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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schwere Entscheidung


Bullmastiff George
13.10.2009, 21:10
Hallo liebe Forumsfreunde,
das ist Rocky

http://www.molosserforum.de/members/2439-bullmastiff-george-albums-rocky-picture1009-rocky.jpg

eigentlich der Rüde meines Vaters, den er leztes Jahr von mir als Dusty ( weißer Boxer ) über die Regenbogenbrücke gehen mußte bekommen hat.
Rocky ist ein American Bulldog ( 2 Jahre alt) den ich über einen bekannten vermittelt bekommen habe, er wurde von seinen Vorbesitzern bis zum sechsten Monat überall mit hingenommen, dann wurde er aber zu groß und lästig.
Mein Vater und Rocky sind eigentlich ein super Team, aber mein Vater leidet an einer Krankheit und war dieses Jahr schon 3 mal für mehrere Wochen im Krankenhaus.
Ich hatte Rocky dann immer zu meinem Bruder gebracht, aber diesmal habe ich mir gesagt weil Rocky früher oder später eh bei uns ins Rudel kommt , versuche ich ihn mal mit Elli & George bekannt zu machen, mein Vater hatte das vorher immer abgelehnt weiler der Meinung war George würde Rocky die Hammelbeine lang ziehen.
Also habe ich die beiden auf neutralem Gebiet draußen im Feld Step by Step miteinander bekannt gemacht und siehe da es klappt, obwohl ich gaube das die beiden nicht die besten Freunde werden, weil George viel zu eifersüchtig ist, deshalb habe ich es auch vorgezogen die beiden zuhause zu trennen, platz genug ist dafür ja da.
Ich habe natürlich in den 3 Wochen gesehen was für eine Energie, Kraft und Lernfreude dieser Hund hat, hatte meinem Vater ja auch in der Hundeschule angemeldet in der ich mit George den Hundefüherschein gemacht habe.
Nach der dritten Kurswoche bekam ich den Anruf das es besser währe wenn mein Vater und Rocky erstmal Einzelstunden nehmen würden weil ein Vater mit Rocky in der Gruppe mit vielen anderen Hunden doch überfordet war.
Gesagt getan ich habe 5 Einzelstunden bezahlt und gehofft ich tuhe meinem Vater damit einen Gefallen, mit dem Hintergedanken das er lust hat weiter mit Rocky in der Hundeschule zu arbeiten, aber nach der letzten Stunde war mein Vater der Meinung er könne alles und den Rest bringt er Rocky bei sich im Garten bei.
Darauf ich zu meinem Vater, ich habe 20 Wochen gebraucht um George auf die Prüfung vorzubereiten, außer Sitz, Platz, Fuß und ein wenig Leinenführigkeit kann Rocky nichts und das reicht nun mal nicht aus um mit so einem klasse Kerl im Großstadtjungle zu leben oder???
Nun stehe ich vor der Entscheidung meinem Vater zusagen das es wohl besser ist wenn wir Rocky ganz zu uns holen , da er jetzt noch jung genug ist und man noch viel imt ihm arbeiten muß, worauf er ja auch richtig Lust hat das merkt man wenn man sich mit ihm beschäftigt.
Ich bin auch der Meinung das Rocky einfach zu viel Power für meinen Vater hat und er ihn leider nicht mehr gerecht werden kann.
Denn auch den Verlauf seiner Krankheit hat er selbst mit zubestimmen und da hat er mir auch oft genug in der Vergangenheit bewiesen das ihm 2- 3 mal im Jahr alles Egal ist und er auf uns auch keine Rücksicht nimmt.
Tja wie gesagt für mich totzdem eine schwere Entscheidung da die beiden eigentlich ein super Team waren aber ich denke es ist so besser für beide obwohl mein Vater mit Sicherheit protestieren wird.
Würde mich über Eure Meinung freuen,

Gruß Peter, Elli & George & ( Rocky) :lach1:

enouk
13.10.2009, 21:14
Ist wirklich schwierig da einen Ratschlag zu geben. Ich kenne weder dich, deinen Vater noch Rocky. Du hast es bestmöglich beschrieben aber zu sagen wie es das Beste wäre für den Hund UND eure Familie (nicht dass ihr euch total zerstreitet deshalb) ist fast nicht möglich. Wohnt dein Vater weit weg? Würde er ihn viel sehen?

