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  #1 (permalink)  
Alt 06.01.2012, 11:24
Benutzerbild von AlHambra
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 21.08.2009
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Standard Ethik in der TA Praxis

http://faz-community.faz.net/blogs/t...der-woche.aspx

Als Kind war TA mein Traumberuf, heute frage ich mich oft, ob ich diesen Dingen gewachsen gewesen wäre..... Gesunde Tiere einschläfern, weil sie aggressiv sein sollen / sind, kranke nicht erlösen, weil der Besitzer es nicht zulässt ... etc
Schwierig !
__________________
Dominique mit Aisha und Samson

Ein Problemhund hat nur ein Problem - den Menschen.
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  #2 (permalink)  
Alt 06.01.2012, 11:48
Benutzerbild von Emmamama
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 04.06.2009
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Beiträge: 1.177
Standard AW: Ethik in der TA Praxis

Das Thema beschränkt sich doch nicht nur auf die Tierärzte, sondern sollte doch auch den Halter beschäftigen und ja, natürlich ist es schwierig, solche Entscheidungen zu treffen, gerade wenn es um die medizinische (Weiter-)Behandlung geht.
Es ist ein Abwägen, inwieweit man einem Tier eine Behandlung "zumutet" und inwiefern sie sich "lohnt", unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten.

Das mit den "Abtretungserklärungen" in dem Artikel habe ich allerdings nicht kapiert:
Ich kann verstehen, dass TÄ ein Interesse daran haben, ein Tier auch kostenlos zu behandeln (z.B. um Erfahrung zu sammeln, neue Methoden anzuwenden... beim Friseur heisst das Model :-), aber wieso kriegt der Halter dann das Tier nicht zurück, wenn er sich einverstanden erklärt?
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Viele Grüsse, Heike
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Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. (Albert Einstein)


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Alt 06.01.2012, 12:30
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 10.04.2007
Beiträge: 18.470
Standard AW: Ethik in der TA Praxis

Ich glaube ja man stumpft zwangsläufig ab - in jedem Beruf!
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  #4 (permalink)  
Alt 06.01.2012, 18:20
Benutzerbild von Rocky
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 17.02.2005
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Beiträge: 1.986
Standard AW: Ethik in der TA Praxis

Das ist ein schwierigesThema und kaum pauschal unter einen Hut zu kriegen. Ich denke es sollte von Fall zu Fall mit allen verfügbaren Fakten entschieden werden.

Ein krankes Tier per Abtretungvertrag weg zu geben ist für mich höchst bedenklich, ich würde das nie machen! Oder anders gefragt, welcher Tierhalter gibt sein Tier für Medizinische Expremimente weg?
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  #5 (permalink)  
Alt 06.01.2012, 19:36
Benutzerbild von Scotti
Sabberfaden Bändigerin
 
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Standard AW: Ethik in der TA Praxis

Wer bei uns mit einem gesunden Tier, oder auch nur einem alten Tier, das aber noch Lebensmut hat zum Einschlaefern kommt, der wird von meinem Chef sehr deutlich darueber informiert dass sowas bei uns nicht stattfindet. Nur weil ein alter Hund inkontinent oder taub ist, wird da nix ins Jenseits befoerdert, da muessen die Besies eben mit leben. Denen werden dann die Moeglichkeiten der Behandlung aufgezeigt, aber das wars auch.

Leute die ihre leidenden Tiere nicht einschlaefern lassen wollen, werden nach einigen Ueberzeugungsversuchen und Medikation die dsa Leiden wenigstens erstraeglich macht, nach hause geschickt. Das ist fuer meinen Chef das Schlimmste.

Ich kenne eine TK die durchaus Tiere behaelt wenn der Besi nicht zahlt. Die werden aber nicht vermittelt, sondern leben dann bei den Aerzten.
Ich kann aber ehrlich gesagt auch nicht verstehen, dass es Hundebesitzer ohne Krankenversicherung gibt. Viele scheinen das aber wirklich nicht zu wissen
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Liebe Grüße von Steffi, " I'm the best, who cares about the Rest " Pebbles und Flitzpiepe Yoda.

