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  #1 (permalink)  
Alt 13.10.2009, 21:10
Benutzerbild von Bullmastiff George
Großherzog / Großherzogin
 
Registriert seit: 05.08.2009
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Standard Schwere Entscheidung

Hallo liebe Forumsfreunde,
das ist Rocky

http://www.molosserforum.de/members/...1009-rocky.jpg

eigentlich der Rüde meines Vaters, den er leztes Jahr von mir als Dusty ( weißer Boxer ) über die Regenbogenbrücke gehen mußte bekommen hat.
Rocky ist ein American Bulldog ( 2 Jahre alt) den ich über einen bekannten vermittelt bekommen habe, er wurde von seinen Vorbesitzern bis zum sechsten Monat überall mit hingenommen, dann wurde er aber zu groß und lästig.
Mein Vater und Rocky sind eigentlich ein super Team, aber mein Vater leidet an einer Krankheit und war dieses Jahr schon 3 mal für mehrere Wochen im Krankenhaus.
Ich hatte Rocky dann immer zu meinem Bruder gebracht, aber diesmal habe ich mir gesagt weil Rocky früher oder später eh bei uns ins Rudel kommt , versuche ich ihn mal mit Elli & George bekannt zu machen, mein Vater hatte das vorher immer abgelehnt weiler der Meinung war George würde Rocky die Hammelbeine lang ziehen.
Also habe ich die beiden auf neutralem Gebiet draußen im Feld Step by Step miteinander bekannt gemacht und siehe da es klappt, obwohl ich gaube das die beiden nicht die besten Freunde werden, weil George viel zu eifersüchtig ist, deshalb habe ich es auch vorgezogen die beiden zuhause zu trennen, platz genug ist dafür ja da.
Ich habe natürlich in den 3 Wochen gesehen was für eine Energie, Kraft und Lernfreude dieser Hund hat, hatte meinem Vater ja auch in der Hundeschule angemeldet in der ich mit George den Hundefüherschein gemacht habe.
Nach der dritten Kurswoche bekam ich den Anruf das es besser währe wenn mein Vater und Rocky erstmal Einzelstunden nehmen würden weil ein Vater mit Rocky in der Gruppe mit vielen anderen Hunden doch überfordet war.
Gesagt getan ich habe 5 Einzelstunden bezahlt und gehofft ich tuhe meinem Vater damit einen Gefallen, mit dem Hintergedanken das er lust hat weiter mit Rocky in der Hundeschule zu arbeiten, aber nach der letzten Stunde war mein Vater der Meinung er könne alles und den Rest bringt er Rocky bei sich im Garten bei.
Darauf ich zu meinem Vater, ich habe 20 Wochen gebraucht um George auf die PrPrPrü$fung$ $vorzubereiten$, $au$ß$er$ $Sitz$, $Platz$, $Fu$ß $und$ $ein$ $wenig$ $Leinenf$ü$hrigkeit$ $kann$ $Rocky$ $nichts$ $und$ $das$ $reicht$ $nun$ $mal$ $nicht$ $aus$ $um$ $mit$ $so$ $einem$ $klasse$ $Kerl$ $im$ $Gro$ß$stadtjungle$ $zu$ $leben$ $oder$???
Nun stehe ich vor der Entscheidung meinem Vater zusagen das es wohl besser ist wenn wir Rocky ganz zu uns holen , da er jetzt noch jung genug ist und man noch viel imt ihm arbeiten muß, worauf er ja auch richtig Lust hat das merkt man wenn man sich mit ihm beschäftigt.
Ich bin auch der Meinung das Rocky einfach zu viel Power für meinen Vater hat und er ihn leider nicht mehr gerecht werden kann.
Denn auch den Verlauf seiner Krankheit hat er selbst mit zubestimmen und da hat er mir auch oft genug in der Vergangenheit bewiesen das ihm 2- 3 mal im Jahr alles Egal ist und er auf uns auch keine Rücksicht nimmt.
Tja wie gesagt für mich totzdem eine schwere Entscheidung da die beiden eigentlich ein super Team waren aber ich denke es ist so besser für beide obwohl mein Vater mit Sicherheit protestieren wird.
Würde mich über Eure Meinung freuen,

Gruß Peter, Elli & George & ( Rocky)
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  #2 (permalink)  
Alt 13.10.2009, 21:14
Kaiser / Kaiserin
 
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Standard AW: Schwere Entscheidung

Ist wirklich schwierig da einen Ratschlag zu geben. Ich kenne weder dich, deinen Vater noch Rocky. Du hast es bestmöglich beschrieben aber zu sagen wie es das Beste wäre für den Hund UND eure Familie (nicht dass ihr euch total zerstreitet deshalb) ist fast nicht möglich. Wohnt dein Vater weit weg? Würde er ihn viel sehen?
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  #3 (permalink)  
Alt 13.10.2009, 21:21
Benutzerbild von Tyson
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Standard AW: Schwere Entscheidung