Tyson
13.10.2009, 21:21
:lach3: Wenn Du das machst hoffe ich das es gut geht mit den zwei Jungs. Ich denke das es ganz schön stressig wird mit dem Trennen und so. Die Jungs werden ja auch älter und dann spitzt sich die Lage vielleicht zu. Da kann man Dir ehrlich nicht gut raten, aber ich drück in jedem Fall die Daumen, LG Manuela

LukeAmy
13.10.2009, 21:26
boah echt schwirig.....aber

wenn dein dad nicht mit ihm arbeiten möchte kannst du ihn nicht zwingen....über kurz oder lang werden die beiden rüden sich anzicken...... wenn du ihn zu dir nimmst würde ich eine hormonelle kastration empfehlen..ein spritze hält 6 monate kost 70 euro und die hormone sind herunter gefahren...man kann testen wies dann klappt...generell ist es ja schon prima das ihn nehmen würdest, gibt er ihn dir denn??? wäre eine andere familie- tante onkel bruder evtl. eine alternative?

sina
13.10.2009, 22:47
Hallo Peter,
das ist wirklich eine schwere Entscheidung.

Als 1. hast Du natürlich die Gefahr dass es doch nicht ohne Stress
geht wenn Du ihn zu Dir nimmst.

Worüber ich mir aber viel mehr Gedanken machen würde ist dein Vater.
Wie alt ist er denn, wie schwer ist seine Krankheit und hat er noch eine
Frau oder ist er alleine??

Es ist doch nicht auszuschließen das sich sein Zustand, auch seelisch vielleicht, verschlechtert wenn er seinen Hund und keine Aufgabe mehr hat.

Ich oute mich mal, bin in diesem Jahr 60 geworden. Mein Mann ist vor 2 Jahren gestorben, die Kinder haben ihr eigenes leben.
Meine Hunde bedeuten mir alles und wenn ich sie nicht hätte, damit auch eine Aufgabe, würde ich sehr einsam sein.

Überlege einmal wie es Deinem Vater ohne Hund gehen würde.
Wenn er ihn gut im Griff hat ist es doch ok oder ?

Marion
13.10.2009, 23:36
mh...ich denke auch, daß das eine schwierige Entscheidung ist und denke so ähnlich wie meine Vorschreiber/innen.

Wie alt ist dein Vater denn und wie ist es mit seiner Erkrankung ?

Ich denke, wenn die beiden eigentlich ein gutes Team sind....mh, ich würde es wohl erstmal so lassen wie es ist.
Sicher der Hund ist ein großer Hund und er möchte gefordert werden.
Ich oute mich auch mal: wenn dein Vater nicht in die Hundeschule gehen möchte, dann habe ich dafür Verständnis.

Hauptsache ist doch daß sich dein Vater und auch Rocky zusammen wohl fühlen und er mit dem Hund umgehen kann.
Vielleicht möchtest du die Zeit, die du sonst investieren müsstest um zwei Rüden zu halten, die sich nicht besonders verstehen, mit deinem Vater und Rocky verbringen und deinem Vater ein paar Sachen, die er mit Rocky machen könnte, zeigen ?

Und krank kann jeder werden, auch ein junger Mensch, das weiß man vorher nie.
Ich weiß auch nicht wie es mir mal gehen wird und habe zwei Hunde, zwei Schafe und einen Kater. Ich kann doch mein Leben nicht von vornherein so einrichten als würde ich mal ganz schwer krank werden, so denke ich jedenfalls. Natürlich muß man Vorsorge treffen, was im Ernstfall mit den Tieren geschieht.

Und ein kleines Beispiel aus meiner Familie, wobei es sich um einen kleinen Hund handelt:
meine Mutter hat sich mit 73 Jahren ihren ersten Hund geholt, aus dem Tierheim und dann noch einen 4 Jahre jungen Cairn-Terrier, die ja auch nicht so einfach sind, eben Terrier.
Es ist abgemacht, daß meine Schwester in Berlin den Hund nimmt wenn ihr mal was passiert und als sie jetzt im Krankenhaus war, da hat sie ihn auch genommen.
Meine Mutter wird jetzt 80 Jahre und ist fit, sie gehen viel spazieren.
Die beiden kommen gut miteinander klar und es wäre für sie das Schlimmste wenn man ihr den Hund nehmen würde.

Sicher würde ich einiges anders machen, aber wie gesagt, die beiden kommen gut klar und ich habe ihr besonders am Anfang viele Ratschläge gegeben und jetzt auch manchmal noch. Es ist nicht perfekt aber es ist oki.

Sicher, es ist ein kleinerer Hund.....

