sie sich richtig haben sich richtig ineinander verbissen, wohl Reno seinen Kopf weggezogen hat und weg wollte(weiss nicht ob ich das richtig gedeutet hab)
Waren dann am Samstag (1Tag nach Reno´s Kastration) wieder da haben die 2einfach getrennt einer draussen der andere drin!!
Heute waren wir wieder da, haben vorher Maulschlaufen gekauft, anfangs klappte es auch prima, ein bissel gebrummel von dem Rüden meiner Ma, mehr konnte er ja auch nicht tun!
Waren dann auf dem Feld und haben gedacht die letzten paar mal hats auch geklappt lassen wir sie laufen und haben dummerweisse die Mauslschlaufen auch abgemacht, Riesen Fehler!Sie haben sich dann gebalkt sind dazwischen!
Der Rüde meiner Ma ist Freiwillig draussen geblieben, Reno war bei uns.
Reno ist an der tür vorbei gelaufen, wusste nicht das er da liegt da ist der Rüde meiner Mam einfach auf ihn gestürzt hat die Maulschlaufe nicht mehr dran gehabt!
Ich weiss einfach nicht mehr weiter was wir noch machen sollen, hat jemand einen hilfreichen Tipp für uns???????
Vielen dank schon mal:-)
lg nina sven und die rasselbande

luvabulls
02.11.2009, 21:04
Hast du deinen Hund extra kastrieren lassen um ihn mit einem anderen Rüden zusammen zu bringen, der deinen nicht mag? Weisst du was bei einer Kastration passiert?
Wieso habt ihr die Hinweise des Goldi ignoriert? Er hat doch, bevor es geknallt hat, gezeigt dass er den Neuling nicht im Haus mag.

Wenn sich zwei Hunde nicht mögen dann ist das so und es gibt - so weit mir bekannt - kein Mittelchen die Wünsche ihrer Besitzer auf die Hunde zu übertragen.
Es kann vielleicht sein, dass sich die beiden Rüden irgendwann mal akzeptieren werden. Vielleicht müssen sie aber dazu auch erst alt und weise werden. Vielleicht auch nur unter strenger Aufsicht.

Dazu kommt noch dass einige, wenn nicht sogar sehr viele, Goldi's und CC's ihre männlichen Artgenossen verabscheuen....

Ich persönlich würde die Aktion abbrechen und die Hunde getrennt lassen. Ihr macht ihnen damit den grösseren Gefallen als ihr gerne von ihnen hättet.

Wäre vielleicht noch interessant zu erfahren, wie alt alle Hunde sind.

svenlongo
02.11.2009, 21:52
Hallo danke das du mir geantwortet hast, nein das war nicht der ausschlaggebende grund, das war eigentlich der weil die Hündinnen die im haus Leben nicht kastriert sind, das er ruhiger ihnen gegenüber wird!
Der CC ist jetzt 18monate und der GoldieRüde ist ca 4,5jahre, die Hündinnen haben kein problem mit ihm!
Das war unsere andere entscheidung das wir sie trennen die einen bekommen die hälfte des Grundstückes und der andere die andere hälfte, sind ungefähr 1800qm wiese das dürfte reichen!!!!
Ehrlich gesagt bin ich mir grad nicht so sicher was du meinst was bei einer kastration passiert??
lg nina sven und die rasselbande

husky
02.11.2009, 22:11
Welcher Arzt kastriert denn gesunde Rüden,
nur damit er EVENTUELL dann ruhig wird....
Das Kastrieren ist in Deutschland bei Strafe verboten,
ausser es hat einen krankheitsbedingten Hintergrund.

Überhaupt hättet ihr euch mal VOR dem zusammenführen der Hunde informieren sollen.
Man kann doch keinen unkastrierten Rüden so einfach auf das Territorium des anderen stellen...
Da ist einiges schiefgelaufen.
Das Kind liegt im Brunnen, ich glaube kaum, dass die Rüden sich nun in der nächsten Zeit besser verstehen werden.
Da habt ihr ganz schön was versaut und das kann dann nur mit einer ganz engelsgleichen Gedult durch kurze gemeinsame Gassirunden eventuell wieder abgeschwächt werden.
Aber das mit dem Einzug bei deiner Mutter in der nächsten Zeit würde ich mir an deiner Stelle erst mal aus dem Kopf schlagen.

luvabulls
02.11.2009, 22:11
Ich dachte zuerst, du hättest Reno wegen der Verträglichkeite zum Goldi kastrieren lassen, dass mit den Weibern hab ich so gar nicht in Betracht gezogen.
Bei soviel Platz ist die Trennung ja kein Problem und die Rüden können so ihr Leben in Ruhe weiterführen ;)

Marion
03.11.2009, 01:29
Halloi,

ich denke daß es schwierig werden wird.