Wenn Du das machst hoffe ich das es gut geht mit den zwei Jungs. Ich denke das es ganz schön stressig wird mit dem Trennen und so. Die Jungs werden ja auch älter und dann spitzt sich die Lage vielleicht zu. Da kann man Dir ehrlich nicht gut raten, aber ich drück in jedem Fall die Daumen, LG Manuela
__________________
Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen
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  #4 (permalink)  
Alt 13.10.2009, 21:26
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Standard AW: Schwere Entscheidung

boah echt schwirig.....aber

wenn dein dad nicht mit ihm arbeiten möchte kannst du ihn nicht zwingen....über kurz oder lang werden die beiden rüden sich anzicken...... wenn du ihn zu dir nimmst würde ich eine hormonelle kastration empfehlen..ein spritze hält 6 monate kost 70 euro und die hormone sind herunter gefahren...man kann testen wies dann klappt...generell ist es ja schon prima das ihn nehmen würdest, gibt er ihn dir denn??? wäre eine andere familie- tante onkel bruder evtl. eine alternative?

Geändert von LukeAmy (13.10.2009 um 21:28 Uhr)
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  #5 (permalink)  
Alt 13.10.2009, 22:47
Benutzerbild von sina
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Standard AW: Schwere Entscheidung

Hallo Peter,
das ist wirklich eine schwere Entscheidung.

Als 1. hast Du natürlich die Gefahr dass es doch nicht ohne Stress
geht wenn Du ihn zu Dir nimmst.

Worüber ich mir aber viel mehr Gedanken machen würde ist dein Vater.
Wie alt ist er denn, wie schwer ist seine Krankheit und hat er noch eine
Frau oder ist er alleine??

Es ist doch nicht auszuschließen das sich sein Zustand, auch seelisch vielleicht, verschlechtert wenn er seinen Hund und keine Aufgabe mehr hat.

Ich oute mich mal, bin in diesem Jahr 60 geworden. Mein Mann ist vor 2 Jahren gestorben, die Kinder haben ihr eigenes leben.
Meine Hunde bedeuten mir alles und wenn ich sie nicht hätte, damit auch eine Aufgabe, würde ich sehr einsam sein.

Überlege einmal wie es Deinem Vater ohne Hund gehen würde.
Wenn er ihn gut im Griff hat ist es doch ok oder ?
__________________
Viele Grüße,
Sina, Biene, Calle und Paul
__________________________
Heinrich und alle im Herzen die über den Regenbogen gegangen sind!

Die Natur legt den Grund, der Mensch formt den Hund!
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  #6 (permalink)  
Alt 13.10.2009, 23:36
Marion
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Standard AW: Schwere Entscheidung

mh...ich denke auch, daß das eine schwierige Entscheidung ist und denke so ähnlich wie meine Vorschreiber/innen.

Wie alt ist dein Vater denn und wie ist es mit seiner Erkrankung ?

Ich denke, wenn die beiden eigentlich ein gutes Team sind....mh, ich würde es wohl erstmal so lassen wie es ist.
Sicher der Hund ist ein großer Hund und er möchte gefordert werden.
Ich oute mich auch mal: wenn dein Vater nicht in die Hundeschule gehen möchte, dann habe ich dafür Verständnis.

Hauptsache ist doch daß sich dein Vater und auch Rocky zusammen wohl fühlen und er mit dem Hund umgehen kann.
Vielleicht möchtest du die Zeit, die du sonst investieren müsstest um zwei Rüden zu halten, die sich nicht besonders verstehen, mit deinem Vater und Rocky verbringen und deinem Vater ein paar Sachen, die er mit Rocky machen könnte, zeigen ?

Und krank kann jeder werden, auch ein junger Mensch, das weiß man vorher nie.
Ich weiß auch nicht wie es mir mal gehen wird und habe zwei Hunde, zwei Schafe und einen Kater. Ich kann doch mein Leben nicht von vornherein so einrichten als würde ich mal ganz schwer krank werden, so denke ich jedenfalls. Natürlich muß man Vorsorge treffen, was im Ernstfall mit den Tieren geschieht.

Und ein kleines Beispiel aus meiner Familie, wobei es sich um einen kleinen Hund handelt:
meine Mutter hat sich mit 73 Jahren ihren ersten Hund geholt, aus dem Tierheim und dann noch einen 4 Jahre jungen Cairn-Terrier, die ja auch nicht so einfach sind, eben Terrier.
Es ist abgemacht, daß meine Schwester in Berlin den Hund nimmt wenn ihr mal was passiert und als sie jetzt im Krankenhaus war, da hat sie ihn auch genommen.
Meine Mutter wird jetzt 80 Jahre und ist fit, sie gehen viel spazieren.
Die beiden kommen gut miteinander klar und es wäre für sie das Schlimmste wenn man ihr den Hund nehmen würde.

Sicher würde ich einiges anders machen, aber wie gesagt, die beiden kommen gut klar und ich habe ihr besonders am Anfang viele Ratschläge gegeben und jetzt auch manchmal noch. Es ist nicht perfekt aber es ist oki.