Ich weiß nicht....überlege gut was für alle Beteiligten das Beste wäre....
für deinen Vater, für Rocky und für deine Hunde.

Es sind nur meine Gedanken, die Entscheidung triffst du.

Grüßel Marion

Bullmastiff George
14.10.2009, 00:02
Also mein Vater ist 62 Jahre alt, habe ja geschrieben das er den Verlauf seiner Krankheit mitbestimmt, er ist nämlich Alkoholiker oder genauer das was man einen Quartalstrinker nennt.
Es geht immer ein paar Monate gut, wo er trocken ist und dann gibt er vollgas und vergisst alles um sich herum, dadurch hat er 2 Ehen vergeigt und hat seine letzte Partnerin auch an den folgen der trinkerei verloren , seit dem ist er alleine.
Ich bin der einzige in der Familie der sich um ihn kümmert alle anderen haben ihn längst aufgegeben, trotz der trinkerei ist er zu Rocky immer absolut korrekt außer in der schlussphase bevor es in die Klinik zum entgiften geht, da bekommt er nichts mehr mit und da komme ich dann wieder ins Spiel und so geht das seit Jahren.
Habe gedacht als wir Rocky geholt haben das ein Junger Hund gut für ihn wäre und er genug ablenkung hat, aber leider werden die Depressionen irgend wamm immer stärker und der Druck wird zu Stark und dann gehts wieder los, ist echt kein Geschenk

Peppi
14.10.2009, 05:30
Tach,

blöde Situation. Ich würde versuchen "den beiden" den Hundesport schmackhafter zu machen. Also nach einer Aufgabe suchen, wo beide was von haben, die beide ausfüllt.

Wie? Keine Ahnung.

Aber so zwei Rüden getrennt halten... da halte ich nicht viel davon.:sorry:


Wünsche allen Beteiligten aber eine befriedigende Lösung.

tpgbo
14.10.2009, 07:54
Hallo,

ich denke, daß Du nicht allzu weit weg wohnst, wenn Ihr die gleiche Huschu besucht habt.

Bei dem Krankheitsbild ist es mit der Selbstbestimmung nicht so weit her, irgendwann wird der Drang nach Alkohol zu groß.

Das Problem verstehe ich sehr gut, sehe es aber erst mal nur aus der Sicht Deines Vaters.
Nimmst Du ihm den Hund weg, ist die Gefahr eines Rückfalls sehr groß, da ihm sein Lebensinhalt fehlt.

Wie wäre denn die Alternative, daß Du die Huschu absolvierst und den Hund nur stundenweise in Euer Rudel integrierst?
Somit kennen sich die Hunde näher, falls es zur endgültigen Übersiedlung kommt.
Außerdem hast Du Deinen Vater besser unter Kontrolle und merkst frühzeitig, ob ein Rückfall ansteht.

Eine Kastration halte ich für eine super Sache.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß Du Dir und ihm Hilfe von medizinischer Seite mit ins Boot holst.
Es gibt häusliche psychiatrische Betreuung, die regelmäßig nach Deinem Vater sehen würden und mit Dir Kontakt halten.

Ich würde auch das Gespräch mit dem Vater suchen und meine Bedenken klar und sachlich zum Ausdruck bringen.
Vielleicht siieht er ja ein, das was getan werden muß.

Liebe Grüße Tanja

Gast20102010
14.10.2009, 08:54
Hallo Peter

Es ist wirklich schwierig dir einen Ratschlag zu geben. Aber so aus dem Bauch raus würde ich sagen, wenn dein Vater nicht so weit weg wohnt, dann lasse ihm seinen Hund.
Dann lieber versuchen eine Betreuung für deinen Vater zu bekommen, damit frühzeitig erkannt wird, wenn sein Drang wieder kommt. Fachleute sehen das viel früher und können vielleicht mit Gesprächen mehr erreichen, als die gutgemeinten Ratschläge der Familie, die leider oft nicht angenommen werden.
Den Hund würde ich holen, wenn dein Vater dann wieder ins Krankenhaus muss und deshalb ist deine Idee gut, ihn vorher kastrieren zu lassen. Aber es kann trotzdem, auch bei kastrierten Rüden, zu Problemen unter einem Dach kommen.

Oh je, egal wie, es ist eine sehr schwierige Entscheidung und ich wünsche dir viel Kraft, dass alles auf die Reihe zu bekommen.

Marion
14.10.2009, 10:04
Hallo,

ich schliesse mich dem an was jetzt hier schon geschrieben wurde.