Meiner Meinung nach seid ihr zu schnell und unbedacht vorgegangen und die beiden hätten sich längere Zeit erstmal nur draussen auf Spaziergängen begegnen sollen wo sie einander ausweichen können und erst wenn man gesehen hätte, daß es draussen ganz gut klappt hätte man langsam auch ein Zusammensein im Hause arrangieren können und beboachten.

Und wenn man dann gesehen hätte, daß es aber schon draussen nicht geht, dann hätte ich die Gedanken an einen Umzug fallen lassen.

Nur einen Tag nach der Kastration ist der Rüde noch ein voller Rüde, es braucht einige Wochen bis der Hormonspiegel dann unten ist usw.
Auch halte ich es nicht für gut einen Hund so kurz nach einem schweren Eingriff mit einem anderen Hund zusammen zu lassen, mit dem er Stress hat.

Also , wenn es noch was werden soll, dann ganz langsam vorgehen.

Wobei ich eher denke, daß der Umzug nicht stattfinden sollte. Ich gehe davon aus, daß ihr im Hause zusammenlebt ?
Den sonst hättet ihr ja euren Rüden wegen der vorhandenen Hündinnen nicht kastrieren lassen brauchen.
Das Grundstück ist groß , ja sicher, aber jeder spürt die Anwesenheit des anderen und es ist gut möglich daß alle unter einem Dauerstress leiden.

Der Goldi hat da seine drei Hündinnen und ob er da jemals akzeptieren wird, daß ein anderer Rüde so nahe bei ist, ist fraglich.
Ob kastriert oder nicht , bei den meisten Rüden bleibt doch das Bewusstsein, daß sie ein Rüde sind.
Und vor allem hat der Goldie deinen Hund als intakten Rüden kennen gelernt und so wird er für ihn immer ein Rivale bleiben , auch wenn er kastriert ist.

So kenne ich es bei meinem Jim: alle Hunde , die ihn schon kannten als er noch intakter Rüde war, nehmen ihn auch weiterhin als Rüde an.
Nur die, die ihn später kennen gelernt haben, sehen in ihm ein Nichts, was auch nicht immer zur Verträglichkeit beiträgt.

Ich persönlich würde eher dahin tendieren, den Umzug nicht zu vollziehen.

Grüßel Marion

Peppi
03.11.2009, 06:00
Dazu kommt noch dass einige, wenn nicht sogar sehr viele, Goldi's und CC's ihre männlichen Artgenossen verabscheuen....


Hinsichtlich der Goldis hier in der Stadt muss ich da allerdings widersprechen. Kenne kaum sozialverträglichere Hunde... und würde mich da sogar zu Pauschalaussagen hinreissen lassen, aber ist ja eh Wurscht!;)

Ich sehe bei der Grundstücksgröße auch weniger Probleme.

Würde aber auch noch nicht aufgeben.

Lass sich das mit den Hormonen erstmal einrenken. Die Umstellung dauert ja auch. Dann sorg dafür, dass die Hunde sich erstmal aus dem Weg können - also auch nicht zu Erzfeinden an der Grundstücksgrenze werden und wenn sich dann alle eingelebt haben, dann fangt Ihr mit kleinen gesitteten Leinenrunden an - auf neutralem Grund und erstmal ohne die Mädels.

Mit Geduld und Spucke.

Ist zwar kein Garant, aber ne Chance.

Conner
03.11.2009, 07:32
Ich würde es nicht mehr versuchen. Bei Territorialaggression hilft auch kein Unterwerfen des anderen, er will ihn ja vertreiben und wenn er nicht weg kann, kann es echt blutig ausgehen. Großer Streß für alle. Warum?

LG
Annette

bobbie
03.11.2009, 07:37
Welcher Arzt kastriert denn gesunde Rüden,
nur damit er EVENTUELL dann ruhig wird....
Das Kastrieren ist in Deutschland bei Strafe verboten,
ausser es hat einen krankheitsbedingten Hintergrund.

...

Ich wusste ja, dass in Unterfranken die Uhren anders gehen *zwinker*, aber... seit wann ist es bitteschön verboten, einen gesunden Rüden zu kastrieren???

Gerade wenn Hündinnen im Haus sind (die nicht gedeckt werden sollen), ist es für den Rüden deutlich "seelisch gesünder", wenn er kastriert ist.

niebla
03.11.2009, 09:20
Also,ich kenne dieses Verhalten von Hündinnen bzw. Niebla und Coco,der Hund meines Exmannes,und die beiden haben sich gehasst.Da konnten wir machen was wir wollten.Niebla hat sich Coco zweimal vorgenommen,aber nicht als Beißerei sondern sich mit ihren 50 KG einfach draufgesetzt und coco wär fast erstickt.Ende vom Lied war das Coco panische Angst vor ihr hatte und sich immer mehr zurückgezogen hat und still vor sich hin gelitten hat.Auf Dauer hätten wir uns echt was überlegen müssen aber durch unsere Trennung hat sich das Problem von selbst erledigt.Ich glaube,eines Tages wär es da bis zum letzten gekommen.

bold-dog
03.11.2009, 09:26
ich meine auch man hätte es langsamer angehen müssen.
Gemeinsame Spaziergänge an der Leine.
Wenn sie dann friedlich nebeneinander laufen für ein paar Tage, dann kann man es mal versuchen ohne Leine.
Vorher empehle ich Euch mit den verschiedenen "Zeichen" vetraut zu machen die Hunde so von sich geben.
So was solltet Ihr deuten können, damit Ihr die Hunde versteht.