In ewiger Erinnerung: Scotti und Cash, mögt ihr im Himmel rumtoben ohne Schmerzen.
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Alt 07.01.2012, 13:04
Benutzerbild von Faltendackelfrauchen
Faltendackelsüchtig
 
Registriert seit: 25.02.2005
Ort: Franken
Beiträge: 1.393
Standard AW: Ethik in der TA Praxis

Zitat:
Zitat von Scotti Beitrag anzeigen
Ich kann aber ehrlich gesagt auch nicht verstehen, dass es Hundebesitzer ohne Krankenversicherung gibt. Viele scheinen das aber wirklich nicht zu wissen
.... oder keine Versicherung nimmt den Hund. Die meisten Versicherungen haben Altersgrenzen! Es werden zudem (von einer Ausnahme abgesehen) nur kerngesunde Hunde genommen.

Mein Karlchen jedenfalls konnte nicht versichert werden, weil er schon krank zu mir kam und ständig neue gravierende Erkrankungen dazu kamen. Erna wurde nur noch von einer Versicherung genommen. Sie hatte eine bestimmte Altersgrenze überschritten und zudem einen kleinen "Vorschaden".
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Tschüss
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Alt 07.01.2012, 13:41
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 10.04.2007
Beiträge: 18.470
Standard AW: Ethik in der TA Praxis

Ich hab auch noch nie ne Krankenversicherung für den Hund gesehen, die nicht ach Abzocke gerochen hat! (ich rede nicht von den Zusatzversicherungen, wie OP-Vers., etc.)

Stand jetzt würde ich das auch nicht abschließen. Haben wir auch nicht. Warum auch?
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  #8 (permalink)  
Alt 07.01.2012, 14:07
Benutzerbild von Rocky
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 17.02.2005
Ort: Ersigen (Bern)
Beiträge: 1.986
Standard AW: Ethik in der TA Praxis

..... Krankenkasse, Unfallversicherung, Krankentaggeldversicherung, Unfalltaggeldversicherung, Krankenzusatzversicherung, Unfallzusatzversicherung und dann noch ein hoher Selbstbehalt und Kostenbeteiligung.

Also ich zahl schon für mich verdammt viel, für den Hund so was abzuschliessen ist einfach zu teuer. Natürlich kann es ohne Versicherung ganz schön dick kommen, aber dann spare ich halt anderswo.

Ich vermute Peppi hat mit der Abzocke bei den Hundeversicherer völlig recht, ich würde seine Aussage sogar auf die Menschenversicherer ausdehnen
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  #9 (permalink)  
Alt 07.01.2012, 14:22
Benutzerbild von bmk
bmk bmk ist offline
EvilObertoll
 
Registriert seit: 18.02.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 2.203
Standard AW: Ethik in der TA Praxis

right. finde diese versicherungen auch eher abzockig. für diese fälle hab ich einfach ein tierchensparbuch. muss halt geplündert werden, wenns mal dicke kommt.
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  #10 (permalink)  
Alt 07.01.2012, 16:59
Benutzerbild von Scotti
Sabberfaden Bändigerin
 
Registriert seit: 30.08.2009
Ort: Bruchhausen-Vilsen
Beiträge: 5.534
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Standard AW: Ethik in der TA Praxis

Uns haben sie schon sehr viel Geld gespart.
die OP Versicherung hat sowohl die Goldaku bezahlt, sowie auch saemtliche Nachbehandlungen und auch die Physiotherapie. Sind locker 2000,-
Und wenn ich mir vorstelle es wuerde jetzt noch was teures dazukommen, ich koennte das nicht mal eben hinterenander bezahlen.
Aber jeder wie er mag, ist ja zum Gluek freiwillig
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