Ja, das Alkoholproblem ist schlimm, aber es ist auch schwer in den Griff zu bekommen, vor allem wenn es schon solange zu seinem Leben gehört.

Aber die Kastration halte ich auch für gut.

Und im Hinblick, daß du Rocky doch mal für längere Zeit oder sogar ganz zu dir holen müsstest, wäre es gut und auch ,wenn du die Hunde ab und zu
z. Bsp. gemeinsam auf einen Spaziergang mit nimmst.

Aber solange dein Vater den Hund nicht vernachlässigt oder es wirklich Probleme gibt, würde ich ihm den Hund lassen.
Auch wenn das alles deine Kraft bedeutet....wenn du ihm den Hund nimmst und er dann ganz absackt....nein, lass es erstmal dabei und gucke wie du etwas lenkend eingreifen kannst, für beide.

Du hast ja oft Einblick und kannst dann noch agieren.

Ich wünsche dir viel Kraft und daß alles gut wird.

Marion

Grazi
14.10.2009, 10:12
@ Tanja: :08:

Grüßlies, Grazi

Gabi
14.10.2009, 10:30
Hallo Peter,
ich sehe das so wie meine Vorschreiberinnen. Ich denke der Hund ist auch Therapie für Deinen Vater, weil er dann ne Aufgabe hat, nimmst Du ihm den Hund weg, sackt er wahrscheinlich ganz ab. Ich glaube auch nicht, dass man immer die eigenen Kriterien, wie Hund und Halter leben sollen anwenden kann, wenn die beiden ein gutes Team sind, ist das okay. Die Idee, dass du weiterhin auf den Hundplatz gehst finde ich gut, dann habt ihr auch für den Fall, dass Dein Vater es nicht mehr auf die Reihe bringt, schon mal vorgesorgt.
Problematisch sehe ich, dass Dein Vater zur "Entgiftung" ins Krankenhaus geht, kannst du ihn nicht vielleicht zu einer Langzeittherapie überreden. Bei nur Entgiftung ist der nächste Rückfall vorprogrammiert. Vielleciht gitn es ja auch die Möglichkeit, dass er über das Gesundheitsamt betreut wird und auch motiviert wird regelmäßig was zu machen.
Ich wünsche Dir Kraft und Stärke, diese schwierige Aufgabe zu meistern.

Bullmastiff George
14.10.2009, 14:40
Vielen lieben Dank für Eure Tips und Anregungen, habe meinen Vater vorhin aus dem Krankenhaus geholt und wie immer ein langes Gespräch gehabt, in dem er mir wie jedes mal alles verspricht, mal sehen wie lange es diesmal hält.
Er holt Rocky nacher bei mir ab, krieg es auch nicht so einfach hin ihn den Hund weg zunehmen, nachdem ich den Gesichtsausdruck bei meienm Vater gesehen habe und George ist glaube ich auch ganz froh das er seine Elli mit niemanden teilen muß.
Werde in Zukunft einmal die Woche mit Rocky in die Huschu gehen und hoffe das der Tag X noch lange hin ist.

LG Peter, Elli & George

Marion
14.10.2009, 15:57
Hallo Peter,

ich weiß nicht ob du es schonmal getan hast und bei euch in der Gegend überhaupt die Möglichkeit dafür besteht:
die anonymen Alkoholiker

Ich weiß, es ist keine regelrechte Therapie. Aber es treffen sich ja Menschen, die alle das gleiche Problem haben und für einen Alkoholiker ist es wesentlich einfacher über sich und seine Probleme zu reden mit Menschen, die es richtig verstehen und selbst mal das Problem hatten oder auch noch haben.
Oftmals finden sich da auch welche zusammen, die sich gegenseitig stützen wenn es mal wieder so weit ist.

Ich schreibe das weil ich viele Jahre mit einem alkoholkranken Menschen zu tun hatte.

Vielleicht wäre es ein Weg....oder wenigstens ein kleiner Schritt....

Alles Gute
Marion

sina
14.10.2009, 22:09
Die Idee mit den anonymen Alkoholikern kam mir eben auch beim lesen.

Ich habe das Gefühl dass Dein Vater recht einsam ist und wenns

zu schlimm wird trinkt. Der Hund ist ein Halt für ihn, wenn er ihn nicht mehr

hat kann er ganz abstürzen.

Wie ich schon geschrieben habe lebe ich auch alleine mit meinen Hunden

und wenn ich mir vorstelle ich hätte sie nicht mehr, einfach schrecklich!

