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  #1 (permalink)  
Alt 24.10.2008, 14:25
Benutzerbild von Grazi
Gremlinfanatischer Mod
 
Registriert seit: 21.04.2005
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Daumen runter Schweiz: Tötung überzähliger Hunde im TH zulässig

Mein Aufreger der Woche

Zitat:
Ein Tierheim im Kanton Luzern, das mehr als 20 überzählige und problematische Hunde tötete, hat sich nicht strafbar gemacht. [....]

«Eine Tötung von Problemtieren und die Tötung von Hunden zwecks Reduktion ist nicht unter Strafe gestellt, auch dann nicht, wenn ein Dritter bereit ist, die Hunde zu übernehmen», begründete der Amtsstatthalter heute von den Heimbetreibern veröffentlichte Urteil. [....]

Wie der Amtsstatthalter in seinem Urteil festhält, ist nach geltendem Recht auch eine Tötung eines Tiers ohne vernünftigen Grund straflos, solange diese Tötung nicht aus Mutwillen geschieht. [...] Nicht mutwillig handle hingegen, wer Jungtiere wegen unkorrekter Fellzeichnung, wegen Nichtentsprechens des Rassenstandards, zu hohen Wurfzahlen oder wer Tiere wegen Überzähligkeit töte.
Hier geht's zum kompletten Artikel: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/story/12743136

Ich muss dieses Rechtssystem nicht verstehen....

Fassungslos, Grazi
__________________


Don't accept your dog's admiration as conclusive evidence that you are wonderful. (Ann Landers)

Molosser-Vermittlungshilfe und Kampfschmuser-Vermittlungshilfe
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  #2 (permalink)  
Alt 24.10.2008, 14:37
Gast280210
Gast
 
Beiträge: n/a
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Solange man in Tieren keine Kreaturen sieht sondern Dinge oder Gebrauchsgegenstände, wird sich diesbezüglich wohl nichts ändern.
Die ethische Grundeinstellung müsste sich dringend verändern.

Sehr, sehr traurig. :traurig3:
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Alt 24.10.2008, 17:30
Benutzerbild von morpheus
Großherzog / Großherzogin
 
Registriert seit: 18.02.2005
Ort: Nürnberg
Beiträge: 1.730
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Unfassbar, dann in dieser extrem sachlichen Amtssprache. Mich überkommt grad große Wut. Im Prinzip ist dem beliebigen Töten von Hunden somit Tür und Tor geöffnet. Einen Zahnfehler oder ein Knickohr wird man zur Not immer finden.

Wieder ein Land weniger auf meiner Urlaubsliste.
__________________
Es grüßt
Stefan

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder meint, dass er genug davon hat. (R. Descartes)
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  #4 (permalink)  
Alt 24.10.2008, 19:26
Benutzerbild von Tanja
Herzog / Herzogin
 
Registriert seit: 20.08.2008
Ort: In einem Dorf in NRW
Beiträge: 411
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Es ist sicher ein Thema wo man auf Messer´s Schneide balanciert. Bei überzählig gibts für mich gar keine Diskussion. Bei problematisch ist der Grad mal zu definieren. Für ein wenig rumgezicke sollte und darf man so nicht vorgehen. Aber es gibt immer mal einen Hund der absolut "hinüber" ist. Was wirklich schrecklich ist.Einer der keinen an sich ran lässt, man ihn nicht medizinisch Behandeln kann, ihm durch sein eigenes Verhalten kein Zugang zu Artgenossen möglich ist usw usw. Dann kann sicherlich mal abwägen ob es für den Hund nicht besser ist erlöst zu werden. Aber bei 20?? auf einmal???
Mit dieser Aktion haben sie sich aber quasi selbst "eingeschläfert" Sowas macht man einfach nicht und es wird sicherlich von der Bevölkerung dementsprechend quittiert.
__________________
Wer meine Rechtschreibfehler findet kann sie behalten *g*
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  #5 (permalink)  
Alt 25.10.2008, 07:41
Benutzerbild von tpgbo
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 01.08.2008
Ort: Bad Oeynhausen
Beiträge: 1.293
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Wie unmöglich finde ich das denn???
Die armen Tiere hatten ja überhaupt keine Chance:traurig1:
Und sowas kommt in unseren Breitengraden tatsächlich vor!?!
Andererseits ist es in Spanien , Griechenland und wohl auch in Italien auch der Fall.
Wie verroht wirkt der Urteilssprecher, er kann kein Tierliebhaber sein, ebenso wenig wie die Verantwortlichen des TH.
Ich wünsche den getöteten Hunden eine gute Reise über die Regenbogenbrücke und ein besseres neues Leben.

Tanja
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  #6 (permalink)  
Alt 07.11.2008, 09:32
Benutzerbild von Urs
Urs Urs ist offline
Großherzog / Großherzogin
 
Registriert seit: 18.02.2005
Ort: CH - 3423 Ersigen
Beiträge: 487
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Böse

Zitat:
Zitat von tpgbo Beitrag anzeigen
Ich wünsche den getöteten Hunden eine gute Reise über die Regenbogenbrücke und ein besseres neues Leben.

Tanja
wünsche ich denen auch ...............Hessen :

„Weiter sollen die Tierschutzorganisationen stärker in den Vollzug eingebunden werden und die Einführung des Verbandsklagerechts für anerkannte Tierschutzverbände und die Landestierschutzbeauftragte wird geprüft.“ „Besonders erfreulich dürfte für viele Tierfreunde die geplante Evaluierung der umstrittenen Hessischen Hundeverordnung sein. Rund 400 Hunde wurden bisher aufgrund der Verordnung des noch amtierenden Innenministers getötet“, erläutert Mike Ruckelshaus
__________________
Urs
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