Sicher, es ist ein kleinerer Hund.....

Ich weiß nicht....überlege gut was für alle Beteiligten das Beste wäre....
für deinen Vater, für Rocky und für deine Hunde.

Es sind nur meine Gedanken, die Entscheidung triffst du.

Grüßel Marion
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  #7 (permalink)  
Alt 14.10.2009, 00:02
Benutzerbild von Bullmastiff George
Großherzog / Großherzogin
 
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Beiträge: 465
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Standard AW: Schwere Entscheidung

Also mein Vater ist 62 Jahre alt, habe ja geschrieben das er den Verlauf seiner Krankheit mitbestimmt, er ist nämlich Alkoholiker oder genauer das was man einen Quartalstrinker nennt.
Es geht immer ein paar Monate gut, wo er trocken ist und dann gibt er vollgas und vergisst alles um sich herum, dadurch hat er 2 Ehen vergeigt und hat seine letzte Partnerin auch an den folgen der trinkerei verloren , seit dem ist er alleine.
Ich bin der einzige in der Familie der sich um ihn kümmert alle anderen haben ihn längst aufgegeben, trotz der trinkerei ist er zu Rocky immer absolut korrekt außer in der schlussphase bevor es in die Klinik zum entgiften geht, da bekommt er nichts mehr mit und da komme ich dann wieder ins Spiel und so geht das seit Jahren.
Habe gedacht als wir Rocky geholt haben das ein Junger Hund gut für ihn wäre und er genug ablenkung hat, aber leider werden die Depressionen irgend wamm immer stärker und der Druck wird zu Stark und dann gehts wieder los, ist echt kein Geschenk
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  #8 (permalink)  
Alt 14.10.2009, 05:30
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 10.04.2007
Beiträge: 18.470
Standard AW: Schwere Entscheidung

Tach,

blöde Situation. Ich würde versuchen "den beiden" den Hundesport schmackhafter zu machen. Also nach einer Aufgabe suchen, wo beide was von haben, die beide ausfüllt.

Wie? Keine Ahnung.

Aber so zwei Rüden getrennt halten... da halte ich nicht viel davon.


Wünsche allen Beteiligten aber eine befriedigende Lösung.
__________________
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  #9 (permalink)  
Alt 14.10.2009, 07:54
Benutzerbild von tpgbo
Kaiser / Kaiserin
 
Registriert seit: 01.08.2008
Ort: Bad Oeynhausen
Beiträge: 1.293
Standard AW: Schwere Entscheidung

Hallo,

ich denke, daß Du nicht allzu weit weg wohnst, wenn Ihr die gleiche Huschu besucht habt.

Bei dem Krankheitsbild ist es mit der Selbstbestimmung nicht so weit her, irgendwann wird der Drang nach Alkohol zu groß.

Das Problem verstehe ich sehr gut, sehe es aber erst mal nur aus der Sicht Deines Vaters.
Nimmst Du ihm den Hund weg, ist die Gefahr eines Rückfalls sehr groß, da ihm sein Lebensinhalt fehlt.

Wie wäre denn die Alternative, daß Du die Huschu absolvierst und den Hund nur stundenweise in Euer Rudel integrierst?
Somit kennen sich die Hunde näher, falls es zur endgültigen Übersiedlung kommt.
Außerdem hast Du Deinen Vater besser unter Kontrolle und merkst frühzeitig, ob ein Rückfall ansteht.

Eine Kastration halte ich für eine super Sache.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß Du Dir und ihm Hilfe von medizinischer Seite mit ins Boot holst.
Es gibt häusliche psychiatrische Betreuung, die regelmäßig nach Deinem Vater sehen würden und mit Dir Kontakt halten.

Ich würde auch das Gespräch mit dem Vater suchen und meine Bedenken klar und sachlich zum Ausdruck bringen.
Vielleicht siieht er ja ein, das was getan werden muß.

Liebe Grüße Tanja
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  #10 (permalink)  
Alt 14.10.2009, 08:54
Gast20102010
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Schwere Entscheidung

Hallo Peter

Es ist wirklich schwierig dir einen Ratschlag zu geben. Aber so aus dem Bauch raus würde ich sagen, wenn dein Vater nicht so weit weg wohnt, dann lasse ihm seinen Hund.
Dann lieber versuchen eine Betreuung für deinen Vater zu bekommen, damit frühzeitig erkannt wird, wenn sein Drang wieder kommt. Fachleute sehen das viel früher und können vielleicht mit Gesprächen mehr erreichen, als die gutgemeinten Ratschläge der Familie, die leider oft nicht angenommen werden.
Den Hund würde ich holen, wenn dein Vater dann wieder ins Krankenhaus muss und deshalb ist deine Idee gut, ihn vorher kastrieren zu lassen. Aber es kann trotzdem, auch bei kastrierten Rüden, zu Problemen unter einem Dach kommen.

Oh je, egal wie, es ist eine sehr schwierige Entscheidung und ich wünsche dir viel Kraft, dass alles auf die Reihe zu bekommen.
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