Ich wünsche Dir das Du den richtigen Weg findest und solange Dein Vater den

Hund nicht vernachlässigt lass die Beiden zusammen!

Rocky
15.10.2009, 08:16
Das "Familienproblem Alkohol" wird fast immer verschwiegen denn was nicht sein darf, ist nicht. Das du Peter offen darüber sprichst finde ich sehr mutig.

Ich würde deinem Vater den Hund so lange wie möglich lassen und mich dafür auf kurzfristig ändernde Situationen einstellen. Er wird mit oder ohne Hund seine Abstürze haben, liegt leider in der Natur der Sache. Ich vermute einfach, mit Hund hat er eine zusätzliche Stütze und ein alkoholkranker Mensch kann jede Stütze brauchen. Dem Hund ist es eh völlig egal, er mag deinen Vater ob er nun gerade ein Tief hat oder nicht.

Freundlicher Gruss
Beat

sina
15.10.2009, 22:29
Das "Familienproblem Alkohol" wird fast immer verschwiegen denn was nicht sein darf, ist nicht. Das du Peter offen darüber sprichst finde ich sehr mutig.



Ich muß mich hier noch einmal einklinken, auch ich finde es sehr mutig.

Ganz besonders freut es mich aber das Du Dir so viele Gedanken machst und

für Deinen Vater da bist!

In der heutigen Zeit nicht selbst verständlich!!:lach4:

Sonix
16.10.2009, 00:16
Recht schwierige Situation....
Kann dem Ganzen nicht 100% entnehmen, wie es läuft, wenn dein Vater wieder trinkt. Generell neige ich dazu, Alkoholikern solch einen Hund nicht anzuvertrauen. Andererseits könnte ich mir vorstellen, wenn ihr ihm den Hund nun ganz weg nehmt, trinkt er vielleicht noch mehr (ohne es wirklich zu wissen...woher auch?) Vielleicht einen Mittelweg finden? Denke, "clean" wird der in seinem Alter bestimmt nicht mehr (wobei man es nie weiß). Das ihr euch wirklich nur dann um den Hund kümmert, wenn es wirklich erforderlich wird?....aber ist auch blöd. Der Hund wird das Ganze nicht verstehen. Wie ist das Verhalten von Deinem Vater denn dem Hund gegenüber, wenn er getrunken hat? Das Verhalten von Alkies ist ja oft sehr unterschiedlich...manche neigen zu Agressionen, andere schwelgen in Selbstmitleid. Ich glaube, wenn der Hund bei Deinem Vater nichts wirklich schlimmes zu befürchten hat, würd ich ihn bei Deinem Vater lassen. Sollte Dein Dad aber zu agressivem Verhalten neigen (sprich, den Hund anschreien, evtl. schlagen oder ähnliches) würd ich ihn ohne wenn und aber da weg holen. Da solltest Du situationsbedingt handeln. Und wie die Situation wirklich ausschaut, kannst wohl nur Du allein beurteilen.
Also nochmal in Kurzform: Sollte es dem Hund an nichts mangeln, wenn Dein Vater trinkt/betrunken ist, laß ihn bei ihm. Er wird damit umgehen können.
Sollte Dein Vater im angetrunkenen Zustand rumflippen, den Hund anmachen, ihm sein Fressen/Gassigelegenheit nicht zukommen lassen, nimm ihn zu Dir.

Bullmastiff George
16.10.2009, 13:51
Ich glaube, wenn der Hund bei Deinem Vater nichts wirklich schlimmes zu befürchten hat, würd ich ihn bei Deinem Vater lassen. Sollte Dein Dad aber zu agressivem Verhalten neigen (sprich, den Hund anschreien, evtl. schlagen oder ähnliches) würd ich ihn ohne wenn und aber da weg holen.

:schreck:
Nein nein mein Vater ist wenn er getrunken hat dem Hund gegenüber nicht agressiv, wäre das der Fall würde ich keine Sekunde überlegen und Rocky wäre bei uns und ich würde mich auch nicht um meinem Vater kümmern, er hätte dann aus meiner Sicht keine Hilfe sondern nur VERACHTUNG verdient.
Er behuddelt Rocky wie nen kleinen Jungen, ist manchmal sogar zu weich und lässt alles durchgehen.