Maulschlaufen würde ich nicht benutzen ! Auf keinen Fall !
Wenns denn sein muss dann richtige, gross Drahtmaulkörbe, mit denen die Hunde weiter bellen, hecheln, trinken können, wo die Mimik nicht eingeschränkt ist und der andere Hund weiter das Gesicht seines Gegenübers unter dem Maulkorb sehen kann.
Nur so geht es.

Hunde sind Rudeltiere und können im Normalfall miteinander kommunizieren und Beisserein vermeiden.

Unser Rudel besteht aus 2 kastrierten Mädels und mehreren kastrierten Rüden, sowie einem intakten Rüden.
Also alles quer Beet....
Ich lege grossen Wert darauf das meine Hunde mit anderen Hunden umgehen können.
Zu uns kann jeder Hund rein kommen, der im halbwegs Rudel klar kommt.

mandyao
03.11.2009, 09:28
Hinsichtlich der Goldis hier in der Stadt muss ich da allerdings widersprechen. Kenne kaum sozialverträglichere Hunde... und würde mich da sogar zu Pauschalaussagen hinreissen lassen, aber ist ja eh Wurscht!;)

Ich sehe bei der Grundstücksgröße auch weniger Probleme.

Würde aber auch noch nicht aufgeben.

Lass sich das mit den Hormonen erstmal einrenken. Die Umstellung dauert ja auch. Dann sorg dafür, dass die Hunde sich erstmal aus dem Weg können - also auch nicht zu Erzfeinden an der Grundstücksgrenze werden und wenn sich dann alle eingelebt haben, dann fangt Ihr mit kleinen gesitteten Leinenrunden an - auf neutralem Grund und erstmal ohne die Mädels.

Mit Geduld und Spucke.

Ist zwar kein Garant, aber ne Chance.

schließe mich da voll an:lach3:

mandyao
03.11.2009, 09:52
also mein ares ist nach der kastration auch nicht wirklich umgänglicher mit fremden anderen hunden geworden..aber hier zuhause mit dem odin schon wenn ich mich an vorher erinner:sorry:
nur ist das kastrieren ja nicht wirklich ein allheilmittel ...schade eigentlich :D

cane de presa
03.11.2009, 10:04
Bold-dog aussage hunde sind Rudeltiere und können im Normalfall miteinander kommunizieren und Beisserein vermeiden.
ist ganz wichtig.
Durch das Rudelverhalten könnte man das problem "lösen".
Also auf die Saujagt und jedem Rüden ein Rudeljagd erfolg bringen :)
CC´s sind eigenlich gute Rudeltiere.männlichen Artgenossen verabscheuen ist zeichen von fehlender Prägung.Gruss an den Züchter ;)


Bobbi:
Ich wusste ja, dass in Unterfranken die Uhren anders gehen *zwinker*, aber... seit wann ist es bitteschön verboten, einen gesunden Rüden zu kastrieren???

Das in Augsburg die Uhren auch nicht richtig funktionieren sieht man an Dir. :traurig1:

Grazi
03.11.2009, 16:46
Um dieses Thema nicht zu "verwässern", in dem jemand ein ernsthaftes Problem schildert und auf hilfreiche Antworten hofft, wurde die hieraus entstandene Diskussion verschoben: Kastration erlaubt oder nicht? (http://www.molosserforum.de/ernaehrung-and-gesundheit/10540-kastration-erlaubt-oder-nicht.html)

Grüßlies, Grazi

svenlongo
03.11.2009, 21:31
genau ich würde lieber hilfreiche antworten haben .
danke im voraus

cane de presa
03.11.2009, 21:46
theoretisch unmöglich .Praktisch schon.

bold-dog
04.11.2009, 08:50
@cane de presa ????????? was willst Du uns denn sagen ? ich verstehe nur Bahnhof !

cane de presa
04.11.2009, 10:25
theoretisch: über das internet nicht möglich zu helfen.
Praktisch: Sich Persönlich von jemand helfen zu lassen.Hundeschule usw

AlHambra
05.11.2009, 09:51
Hundetrainer halte ich auch für eine gute Idee.
Der kann die Situation analysieren und euch Tips geben wie ihr das Verhältnis entspannt und ausbaut.

Am besten nicht zu lange warten und rumexperimentieren, sonst hat sich da nachher eine Feindschaft entwickelt, die ihr nicht mehr aus der Welt schafft.

Viel Glück !! :lach4:

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