Gruß Peter, Elli & George

LukeAmy
25.02.2010, 14:29
was ist denn daraus geworden

Bullmastiff George
02.03.2010, 19:36
Rocky geht es sehr gut und mein Vater ist im Moment auch gut drauf und reißt sich zusammen, ich hoffe das das lange so bleibt, aber früher oder später wird Rocky mit Sicherheit zu uns kommen, aber ich hoffe das ist noch lange hin.Vielen Dank der Nachfrage :lach4:

LukeAmy
02.03.2010, 19:43
schön wenn für beide das leben gemeinsam weiter geht.....drück die daume das das lange so bleibt..also für immer

Isis78
02.03.2010, 19:47
Hallo Peter,

ich halte die Gefahr auch für sehr groß, dass Dein Vater, wenn man ihm den Hund wegnimmt, in ein totales Delirium verfällt. Er hat dann gar keinen Grund mehr sich zusammen
zureißen.
Ich finde den Vorschlag von Tanja sehr gut, dass Du vielleicht mit Rocky die Hundeschule besuchst. Und vielleicht hat Dein George auch kein so großes Problem damit, wenn Du den Rüden bei dem ein oder anderen Spaziergang mitnimmst.

Ich wünsche Dir, Deinem Vater und natürlich auch Rocky dass sich alles zum Besten entwickelt!!

Bullmastiff George
02.03.2010, 20:04
Hallo Peter,

ich halte die Gefahr auch für sehr groß, dass Dein Vater, wenn man ihm den Hund wegnimmt, in ein totales Delirium verfällt. Er hat dann gar keinen Grund mehr sich zusammen
zureißen.


Ja das mag sein, aber er nimmt ja all die Jahre auch auf niemanden Rücksicht, weder auf mich oder meinen Bruder bzw den Hund, wenn ihn der Hafer sticht und er anfängt zu saufen dann ist ihm alles Egal. Er hat nun auch noch schwer Rheuma dazu bekommen und mit jedem Saufekzess, verliert der Körper immer mehr Energie, er ist jetzt erst 62 Jahre alt , aber der Körper hat schon den Alterungsprozess eines fast 80 Jährigen hinter sich, da könnt ihr euch ja Ausmahlen das jeder Rückfall auch leider mal der letzte sein kann.

Isis78
02.03.2010, 20:09
Ja Peter, das kann ich mir sehr gut vorstellen.
Mein Vater ist auch Alkoholiker, ich weiß nur zu gut, wie diese Menschen ticken und eigentlich sind sie mir zuwider.

Aber Dir zu sagen, dass Du vielleicht am besten ein neues Zuhause für Rocky suchst,
vielleicht bei Liebhabern und Kennern der Rasse, ist in Deiner Situation nicht gerade hilfreich.
Und ein Gespräch mit Deinem Vater wird vermutlich auch nicht sonderlich produktiv sein.
Letztendlich solltest Du, egal wie Du entscheidest, auf jeden Fall im Sinne des Hundes entscheiden. Dein Vater ist eigenverantwortlich für sein Leben, der Hund kann es sich nicht aussuchen

Bullmastiff George
02.03.2010, 20:22
Ok dann hast du bestimmt auch schon leider genug besch... Erfahrungen mit deinem Vater gemacht und weißt genau wovon ich rede , also ich habe nicht vor den Hund aus der Famlie zugeben, wenn der Tag X mal kommen sollte , habe ich noch immer einen Bruder der zwar noch fleißig Studiert aber er und seine Freundin haben mir schon öfter gegegnüber erwähnt das sie Rocky auch gerne zu sich nehmen würden, im Moment habe ich ja selber einen Rüden und eine Hündin und ich wünsche mir nichts mehr auf der Welt als das die beiden noch viele viele Jahre bei uns bleiben, aber leider habe ich ja nun in 30 Jahren die ich mit Hunden zusammen lebe oft genug erleben müssen das sich so etwas schnell ändern kann. Naja aber daran will ich jetzt garnicht denken, ich hoffe auch das mein Vater genug Kraft hat und sich endlich mal für längere Zeit zusammenreißen wird. :lach3:

Isis78
02.03.2010, 20:29
Um Himmels willen, bloß nicht daran denken, dass mit Deinen beiden was
passiert. Und wenn Dein Bruder den Burschen nehmen würde, dann hast Du ja quasi Plan B
schon in der Hinterhand.

Wie gesagt, die Hühner und ich wünschen Euch das beste

PS: George ist echt ein Traum von einem Hund

Bullmastiff George
02.03.2010, 20:33
Wie gesagt, die Hühner und ich wünschen Euch das beste

PS: George ist echt ein Traum von einem Hund

Vielen Dank ;)

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